Im Jahr 1949 wurde im damaligen Maschinen- und Mühlenbau Wittenberg eine Sportgemeinschaft gegründet.
Am 30.06.1949 kam es zur ersten
Zusammenkunft unter dem Namen
NAGEMA.
Am 03.04.1951 wurde die NAGEMA zur
BSG Stahl umbenannt.


Am 30.03.1952 wurde daraus die
BSG
Motor.

Im August 1957 wurde aus der BSG
Chemie, BSG Empor, BSG Post und
BSG Motor die TSG Wittenberg gegründet.


Mit dieser Gründung war aus den einzelnen Betriebssportgemeinschaften eine große Sportgemeinschaft entstanden, die auf eine Mitgliederzahl von 653 Sportlern verweisen konnte.
Im Laufe der Jahre veränderten sich die Angebote, viel neues kam dazu. Am 30.05.1959 wurde der Sportfreund Schlüter zum Vorsitzenden der TSG gewählt. Er leitete den Verein 37 Jahre bis zu seinem Tod im Jahre 1996.
Mit der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten gab es auch im sportlichen Bereich viele Veränderungen.
Eine der Veränderungen war der Umbau des Arthur-Lambert-Stadion. Mit den Arbeiten wurde am 16.03.2003 begonnen und die Einweihung/Eröffnung nach dem Umbau fand am 26.04.2004 statt.
Ebenfalls in 2004 wurde die Sportstätte durch die TSG von der Lutherstadt Wittenberg übernommen.
Kurzchronik aus Arthur-Lambert’s
Sportler-Leben
1891 24.12. Arthur Lambert in Arneberg
an der Elbe, Kreis Stendal, geboren
1924 Bei einem großen internationalen Sportfest in
Berlin wird er für den Laufsport begeistert
1931 Arthur Lambert und andere KTV-Läufer erringen
erste Plätze bei einer Waldlauf-Meisterschaft
1934 Arthur
Lambert wird zum Reichstrainer für Mittel- und Langstreckler
hinsichtlich der Olympischen Spiele 1936 in Berlin berufen
1943 Bis
dahin errangen die Wittenberger „Lambertiner“ 25
Deutsche Meistertitel, 13 Rekorde und zwei Weltbestleistungen
1945 Durch
die Wirren des Kriegsendes Arthur Lambert’s
familiärer, beruflicher und sportlicher Neubeginn. Er wurde Lauftrainer beim
„Barmer Turnverein 1846“ in Wuppertal
1965 Ehrenringträger für seine Erfolge als
„Meister-Macher“
1966 Beim
ersten westdeutschen Volkslauf, wird Arthur Lambert, fast 75-jährig, wieder
aktiver Läufer. Er gilt als Musterbeispiel für die reine Ausdauer-Methode
1969 Zum Präsidenten der „Interessengemeinschaft
Älterer Langstreckenläufer“ gewählt
1970 Arthur
Lambert’s sensationeller Marathonlauf als fast 79
jähriger in 3:52,30 Stunden wird ein besonderer Impuls für den Breitensport
1979 Er erhält vom DRW-Kultusminister in
Düsseldorf das Bundesverdienstkreuz
1981 Zum 90. Geburtstag erhält er vom „Club Alter
Meister“ den „Tatsuo-Toki-Trainerpreis“
1982 Arthur Lambert wird bei den 15. IGLÄ-Weltbestenkämpfen in Japan hoch geehrt
1983 10.10. Tod des fast 92jährigen
Langlauf-Pioniers in Wuppertal
1991 Anlässlich
des 100. Geburtstages von A.L. City-Lauf in Wittenberg. Langläufer/innen
aus Solingen nehmen daran teil
1993 25.08.
wird die bisherige DDR „Kampfbahn des Friedens“ in Arthur-Lambert-Stadion
umbenannt