Abteilung Handball         (letzte Aktualisierung: 13.05.2012)

 

Abteilungsleiter:            Kurt Fuchs

                                      Breitscheidstr. 37

                                      06886 Wittenberg

                                      Tel. 0 34 91/40 72 00

                                      Tel. 0 34 91/66 22 64 (dienstlich)

                                      E-Mail: TSG_Wittenberg@web.de

 

Trainingszeiten JSpG Wittenberg:       Dienstags:       16:00 Uhr bis 17:15 Uhr

                                                           in der Stadthalle Wittenberg

                                                           Donnerstags:   17:30 Uhr bis 18:45 Uhr

                                                           in der Stadthalle Wittenberg

 

Trainingszeiten Männer TSG Wittenberg 2:

                                                           Donnerstags:   19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

                                                           in der Mehrzweckhalle in Griebo gemeinsam mit dem TSV Griebo

                                                           Hinweis:

                                      Wegen Baumaßnahmen ist die Sporthalle Juristenstr. vom 10.04. bis 05.09.2012 gesperrt.

 

Trainingszeiten AG Handball Schule und Verein Kl. 5/6:

                                                           Dienstags: 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr

                                                           in der Sporthalle „Am Volkspark“

 

Die Anleitung und Gestaltung des Trainings erfolgt durch Lizenztrainer bzw. lizenzsierte Übungsleiter. Das Training der männlichen Jugend D der JSpG leitet Siegfried Bischoff, als Assistent steht ihm Kurt Fuchs zur Seite. Hauptverantwortlich für die Belange des Männerteams 2 ist Silvio Knorr attestiert von Olaf Riedel. Zudem gibt es seit September 2011 eine Schul-AG im Handball in Kooperation mit dem Lucas-Cranach-Gymnasium unter Leitung von Kurt Fuchs.

 

Aktuelles:

 

Glückwünsche an erfolgreiche TSG-Handballer am letzten Wochenende

 

1.) 40. Rennsteiglauf Marathondistanz 42,195 km

 

Sofort-Ergebnisse des 40. GutsMuths-Rennsteiglaufes - Marathon

Die Auswertung beruht auf den Sofort-Ergebnissen der Fa. Mika Timing (Stand: 12. Mai 2012, 18.30 Uhr).

Platz

AK-Pl.

Name

Vorname

Nation

Geschl.

AK

Verein

Start-Nr.

Netto-Zeit

km18.8

km21,1

km35

km42,195

157

23

Melzer

Hagen

GER

M

35

TSG Wittenberg

6002

03:29:43

01:22:48

01:34:00

02:50:55

03:22:28

261

59

Kurzhals

Olaf

GER

M

40

TSG Wittenberg e.V.

6147

03:38:16

01:28:25

01:40:17

02:58:21

03:30:58

1438

264

Seume

Andre

GER

M

40

TSG-Wittenberg

3246

04:30:17

01:46:29

02:02:43

03:41:55

04:22:42

 

2.) David Kunze, HSG Herdecke/Ende, Platz 1 in der Kreisliga, der zum Aufstieg in die Bezirksliga des Handballverbandes Westfalen, Bezirk Süd, berechtigt.

 

12.05.12

17:15 Uhr

HSG Herdecke/Ende

CVJM Gevelsberg

38:26

1.) HSG Herdecke/Ende

24/24

19/1/4

720:581   + 139 Tore

39:9 Punkte

 

 

Anhaltklasse Männer:

 

Letztes Spiel einer eigenständigen TSG-Mannschaft

 

12.05.2012: 16:45 Uhr: in Sporthalle Krondorf in Bitterfeld-Wolfen

HSG Wolfen 2000 II gegen TSG Wittenberg II 28:21

 

Mit Platz 6 erzielte die TSG Wittenberg die beste Platzierung der letzten drei Jahre und dies trotz anhaltender personeller Probleme in der Saison 2011/12.

 

(Bericht siehe unten)

 

 

Schiedsrichteransetzungen:

 

13.05.2012

14:00

SAL

Frauen

HBC Wittenberg

DRHV 06

ZN Bischoff

 

Anhaltliga männliche Jugend D:

 

Saison mit einem hervorragenden Rang 3, der am Ende die Bronzemedaille bedeutete, beendet.

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

HSG Wolfen 2000 II gegen TSG Wittenberg II – Fairness stand im Zentrum

 

Handball Anhaltklasse Männer

 

Die TSG Wittenberg II musste in ihrem letzten Saisonspiel in Wolfen eine 21:28-Niederlage hinnehmen. Trotzdem gab es auf beiden Seiten nach dem Abpfiff zufriedene Gesichter. Die Wittenberger haben die Saison auf Platz 6 beendet, die beste Platzierung seit drei Jahren. Die Gastgeber aus Wolfen hingegen rückten nach diesem Erfolg noch auf Rang 8 vor. Beides ist aber zweitrangig, angesichts der Begleitumstände, die diese Partie prägten. Unmittelbar vor der Abfahrt mussten die Wittenberger noch eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen, als der nächste Spieler absagen musste. So reisten die TSGer zu ihrem allerletzten Saisonspiel nur mit sechs Spielern an. Die Wolfener hatten diesbezüglich das Luxusproblem, welche Spieler angesichts ihres breiten Kaders an diesem Tag nicht aufgestellt werden konnten. Als sie die personelle Not der Wittenberger wahrnahmen, erinnerten sie sich an ihren Pokalauftritt vor einem Jahr in Wittenberg. Dort hatten die TSGer ihrerseits spontan auf einen Spieler verzichtet, als die Wolfener in Unterzahl aufliefen. Nun revanchierten sich die Wolfener mit der gleichen fairen Geste bei den Wittenbergern.

In einer sehr freundschaftlichen Partie konnte sich in der ersten Hälfte keine Mannschaft absetzen. Die Wolfener konnten zwar immer wieder in Führung gehen, doch die Wittenberger hielten dagegen. Immer wieder fanden sie mit ihren Schlagwürfen, allen voran Marian Knorr, mit zehn Toren erfolgreichster Schütze der Partie, die Lücken in der Wolfener Deckung. Folgerichtig lagen die Gastgeber bei Halbzeit nur mit 12:11 Toren in Führung. Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel. Mit einem 5:1-Zwischenspurt konnten die Wolfener sich erstmals in diesem Spiel auf fünf Tore Vorsprung absetzen. Kurze Zeit darauf schied nach einem unglücklichen Zusammenprall zudem noch ein Wittenberger Spieler verletzungsbedingt aus. In den letzten achtzehn Minuten des Spiels wurde das Parkett nun sehr übersichtlich. Nur noch vier Feldspielern pro Team standen sich auf der Spielfläche gegenüber. Dies erleichterte die Spielleitung durch die beiden Dessauer Schiedsrichter, die mit der fairen Spielweise beider Mannschaften überhaupt keine Probleme hatten. Die Wolfener konnten angesichts der Wechseloptionen zunehmend ihre konditionellen Vorteile in die Waagschale werfen. Mit mehreren Tempogegenstößen hatten sie sich zehn Minuten vor Ultimo bereits auf 24:15 Tore abgesetzt, was einer Spielentscheidung gleich kam. Es spricht für die Moral der Wittenberger, dass sie bis in die Schlussminuten um eine Resultatsverbesserung kämpften. Mit der Mobilisierung der letzten Kraftreserven gelang es ihnen, die Schlusssequenz noch mit 6:4-Toren für sich zu entscheiden. Damit verhinderten sie zudem, dass die Gastgeber noch die 30-Tore-Marke knacken konnten. Trotz der 21:28-Niederlage waren sie mit ihrem Auftritt vollauf zufrieden. Die shake hands nach dem Abpfiff waren auf beiden Seiten von Respekt und Anerkennung geprägt, wie er im Sport nicht immer die Regel ist. In Wolfen wurde diese Philosophie zelebriert und dies wird allen Beteiligten in Erinnerung bleiben

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Bock, Christoph (Tor); Fuchs, Kurt (1); Knorr, Marian (10); Busch, Martin (7);
Knorr, Silvio (2); Frischkemuth-Boecker, Dirk (1)

 

 

Kurt Fuchs, 12.05.2012

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II bestreitet bei Wolfener Reserve ihr letztes Spiel

 

Am Samstag, den 12.05.2012 um 16:45 Uhr gibt es in der Sporthalle Krondorf in Bitterfeld-Wolfen das Aufeinandertreffen der TSG Wittenberg II und HSG Wolfen 2000 II. Beide Mannschaften beenden mit dieser Nachhole-Partie die Saison 2011/2012. Während es im Anschluss für das erste Wolfener Team in der Mitteldeutschen Oberliga ein Endspiel um den Klassenerhalt gegen den LHV Hoyerswerda gibt, geht es in der Anhaltklassepaarung quasi um die „goldene Ananas“ im Niemandsland der Tabelle. Beide Mannschaften können sich bei einem Punktgewinn um einen Platz verbessern. Die TSGer sind selbst bei einer Niederlage in ihrem allerletzten Spiel von Platz 6 nicht mehr zu verdrängen. Die Gastgeber können bei einem Erfolg noch auf Rang 8 vorrücken. Das die Wolfener Reserve in dieses Spiel als klarer Favorit geht, ist unbestritten. In den letzten fünf Spielen unterlagen sie nur dem Primus Zerbst und konnten zudem auf den Kader der mjA zurückgreifen. Diese haben in der Sachsen-Anhalt-Liga ihre Spiele bereits beendet. Auf Seiten der Wittenberger sehnt man hingegen ein Saisonende herbei. Mit fünf Langzeitverletzten und weiteren arbeitsbedingten Ausfällen haben sie die letzten beiden Partien bereits ohne Wechselspieler bestreiten müssen. Dies wird in Wolfen kaum anders sein. Die TSGer haben aber trotz der personellen Nöte den Mut, anders als TuS Köthen, die Saison zu Ende zu spielen. Zudem ist das Spiel in Wolfen aus der TSG-Perspektive ein Historisches, nämlich die letzte Partie einer TSG-Mannschaft. Dafür wollen alle Beteiligten sich nochmal von ihrer besten Seite präsentieren, ehe es dann für sie im lutherischen Sinne heißt: „Ich bin hindurch!“.

 

Kurt Fuchs, 08.05.2012

 

Anhaltklasse Männer 2011/2012 (Stand: 12.05.2012)

 

Nr

Mannschaft

Spiele

+

±

-

Tore

D

Punkte

1

HSV 2000 Zerbst 2

17/18

17

0

0

534:341

193

34:0

2

TV Frischauf Holzdorf

18/18

16

0

2

540:405

135

32:4

3

SV 07 Apollensdorf

18/18

11

0

7

463:411

52

22:14

4

Dessau-Roßlauer HV 06 3

18/18

10

0

8

512:475

37

20:16

5

TSV Elbe Aken 1863

18/18

6

3

9

434:508

-74

15:21

6

TSG Wittenberg 2

18/18

6

2

10

377:436

-59

14:22

7

SV Finken Raguhn 2

18/18

7

0

11

492:533

-41

14:22

8

HSG Wolfen 2000 2

18/18

5

2

11

433:496

-63

12:24

9

HBC Wittenberg 2

17/18

5

1

11

344:396

-52

11:23

10

TSV Griebo

18/18

1

2

15

412:540

-128

4:32

 

TuS Köthen hat mit Wirkung vom 20.04.2012 seine Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen

 

http://www.sis-handball.de/web/Tabelle/?view=Tabelle&Liga=001512501503502000000000000000000004003, 12.05.2012

 

 

Spielplan TSG Wittenberg II Männer Saison 2011/12

 

003

17.09.2011 17:45:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

Dessau-Roßlauer HV 06 3

23:27

011

24.09.2011 14:45:00

Anhaltklasse Männer

TSV Griebo

TSG Wittenberg 2

14:24

019

08.10.2011 17:00:00

Anhaltklasse Männer

TV Frischauf Holzdorf

TSG Wittenberg 2

25:18

031

06.11.2011 11:30:00

Anhaltklasse Männer

HBC Wittenberg 2

TSG Wittenberg 2

18:18

040

13.11.2011 14:15:00

Anhaltklasse Männer

SV Finken Raguhn 2

TSG Wittenberg 2

26:20

018

26.11.2011 19:30:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

TuS Köthen

19:13

043

04.12.2011 10:00:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

HSG Wolfen 2000 2

22:20

049

10.12.2011 15:00:00

Anhaltklasse Männer

HSV 2000 Zerbst 2

TSG Wittenberg 2

30:14

057

17.12.2011 15:15:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

TSV Elbe Aken 1863

25:25

061

14.01.2012 17:00:00

Anhaltklasse Männer

SV 07 Apollensdorf

TSG Wittenberg 2

28:19

069

21.01.2012 18:00:00

Anhaltklasse Männer

Dessau-Roßlauer HV 06 3

TSG Wittenberg 2

26:22

077

11.02.2012 13:00:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

TSV Griebo

28:22

084

18.02.2012 16:00:00

Anhaltklasse Männer

TuS Köthen

TSG Wittenberg 2

19:18

085

25.02.2012 19:30:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

TV Frischauf Holzdorf

14:27

097

10.03.2012 19:30:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

HBC Wittenberg 2

24:21

106

18.03.2012 14:30:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

SV Finken Raguhn 2

30:17

01.04.2012 14:30 :00

Anhaltpokal 2. Runde

TSG Wittenberg II

HBC Wittenberg I

11:33

115

14.04.2012 19:30:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

HSV 2000 Zerbst 2

14:29

123

22.04.2012 16:00:00

Anhaltklasse Männer

TSV Elbe Aken 1863

TSG Wittenberg 2

20:21

127

28.04.2012 19:30:00

Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2

SV 07 Apollensdorf

20:33

109

12.05.2012 16:45:00

Anhaltklasse Männer

HSG Wolfen 2000 2

TSG Wittenberg 2

28:21

 

http://www.sis-handball.de/web/Mannschaft/?view=Mannschaft&Liga=001512501503502000000000000000000004005, 22.04.2012

 

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II war gegen Apollensdorf chancenlos, bot aber eine beherzte Partie bis zum Abpfiff

 

Handball Anhaltklasse Männer

 

Die TSG Wittenberg II musste wie erwartet im Stadtderby gegen Apollensdorf eine 20:33 Heimniederlage hinnehmen. Dies war die letzte Begegnung der TSG Handballer in der Stadthalle als eigenständiges Team. In der kommenden Saison werden sie mit dem TSV Griebo als Spielgemeinschaft starten. Zwei Spieler, die Höhen und Tiefen in den vergangenen Jahren miterlebt hatten, wurden vor dem Anpfiff für ihre 20jährige Mitgliedschaft in der TSG Wittenberg geehrt. Dies betraf zum einen den Interimscoach Olaf Riedel und zum anderen den Abwehrspezialisten Christian Höse. Noch vor dem Anpfiff gab es ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit allen Beteiligten, ehe dann die Partie begann.

Das Spielgeschehen bestimmten von Anbeginn die Apollensdorfer aus einer massiven 6:0-Deckung heraus. Vor allem über die passgenauen Tempogegenstöße kamen die Gäste immer wieder zu schnellen Toren, während sich der Minikader der Wittenberger am Deckungsverband der Apollensdorfer aufrieb und kaum Lücken für klare Torgelegenheiten fand. Erst nach acht Minuten gelang den Gastgebern durch Kurt Fuchs, dem ältesten Spieler auf dem Parkett, der erste Treffer. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Apollensdorfer bereits fünf Mal eingenetzt. Vor allem gegen die Tempogegenstöße und die einstudierten Kombinationabläufe fanden die Wittenberger keine wirksamen Gegenoptionen. Während die Apollensdorfer das Tempo weiter hoch hielten, kamen die Wittenberger in der ersten Hälfte kaum zu Torerfolgen. Immer wieder rannten sie sich in der soliden Deckung der Gäste fest. Zudem konnten sie die sich noch bietenden wenigen Torchancen wiederholt nicht verwerten.

In der Pause hatten sich die sieben Wittenberger vorgenommen, aus den gegebenen Möglichkeiten heraus nochmal alles zu geben. Dies gelang in Hälfte zwei mit Bravour. Zwar war kurz nach der Pause der Tabellendritte der Anhaltklasse bereits auf 26:7 enteilt und hatte das Spiel zu seinen Gunsten entschieden. Es war jedoch zu keinem Zeitpunkt zu erkennen, dass die Gäste das Spiel deshalb gelassener nahm. Deshalb ist es ein Verdienst der Wittenberger Moral, dass die Gastgeber bis zum Abpfiff noch um eine Resultatsverbesserung kämpften und das letzte Drittel der Spielzeit mit 13:7 noch klar zu ihren Gunsten entschieden. Großen Anteil daran hatten die verbesserte Abwehrleistung mit dem sich steigernden Christoph Bock und das Umkehrspiel der Wittenberger, die nun ihrerseits zu mehreren leichten Toren kamen. Das Bemühen der TSGer unter 30 Tore zu bleiben, war bereits in der ersten Spielhälfte zu Nichte gemacht worden. Dass die TSG-Spieler aber in der zweiten Spielhälfte noch so aufspielten und quasi die „zweite Luft“ bekamen, überraschte selbst den Apollensdorfer Coach Jens Beese. Zehn Minuten vor Spielende sah er sich zu einer Auszeit genötigt, um sein Team nochmal wachzurütteln. Letztendlich nutzte es aber wenig. Die Schwarz-Gelben fighteten um jeden Ball und fanden nun ihrerseits die Lücken im Apollensdorfer Bollwerk. Der Sieg der Apollensdorfer geht vollauf in Ordnung, doch auch sie zollten der Leistung der TSGer Respekt, die mit ihrem letzten Aufgebot angetreten waren. Die Wittenberger haben zwar ein knapperes Resultat verpasst, brauchen sich aber von der Einstellung nichts vorzuwerfen. Daran gilt es in der verbleibenden letzten Partie der Saison in Wolfen noch anzuknüpfen.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (5); Kuhn, Michael (2); Reuter, Jörg (4/2); Wildgrube, Thomas (4); Fuchs, Kurt (3); Höse, Christian (2)

 

So trat SV 07 Apollensdorf an:

 

Beese, Jens (Tor); Haupt, Lars (Tor); Richter, Tobias (2); Haupt, Steffen; Schulze Dietmar; Lippmann, Mathias (7/1); Bender, Frank (6); Bolewski, Martin (4); Pusch, Patrick (5); Jost, Alexander (5); Weidenmüller, Björn (4)

 

 

TSG Wittenberg II     7m       2/3       Strafen                        4 min

SV 07 Apollensdorf   7m       1/1       Strafen                        8 min

 

Kurt Fuchs, 28.04.2012

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II bestreitet letztes Heimspiel gegen SV 07 Apollensdorf

 

 

Am Samstag, den 28.04.2012 um 19:30 Uhr gibt es in der Stadthalle das vorerst letzte Derby zwischen der TSG Wittenberg II und dem SV 07 Apollensdorf. In der kommenden Spielsaison werden die TSGer in einer Spielgemeinschaft auflaufen. Mit diesem Heimspiel, das eine jahrzehntelange Tradition eigenständigen TSG-Handballs beendet, sind die Gäste aus Apollensdorf klarer Favorit. Im Verlauf einer kräftezehrenden Saison sind sie vom Bronze-Rang nicht mehr zu verdrängen. Die Apollensdorfer konnten nach einigen Anlaufproblemen bereits das Hinspiel mit 28:19 Toren zu ihren Gunsten entscheiden. Während für die Gäste mit dieser Partie die Spielserie endet, haben die TSGer noch ein Nachholespiel in Wolfen zu bestreiten. Bei den TSGern, die bei ihrem letzten Auswärtsauftritt in Aken für Furore gesorgt hatten, müssen in dieser Partie weitere personelle Probleme verkraftet werden. Zu den langfristigen Verletzungsausfällen gesellen sich bei den Schwarz-Gelben nun berufsbedingte, so dass erneute Umstellungen im Team erforderlich werden. Mit dieser Situation sind die TSGer aber bereits im gesamten Saisonverlauf konfrontiert und haben diese bisher ganz gut gemeistert. Unter diesen Umständen ist der erzielte Mittelfeldplatz schon eine hervorragende Leistung, unabhängig davon welche Platzierung es am Ende auch sein wird. Besonders in der Außenseiterrolle boten die Schwarz-Gelben bisher ansprechende Partien. Beide Teams kennen einander schon seit Jahren, so dass neben dem sportlichen Wettstreit auch immer der Fair-Play-Gedanke in diesen Spielen mit im Vordergrund stand.

 

Kurt Fuchs, 26.04.2012

 

TSG Wittenberg II sorgt mit Paukenschlag beim Ex-Anhaltligisten TSV Elbe Aken 1861 für lange Gesichter

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                   

 

In der Anhaltklasse der Männer hatten am Ende alle Spieler der TSG Wittenberg II Grund zur Freude. Mit einem nicht für möglich gehaltenen 21:20 Erfolg haben sie dem sehr heimstarken Gastgeber TSV Elbe Aken 1861 buchstäblich in letzter Sekunde beide Punkte entrissen. Damit haben die Wittenberger für die Überraschung des Spieltages gesorgt und rücken zwischenzeitlich sogar bis auf Rang 5 in der Tabelle vor. Die Akener hatten seit Oktober vergangenen Jahres nur dem Spitzenduo aus Zerbst und Holzdorf die Punkte überlassen müssen. In keinem Heimspiel der Saison gelangen dem Gastgeber so wenig Tore wie gegen die TSGer. Die Wittenberger haben somit ihr deckungsorientiertes Spielkonzept in Aken vollauf umsetzen können. Zudem wiesen sie in einer sehr fair geführten Partie ihre ansteigende Formkurve trotz anhaltender personeller Probleme nach.

Bereits vor dem Anpfiff waren auf Wittenberger Seite kurzfristig noch weitere krankheitsbedingte Absagen zu verdauen. So machten sich die Wittenberger ohne Wechselspieler auf den Weg nach Aken. Gerade in schier fast ausweglosen Konstellationen waren aber die TSGer bereits in jüngster Vergangenheit über sich hinausgewachsen. Trotzdem war in den Reihen der Wittenberger vorab kein Gedanke an einen Punktgewinn bei den klar favorisierten Akenern verschwendet worden.

Die Anfangsphase wurde klar von den Gastgebern bestimmt. Vor allem über eine offensive Deckung gelang es den Akenern immer wieder Ballgewinne zu erzielen und ihre Gegenstöße einzuleiten. Nach neun Minuten lagen die Gastgeber erwartungsgemäß mit 6:1 Toren in Führung. Danach hatte sich der Wittenberger Deckungsverbund gefunden und auf die Spielweise der Akener eingestellt. In den kommenden Minuten war für die Gastgeber kein Durchkommen mehr. Mit einem 4:0-Zwischenspurt erzielten die TSGer den Anschlusstreffer und zwangen die Akener nach einer Viertelstunde zu einer Auszeit. Die Umstellungen waren nur bedingt von Erfolg gekrönt. Im Positionsspiel fanden die Gastgeber kaum eine Lücke. Allein ihr schnelles Umkehrspiel brachte ihnen bis zur Pause wieder eine scheinbar beruhigende 11:6-Führung. Die Wittenberger kamen nun ihrerseits im Angriff immer wieder zu klaren Torgelegenheiten. Sie scheiterten aber damit mehrfach in aussichtsreichen Positionen am Torwart der Akener beziehungsweise am Gebälk.

In der Pause wurden in der Wittenberger Kabine zwei Dinge angesprochen. Zum einen wurden die beiden Halbpositionen der Gastgeber mit ihrer offenen Deckung als Einbruchstellen für die Wittenberger Angriffe auserkoren. Zum anderen sollten über den Wechsel von Tempospiel und Spielverschleppung mögliche konditionelle Defizite in der zweiten Spielhälfte vermieden werden.

Die zweite Hälfte begann für die TSGer mit einem Start nach Maß. An einem sich deutlich steigernden Christoph Bäck im Wittenberger Tor, der die Akener Angreifer mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung brachte, richteten sich die anderen Wittenberger auf. Mit einem 6:0-Zwischenspurt hatten sie nach zehn Minuten erstmals beim 12:11 die Führung in dieser Partie erzielt. Dieser Zwischenspurt setzte auf Wittenberger Seite weitere Kräfte frei. In der Deckung wurde aufopferungsvoll als Team gearbeitet und das Rückzugsverhalten brachte die Tempogegenstöße der Akener fast zum Erliegen. Im Angriff wurde von den Wittenbergern geduldig auf Torgelegenheiten hingearbeitet. Auch von Ballverlusten oder vergebenen Großchancen ließen sich die TSGer nicht verunsichern. Die Schlussviertelstunde war für Spieler und Zuschauer an Dramatik nicht zu überbieten. Ab diesem Zeitpunkt wechselte die Führung wiederholt zwischen beiden Teams. Was am Meisten überraschte, war aber, dass nun die Wittenberger das Geschehen auf dem Spielfeld als Team bestimmten und die Gastgeber sich zunehmend nun in Einzelaktionen verzettelten. In den letzten beiden Minuten war Hochspannung angesagt. Die TSGer verpassten es zunächst mit einem Tor für eine Vorentscheidung zu sorgen, so dass die Akener zum 20:20 ausgleichen konnten. Zudem konnten die Akener den nächsten Angriff der Wittenberger abwehren, als der Wurf erneut nur ans Gebälk klatschte. Auszeit der Aken. Noch waren sechsundzwanzig Sekunden bis zum Abpfiff zu spielen, um in einem finalen Angriff doch noch einen Sieg im letzten Heimspiel zu erringen. Die Wittenberger hingegen sprachen ihr Abwehrkonzept durch. Zum einen sollten die beiden bisher torgefährlichsten Werfer der Akener am Wurf gehindert werden, um das Remis zu sichern. Zum zweiten sollte eine Wurffalle aufgebaut werden, um eventuell noch einen schnellen Angriff zu starten. Sieben Sekunden vor dem Spielende bekamen die Gastgeber nach einem Wechsel in zentraler Position ihre Wurfgelegenheit das Spiel zu entscheiden. Doch erneut konnte der Wurf vom TSG-Keeper pariert werden. Anders als in den Spielsituationen zuvor erkannte er sofort die sich bietende Möglichkeit für einen Tempogegenstoß. Dieser wurde durch seinen Pass zu Marian Knorr, der bereits zum Anwurfpunkt geeilt war, eingeleitet. Ohne zu überlegen bediente er den von Linksaußen einlaufenden Dirk Frischkemuth-Boecker, der sofort abzog, so dass sein Wurf mit dem Schlusspfiff im Akener Tornetz zappelte. Danach brachen auf Seiten der Wittenberger alle Dämme und grenzenloser Jubel erfüllte die Akener Sporthalle. Die Enttäuschung war den Akenern ins Gesicht geschrieben. Sie erwiesen sich jedoch als faire Sportsleute und zollten den sieben erschöpften aber glücklichen Wittenbergern für ihre gezeigte Leistung Respekt. Anderseits war ihnen bewusst, dass sie mit ihrer heute gezeigten Chancenverwertung selbst einen möglichen Sieg aus der Hand gegeben hatten. Vor allem die beiden Torschützen des Hinspiels, Markus Müller und Henry Lipper trafen damals 15-mal, konnten die TSGer fast vollständig neutralisieren. Nur vier Tore standen für dieses Duo diesmal zu Buche. Eine Kuriosität am Rande. Bereits im Hinspiel hatte Dirk Frischkemuth-Boecker mit einem finalen Torerfolg zum 25:25 einen Auswärtserfolg der Akener verhindert.

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Knorr, Silvio (1); Riedel, Olaf (4); Höse, Christian (2);
Fuchs, Kurt (1); Frischkemuth-Boecker, Dirk (7); Knorr, Marian (6/1);

 

TSV Elbe Aken 1861 7m       0/0       Strafen            2 min

TSG Wittenberg II                 7m       1/4       Strafen            2 min

 

 

 

Kurt Fuchs, 22.04.2012

 

 

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II reist zum Ex-Anhaltligisten TSV Elbe Aken

 

Am Sonntag, den 22.04.2012 um 16:00 Uhr trifft die TSG Wittenberg II auf Gastgeber TSV Elbe Aken. Die Akener spielten in der Vorsaison noch in der Anhaltliga und hatten sich freiwillig in die Anhaltklasse zurückgezogen.

Beide Mannschaften haben zahlreiche Parallelen aufzuweisen. In Auswärtspartien wurden von beiden Teams bisher je drei Punkte geholt. Andererseits erwiesen sie sich beide Mannschaften als sehr heimstark. Beide Vereine haben im Saisonverlauf mit Verletzungen und personellen Problemen zu kämpfen. Diese halten bei den Wittenbergern weiterhin an. Beide Mannschaften sind im Mittelfeld ihrer Spielklasse platziert und nur durch zwei Punkte voneinander getrennt. Während die Akener von ihrer Spielanlage vor allem im Angriff ihre Stärken haben, ist es bei den Wittenbergern die Defensive. Wessen Konzept sich durchsetzt, zeigt sich nach dem Abpfiff. Im Hinspiel teilten sich beide Mannschaften die Punkte. Einen Punktverlust wollen die Akener in ihrem letzten Heimspiel auf alle Fälle vermeiden, die angesichts der Konstellation favorisiert in das Spiel gehen.

 

Kurt Fuchs, 18.04.2012

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II war gegen Spitzenreiter Zerbst chancenlos

 

Die TSG Wittenberg II musste wie erwartet gegen den unbezwungenen Primus aus Zerbst eine 14:29 Niederlage Heimniederlage hinnehmen. Der ehemalige Anhaltligist, gespickt mit erfahrenen Verbandsligaspielern, bestimmte von Anbeginn aus einer massiven 6:0-Deckung das Spielgeschehen. Vor allem über die passgenauen Tempogegenstöße kamen die Gäste immer wieder zu schnellen Toren, während sich der Minikader der Wittenberger am Deckungsverband der Zerbster aufrieb und kaum Lücken für klare Torgelegenheiten fand. Erst nach neun Minuten gelang den Gastgebern durch Olaf Riedel der erste Treffer. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Zerbster bereits sieben Mal eingenetzt. Vor allem gegen die Tempogegenstöße und die einstudierten Kombinationabläufe fanden die Wittenberger keine wirksamen Gegenoptionen. Während die Zerbster das Tempo weiter hoch hielten, kamen zum Ende der ersten Hälfte die Wittenberger durch mehrere gut gespielte Dubletten doch noch zu Torerfolgen. Eine weitere Verkürzung hingegen scheiterte an der geringen Ausbeute der sich noch bietenden Torchancen.

In der Pause hatten sich die neun Wittenberger vorgenommen, aus den gegebenen Möglichkeiten heraus nochmal alles zu geben. Dies gelang in Hälfte zwei nur sehr bedingt. Innerhalb der ersten Viertelstunde gelangen den Gastgebern nur zwei Treffer. Zu diesem Zeitpunkt war der Spitzenreiter der Anhaltklasse bereits auf 24:8 enteilt und hatte das Spiel zu seinen Gunsten entschieden. Es war jedoch zu keinem Zeitpunkt zu erkennen, dass der Spitzenreiter das Spiel deshalb gelassener nahm. Deshalb ist es ein Verdienst der Wittenberger Moral, dass die Gastgeber bis zum Abpfiff noch um eine Resultatsverbesserung kämpften und die Schlussviertelstunde mit 6:5 zu ihren Gunsten entschieden. Großen Anteil daran hatten die verbesserte Abwehrleistung mit dem sich steigernden Christoph Bock und das Umkehrspiel der Wittenberger, die nun ihrerseits zu mehreren leichten Toren kamen. Damit konnte zudem das Bemühen der Gäste noch den 30. Treffer zu erzielen, zu Nichte gemacht werden. Immerhin ist damit ein angestrebtes Ziel der TSGer erfüllt worden. In der sehr fairen Partie waren die Zerbster jederzeit ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Die Wittenberger haben zwar ein knapperes Resultat verpasst, brauchen sich aber von der Einstellung nichts vorzuwerfen. Daran gilt es in den verbleibenden Spielen der Saison noch anzuknüpfen.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (3); Kuhn, Michael (2); Reuter, Jörg (2); Knorr, Silvio Frischkemuth-Boecker, Dirk (3); Wildgrube, Thomas (2); Fuchs, Kurt; Knorr, Marian (2)

 

TSG Wittenberg II     7m       0/1       Strafen            4 min

HSV 2000 Zerbst II   7m       1/2       Strafen            2 min

 

Kurt Fuchs, 14.04.2012

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II erwartet den verlustpunktfreien Primus Zerbst II

 

Am Samstag, den 14.04.2012 um 19:30 Uhr gibt es in der Stadthalle das Aufeinandertreffen der beiden Reservemannschaften TSG Wittenberg II gegen HSV 2000 Zerbst II. Im bisherigen Saisonverlauf haben dabei die Zerbster mit sechzehn Siegen eine makellose Bilanz. Sie führen damit unangefochten die Tabelle in der Anhaltklasse der Männer an und sind quasi bei dem noch ausstehenden Restprogramm nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Vor allem mit den Auswärtserfolgen bei allen unmittelbaren Verfolgern wurden sogenannte „Big Points“ gesetzt. Während die Zerbster gegenwärtig in den Spuren des THW Kiel wandeln und ohne Punktverlust die Saison beenden wollen, rangieren die Wittenberger in der Tabelle auf Rang 7. Unter der Woche gab es bereits in der Bundesliga das Duell zwischen dem Siebenten und dem Primus. Hier hatte der TBV Lemgo im Vorfeld den Anspruch erhoben, dem Spitzenreiter Kiel die ersten Minuspunkte zuzufügen. Diesen Anspruch haben die Wittenberger bei weitem nicht. Sie sind realistisch genug, auch angesichts ihrer personellen Situation, ihre Möglichkeiten genauer einzuschätzen. Die Wittenberger können als Außenseiter völlig befreit aufspielen und wollen vor allem nicht noch weitere Ausfälle in der Saisonschlussphase hinnehmen müssen. Jedes Tor gegen das mit ehemaligen Verbandsligaspielern besetzte eingespielte Zerbster Team zählt bereits als Erfolg. Ob dies zahlreich gelingt, wird die Partie zeigen.

 

Kurt Fuchs, 12.04.2012

 

 

 

Handball Anhaltpokal Männer 2. Runde

TSG Wittenberg II unterliegt HBC Wittenberg I im Viertelfinale des Anhaltpokals

 

Die TSG Wittenberg II schied im Viertelfinale des Anhaltpokals der Männer gegen den designierten Verbandsliga-Aufsteiger HBC Wittenberg I nach einer 11:33-Niederlage erwartungsgemäß aus. Der Losentscheid brachte es mit sich, dass es zu diesem Stadtderby mit dem HBC Wittenberg I kam. Die Gäste schwammen zudem auf einer Euphoriewelle, denn unter der Woche erfuhren sie, dass der Anhaltligameister aus Wulfen auf das Aufstiegsrecht in die Verbandsliga verzichtet hatte. Damit war der Weg für den Vizemeister in die nächste höhere Spielklasse Verbandsliga geebnet.

Zum heutigen Pokalspiel wollten die klar favorisierten HBCler von Anbeginn deutlich machen, wer als Sieger in das Halbfinale einziehen wird. Doch der Pokal hat so seine anderen Gesetze. In den Anfangsminuten spielte der Underdog, die TSG Wittenberg, keck auf. Aus einer soliden Deckung gingen sie mehrfach im lange ausgespielten Positionsangriff sogar überraschenderweise in Führung. Erst in der siebenten Spielminute kam der HBC per Strafwurf zur ersten Führung in dieser Partie, die per Konter ausgebaut wurde. Die TSGer kamen aber zurück und glichen durch Jörg Reuter und Olaf Riedel in einer Überzahlsituation zum 4:4 aus. Die Gäste erhöhten nun die Aggressivität in der Abwehr, kassierten einerseits mehrere Strafwürfe und kamen andererseits zu Ballgewinnen, die erfolgreich per Tempogegenstoß abgeschlossen wurden. Christoph Bock, im TSG-Gehäuse, ist es dabei zu verdanken, dass der Rückstand nicht weiter anwuchs. In der 25. Minute erzielte Jörg Reuter das 8:11 aus Sicht der TSG. Bis dato war für beide Teams der Ausgang des Pokalspiels noch offen. Ab diesem Zeitpunkt griffen dann aber der deutlich breitere Spielerkader und die spielerische Erfahrung der Gäste. Mit einem 5:0-Zwischenspurt sorgten sie kurz vor dem Seitenwechsel für eine Vorentscheidung in diesem Spiel.

Die Gäste knüpften nach Wiederanpfiff nahtlos an die Leistung kurz vor der Pause an. Während sie in der Deckung resolut die Lücken schlossen, kamen die TSGer andererseits nicht mehr zu klaren Torgelegenheiten. Zudem erwies sich mit zunehmender Spieldauer Rene Schmidt im Tor des HBC als schier unüberwindbar. Dreiundzwanzig Minuten musste er in der zweiten Spielhälfte keinen Gegentreffer hinnehmen, ehe ihn Thomas Wildgrube per Siebenmeter überwinden konnte. Im gleichen Atemzug hatte die Gäste mit einem 10:0-Lauf für klare Verhältnisse in diesem Spiel gesorgt und den Einzug in das Pokalhalbfinale perfekt gemacht. Die TSGer konnten nur knapp eine Halbzeit lang ihren Außenseiterstatus ausreizen. Danach fanden sie aber vor allem im Angriff keine Alternativen und Lösungen, um den kompakten Deckungsverbund der Gäste zu überwinden. Unter diesen Gegebenheiten war bereits zur Halbzeit der Vorbereitungscharakter auf die kommende Partie vom TSG-Coach ausgegeben worden. Dann erwarten die Spieler der TSG Wittenberg den verlustpunktlosen Anhaltklassenmeister in spe, den HSV 2000 Zerbst II, die eine ähnliche Spielweise wie die HBCler heute im Pokal praktizieren.

 

So traten sie an:

TSG Wittenberg II:

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (3); Fuchs, Kurt; Reuter, Jörg (2); Knorr, Silvio; Frischkemuth-Boecker, Dirk (3/2); Knorr, Marian; Busch, Martin (1); Wald, Dirk (1); Wildgrube, Thomas (1/1)

 

HBC Wittenberg I:

Schmidt, Rene (Tor); Jäger, Sven (8/3); Ehrig, Johannes (1); Scheinert, Tobias;
Seiffert, Rene (7); Jäger, Maximilian (6); Schröder, Andreas (2); Kraatz, Sebastian (3); Zimmermann, Stefan (2); Göricke, Lucas (2); Köhler, Daniel (2)

 

TSG Wittenberg II                 7m       3/4       Strafen                        4 min

HBC Wittenberg I                 7m       3/4       Strafen                        8 min

 

Kurt Fuchs, 01.04.2012

 

 

Vorschau Handball Anhaltpokal Männer 2. Runde

TSG Wittenberg II gegen HBC Wittenberg I – ein Spiel wie David gegen Goliath.

 

Am Sonntag, den 01.04.2012, ist die TSG Wittenberg II um 14:30 Uhr in der Stadthalle Gastgeber in der 2. Runde des Anhaltpokals der Männer. Der Losentscheid brachte es mit sich, dass es zu einem Stadtderby mit dem HBC Wittenberg I kommt. In diesem Spiel sind die Rollen klar verteilt. Die Gäste kommen mit der Empfehlung als Aufsteiger in die Anhaltliga auf Anhieb die Vizemeisterschaft errungen zu haben. Zudem stehen in den Reihen der HBCler überwiegend Spieler, die schon Erfahrungen aus höheren Spielklassen gesammelt haben. Damit ist der HBC Wittenberg gegen das Anhaltklasseteam den Underdog TSG Wittenberg II, nicht nur von der Papierform her, hoher Favorit. Beide Mannschaften weisen gegenwärtig eine Reihe von Parallelen auf. Zum einen gibt es in den Reihen des HBC sieben Spieler, die schon mal auf Seiten der TSG aufgelaufen waren, so dass man einander kennt. Zum anderen sind beide Teams im Moment von Verletzungsausfällen mehrerer Spieler betroffen. Die HBCler haben hingegen ihre Saison bereits beendet und können völlig unbeschwert aufspielen. Mit dem Blick auf die weiteren, schon ausgelosten Paarungen haben sie sogar reale Chancen den Pokal zu gewinnen, der erstmals in zwei Endspielen ermittelt wird. Da der Meister, der SV 1898 Wulfen, für den Pokalwettbewerb nicht gemeldet hat, dürfte die SG ABUS Dessau der härteste Konkurrent werden, auf den die Wittenberger erst im Finale treffen würden. Dies alles spielt bei den Gastgebern der TSG Wittenberg keine Rolle. Sie wollen einerseits zeigen, dass sie gleichfalls Handball spielen können und ihren Außenseiterstatus ausreizen. Andererseits dürfen hingegen die noch ausstehenden Spiele nicht aus dem Blick verloren werden, denn hier wären weitere Ausfälle von Spielern kontraproduktiv. Unter diesen Gegebenheiten ist diese Viertelfinalpaarung für beide Wittenberger Mannschaften nur eine Zwischenstation in der gesamten Spielsaison, wenn auch unter jeweils anderen Vorzeichen.

 

Kurt Fuchs, 29.03.2012

 

 

JSpG Wittenberg sichert sich in Zerbst zum Saisonabschluss Bronze

 

Von K. Fuchs

Die Hallenuhr zeigte 11:02 Uhr als der Schiedsrichter Marcel Kerner (SG Abus) die Partie HSV 2000 Zerbst gegen JSpG Wittenberg abpfiff. Ein Jubelsturm der Gäste blieb jedoch aus, zu deutlich hatten sie die Partie bestimmt und mit einem 26:12 Erfolg den Bronze-Rang in der Anhaltliga der männlichen Jugend D gesichert.

In ihrem letzten Spiel in der Meisterschaftsrunde hatte die JSpG Wittenberg nur in den Anfangsminuten einige Anlaufschwierigkeiten. Bedingt durch ungenaue Würfe und Ballverluste konnten die Zerbster das Spiel bis zum 3:3 offenhalten. Ihr torgefährlichster Spieler Felix Lewin wurde durch Tom Germer gut gedeckt und kam nicht wie gewohnt zur Geltung. In den folgenden fünf Minuten zogen die Wittenberger in einem Zwischenspurt auf 9:4 davon. Vor allem Pascal Ibrom erwies sich an diesem Sonntagmorgen trotz Zeitumstellung sehr ausgeschlafen und treffsicher. Drei Treffer steuerte er in Hälfte eins bis zur Auszeit der Zerbster bei. In den verbleibenden zehn Minuten zeigten die Wittenberger, dass sie nicht zu Unrecht zu den drei besten Teams der Liga gehören. Immer wieder gelangen ihnen in der Manndeckung Ballgewinne, die im Gegenstoß verwertet werden konnten. Da zudem einige einstudierte Kombinationen zum Torerfolg führten wuchs der Vorsprung der Lutherstädter bis zur Pause auf zehn Tore an. Das 16:6 kam bereits einer Spielentscheidung in dieser Partie gleich. Auf Seiten der Gastgeber war zwar das Bemühen deutlich zu erkennen, es mangelte an diesem Tag aber an Passgenauigkeit und Durchsetzungsvermögen. Die Wittenberger knüpften hingegen nahtlos an die Leistung der ersten Spielhälfte an. Elf Minuten gelang den Gastgebern kein Treffer, trotz klarster Chancen. Der Wittenberger Sven Bischoff krönte seine gute Leistung im Tor mit einem parierten Siebenmeter. Erst danach musste er im Gegenstoß den siebenten Treffer der Zerbster hinnehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Wittenberger sich mit einem 5:0-Lauf bereits unaufholbar auf 21:6 Tore abgesetzt. Dabei ließen sie noch klare Torgelegenheiten, wie Siebenmeter aus, so dass sich die Zerbster bei ihrem besten Spieler, Torwart Franz Kelsch bedanken mussten, dass die Gäste nicht noch höher führten. In der Schlussphase neutralisierten sich beide Teams in einer sehr fairen Partie, die ohne Strafzeiten auskam. Den letzten Treffer erzielte der torgefährlichste Spieler der Wittenberger an diesem Tag, Phillip Gehlert. Ihm war beim 22:8 zudem der 200. Saisontreffer seines Teams gelungen. Mit diesem deutlichen Erfolg konnten die Wittenberger insgesamt auch ein positives Torverhältnis erzielen. Die Wittenberger haben mit Rang 3 ihre sehr gute Saisonleistung gekrönt und dies mit einem Minikader von acht Spielern. Ein großer Dank seitens des Trainergespanns Siegfried Bischoff/Kurt Fuchs geht an dieser Stelle an die Spieler der mjE, die immer hilfreich zur Seite standen sowie an die unterstützenden Eltern. Das Remis in Köthen zum Auftakt der Meisterschaftsrunde war letztendlich das Schlüsselspiel der Saison. Damit konnte der Mitkonkurrent auf Rang 3, die HG 85 Köthen, auf Distanz gehalten werden. Die Meisterschaftsentscheidung hingegen fällt, ähnlich wie bei den Männern in der Anhaltliga am Wochenende, in vierzehn Tagen in einem Endspiel zwischen der HSG Wolfen 2000 und der JSpG Elbe/Kühnau I.

 

So trat die JSpG Wittenberg an:

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (6); Tom Germer (2); Lucas Otto (3); Philipp Gehlert (7); Erik Schulze (3); Dennis Pranger (1); Tim Hieber; Pascal Ibrom (4); Ruben Soboll; Vincent Friedek

 

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v.l.n.r.                                                                                                           Foto: Fuchs, privat

Lucas Otto; Tim Hieber; Erik Schulze; Ruben Soboll; Philipp Gehlert; Dennis Pranger; Pascal Ibrom; Paul Maßny; Tom Germer; Vincent Friedek;

Liegend: Sven Bischoff

Coach: Siegfried Bischoff

 

Tabelle Play Off Runde (25.03.2012)

Die Ergebnisse der Qualifizierten aus der Hinspielrunde wurden übernommen.

 

Nr

Mannschaft

Spiele

+

±

-

Tore

D

 Punkte

1

HSG Wolfen 2000

9/10

9

0

0

261:179

82

18:0

2

JSpG Elbe / Kühnau

9/10

8

0

1

246:111

135

16:2

3

JSpG Wittenberg

10/10

5

1

4

204:198

6

11:9

4

HG 85 Köthen

10/10

4

1

5

211:215

-4

9:11

5

JSpg Elbe/Kühnau 2

9/10

0

1

8

131:237

-106

1:17

6

HSV 2000 Zerbst

9/10

0

1

8

118:231

-113

1:17

 

http://www.sis-handball.de/web/AktuelleSeite/?view=AktuelleSeite&Liga=001512501503502000000000000000000034000,  25.03.2012

 

 

Ergebnisse JSpG Wittenberg Anhaltliga Play Off Runde Saison 2011/12

 

Nr

Datum

Zeit

Heim

Gast

Halle/Ergebnis

ALD 017

18.02.12

10:00

HG 85 Köthen

JSpG Wittenberg

19:19

ALD 004

26.02.12

12:00

JSpG Elbe / Kühnau

JSpG Wittenberg

31:14

ALD 007

04.03.12

15:15

HSG Wolfen 2000

JSpG Wittenberg

33:23

ALD 012

17.03.12

10:15

JSpG Wittenberg

JSpg Elbe/Kühnau 2

21:12

ALD 015

25.03.12

10:00

HSV 2000 Zerbst

JSpG Wittenberg

12:26

 

http://www.sis-handball.de/web/Mannschaft/?view=Mannschaft&Liga=001512501503502000000000000000000034003, 25.03.2012

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

Krönt JSpG Wittenberg die Saison mit Bronze?

 

Am Sonntag, den 25.03.2012 tritt die JSpG Wittenberg um 10:00 Uhr in der Zerbster Sporthalle „Jannowitzbrücke“ gegen Gastgeber HSV 2000 Zerbst an. Von der Papierform her sind die Wittenberger klar favorisiert. Die Zerbster können nicht mehr in den Medaillenbereich vordringen und konnten bisher erst einen Punkt in der Meisterrunde verbuchen. Auf der anderen Seite haben die Zerbster auf heimischem Terrain gegen das unangefochtene Spitzenduo aus Wolfen und Kühnau bis in die Schlussphase hinein eine beherzte Partie geboten. Für die Lutherstädter gilt es von Anbeginn in ihrem letzten Saisonspiel konzentriert aufzuspielen. Der einzige Mitkonkurrent auf den Bronzerang, die HG 85 Köthen, ist mit den Wittenbergern nach Punkten gleichauf. Den direkten Vergleich haben aber die Wittenberger für sich entschieden. So können die Bachstädter Rang 3 aus eigener Kraft nicht mehr erreichen und müssen auf einen Ausrutscher der Lutherstädter hoffen. Zudem müssen sie in ihrer letzten Partie bereits am Samstag gegen den Tabellenzweiten aus Kühnau unbedingt einen Punktgewinn vorlegen. Die Kühnauer hingegen benötigen einen Sieg, um dann in einem Endspiel ihrerseits zwei Wochen später die Meisterschaftschancen zu wahren. Diese Rechnereien sind aber alle Schall und Rauch. Wenn den Wittenbergern in Zerbst ein Auswärtserfolg gelänge, ist ihnen die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen.

 

K. Fuchs, 21.03.2012

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II tritt bei Wolfener-MHV-Reserve an

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 24.03.2012 um 15:45 Uhr muss die TSG Wittenberg II bei der Reservemannschaft des MHV Oberligisten HSG Wolfen 2000 antreten. Von der Papierform wäre dies ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. Da aber die Wolfener mjA in der Sachsen-Anhalt-Liga momentan eine Spielpause hat, kann die zweite Männervertretung sprichwörtlich aus den Vollen schöpfen. Bei ihrem jüngsten Erfolg in Wittenberg, gegen den HBC II, standen personell mehr als zwei komplette Teams bei den Gästen auf dem Parkett der Stadthalle. Ganz anders die TSGer, die ihren höchsten Saisonerfolg gegen Raguhn quasi mit minimalem Personal erzielen konnten. Die Personalsituation spitzt sich an diesem Wochenende zudem arbeitsbedingt und verletzungsbedingt noch weiter zu. Unter diesen Vorzeichen ist es schon ein Erfolg, wenn auf Wittenberger Seite ein spielfähiges Team anreist. Die Favoritenrolle kann somit getrost den Gastgebern aus Wolfen überlassen werden. Andererseits haben Spiele der Wittenberger in der Vergangenheit gezeigt, dass sie gerade in solchen Spielen über sich hinauswachsen. Ob das auch diesmal der Fall sein wird, bleibt noch abzuwarten.

 

Kurt Fuchs, 21.03.2012

 

 

 

 

Neue Rubrik: Über die Landesgrenzen geblickt:

 

So mancher Sportfreund der TSG Wittenberg fragt sich, was macht denn eigentlich ... ?

Da mit vielen Ehemaligen immer noch Kontakte gehalten werden und es auch regelmäßig Ehemaligentreffen oder Begegnungen zum Stadtfest oder bei Turnieren gibt, möchte die Abteilung Handball hier in unregelmäßigen Abständen über diese Sportfreunde informieren.

 

Heute: Niedersachsen (Teil 2)

 

Mit unserem Nachbarbundesland im Westen verbindet uns Einiges. Vor allem in Erinnerung geblieben sind die fünf Turnierteilnahmen beim TSV Bordenau unter Leitung des verdienten Sportfreundes Gerhard Prahl. Immerhin konnten die Mix-Mannschaften der TSG Wittenberg gegen hochkarätige Konkurrenz gleich mehrfach den Sieg im Männerbereich erringen. Doch auch die Mannschaften, die nur mit TSG-Spielern besetzt waren, spielten immer ein erfolgreiches Turnier. Gleichzeitig war das Turnier im Großraum Hannover ein Treffpunkt für zahlreiche Ehemalige. So schauten mal die Pollandt-Zwillinge aus Hamburg vorbei oder Björn Gaschler, der den kürzesten Anfahrtsweg hatte. Björn war bereits in der Jugendzeit ein sehr engagierter und talentierter Spieler, vor allem auf den Außenpositionen. Dies ist bis heute so geblieben. Über mehrere Jahre hinweg spielte er bei der HSG Laatzen-Rethen in der Regionsoberliga Raum Hannover. Vor zwei Jahren wechselte er dann zum TuS Empelde, wo er gegenwärtig seinen „x-ten Frühling“ erlebt. Er gehört zu den torgefährlichsten Spielern mit hoher Effizienz und ist als einer der Erfahrendsten gleichzeitig Ansprechpartner für die Spieler im Team als stellvertretender Mannschaftskapitän. Von besonderer Genugtuung dürfte für Björn der 21. Januar 2012 in Erinnerung bleiben. In der 59. Minute gelang ihm der Siegtreffer über den klar favorisierten Ex-Verein aus Laatzen. Momentan befindet sich der TuS Empelde nach zuletzt zwei Niederlagen mit 19:21 Punkten auf Rang 11 unter 14 Mannschaften in der Abstiegszone der Regionsoberliga Raum Hannover. Da kommt die Absage wegen einer Hallensperrung jetzt am Wochenende gerade recht. Andererseits beträgt der Rückstand des TuS Empelde auf die erweiterte Spitze, d. h. Rang 5 gerade mal zwei Punkte. Für die noch ausstehenden sechs Partien wird Björn wie immer bis zur letzten Minute vollen Einsatz zeigen und wir drücken aus der Ferne für das Unternehmen Klassenerhalt ganz fest die Daumen.

 

K. Fuchs, 02.03.2012

 

 

Die „Bayern-Fraktion“ (Teil 1)

 

In den Raum München hat es gleich mehrere Spieler und Übungsleiter verschlagen. Der jahrzehntelange verdiente Übungsleiter der TSG Wittenberg, Udo Wrobel, genießt dort sein Rentendasein, indem er nun als Zuschauer und Fan dem FC Bayern München die Daumen drückt. Daneben hält er aber immer noch Kontakt zu seinem Ex-Verein und verfolgt nach wie vor mit viel Herzblut alles was mit dem Handball zu tun hat. Immerhin gibt es kaum einen älteren Sportfreund in den Reihen der TSG Wittenberg, der nicht einmal vom Sportfreund Wrobel trainiert wurde.

 

Aktiv im Spielgeschehen der Männer stehen derzeit zwei Ehemalige der TSG Wittenberg. Im Spielbezirk Oberbayern in der Bezirksliga Gruppe 2 ist es Kreisläufer Carsten Bölke beim TSV Sauerlach (Platz 7 unter 12 Teams, 05.02.2012) und Aufbauspieler Matthias Fuchs, im Spielbezirk Altbayern in der Bezirksoberliga beim ASV Dachau (Platz 1 unter 12 Teams, 05.02.2012). Letzterer hat nach dem heutigen 23:23 im Spitzenspiel beim Verfolger SV Wacker Burghausen damit noch alle Trümpfe selbst in der Hand, mit dem ASV Dachau den Sprung in die Landesliga anzugehen.

 

K. Fuchs, 05.02.2012

 

TSG II mit höchstem Saisonsieg rückt auf Rang 6 vor

 

Handball Anhaltklasse Männer

 

In der Anhaltklasse der Männer gewannen die Spieler der TSG Wittenberg II gegen den Tabellennachbarn SV Finken Raguhn II mit 30:17 Toren. Das am Ende das Ergebnis den Spielverlauf in keiner Weise widerspiegelt, dürfte ebenso wenig Trost sein, wie die anerkennenden Worte der TSGer für die Raguhner nach dem Abpfiff.

Beide Teams sind derzeit von Verletzungen gebeutelt, so dass auf Wittenberger Seite zwei und auf Seiten der Gäste nur ein Spieler auf der Wechselbank Platz nahm. Den Raguhnern war dieses Defizit zunächst überhaupt nicht anzumerken. Sie zeigten sich in der Anfangsphase deutlich entschlossener vor dem Wittenberger Tor und lagen bis fünf Minuten vor dem Seitenwechsel mit 10:9 Toren in Führung. Die Gastgeber standen in der Abwehr durchaus solide, aber im Angriff wurden immer wieder von den Außenpositionen freie Gelegenheiten in Serie vertan. Erst mit einem 4:1-Lauf konnten die Gastgeber das Spiel drehen und eine knappe 13:11-Pausenführung herauswerfen.

Nach dem Wiederanpfiff blieb der Spielausgang bis zur zehnten Minute beim Stand von 17:13 zugunsten der TSG für beide Teams offen. Eine Disqualifikation nach Foulspiel beraubte den Gästen ihre letzte Wechselmöglichkeit. Ab diesem Zeitpunkt spielten sich die Wittenberger in einen Rausch. Hinten vernagelte Christoph Bock sein Tor und blieb vierzehn Minuten ohne Gegentor. Mit seiner Leistung unterstrich er die Ambitionen bester Keeper in dieser Spielklasse zu sein. Im Angriff verschärften die Gastgeber ihrerseits das Tempo und schafften mit einem 10:0-Lauf die Spielentscheidung. Großen Anteil daran hatten Marian Knorr und Jörg Reuter, die mit ihren Toren Dirk Frischkemuth-Boecker entlasten konnten. Jörg Reuter lieferte dabei das beste Spiel in den Reihen der TSG ab und untersetzte dies mit fünf Treffern. Bemerkenswert an dieser Leistung auf Wittenberger Seite ist zudem, dass das verletzungsbedingte Ausscheiden von Spielmacher Olaf Riedel bereits nach einer Viertelstunde kompensiert werden konnte. Die Raguhner bemühten sich bis zum Abpfiff um eine Resultatsverbesserung, doch an diesem Tag fehlten ihnen die Alternativen. Das Konzept der TSGer aus einer kompakten Abwehr heraus ein schnelles Umkehrspiel aufzuziehen, war voll aufgegangen, wie Spielertrainer Silvio Knorr nach dem Abpfiff feststellte. Ein großes Lob an alle Spieler, die ein sehr laufintensives Spiel absolviert hatten, schloss sich an. Zum ersten Mal in der Saison knackten die Wittenberger die 30-Tore-Marke. Das 30:17 war zugleich der höchste Saisonerfolg der TSGer.

Mit diesem Erfolg tauschten beide Teams in der Tabelle ihre Plätze. Die Wittenberger festigten ihren Platz im Mittelfeld und liegen nun mit 14:18 Punkten, punktgleich vor den Raguhnern auf Rang 6.

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf; Höse, Christian; Fuchs, Kurt (2); Reuter, Jörg (5); Knorr, Silvio; Frischkemuth-Boecker, Dirk (13/3); Knorr, Marian (6); Busch, Martin (4/1)

 

TSG II                        7m       4/4       Strafen                        8 min

Raguhn II       7m       2/2       Strafen                        8 min, davon 1x Rot

 

Kurt Fuchs, 18.03.2012

 

 

 

Handball Anhaltliga Play-Off-Runde mjD

JSpG Wittenberg löst Pflichtaufgabe gegen JSpG Elbe/Kühnau II

 

In der Meisterschaftsrunde in der mJD gewann die JSpG Wittenberg am Samstagvormittag ihren letzten Heimauftritt gegen die JSpG Elbe/Kühnau II mit 21:12 Toren.

Die Lutherstädter fanden wie bereits im Hinspiel in der Anfangsphase kaum in die Partie. Das Spiel der Gäste aus Kühnau sah in den Anfangsminuten druckvoller und gefälliger aus. Sie konnten aber die sich bietenden Chancen wiederholt nicht verwerten, so dass die Wittenberger hier nicht in einen deutlichen Rückstand gerieten. Während die Gastgeber eine solide Deckungsleistung ablieferten, war andererseits die Fehlerquote im Angriff erneut mit Schwächen behaftet. Trotzdem gelang es den Gastgebern mit zunehmender Spieldauer ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Großen Anteil an der 14:7-Halbzeitführung hatten dabei Tom Germer und Philipp Gehlert. Dies kam auch einer Vorentscheidung in diesem Spiel gleich. In der zweiten Spielhälfte neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Weder die Gäste noch die Wittenberger konnten der Partie neue Impulse verleihen. Zudem sündigten beide Teams beim Auslassen hochkarätiger Chancen, wie es sich in der Siebenmeterquote zeigt. Positiv auf Seiten der Wittenberger waren das Einüben von einstudierten Kombinationen und die ausgeglichene Torverteilung. Mit diesem Erfolg haben die Wittenberger ihre Chancen im Kopf an Kopf-Rennen mit der HG 85 Köthen auf den dritten Rang zum Saisonabschluss erhalten. Die Entscheidung darüber fällt nun am kommenden Wochenende mit dem Spiel beim HSV 2000 Zerbst.

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (2); Tom Germer (4); Lucas Otto (2/1); Philipp Gehlert (6); Erik Schulze (2); Tim Hieber; Vincent Friedeck (1); Dennis Pranger (2); Pascal Ibrom (2); Ruben Suboll

 

JSpG Wittenberg:        Siebenmeter 1/4          Zeitstrafen:      00 min

JSpG Elbe/Kühnau II: Siebenmeter 1/5          Zeitstrafen:      00 min

 

Kurt Fuchs; 17.03.2012

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg im letzten Heimspiel vor richtungsweisender Partie

 

Am Sonnabend, den 17.03.2012 trifft die JSpG Wittenberg um 10:15 Uhr in der Stadthalle auf die zweite Vertretung der JSpG Elbe/Kühnau. Von der Papierform her sind die Gastgeber favorisiert, denn die Kühnauer können wie das Team aus Zerbst nicht mehr in den Medaillenbereich vordringen. Für die Wittenberger ist es jedoch eine richtungsweisende Partie im Ringen um Rang 3 mit der HG 85 Köthen. Der gegenwärtige Tabellenvierte aus Wittenberg hat gegenüber den Bachstädtern das leichtere Restprogramm zu absolvieren. Er darf sich aber in beiden Partien keine Punktverluste erlauben, wenn er den Bronzerang erreichen will. Inwieweit dieser psychische Druck das Spiel beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Die Gäste aus Kühnau unterlagen im Hinspiel den Wittenbergern am Ende mit 13:24 Toren. Das Ergebnis täuscht aber darüber hinweg, dass die Wittenberger in der Anfangsphase überhaupt nicht in die Partie fanden und deutlich in Rückstand geraten waren. Dies gilt es am Samstag unbedingt zu verhindern, wenn im einzigen Heimspiel der Meisterschaftsrunde die Punkte in der Lutherstadt verbleiben sollen.

 

Kurt Fuchs, 13.03.2012

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II trifft auf Raguhner Reserve

 

Am Sonntag, den 18.03.2012 um 14:30 Uhr gibt es in der Stadthalle das Aufeinandertreffen der beiden Reservemannschaften TSG Wittenberg II und SV Finken Raguhn II. Die Tabellennachbarn trennen gegenwärtig zwei Punkte in der Tabelle. Da im Moment alle Teams mit Ausnahme des Spitzentrios dicht beieinander liegen, ist dieses Spiel gleichzeitig von richtungsweisender Natur. Mit einem Erfolg würde sich der Sieger im Mittelfeld etablieren, während bei einer Niederlage ein Abrutschen in Richtung Abstiegsränge zu befürchten wäre. Die Wittenberger hätten zudem die Gelegenheit bei einem Erfolg die Niederlage im Hinspiel wettzumachen. Bis fünf Minuten vor Ultimo standen sie beim 20:21 noch vor einem Punktgewinn, ehe sie in der Schlussphase quasi überrannt wurden. Nach dem Heimerfolg im Stadtderby gegen den HBC II streben dies die Gastgeber auch an. Das die Raguhner hier anderer Ansicht sind, ist nur zu verständlich. Dabei sind beide Teams in ihrer Spielanlage völlig unterschiedlich. Auf Wittenberger Seite ist das Prunkstück gegenwärtig die Abwehr. Die Gastgeber mussten im Vergleich zu den Raguhnern rund einhundert Gegentreffer weniger hinnehmen. Anderseits trennt dieselbe Differenz aber beide Team bei den erzielten Toren, wo die Raguhner deutlich die Nase vorn haben. Für die Partie in der Stadthalle wird deshalb spielentscheidend sein, welchem Team es in dieser Partie gelingt, seine Stärken auszuspielen und seine Schwächen zu minimieren.

 

Kurt Fuchs, 13.03.2012

 

 

TSG Wittenberg II gewinnt Stadtderby gegen HBC Wittenberg II

 

Handball Anhaltklasse Männer

 

In der Anhaltklasse der Männer gewannen die Spieler der TSG Wittenberg II gegen den HBC Wittenberg II verdient mit 24:21 Toren.

In den Anfangsminuten konnten die Gäste des HBC nach einem Doppelschlag durch Marcus Richter und Steffen Michelmann in Führung gehen. Erst nach vier Minuten gelang den Gastgebern durch Dirk Wald der erste Treffer. In den folgenden Minuten konnten die TSGer aber einen 5:0-Zwischenspurt hinlegen, wobei noch mehrere klare Torgelegenheiten ausgelassen wurden. Vor allem die offensiv ausgerichtete Deckung der TSGer unterband erfolgreich das Kombinationsspiel der Gäste. Das Trainergespann des HBC Wittenberg Markus Lehmann/Holger Krause reagierte darauf mit einer Auszeit. Mit der Einwechslung von Norman Ließ wurde das Angriffsspiel der HBCer druckvoller und sie konnten den Rückstand verkürzen. Zum Knackpunkt erwies sich in dieser Spielphase, als die Gäste Oberwasser bekamen, eine Zeitstrafe gegen Steffen Calow. Diese Überzahlsituation konnten die TSGer nicht nutzen. Durch Ballverluste und Tempogegenstöße lagen nun die HBCer ihrerseits wieder mit 8:7 Toren in Führung. Jetzt reagierte der TSG-Spielertrainer Silvio Knorr mit einer Auszeit. Danach stand zunächst TSG-Keeper Christoph Bock im Zentrum des Geschehens, als er einen Siebenmeter von Robby Tenor parierte. Dies war der Weckruf für die TSG-Spieler, das Heft des Handels auf dem Parkett wieder zu übernehmen. Mit einem 5:1-Zwischenspurt setzten sie sich bis zur Pause auf 12:9 ab. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die HBCer das Tempo, wobei sich immer wieder Marcus Richter erfolgreich in Szene setzen konnte. Am Ende hatte er wie im Hinspiel elf Tore für sein Team erzielt. Als mit seinem Anschlusstreffer zum 14:15 das Spiel zugunsten des HBC zu kippen drohte, ging aber ein Ruck durch die Reihen der TSGer. In der Abwehr wurde sprichwörtlich Beton angerührt und vorn wurden die sich bietenden Chancen wieder genutzt. Mit einem 5:0-Lauf, darunter der 300. Saison-Treffer durch Dirk Wald, sorgten die Gastgeber für eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Die HBCer bemühten sich der Partie noch eine Wende zu geben, verzweifelten aber ein ums andere Mal am TSG-Keeper Christoph Bock. In der Schlussphase parierte er zwei weitere Strafwürfe und entschärfte mehrere Tempogegenstöße der HBCer. Diesen Unterschied konnte auch der sich nun steigernde Gästetorwart Jörg Deutschmann nicht wettmachen. Die letzten beiden Treffer blieben in dieser fairen Partie den erfolgreichsten Werfern beider Teams vorbehalten. Auf Seiten der TSG waren dies Dirk Frischkemuth-Boecker (8) und auf Seiten des HBC, wie erwähnt, Marcus Richter. Neben dem Torwartduell, das klar zugunsten der TSGer entschieden wurde, machte die breiter angelegte Torgefahr den Unterschied in diesem Derby aus. Auf Seiten des HBC konzentrierte sich dies auf zwei Spieler, während sich dies beim Sieger TSG Wittenberg auf deutlich mehr Positionen verteilte. Hier sorgte Olaf Riedel mit seinen verdeckten Schlagwürfen (4 Treffer) immer wieder für Überraschungsmomente, die den weiteren Unterschied in dieser Partie ausmachten. Ein Dank gilt an dieser Stelle noch an Werner Roß, der mit seiner Moderation dem Derby das entsprechende Flair verlieh.

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Knorr, Silvio (Tor); Riedel, Olaf (4); Höse, Christian (1); Fuchs, Kurt; Kuhn, Michael; Reuter, Jörg; Busch, Martin (1); Frischkemuth-Boecker, Dirk (8); Wald, Dirk (7/3); Knorr, Marian (1); Seume, Andre (2);

 

HBC Wittenberg II

Deutschmann, Jörg (Tor); Beyer, Stefan (Tor); Ringlepp, Sebastian; Calow, Steffen (1); Michelmann, Steffen (1); Tenor, Robby (2/1); Richter, Marcus (11); Hauber, Markus; Beyreuther, Uwe; Hänsch, Florian; Ließ, Norman (6)

 

TSG II                                    7m       3/3       Strafen                        6 min

HBC II                       7m       1/4       Strafen                        8 min

 

Kurt Fuchs, 11.03.2012

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

Stadtderby der „Wittenberger Reserveteams“

 

 

Am Samstagabend, den 10.03.2012 um 19:30 Uhr findet in der Wittenberger Stadthalle das Stadtderby der beiden Wittenberger „Reserven“ in der Anhaltklasse der Männer statt. Die TSG Wittenberg II erwartet die zweite Vertretung des HBC Wittenberg. Wie bereits im Hinspiel treffen in dieser Partie im Mittelfeld platzierte Tabellennachbarn aufeinander, die nur ein Punkt voneinander trennt. Nach den bisherigen Ergebnissen im Saisonverlauf und dem 18:18 im Hinspiel dürfte der Spielausgang in diesem Derby völlig offen sein. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass man einander kennt. Immerhin wird es in diesem Spiel zugleich eine Begegnung mit acht Spielern geben, mit denen man in den letzten beiden Jahren noch gemeinsam auf dem Parkett stand. Abzuwarten bleibt nur, welche Spieler in beiden Mannschaften auflaufen werden und ob sich auf Seiten der Gastgeber die Verletztenmisere noch entspannt. Beide Teams überzeugten in der Vergangenheit vor allem über einen soliden Deckungsverbund und benötigten andererseits im Angriff zu viele Chancen, um Tore zu erzielen. Aus diesen Gründen ist es ebenso offen, wessen Spielkonzept nach Abpfiff erfolgreich aufgegangen ist. Für Spannung ist in diesem Derby also bereits im Vorfeld gesorgt.

 

Kurt Fuchs, 07.03.2012

 

 

 

Handball Anhaltliga Play-Off-Runde mjD

JSpG Wittenberg mit deutlicher Leistungssteigerung beim Primus Wolfen

 

In der Meisterschaftsrunde in der mJD trat die JSpG Wittenberg am Sonntagnachmittag beim verlustpunktlosen Spitzenreiter, die HSG Wolfen 2000, an. In der sehr fairen Partie, das Schiedsrichtergespann kam ohne Zeitstrafen aus, unterlagen die Wittenberger erwartungsgemäß dem Gastgeber mit 23:33 Toren. Trotz dieser am Ende deutlichen Niederlage, gab es bei allen Beteiligten zufriedene Gesichter. Die Wittenberger zeigten sich gegenüber dem Spiel aus der Vorwoche bei der JSpG Elbe/Kühnau I deutlich formverbessert. Auch der Gastgeber war am Ende sehr zufrieden. Angesichts der Anlaufschwierigkeiten und einer eher desolaten Torwartleistung gelang es den Wolfenern mit ihrem schnellen Umkehrspiel dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und am Ende den Nimbus, ohne Minuspunkte zu sein, zu wahren.

Die Lutherstädter konnten krankheitsbedingt zwar nicht mit dem kompletten Kader auflaufen und auch die Wechselbank war nur sehr spärlich besetzt, doch davon war zum Auftakt der Partie nichts zu merken. Nach knapp fünf Minuten hatten beide Teams bereits 6 Tore erzielt. Während der Angriff eine traumhafte Trefferquote auf beiden Seiten nachwies, hatten beide Torleute angesichts der gezeigten Deckungsschwächen oft nur das Nachsehen. Die zahlreichen Zuschauer rieben sich kurze Zeit später verdutzt die Augen, als Lucas Otto aus dem Rückraum erneut zum Führungstreffer für den krassen Außenseiter aus Wittenberg traf. Danach war es aber mit der Herrlichkeit vorbei. In den kommenden acht Minuten drehte das Team aus Wolfen auf. Der 9:0-Lauf der Gastgeber, begünstigt durch zahlreiche technische Fehler und Fehlwürfe der Wittenberger, kippte die Partie zugunsten der favorisierten Gastgeber. Eine zwischenzeitliche Auszeit brachte hier zunächst keine Änderung. Anders als in der Vorwoche fanden aber die Wittenberger zurück in die Partie. Innerhalb von drei Minuten konnten sie mit einem 4:1-Lauf auf 11:16 verkürzen und zwangen damit den Gastgeber zu einer Auszeit. Vor allem die ausgeglichene Torverteilung auf Wittenberger Seite erschwerte den Wolfenern die Zuordnung in der Abwehr. Bis zur Pause konnte sich kein Team weiter absetzen. Der 20:14-Zwischenstand zeigte beiden Mannschaftsbetreuern auf, dass vor allem in der Deckung deutlicher Steigerungsbedarf bestand. Nach dem Seitenwechsel hatten die Wolfener den Torwart getauscht. Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Neben Paraden konnten sie gleich mehrfach Tempogegenstöße erfolgreich vollenden. Den Wittenberger Trainergespann schwante in dieser Phase des Spiels nichts Gutes. Genauso wie in der Vorwoche schien das Team nach neun Minuten beim 28:16 Zwischenstand einzubrechen. Nach einer Auszeit konnten die Wittenberger jedoch den Spielfaden wieder aufnehmen und die Schlussphase mit 7:5 Toren für sich entscheiden. Vor allem die Einsatz- und Laufbereitschaft sowie das Kombinationsspiel stimmten auf Seiten der Gäste. Immerhin sind damit die Wittenberger erst das dritte Team in der gesamten Saison gewesen, gegen das der Primus Wolfen mehr als 22 Gegentreffer hinnehmen musste. Nach der deutlichen Niederlage des HSV 2000 Zerbst in Köthen gibt es nun nur noch einen Zweikampf um Bronze zwischen Köthen und Wittenberg. Im direkten Vergleich haben dabei die Wittenberger die besseren Karten, die Platz vier bereits sicher haben. Sie treffen in den letzten beiden Partien auf die zweite Vertretung aus Kühnau und den HSV 2000 Zerbst. Die Meisterschaftsentscheidung hingegen fällt wie erwartet im Duell zwischen Wolfen und Kühnau I. Ob dort Köthen noch das Zünglein an der Waage spielt, wird sich zeigen. Der Mitkonkurrent um Bronze hat beide Teams noch zu Gast.

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (4); Tom Germer (2); Lucas Otto (4/2); Philipp Gehlert (6); Erik Schulze (1); Tim Hieber (2); Vincent Friedeck (4); Dennis Pranger

 

HSG Wolfen 2000:     Siebenmeter 2/2          Zeitstrafen:      00 min

JSpG Wittenberg:        Siebenmeter 2/3          Zeitstrafen:      00 min

 

Kurt Fuchs, 04.03.2012

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg reist zum Meisterschaftsfavoriten

 

 

Am Sonntag, den 04.03.2012 tritt um 15:15 Uhr in der Sporthalle Krondorf die JSpG Wittenberg gegen die HSG Wolfen 2000 an. Dies ist von der Papierform her zwar das Spitzenspiel, Erster gegen Dritter in der Meisterrunde der Jugend D, andererseits aber auch durch eine klare Rollenverteilung geprägt. Zu deutlich zeigte der gegenwärtige Spitzenreiter und Titelaspirant Wolfen im Hinspiel den Wittenbergern die Grenzen auf. Die Wolfener blieben als einziges Team im bisherigen Saisonverlauf ohne Punktverlust. Zudem erwarteten sie den unmittelbaren Verfolger, die JSpG Elbe/Kühnau I noch auf heimischem Terrain. Die Wittenberger hingegen mussten in der Vorwoche in Kühnau nach ansprechender erster Spielhälfte noch eine klare Niederlage hinnehmen. Das soll in Wolfen nicht nochmal der Fall sein. Zumindest haben sich die Wittenberger Spieler dies fest vorgenommen. Ob dieses Vorhaben gelingt, wird das Spiel zeigen.

 

Kurt Fuchs, 01.03.2012

 

Handball Anhaltliga Play-Off-Runde mjD

JSpG Wittenberg bricht nach der Pause in Kühnau ein

Von K. Fuchs

 

In der Meisterschaftsrunde in der mJD trat die JSpG Wittenberg am Sonntag beim Vorjahresmeister, der JSpG Elbe Kühnau, an. Von einem Spitzenspiel, Zweiter gegen Dritter, war jedoch nicht viel zu sehen. Die Wittenberger kehrten aus Dessau mit einer 14:31 Niederlage heim. Vom Spielverlauf nach der ersten Hälfte war diese „Klatsche“ überhaupt nicht abzusehen.

Die Lutherstädter konnten krankheitsbedingt zwar nicht mit dem kompletten Kader auflaufen und auch die Wechselbank war nur sehr spärlich besetzt, doch davon war zum Auftakt der Partie nichts zu merken. Nach sieben Minuten hatten die Wittenberger den Ausgleich zum 3:3 erzielt und knüpften von der Effektivität im Angriff nahtlos an das Köthenspiel an. Immerhin fanden auf Wittenberger Seite 11 der 18 Würfe den Weg ins Tor, was einer überdurchschnittlichen Quote von 60% entsprach. Zudem bot Debütant Felix Krömke mit 11 Paraden einen starken Rückhalt bei den Wittenbergern. In der ersten Hälfte konnte er 42% aller Torwürfe abwehren, wie Co-Trainer Dennis Pranger notiert hatte. Dass die Wittenberger gegenüber dem Hinspiel deutlich besser spielten, sah auch der Coach der Gastgeber, der frühzeitig eine Auszeit nahm, um seine Spieler wachzurütteln. In der Folgezeit hatten sie jedoch des Öfteren das Nachsehen und wussten sich gegen die Wittenberger nur mit Foulspiel zu helfen. Die Bilanz der Wittenberger hätte zur Pause sogar noch deutlich besser aussehen können, wenn ihnen im Angriff nicht so viele Ballverluste und technische Fehler unterlaufen wären. Allein in der ersten Spielhälfte führten 6 der 8 Fehler unmittelbar zu Gegenstößen der Kühnauer, die sich solche Torchancen nicht entgehen ließen. Sie machten letztendlich den Unterschied bei der 15:11 Halbzeitführung aus.

Was dann nach dem Seitenwechsel passierte, lässt sich kaum beschreiben. Innerhalb von vier Minuten konnten die Wittenberger zwei Siebenmeter und zwei weitere klare Torgelegenheiten nicht nutzen. Ob dies der Auslöser für den Rest des Spieles war, bleibt ein Geheimnis der Spieler. Die Wittenberger waren wie ausgewechselt und gegenüber der ersten Spielhälfte nicht wiederzuerkennen. Sie spielten sprichwörtlich wie das „Kaninchen vor der Schlange“ regelrechten Standhandball, sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff. Kein Spieler ergriff die Initiative, um in das Spiel Struktur zu bringen. Selbst die mehrfachen Überzahlsituationen konnten nicht verwertet werden. Immer wieder rieben sich die Wittenberger in Zweikämpfen auf oder starteten Einzelaktionen. Eine unterirdische Quote von drei Treffern bei siebzehn Versuchen unterstreicht dies. Während die Gäste völlig von der Rolle waren, konnten die Kühnauer fast ohne Gegenwehr Tor auf Tor erzielen. Dass Zwischenergebnis von 16:3 nach der Pause spiegelt hier das Kräfteverhältnis mehr als deutlich wieder. Die Wittenberger haben nun genau eine Woche Zeit die Partie abzuhaken und sich auf das nächste Spiel beim Spitzenreiter Wolfen vorzubereiten. Trotz der deutlichen Niederlage haben sie es immer noch selbst in der Hand, Rang 3 zum Saisonende zu erreichen. Dafür muss aber eine deutliche Leistungssteigerung und eine Absenkung der Fehlerquote an den Tag gelegt werden, ansonsten ist der Traum von Bronze passe.

 

Felix Krömke (Tor); Paul Maßny (2); Tom Germer (3); Lucas Otto (4/1); Philipp Gehlert (2); Erik Schulze; Tim Hieber; Vincent Friedeck (3)

 

JSpG Elbe Kühnau:     Siebenmeter 2/3          Zeitstrafen:      14 min

JSpG Wittenberg:        Siebenmeter 1/3          Zeitstrafen:      00 min

 

Kurt Fuchs, 26.02.2012

 

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II unterlag Spitzenteam TV Frischauf Holzdorf

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                                                                                                       von Kurt Fuchs

 

Mit einer 14:27 Niederlage unterlag die TSG Wittenberg II im Kreisderby gegen den Tabellenzweiten TV Frischauf Holzdorf. Schon vor dem Anpfiff hatte sich der Kader der Gastgeber verletzungsbedingt weiter dezimiert. So verblieben dank des kurzfristig aus Dresden angereisten Steffen Schoof neun Wittenberger Spieler für die Partie.

Den besseren Start hatten dabei die von Anbeginn mit offensivem Pressing den Wittenberger Angriff störenden favorisierten Holzdorfer. Immer wieder kamen sie zu Ballgewinnen und konnten reihenweise per Tempogegenstoß leichte Tore erzielen. Im Spiel Riegel gegen Riegel kam der Tabellenzweite weniger zum Zuge. Hier erwies sich die Wittenberger Abwehr erneut durchaus als sehr solide. So ging die Anfangsphase mit dem 5:1 klar an den Tabellenzweiten. In der Folgezeit kamen die Wittenberger zwar zu einer Reihe von Chancen, scheiterten aber gleich mehrfach am Gebälk des Holzdorfer Tores. Die Gäste brachten hier die meisten Abpraller unter ihre Kontrolle und gingen erneut in den Gegenstoß. Als die Wittenberger gegen Ende der ersten Spielhälfte strukturierter im Angriff agierten, mussten sie in der Abwehr den nächsten Rückschlag hinnehmen. Christoph Bock parierte kurz hintereinander zwei Siebenmeter der Gäste. Beim zweiten Wurf wurde er so unglücklich am Kopf getroffen, dass er letztendlich die Partie nicht zu Ende spielen konnte. In dieser Situation mussten die Wittenberger zudem zwei Zeitstrafen hinnehmen, so dass die Holzdorfer sich bis zur Pause wieder auf 13:7 absetzen konnten. Für die Wittenberger war erneut der Angriff die Achillesferse in der Partie. Hier fehlten sprichwörtlich die Alternativen im Spiel. Dies wurde nach Wiederanpfiff nicht besser. Nach der dritten Zeitstrafe gegen einen Wittenberger Spieler hatten sich die Wechseloptionen auf Seiten der Gastgeber quasi erschöpft, weil kurz darauf auch der erste Wittenberger Torhüter passen musste. In der restlichen Spielzeit mussten nun die Gastgeber ohne Wechselspieler auskommen. Diese Chance ließen sich die favorisierten Holzdorfer nicht entgehen. Sie standen weiter kompakt in der Abwehr und nutzen jede Gelegenheit zur Tempoverschärfung. Vor allem gegen die Tempogegenstöße hatten die Wittenberger an diesem Tag kein probates Mittel. Fast die Hälfte aller Holzdorfer Tore fiel auf diese Art und Weise. Dass die Wittenberger im Angriff und Abwehr bis zum Abpfiff um jede Resultatsverbesserung kämpften, zeigte deutlich, dass die Moral im Team stimmt. Zudem war die Abwehrleistung der TSGer durchaus akzeptabel. Hier sollte bedacht werden, dass der Tabellenzweite Holzdorf in den letzten vier Spielen im Durchschnitt 38 Treffer warf und den Gegner noch deutlicher, als in der heutigen Partie bezwang. Es bleibt also abzuwarten, wie die Holzdorfer in vierzehn Tagen beim Gipfeltreffen um die Meisterschaft in Zerbst bestehen werden. Mit der heutigen gezeigten Leistung dürfte es ein Spiel auf Augenhöhe werden. Ähnliches kann dann aber auch von der TSG gesagt werden, wenn sie in den kommenden Spielen auf Teams treffen, die gleichfalls im Mittelfeld der Anhaltklasse platziert sind. Bis dato verbleibt zudem die Hoffnung, dass sich das Lazarett auf Seiten der TSGer noch lichtet und somit die personelle Situation etwas entspannt.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (3); Höse, Christian (2); Kuhn, Michael (1);
Reuter, Jörg (1); Knorr, Silvio (Tor II. HZ); Fuchs, Kurt; Schoof, Steffen (1);
Wald, Dirk (6/3)

 

Siebenmeter:   TSG Wittenberg                     3/3

                        TV Frischauf Holzdorf          3/5

Zeitstrafen:     TSG Wittenberg                     08 min

                        TV Frischauf Holzdorf          10 min

 

Kurt Fuchs, 25.02.2012

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II erwartet zum Kreisderby TV Frischauf Holzdorf

 

Am Samstagabend, 25.02.2012 um 19:30 Uhr laufen die Männer TSG Wittenberg II in der Anhaltklasse in der Stadthalle auf. Dort erwartet sie im ersten von drei Heimspielen im Kreisderby den Mitfavoriten auf den Aufstieg in die Anhaltliga, den TV Frischauf Holzdorf. Die Gäste unternehmen nach dem knapp verpassten Aufstieg im vergangenen Jahr, in dieser Saison einen erneuten Anlauf und liegen nur zwei Punkte hinter dem führenden Team, der Reserve des HSV 2000 Zerbst. Für die favorisierten Holzdorfer ist ein klarer Erfolg in diesem Kreisderby gegen die TSGer Pflicht, wenn sie gegenüber der Konkurrenz nicht ins Hintertreffen geraten wollen. Dabei kommt es auf Holzdorfer Seite vor allem darauf an, deutlich besser als beim Hinspiel die herausgespielten Torchancen im Angriff zu verwerten. Damals blieb die Partie trotz klarer Rollenverteilung bis zehn Minuten vor dem Abpfiff noch offen, ehe sich die Holzdorfer im Schlussspurt noch auf 25:18 absetzen konnten. Dieses Manko der Chancenverwertung haben aber auch die Wittenberger zu verzeichnen, die angesichts ihrer Außenseiterrolle jedoch völlig unbeschwert aufspielen können. Wem es in dieser Partie mit zwei kompakten Abwehrreihen gelingt, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, dürfte am Ende das Parkett als Sieger verlassen.

 

Kurt Fuchs, 22.02.2012

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg reist zum Vorjahresmeister

 

Von K. Fuchs

 

Am Sonntag, den 26.02.2012 tritt um 12:00 Uhr in der Sporthalle Friedensschule die JSpG Wittenberg gegen die JSpG Elbe/Kühnau I an. Dies ist von der Papierform her zwar das Spitzenspiel, Zweiter gegen Dritter in der Meisterrunde der Jugend D, andererseits aber auch durch eine klare Rollenverteilung geprägt. Zu deutlich zeigte der amtierende Anhaltmeister im Hinspiel beim 12:23 den Wittenbergern die Grenzen auf. Gegen keine Mannschaft konnten die Wittenberger in der Saison weniger Tore erzielen, wie gegen die erste Vertretung aus Kühnau. Dabei ist der Vorjahresmeister aus Dessau-Rosslau aber permanent in Zugzwang geraten, um in der Meisterrunde seine Chance auf die Titelverteidigung gegen den Spitzenreiter HSG Wolfen 2000 zu wahren. Die Wittenberger haben ihrerseits Verfolger Köthen in der Vorwoche auf Distanz gehalten. Sie können völlig unbeschwert in die Partie gehen. Das Ziel des Tabellendritten aus der Lutherstadt ist, nahtlos an die Leistung vom Köthenspiel anzuknüpfen und somit ein besseres Resultat als im Hinspiel zu erzielen. Dies wäre bereits eine Motivation für die dann noch ausstehenden drei Partien der Finalrunde. Der deutlich breitere Kader der Kühnauer, die das Gros der Spielbezirksauswahl Anhalt stellen und somit zusätzliche Trainingseinheiten erhalten, dürfte jedoch klar favorisiert sein.

 

Kurt Fuchs, 22.02.2012

 

Handball Anhaltliga Play-Off-Runde mjD

JSpG Wittenberg hält mit Remis Konkurrenten Köthen auf Distanz

 

Zum Auftakt der Meisterschaftsrunde in der mJD musste die JSpG Wittenberg am Samstag beim unmittelbaren Konkurrenten um Platz 3, der HG 85 Köthen, antreten. Das Spiel endete aus Wittenberger Sicht mit einem hochverdienten 19:19. Mit dieser Punkteteilung haben die Gäste ihren Zwei-Punkte-Vorsprung auf den unmittelbaren Konkurrenten auf einen Medaillenrang, die HG 85 Köthen, behaupten können. Das am Ende in dieser Partie sogar noch mehr möglich gewesen wäre, wird am nachfolgenden Bericht deutlich.

Die Wittenberger waren vortrefflich auf die Partie eingestellt worden und legten einen 5:0-Blitzstart hin. Gegenüber dem Hinspiel waren die Wittenberger vor allem in der Manndeckung nicht wiederzuerkennen. Immer wieder zwangen die Gäste die Köthener zu Fehlpässen, die die Wittenberger mit einem schnellen Umkehrspiel in Tore ummünzen konnten. Dabei konnte sich Philipp Gehlert gleich als mehrfacher Torschütze auszeichnen. Das dies in der Folgezeit nicht so weitergehen konnte, hatte zwei Ursachen. Zum einen leisteten sich die Gäste nun mehrere Ballverluste im Angriff und zum anderen legte der wurfgewaltige Köthener Karl Engelmann seine anfänglichen Abschlussschwächen ab. In der Folgezeit behaupteten die Wittenberger bis kurz vor dem Seitenwechsel eine knappe Führung, die Paul Maßny fast im Alleingang herauswarf. Mit einem Doppelschlag konnten die Köthener jedoch erstmals den Ausgleich beim Stand von 10:10 erzielen. Den möglichen Führungstreffer verhinderte Sven Bischoff im Wittenberger Tor.

Nachdem Seitenwechsel war es zunächst der Kaltschnäuzigkeit von Lucas Otto vom Siebenmeterpunkt zu verdanken, dass die Wittenberger wieder in Führung gehen konnten. Der Wittenberger Abwehrverband hingegen offenbarte Lücken, die die Gastgeber dankend annahmen. So konnten die Köthener in der 27. Minute erstmals mit 14:13 ihre einzige Führung im Spiel herauswerfen. In dieser Phase, als das Spiel zu kippen drohte, bewiesen die Wittenberger Nervenstärke. Mit einem 4:0-Lauf warfen sie sich wieder in Führung. Zudem vernagelte Sven Bischoff sein Tor und parierte noch einen Siebenmeter. Bis vier Minuten vor dem Ende hatte dieser Vorsprung Bestand. Die Gäste ließen aber weitere Gelegenheiten ungenutzt und mussten zudem auch noch eine Strafzeit hinnehmen. In dieser erzielten die Köthener den Anschlusstreffer zum 18:19. Noch war eine Minute zu spielen und Ballbesitz für die Gäste. Achtzehn Sekunden vor dem Abpfiff blieb ein Wittenberger Wurf in der Köthener Deckung hängen. Auszeit der Gastgeber. Noch verblieben zwölf Sekunden für einen finalen Angriff der Köthener. Ihr auffälligster Spieler, Karl Engelmann, bekam in der Mittelposition die Gelegenheit und schmetterte mit seinem achten Tor den Ball zum umjubelten Ausgleich in die Maschen. Die Wittenberger hingegen waren in diesem Moment tief enttäuscht, hatten sie doch einen möglichen Sieg noch selbst aus der Hand gegeben. Auf der anderen Seite haben sie aber mit einer starken spielerischen Leistung über weite Strecken den unmittelbaren Konkurrenten auf den Bronzerang beherrscht und nachgewiesen, dass dieser Anspruch durchaus berechtigt ist. Sie ließen sich dabei auch nicht von dem Schachzug mit dem auffälligsten Spieler aus Köthener Seite beirren, der bisher überwiegend nur in der mjC zum Einsatz kam. Das Remis lässt den Wittenbergern alle Chancen für die kommenden Partien, während die Köthener nun auf Schützenhilfe anderer Teams hoffen müssen, um noch auf Rang 3 einzukommen. Unter diesem Gesichtspunkt war der Punktgewinn der Wittenberger Goldwert und die anvisierte Zielstellung für diese richtungsweisende Partie erfüllt.

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (5); Tom Germer (1); Lucas Otto (7/4); Philipp Gehlert (4); Erik Schulze (1); Dennis Pranger; Tim Hieber; Pascal Ibrom (1); Ruben Soboll

 

K. Fuchs, 18.02.2012

 

Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II verpasst Remis bei TuS Köthen

 

In einer umkämpften torarmen Partie unterlagen die Männer der TSG Wittenberg II Gastgeber TuS Köthen mit 18:19 Toren. Über die gesamte Spieldauer dominierten in beiden Teams die Deckungsreihen mit ihren Torhütern. Im Angriff hingegen hatten beide Mannschaften Probleme zwingende Torchancen herauszuspielen und zu nutzen. Da zunächst kaum Tempogegenstöße im Spiel stattfanden, waren es zumeist einstudierte Dubletten und Einzelaktionen, die vom Torerfolg gekrönt waren. Während die Gäste immer wieder erfolgreich über die Außen- und Kreisposition agierten, kamen die Köthener über ihre großgewachsenen Rückraumspieler zum Erfolg. Wie nicht anders in einer solchen Partie zu erwarten, wechselte die Führung ständig und kein Team konnte sich vorentscheidend absetzen. Beim Stand von 10:10 wurden die Seiten getauscht. Nach dem Wiederanpfiff nahm das Spiel der Gäste an Tempo zu. Mit schnellem Umkehrspiel warfen die TSGer in der Mitte der zweiten Spielhälfte eine zwischenzeitliche 15:13-Führung heraus. Ballverluste, ungenaue Torwürfe brachten die TuS-Spieler danach immer wieder in Ballbesitz. Diese Einladung zum Torewerfen ließen sich die Gastgeber nicht entgehen. Innerhalb von zwölf Minuten drehten sie mit einem 5:1-Lauf die Partie zum 19:16 zu ihren Gunsten. In den letzten drei Minuten des Spiels konnten die Wittenberger den Anschlusstreffer erzielen und bekamen noch die Gelegenheit für einen finalen Wurf. Dieser wurde von der Köthener Deckung abgefälscht und landete noch am Gebälk, was die Niederlage der Wittenberger perfekt machte. Die Köthener hingegen feierten ihren glücklichen Erfolg ausgiebig. Die Gäste hingegen waren enttäuscht, wussten aber auch nach dem Spiel, worin die Ursache bestand. Während die Deckung an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen konnte, gelang es den Wittenbergern im Angriff nicht, ähnlich wie in der Vorwoche gegen Griebo, die kompakte Deckung der Köthener auszuhebeln. Unter diesen Umständen wird es für die TSGer schwer, in der kommenden Woche gegen das Spitzenteam aus Holzdorf zu bestehen.

 

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (5); Knorr, Marian (2); Busch, Martin (2);
Wald, Dirk (6/4); Fuchs, Kurt, Höse, Christian (1); Knorr, Silvio (1); Kuhn, Michael (1)

 

Kurt Fuchs; 18.02.2012

 

Vorschau Handball Anhaltliga Play-Off-Runde mjD

JSpG Wittenberg vor richtungsweisender Partie in Köthen

 

Zum Auftakt der Meisterschaftsrunde in der mJD muss die JSpG Wittenberg am Samstag, 18.02.2012 um 10:00 Uhr beim unmittelbaren Konkurrenten um Platz 3, die HG 85 Köthen, antreten. Dies ist quasi für beide Mannschaften ein Endspiel. Um mit den Wittenbergern gleichzuziehen, müssen die Gastgeber diese Partie unbedingt gewinnen. Neben den zwei Punkten Rückstand werden die Köthener vor allem die deutliche 25:14-Niederlage in Wittenberg vergessen machen wollen. Aus diesem Grund haben die Gastgeber auch ihre bisher häufig in der mjC zum Einsatz kommenden Spieler mit im Aufgebot. Die Wittenberger hingegen müssen mit ihrem Minikader auskommen, da die Spieler aus der mjE zeitgleich eine Partie bestreiten. Trotzdem ist den Gästen ebenso klar, dass sie mit einem Punktgewinn bereits einen Riesenschritt in Richtung Bronzerang gehen würden. Diese Chance möchten sie in Köthen nicht leichtfertig aus der Hand geben. Deshalb dürfte es ein Spiel auf Augenhöhe geben, indem es auch auf die Tagesform und Nervenstärke ankommen wird.

 

Kurt Fuchs, 16.02.2012

 

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II reist zur TuS Köthen

 

Vor einer richtungsweisenden Partie stehen auch die Männer der TSG Wittenberg II. Sie treffen am 18.02.2012 um 16:00 Uhr in Köthen auf TuS Köthen. Die Gastgeber liegen derzeit auf Rang 11, während die Wittenberger auf dem 7. Platz rangieren. Wer daraus den Gästen die Favoritenrolle zuschieben möchte, der irrt sich. Die Gastgeber des TuS Köthen haben sich in ihren Spielen bisher immer als ein eingespieltes Team präsentiert, dem erst in der Schlussphase die Konzentration verloren ging. Ähnlich wie bei den Wittenbergern gibt es immer wieder personelle Veränderungen, die sich dann auf den Spielfluss und die Spielstärke auswirken. Zuletzt zeigten die Köthener eine aufsteigende Form, wie es die knappe 20:22-Niederlage gegen den Tabellenvierten DRHV III oder der Erfolg über den Ex-Anhaltligisten TSV Elbe Aken belegen. Für die Wittenberger wird es also darauf ankommen, von Anbeginn die gute Deckungsarbeit in der bisherigen Saison fortzusetzen. Zudem sollte der Angriffsschwung aus dem Derby-Erfolg über den TSV Griebo in diese Partie mitgenommen werden. Hier besteht aber bei den TSGern noch Steigerungspotenzial hinsichtlich der Chancenverwertung. Parallel hätten die Wittenberger mit einem Punktgewinn in Köthen die Möglichkeit ihre Platzierung im Mittelfeld der Tabelle zu festigen. Somit dürfte es in Köthen eine enge Partie auf Augenhöhe bis in die Schlussminuten hinein geben.

 

Kurt Fuchs, 16.02.2012

 

 

TSG Wittenberg II entscheidet auch das zweite Derby gegen den TSV Griebo

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                    von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer gewannen die Spieler der TSG Wittenberg II gegen den TSV Griebo mit 28:22 Toren. Von Anbeginn fanden die TSGer sehr gut in die Partie. Ausgehend von einer stabilen Deckung kamen die Gastgeber immer wieder zum schnellen Umkehrspiel und zeigten im Positionsspiel die Lücken in der Grieboer Abwehr auf. Vor allem die Achse Martin Busch und Dirk Frischkemuth-Boecker narrten immer wieder ihre Gegenspieler und kamen zu einfachen Toren. So war man auf Gastgeberseite zwischenzeitlich nach zehn Minuten mit 7:3 auf einem ähnlichen Weg, wie im Hinspiel. Doch schon vor dem Anpfiff war allen Beteiligten klar, dass sich die Grieboer diesmal nicht so vorführen lassen werden. Vor allem Paul Grasenack, der führende Spieler in der Torschützenliste, konnte immer wieder aus dem Rückraum einnetzen und den Abstand für sein Team verkürzen. Allein in Hälfte eins gelangen ihm acht seiner zwölf Treffer im Spiel. Zudem war die Achse Peter Grasenack und Kreisläufer Stefan Lehnert ein permanenter Unruheherd in der TSG-Deckung. Auf diese Kreisanspiele hatten sich die Wittenberger um Dirk Frischkemuth-Boecker sehr gut eingestellt, so dass wiederholt Ballgewinne und Tempogegenstöße gelaufen werden konnten. Das Manko der TSGer im gesamten Spielverlauf war aber das Auslassen einer Vielzahl gerade dieser klaren Torgelegenheiten. Infolge dessen konnten die Grieboer Tor um Tor verkürzen und lagen bis zur Pause nur noch mit 12:14 Toren hinten.

Nach dem Seitenwechsel glänzte zunächst Christoph Bock im Wittenberger Gehäuse, der gleich reihenweise Tore der Grieboer vereitelte und Tempogegenstöße einleitete. Sein Gegenüber, Steffen Weis, stand ihm aber in Nichts nach, so dass sich beide Angriffsreihen wieder neutralisierten. Erst in den letzten fünfzehn Minuten konnten die Gastgeber das Spiel deutlicher zu ihren Gunsten entscheiden. Die TSGer hatten an diesem Tag mehr Wechseloptionen und die Grieboer mussten dem hohen Tempo Tribut zollen. Von 19:17 konnten die TSGer in einem 6:1-Zwischenspurt auf 25:18 absetzen, was einer Vorentscheidung in dieser Partie gleich kam. Dabei konnte sich Dirk Wald sogar gleich mit einem Hattrick einbringen. In den Schlussminuten konnten die Grieboer nur noch Ergebniskosmetik betreiben, mehr war an diesem Tag nicht mehr drin. Die TSGer konnten hingegen den Heimerfolg bejubelen sich damit im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Anzumerken war zudem der sehr faire Charakter beider Teams in diesem Stadtderby, so dass die Schiedsrichter ohne Verhängung von Zeitstrafen auskamen.

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf; Reuter, Jörg (1); Knorr, Marian (2); Frischkemuth-Boecker, Dirk ( 5); Busch, Martin (12/2); Wald, Dirk (8); Fuchs, Kurt, Höse, Christian

 

TSV Griebo

Weis, Steffen (Tor); Grasenack, Paul (12/2); Kohn, Johannes (1); Grasenack, Peter (3); Berger, Andy (3); Bäck, Klaus; Paper, Rene (1); Förster, Wolfgang; Lehnert, Stefan (2)

 

TSG II                        7m       2/3       Strafen                        0 min

TSV Griebo                7m       2/4       Strafen                        0 min

 

Kurt Fuchs (11.02.2012)

 

 

JSpG Wittenberg startet in die Endrunde mit Medaillenchance

 

Von K. Fuchs (09.02.2012)

 

In der kommenden Woche startet die Rückrunde in der Anhaltliga der männlichen Jugend D. Neben der Meisterschaft wird dabei auch die Teilnahme an den Landesmeisterschaften in dieser Altersklasse ermittelt. Dieses Recht erhält der Zweitplatzierte zugesprochen. Noch mit im Rennen, auf Rang 3, ist dabei die JSpG Wittenberg, bestehend aus je vier Spielern der TSG Wittenberg und dem SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz. Personell unterstützt wurde der Kader wiederholt durch Spieler aus der mJE.

Dabei sind die kommenden Wochen für alle Beteiligte Neuland. Erstmals wurde in dieser Saison im Spielbezirk Anhalt die Staffel der elf Teams nach der Hinrunde geteilt. Unter Mitnahme der Spielergebnisse der qualifizierten Mannschaften gibt es eine Meisterschaftsrunde und eine Platzierungsrunde. Die anderen Ergebnisse hingegen wurden annulliert. Jede Mannschaft hat nun gegen jedes Team in den Play Offs bzw. den Play Downs noch eine Partie zu bestreiten. Entsprechend der Hinrunde erfolgte die Zuordnung des Heimrechts.

Dabei konnte sich von den vier Mannschaften aus dem Landkreis nur die JSpG Wittenberg für die Meisterschaftsrunde qualifizieren. Sie liegt derzeit mit 6:4 Punkten auf Rang 3, quasi in Lauerstellung zu den führenden Teams aus Wolfen und Kühnau I. Momentan favorisiert und etwas überraschend liegen die bisher noch verlustpunktfreien Wolfener an der Spitze. Sie haben es selbst in der Hand, mit einem Heimerfolg über die JSpG Elbe/Kühnau die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Den insgesamt stärkeren Eindruck im gesamten Saisonverlauf hatte bis dato aber der Vorjahresmeister aus Kühnau hinterlassen, die auch mit Abstand über das beste Torverhältnis verfügen. Angesichts des Minikaders der Wittenberger wäre es vermessen, hier den beiden dominierenden Mannschaften ernsthaft Paroli bieten zu wollen. Die Niederlagen der JSpG aus der Hinrunde sprechen eine deutliche Sprache, so dass diese beiden Mannschaften die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Dies waren aber die einzigen Punktverluste, die die Wittenberger im bisherigen Saisonverlauf hinnehmen mussten. Damit wurden alle Optionen offen gelassen, am Saisonende auf dem Bronzerang einzukommen. Dies wird aber in keinster Weise ein Selbstläufer, wie es unlängst die Männer-Nationalmannschaft bei der EM schmerzlich erfahren musste. Mit dem Abschluss der Ansetzungen müssen die Wittenberger viermal auswärts antreten. Wer das Team daheim unterstützen möchte, hat deshalb nur am 17. März in der Stadthalle die Gelegenheit, wenn die Wittenberger die zweite Vertretung der JSpG Elbe/Kühnau erwartet. Gleich zum Auftakt der Play Offs gibt es in der kommenden Woche ein Endspiel für die Wittenberger. Die JSpG muss beim härtesten Konkurrenten um Rang 3, der HG 85 Köthen, antreten. Der Vizemeister des Vorjahres hat im Gegensatz zu den Wittenbergern viermal Heimrecht und könnte sogar zum „Zünglein an der Waage“ in Sachen Meisterschaft werden. Um die Chance auf Rang 3 zu wahren, müssen die Gastgeber die Partie für sich entscheiden, um mit den Wittenbergern nach Punkten gleich zu ziehen. Den anderen beiden Teilnehmer der Meisterschaftsrunde, die zweite Vertretung der JSpG Elbe/Kühnau und der HSV 2000 Zerbst, dürften in Hinblick auf Rang 3 angesichts von derzeit fünf Punkten Rückstand eher nur Außenseiterchancen eingeräumt werden. Beide Mannschaften sind aber durchaus spielstark genug, um für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Nach fünf Spieltagen und fünfzehn Partien in den Play Offs werden bis Ende März alle Entscheidungen in Hinblick auf Medaillenvergabe, Meisterschaft und Teilnahme an den Landesmeisterschaften gefallen sein. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob die JSpG Wittenberg den Bronzerang behaupten konnte.

 

 

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II trifft im Stadtderby auf den TSV Griebo

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 11.02.2012 trifft die TSG Wittenberg II um 13:00 Uhr in der Stadthalle auf den TSV Griebo. Die Gäste aus Griebo haben derzeit einen Sieg weniger als die TSGer auf der Habenseite und liegen in der Tabelle auf Platz 10. Die TSGer sind mit drei Punkten Unterschied derzeit zwei Platzierungen besser. Trotz des klaren Hinspielerfolges der Schwarz-Gelben dürfte es diesmal eine Partie auf Augenhöhe geben. Was passiert, wenn die Grieboer unterschätzt werden, musste der HBC II bei seiner Heimpremiere erleben, als sie mit 14:19 Toren unterlagen. Dies wollen die Schwarz-Gelben ihrerseits vermeiden. Vor allem der gegenwärtig Führende in der Torschützenliste mit 102 Treffern, Paul Grasenack (TSV Griebo), wird sich nicht noch mal so einen Blackout, wie im Hinspiel erlauben. Den Grieboern gelang es zwar alle acht zugesprochenen Siebenmeter zu verwandeln, doch dem standen in sechzig Minuten nur sechs Tore aus dem Spiel heraus gegenüber. Für die Gastgeber wird es erneut darauf ankommen, vor allem die Grieboer Rückraumspieler nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und zudem die Kreisanspiele zu unterbinden. Wenn es den TSGern ähnlich wie im Hinspiel gelingt, zahlreiche Tempogegenstöße erfolgreich abzuschließen, ist ein erneuter Erfolg möglich. Dafür ist aber höchste Konzentration über die gesamte Spielzeit gefordert, denn beide Mannschaften kennen sich bereits seit Jahren aus dem Eff Eff.

 

TSG Wittenberg 2 fehlten gegen DRHV III für eine Überraschung die Alternativen

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                                                                   von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer verloren die Spieler der TSG Wittenberg 2 ihren Rückrundenauftakt beim Dessau-Rosslauer HV 06 III mit 22:26. Dies kommt durchaus einem Achtungserfolg gleich, denn die Wittenberger mussten über die gesamte Spielzeit hinweg ohne Auswechselspieler auskommen. Die Anfangsphase bestimmten die Dessauer mit ihren routinierten Spielern. Eine 5:1-Führung der Gastgeber nach wenigen Minuten ließ für die gesamte Partie schön Arges erahnen. Die TSGer fanden aber in den kommenden Minuten in das Spiel und verkürzten Tor um Tor. Mitte der ersten Hälfte hatten sie beim 7:8 erstmals den Anschlusstreffer erzielt. Dies schmeckte dem mehrfachen Anhaltmeister und ehemaligen Anhaltligisten überhaupt nicht, dass sich die Wittenberger nun als sehr kompaktes Team in der Abwehr präsentierten. Zudem konnten die TSGer sich immer wieder über die Halb- und Kreispositionen erfolgreich in Szene setzen. Vor allem Christian Höse setzte neben Martin Busch in dieser Phase immer wieder Big Points für die Lutherstädter. So war der Spielausgang beim 12:10 Halbzeitstand wieder völlig offen.

Nach dem Wiederanpfiff waren die TSGer in ihren Aktionen nicht wieder zu erkennen. Angesichts der sich bietenden Chance auf einen Punktgewinn, zerfiel das kompakte Wittenberger Spiel plötzlich in Einzelaktionen. Die technische Fehlerquote stieg und im Abschluss wurde das Tor nicht mehr getroffen. Dreizehn Minuten hielt auf Wittenberger Seite die Torflaute an. Eine solche Einladung ließen sich die DRHVler nicht entgehen. Tor um Tor setzten sie sich ab und lagen zwischenzeitlich mit 18:10 in Führung. Eine Vorentscheidung, mitnichten. Die von Michael Kuhn organisierte Abwehr kam immer wieder zu Ballgewinnen, so dass der Vorsprung der Gastgeber immer mehr schmolz. Beim Stand von 20:23 acht Minuten vor dem Spielende war die Partie plötzlich wieder völlig offen. Die Wittenberger verpassten es aber, den Druck auf die favorisierten Gastgeber durch Tore weiter zu erhöhen. Dafür fehlten in dieser entscheidenden Spielsituation den Wittenbergern personelle Alternativen. Die Aufholjagd der TSGer hatte an den Kräften gezehrt, die nun in der Schlussphase angesichts der leeren Wechselbank für ein weiteres Aufbäumen fehlten. Im Stile eines ausgebufften routinierten Teams kamen die Gastgeber über mehrere Dubletten wieder zu einer deutlicheren Führung, was einer Spielentscheidung gleichkam. Die Wittenberger betrieben mit viel Einsatz bis zum Schlusspfiff Ergebniskosmetik, was ihnen mit 22:26 auch gelang. Angesichts der gezeigten Leistung in Abwehr und Angriff waren sie mit der Leistung durchaus zufrieden, wenn der „Hänger“ zu Beginn ausgeklammert wird. Der Erfolg der favorisierten Dessauer war verdient, denn die Gastgeber spielten im gesamten Spielverlauf kontinuierlicher ohne Schwankungen. Für die Wittenberger geht es nun in eine dreiwöchige Pause, ehe sie dann im Stadtderby gegen den TSV Griebo Heimrecht genießen. Bis dahin hat sich dann auch die personelle Situation wieder entspannt.

 

Knorr, Silvio (Tor); Höse, Christian (5); Kuhn, Michael (3/2); Reuter, Jörg (2/1); Busch, Martin (8); Knorr, Marian (3); Frischkemuth-Boecker, Dirk (1)

 

DRHV III                  7m       3/3       Strafen                        6 min

TSG II                                    7m       3/4       Strafen                        4 min

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II Außenseiter zum Rückrundenauftakt

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 21.01.2012 um 18:00 Uhr trifft die TSG Wittenberg II in der Elbe-Rossel-Sporthalle in Rosslau zum Rückrundenauftakt auf den Tabellenvierten DRHV III. Der Ex-Anhaltligist hat im bisherigen Saisonverlauf erst vier Niederlagen hinnehmen müssen. Auf der anderen Seite konnte er sechs Siege verbuchen, was 12:8 Punkte ausmacht. Die einzige Überraschung war hierbei die deutliche Heimniederlage gegen den TSV Elbe Aken. Da die Gastgeber in der Rückrunde insgesamt nur noch viermal daheim antreten, ist ein Erfolg über die Wittenberger Pflicht, wenn die Chance auf Platz 3 gewahrt bleiben soll. Das schwere Restprogramm mit vielen Auswärtspartien lässt keinen weiteren Ausrutscher mehr zu. Im Hinspiel boten die Wittenberger eine beherzte Partie und unterlagen erst in der Schlussphase noch mit 23:27 Toren. Erneut können die TSGer wie in der Vorwoche im Stadtderby gegen Apollensdorf unbeschwert aufspielen. Dabei müssen die Gäste weiterhin verletzungs- und arbeitsbedingt auf mehrere Leistungsträger verzichten. Nach diesem Spiel folgt erstmal eine dreiwöchige Pause, ehe dann die TSGer erstmals im neuen Jahr Heimrecht haben.

 

 

TSG II unterliegt zum Abschluss der Hinrunde dem SV 09 Apollensdorf

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                                                                   von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer unterlagen die Spieler der TSG Wittenberg II in der Sporthalle Griebo dem Gastgeber SV 09 Apollensdorf mit 19:28 Toren. Die als Außenseiter und mit Besetzungsproblemen angereisten TSGer boten den favorisierten Gastgebern aber über lange Zeit die Stirn. Sie konnten den Spielausgang bis Mitte der zweiten Spielhälfte offen halten, ehe dann die Apollensdorfer in der Schlussphase noch zu ihrem deutlichen Erfolg kamen.

Zwischen beiden Mannschaften entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, indem die Abwehrreihen dominierten und die Torhüter sich auszeichnen konnten. So stand es nach sieben Minuten erst 2:1 für den Gastgeber aus Apollensdorf. Parallel dazu gab es auf beiden Seiten eine hohe Fehlerquote mit wechselnden Ballverlusten, so dass Angriffe ohne überhaupt aufs Tor geworfen zu haben regelrecht versandeten. In den letzten zehn Minuten vor dem Seitenwechsel gelang es den Apollensdorfern mit mehreren Gegenstößen und einem 4:0-Lauf sich zwischenzeitlich auf 10:5-Tore abzusetzen. Die TSGer nahmen sich dies zum Vorbild und nutzten ihrerseits eine Torflaute der Gastgeber und verkürzten bis zur Pause noch auf 10:8. Damit war der Ausgang der Partie wieder völlig offen.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel bis zur 40. Minute noch offen. Als die Gastgeber in einem Zwischenspurt sich vom 16:12 bis auf 21:13 absetzen konnten, kam dies einer Vorentscheidung im Spiel gleich. Vor allem das Apollensdorfer Dreigestirn Frank Bender, Mathias Lippmann und Alexander Jost hatten mit ihren Treffern dazu beigetragen und konnte von der TSG-Deckung nicht gestellt werden. In den letzten zehn Minuten der Partie kamen die nie aufsteckenden Gäste zwar wieder besser ins Spiel, mussten aber andererseits immer wieder Tore nach Gegenstößen hinnehmen. So neutralisierte sich das Spiel beider Teams. Den letzten umjubelten Treffer der Partie markierte der 57jährigen Ulrich Anthes auf Apollensdorfer Seite zum 28:19-Endstand. Der Erfolg der Gastgeber, auch in dieser Höhe, war verdient. Die TSGer haben ihrerseits gerade im Angriff eine zu hohe technische Fehlerquote gehabt und kamen, im Unterschied zu den Gastgebern, nur sehr selten zu Tempogegenstößen. Mit diesem Erfolg festigten die Apollensdorfern Rang drei in der Anhaltklasse, bei einem noch ausstehenden Spiel. Angesichts des personellen Umbruchs im TSG-Team besteht aber durchaus Zufriedenheit mit der Hinrunde. Immerhin mussten sechs der zehn Spiele auswärts bestritten werden. Eine Platzierung im Mittelfeld mit 8:12 Punkten als Zwischenfazit löst deshalb durchaus Zufriedenheit in Reihen der TSG aus.

 

SV 09 Apollensdorf

Hoese, Fabian (Tor); Richter, Tobias (1); Anthes, Ulrich (1); Haupt, Steffen; Schulze Dietmar; Lippmann, Mathias (6); Bender, Frank (10); Bolewski, Martin (4/3); Haupt, Lars, Pusch, Patrick (2); Jost, Alexander (4); Weidenmüller, Björn

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Höse, Christian (2); Fuchs, Kurt; Knorr, Silvio; Wald, Dirk (2); Frischkemuth-Boecker, Dirk (7); Knorr, Marian; Steffen Schoof (6/5); Busch, Martin (2)

 

SV 09 Apollensdorf               7m       3/3       Strafen                        6 min

TSG Wittenberg II                 7m       5/5       Strafen                        4 min

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg beendet mit Arbeitssieg die Vorrunde auf Rang 3

Von Kurt Fuchs

 

Mit einem mühevollen 22:21 Erfolg beim SV Blau-Rot Coswig beendeten die Spieler der JSpG Wittenberg die Vorrunde in der Anhaltliga. Während die Wittenberger nun mit 6:4 Punkten in die Play offs auf Rang 3 starten, platzte der Traum der Gastgeber an der Finalrunde teilzunehmen. Die Coswiger hatten ihrerseits alles aufgeboten und versucht, um mit einem Erfolg noch den Sprung unter die besten sechs Teams zu schaffen. Überraschend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Einen enormen Anteil daran hatte der großgewachsene Coswiger Felix Heinrich, den die Wittenberger zu keinem Zeitpunkt der Partie in den Griff bekamen. Ihm gelangen insgesamt zehn Tore für seine Mannschaft. Bei den Gästen waren in diesem Spiel vom Deckungsverhalten her Schwächen auszumachen und auch im Angriff war vieles nur Stückwerk. Diese, gegenüber anderen Spielen eher unkonzentrierte Spielweise der Wittenberger, kam den Coswiger Gastgebern zu Gute. So prangte bei Halbzeit ein 11:11 an der Anzeigetafel. Nach dem Seitenwechsel spielten die Wittenberger im Angriff gefälliger und waren als Mannschaft auf dem Parkett präsent. Die nun gezeigten Kombinationen waren deutlich zwingender als in der ersten Spielhälfte. Es gelang aber nicht, diese Steigerung auch auf den Abwehrbereich zu übertragen. Immer wieder konnten sich hier die Coswiger, vor allem über Einzelaktionen, erfolgreich durchsetzen. So blieb der Spielausgang der Partie bis in die Schlussminuten hin völlig offen. Fünf Minuten vor dem Spielende drohte dann sogar das Spiel zu Gunsten der Coswiger zu kippen. Die Wittenberger scheiterten gleich mehrfach in aussichtsreichen Positionen am sich deutlich steigernden Toby Streubel im Coswiger Gehäuse. Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer gelang den Gastgebern erstmals mit dem 20:19 eine Führung in der zweiten Spielhälfte. Die Wittenberger reagierten sofort mit einer Auszeit. In dieser Ansprache wurden Spielzüge abgesprochen und auf die mentalen Stärken in schwierigen Situationen im bisherigen Saisonverlauf hingewiesen. Beide Aspekte kamen zum Tragen. Nach Toren von Philipp Gehlert, Tom Germer und Paul Maßny hatten die Wittenberger das Spiel wieder zu ihren Gunsten gedreht. Mehr als den Anschlusstreffer ließen sie nicht mehr zu und überstanden dabei zudem noch eine Unterzahlsituation. Für den Gastgeber hingegen platzten mit dieser Niederlage bereits vor dem ausstehenden Nachholespiel bei der HG 85 Köthen alle Träume einer Teilnahme an Play off-Meisterschaftsrunde.

Nun geht es für beide Mannschaften bis zum 18. Februar in eine Pause, ehe dann die Rückrunde in zwei separaten Gruppen ausgetragen wird. Dabei werden die Wittenberger als einziges Team aus dem Landkreis in der Finalrunde antreten und das Ringen um Platz 3 aufnehmen. Mit Coswig, Radis und dem HBC/Apollensdorf wird dabei das Gros der Mannschaften in der Platzierungsrunde von Teams aus dem Landkreis gestellt.

 

JSpG Wittenberg

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (4); Tom Germer (1); Lucas Otto (8/2); Philipp Gehlert (6); Erik Schulze; Dennis Pranger (3); Pascal Ibrom; Ruben Soboll

 

SV Blau Rot Coswig 1/2 Siebenmeter          2 min Zeitstrafen

JSpG Wittenberg        2/3 Siebenmeter          2x 2 min Zeitstrafen

 

JSpG Wittenberg männliche Jugend D (Hinrunde, Rückrunde erfolgt separat 1- 6 und 7 bis 11)

 

Anhaltliga männliche Jugend D 2011/2012 (Endstand nach der Hinrunde, 15.01.2012)

 

Nr

Mannschaft

Spiele

+

±

-

Tore

D

Punkte

Play Off Runde (Plätze 1 bis 6)

1

HSG Wolfen 2000

10/10

10

0

0

292:166

126

20:0

2

JSpG Elbe / Kühnau

10/10

9

0

1

324:84

240

18:2

3

JSpG Wittenberg

10/10

8

0

2

269:154

115

16:4

4

HG 85 Köthen

10/10

7

0

3

261:167

94

14:6

5

JSpG Elbe / Kühnau 2

10/10

5

1

4

200:194

6

11:9

6

HSV 2000 Zerbst

10/10

5

1

4

178:193

-15

11:9

Platzierungsrunde (Plätze 7 bis 11

7

SV Blau-Rot Coswig

10/10

4

0

6

204:203

1

8:12

8

TSV Elbe Aken 1863

10/10

3

0

7

163:213

-50

6:14

9

JSpG HBC Wittenberg / Apollensdorf

10/10

2

0

8

144:297

-153

4:16

10

TuS 1947 Radis

10/10

1

0

9

113:321

-208

2:18

11

SV Finken Raguhn

10/10

0

0

10

140:296

-156

0:20

 

http://www.sis-handball.de/web/Tabelle/?view=Tabelle&Liga=001512501503502000000000000000000032000, 15.01.2012

 

Ergebnisse der Hinrunde: Anhaltliga männliche Jugend D JSpG Wittenberg 2011/2012

 

029

10.09.2011 14:00:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

JSpG Wittenberg

TuS 1947 Radis

49:6

005

17.09.2011 12:15:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

JSpG Wittenberg

TSV Elbe Aken 1863

26:16

017

01.10.2011 12:45:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

JSpG Wittenberg

HSG Wolfen 2000

15:27

022

09.10.2011 14:45:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

JSpG HBC Wittenberg / Apollensdorf

JSpG Wittenberg

9:39

034

05.11.2011 13:00:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

SV Finken Raguhn

JSpG Wittenberg

10:33

040

12.11.2011 11:45:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

JSpG Wittenberg

JSpG Elbe / Kühnau

12:23

046

03.12.2011 14:00:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

JSpG Elbe / Kühnau 2

JSpG Wittenberg

13:24

050

10.12.2011 09:00:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

JSpG Wittenberg

HG 85 Köthen

24:15

060

17.12.2011 13:45:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

JSpG Wittenberg

HSV 2000 Zerbst

25:14

062

14.01.2012 13:00:00

Anhaltliga MJD Hinrunde

SV Blau-Rot Coswig

JSpG Wittenberg

21:22

 

http://www.sis-handball.de/web/Tabelle/?view=Tabelle&Liga=001512501503502000000000000000000032000, 15.01.2012

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg trägt Bürde des Favoriten

Von K. Fuchs

 

Am Sonnabend, den 14.01.2012, tritt die JSpG Wittenberg um 13:00 Uhr in der Coswiger Sporthalle beim gastgebenden SV Blau-Rot Coswig zum letzten Spiel der Hinrunde an. Von der Papierform her sind die für die Play offs bereits qualifizierten Wittenberger favorisiert. Doch genau darin liegt die enorme Brisanz der Partie. Die Coswiger sind mit einem Spiel in Rückstand und können, wenn sie an diesem Wochenende ihre beiden Spiele siegreich gestalten, Platz 6 noch erreichen. Dieser könnte dann die Teilnahme an der Finalrunde bedeuten. In dieser Konstellation würden aber andererseits die Wittenberger mit weiteren Minuspunkten belastet, einen deutlichen Rückschlag für ihre Ambitionen auf Platz 3 erleiden. Bei einem Punktverlust der Gastgeber gegen die Wittenberger sind hingegen die Coswiger Chancen für die Play offs vertan. Das Spiel am nächsten Tag in Köthen ist dann nur noch Makulatur.

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II reist zum Stadtderby als Außenseiter

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 14.01.2012 um 17:00 Uhr gibt es in der Sporthalle Griebo das Stadtderby zwischen dem SV 07 Apollensdorf und der TSG Wittenberg II. Während für die TSGer mit dieser Partie die Hinrunde endet, haben die Gastgeber noch ein Nachholespiel zu bestreiten. Der Tabellendritte aus Apollensdorf hat daheim bisher nur dem Primus Zerbst die Punkte überlassen müssen. Alle anderen Mannschaften mussten im bisherigen Saisonverlauf mit deutlichen Niederlagen den Heimweg antreten. Zudem verfügen die Gastgeber über einen sehr soliden Abwehrverbund und beherrschen das schnelle Umkehrspiel aus dem Effeff. Im Unterschied zu den TSGern strahlen sie von allen Positionen Torgefahr aus. Während die Gastgeber personell aus dem Vollen schöpfen können, müssen die Gäste verletzungs- und arbeitsbedingt nachwievor auf mehrere Leistungsträger verzichten. Mit dieser Situation sind die TSGer aber bereits im gesamten Saisonverlauf konfrontiert und haben diese ganz gut gemeistert. Besonders in der Außenseiterrolle boten die Schwarz-Gelben bisher auch ansprechende Partien. Beide Teams kennen einander schon seit Jahren, so dass neben dem sportlichen Wettstreit auch immer der Fair-Play-Gedanke in diesen Spielen mit im Vordergrund stand.

 

JSpG Wittenberg – Turniersieger in der Altersklasse männlich D

Von Kurt Fuchs

 

Nach vier Erfolgen stand die JSpG Wittenberg beim Weihnachtsturnier des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz am Ende souverän auf dem ersten Platz. Der Neue Handballverein Concordia Delitzsch 2010 belegte Rang 2 und die Spielgemeinschaft HBC Wittenberg/SV 09 Apollensdorf kam ohne Punktgewinn auf den dritten Platz.

Durch die kurzfristige Absage des TuS 1947 Radis hatten sich die Ausrichter entschlossen, das Turnier in dieser Altersklasse mit Hin- und Rückrunde auszutragen. Um den gesamten Zeitplan einzuhalten, wurde dafür die Spielzeit auf 15 Minuten pro Spiel gegründeten und jede Mannschaft hatte vier Spiele zu bestreiten.

Zum Auftakt standen sich die beiden Wittenberger Spielgemeinschaften gegenüber. Der HBC Wittenberg/SV 09 Apollensdorf hatte aus Ermangelung von Spielern zwischen den Feiertagen aus der Not eine Tugend gemacht. Sie traten mit einem Mix aus männlichen und weiblichen Spielern an, was bis zu dieser Altersklasse und zudem auf Turnierebene durchaus möglich ist. Ähnlich agierte die JSpG Wittenberg, die Spielern aus der Jugend E weitere Spielpraxis gewährte. So trafen in diesem Turnier zwei Teams aufeinander, die sich in dieser Besetzung so in der Anhaltliga nicht begegnen würden. Die JSpG Wittenberg bestimmte zunächst das Spielgeschehen in den Anfangsminuten und zog auf 4:1 Tore davon. Ballverluste und eine mangelhafte Chancenverwertung brachten die Spielgemeinschaft HBC/Apollensdorf wieder ins Spiel. Sie nutzten in dieser Spielphase die Torgelegenheiten konsequent und glichen zum 4:4 aus. Eine deutliche verbesserte Abwehrarbeit der Vereinigung TSG Wittenberg/SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz brachte dem Spiel dann die Wende. Immer wieder gelangen Ballgewinne, die zum schnellen Umkehrspiel und passgenauen erfolgreichen Dubletten führten. Infolge dessen gewann die JSpG Wittenberg ihr Auftaktmatch mit 8:4 Toren.

Gleich im Anschluss trafen die Wittenberger in ihrer zweiten Partie auf den NHV Concordia Delitzsch 2010. Das Team aus Sachsen spielt in der Bezirksliga Leipzig und liegt dort wie die Wittenberger derzeit auf Rang 3 hinter dem Teams der DHfK und dem LVB Leipzig. Für beide Mannschaften war es ein Spiel der zahlreichen Unbekannten. Während die Gäste ihren Gegner bereits beobachten konnten, um sich auf Spielweise und Stärken einzustellen, mussten die Wittenberger dies im laufenden Spiel erst austesten. Die Startphase in der Partie gehörte dabei eindeutig den Delitzschern. Die „jungen Wilden“, die über eine eigene Homepage verfügen, konnten sich vor allem bei ihrem Torwart Hannes Claus bedanken. Mit seinen Paraden kaufte er den Wittenbergern zunächst den Schneid ab und ermöglichte eine zwischenzeitliche 4:1-Führung. Als die Wittenberger erneut ihre Abwehr umstellten und sich stärker auf die Rückraumwerfer Bruno Bernhardt und Tobias Karl konzentrierten, konnte das Spiel gedreht werden. Vor allem Philipp Gehlert und Tom Germer trugen mit ihrem Tordrang, gut von Lucas Otto in Szene gesetzt, zur Wende im Spiel bei. Mit seinen fünf Toren legte Phillipp Gehlert zudem den Grundstein für den späteren Gewinn der Torschützenkrone in dieser Altersklasse. Die JSpG gewann die Partie am Ende noch deutlich mit 11:6 Toren. Zum Abschluss der Hinrunde trafen die bisher sieglosen Teams der JSpG HBC/Apollensdorf und NHV Concordia Delitzsch aufeinander. In diesem Spiel auf Augenhöhe machte letztendlich der Torhüter den Unterschied zwischen beiden Mannschaften aus. Zudem gelang es den Delitzschern immer wieder die einlaufenden Mitspieler am Kreis anzuspielen, die ihre Wurfchancen konsequent verwerteten. Mit 13:9-Toren wahrten die Delitzscher zudem ihre Chancen auf den Turniergewinn. Zum Auftakt der Rückrunde zeigte sich, dass das Team des HBC/Apollensdorf immer besser in das Turnier fand. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Die JSpG Wittenberg verfiel dabei wieder in den alten Trott mit unkonzentrierten ungenauen Anspielen und einer dürftigen Chancenverwertung. So verlangten die HBC/Apollensdorfer den Wittenbergern in einem regelrechten Handballkrimi mit wechselnden Führungen bis in die Schlussminute alles ab. Die Wittenberger zeigten aber nun in dieser kritischen Phase gewachsene Nervenstärke und Abgebrühtheit, die sie mit ihren Erfolgen in der Punktspielserie gesammelt haben. Sie drehten innerhalb von 90 Sekunden die Partie zu ihren Gunsten und gewannen mit 9:8-Toren. In der anschließenden letzten Partie kamen die Wittenberger zu einem ungefährdeten 11:3-Erfolg über Delitzsch, was ihnen den Turniersieg sicherte. Die letzte Paarung des Turnieres hatte es nun nochmal in sich. Durch die klare Niederlage der Delitzscher besaßen die HBC/Apollensdorfer nun die Option, mit einem klaren Erfolg selbst noch auf Rang 2 einzukommen. Diese Chance wurde aber erneut auf der Torwartposition entschieden. Mit 10:7-Toren setzten sich so die Delitzscher gegen die zweite Wittenberger Spielgemeinschaft durch, die am Ende des Turniers trotz phasenweiser ansprechender Leistungen ohne Punktgewinn auf Rang 3 einkamen. Die JSpG Wittenberg, gebildet aus der TSG Wittenberg und dem SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz gewann am Ende verdient das Turnier in ihrer Altersklasse und unterstrich damit die Ambitionen auf Platz 3 in der Anhaltliga. Allein die Chancenverwertung z. B. viermal vom Siebenmeterpunkt gescheitert, war kritikwürdig. Mit Philipp Gehlert stellte das Team zudem den besten Spieler, den insgesamt 14 Tore im Turnierverlauf und etliche Steels (Ballgewinne in der Abwehr) gelangen. Zudem konnten sich fast alle Spieler beim Pokalsieger in der männlichen Jugend D als Torschützen im Turnierverlauf auszeichnen.

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (4/2); Tom Germer (2); Lucas Otto (6/1); Philipp Gehlert (14); Erik Schulze (4); Dennis Pranger (3); Tim Hieber (3); Vincent Friedek (1); Pascal Ibrom (2); Ruben Soboll

 

Endstand

 

                                                           Spiele  Tore                Punkte

           

1. JSpG Wittenberg                         4          39:21              8:0

2. NHV Concordia Delitzsch 2010   4          32:38               4:4

3 JSpG HBC/Apollensdorf               4          28:40               0:8

 

 

TSG Wittenberg II und TSV Elbe Aken 1861 teilen sich die Punkte

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                    von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer hatten am Ende alle Spieler der TSG Wittenberg II und TSV Elbe Aken 1861 Grund zur Freude. Mit einem 25:25 hatten sie sich zuvor die Punkte geteilt. Damit haben zwar beide Teams die Möglichkeit eines ausgeglichenen Punktverhältnisses vertan. Sie bestätigten aber andererseits in einer sehr fair geführten Partie ihre ansteigende Formkurve und behaupteten somit ihre Platzierungen im Mittelfeld der Tabelle.

Vor dem Anpfiff wurde auf Wittenberger Seite Steffen Schoof für seine 25 jährige Vereinsmitgliedschaft in der TSG Wittenberg geehrt. Diese Auszeichnung schien bei ihm regelrechte Schubkräfte freizusetzen. Er erzielte nicht nur das Führungstor der Gastgeber, sondern avancierte zudem mit allen verwandelten sieben Siebenmetern zum erfolgreichsten Schützen der TSGer in diesem Spiel. Die Anfangsphase bestimmten die Wittenberger, angetrieben von Dirk Frischkemuth-Boecker (7 Tore) und Martin Busch (6 Tore), die immer wieder die Lücken im Akener Deckungsverbund fanden. Leider konnten die Gastgeber ihrerseits nicht wie in den Spielen zuvor auf ihre massierte Abwehr bauen. Immer wieder kamen die Akener zu freien Wurfpositionen, die sie auch souverän nutzten. Infolge dessen konnte sich kein Team absetzen und der knappe Vorsprung der TSGer wurde von den Gästen beim 8:8 wieder egalisiert. Als dann von den Wittenbergern einige Torgelegenheiten sprichwörtlich liegen gelassen wurden, gingen die Akener ihrerseits in Führung, die sie bis zum Seitenwechsel mit 16:15 Toren behaupten konnten.

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst wieder die Wittenberger, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten. Mit einem 5:1-Zwischenspurt drehten sie innerhalb von sechs Minuten die Partie. Erstmals hatte sich zu diesem Zeitpunkt ein Team beim 20:17 auf drei Tore Unterschied absetzen können. Was in den restlichen vierundzwanzig Minuten auf Wittenberger Seite passierte, hatte dann schon den Anschein einer Torverweigerung. Ballverluste, ungenaue Würfe bis hin zu mehreren Pfostenwürfen spielten den Akenern in die Hände. Mit mehreren Tempogegenstößen konnten sie ausgleichen und selbst die Führung in der Partie übernehmen. Vor allem Markus Müller (8 Tore) und Henry Lipper (7 Tore) erwiesen sich bei den Gästen aus dem Rückraum an diesem Tag als sehr treffsicher. Dass es drei Minuten vor Ultimo dabei nur 23:25 aus Wittenberger Sicht stand, lag vor allem an TSG-Keeper Christoph Bock. Mit gehaltenen freien Würfen, darunter Siebenmeter und Konter, hielt er die Gastgeber im Spiel. Die nie aufsteckenden Wittenberger kamen so in der Schlussminute durch Dirk Frischkemuth-Boecker, seinem einzigen Treffer in der zweiten Spielhälfte, noch zum umjubelten Ausgleich. Den Akenern verblieb ein finaler Angriff, der jedoch durch die Wittenberger geblockt werden konnte. So blieb es bei dieser Punkteteilung, mit der alle Beteiligten am Ende zufrieden die am Abend noch anstehende Weihnachtsfeier genießen konnten.

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Knorr, Silvio (Tor); Riedel, Olaf (1); Höse, Christian (1); Fuchs, Kurt; Reuter, Jörg (1); Busch, Martin (6); Frischkemuth-Boecker, Dirk (7); Knorr, Marian (1); Steffen Schoof (8/7); Thomas Wildgrube

 

TSG Wittenberg II                 7m       7/7       Strafen                        2 min

TSV Elbe Aken 1861 7m       2/3       Strafen                        2 min

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg festigt mit Arbeitssieg Rang 3

Von Kurt Fuchs

 

Mit einem 25:14 Erfolg über den HSV 2000 Zerbst manifestierten die Spieler der JSpG Wittenberg ihren derzeitigen dritten Rang in der Tabelle. Dabei hatten die Gastgeber die Bürde des Favoriten zu tragen, was in den Anfangsminuten zu einem eher zerfahrenen Spiel führte. Das Deckungsverhalten war eher inkonsequent, im Angriff häuften sich Ballverluste durch technische Fehler bzw. Fehlpässe. Die Gäste aus Zerbst spielten munter drauf los und hatten mit Felix Lewin (7 Tore) und Kay Winter (3 Tore) zwei groß gewachsene Spieler, die immer wieder aus dem Rückraum Tore erzielten. Nach acht Minuten stand es deshalb folgerichtig 4:4. Nach einer sprichwörtlichen „Standpauke“ für einzelne Spieler schienen die Wittenberger aufzuwachen. Es folgte ein 5:0-Zwischenspurt, in dem sich die Gastgeber erstmals deutlicher absetzen konnten. Vor allem die Körpersprache und die Genauigkeit im Wittenberger Spiel sahen nun ganz anders als zum Beginn der Partie aus. Angetrieben von Lucas Otto, Philipp Gehlert und Tom Germer fanden auch die Mitspieler in die Partie. Die Zerbster, die in der Vorwoche einen Sieben-Tore-Rückstand in Kühnau noch egalisierten, ließen sich aber nicht abschütteln. Bis zum Pausenstand von 15:9, hielten sie den Abstand konstant. Nach dem Seitenwechsel konnten die Wittenberger den Vorsprung aber ausbauen. Im Angriff wurden sehenswerte Spielzüge geboten und auch der Wittenberger Torwart trug jetzt seinen Namen zu Recht. Vor allem Paul Maßny ließ in Hälfte zwei sein Können aufblitzen, in der er allein fast die Hälfte aller geworfenen Wittenberger Tore erzielte. Nur die Chancenverwertung bot Anlass zur Kritik, denn hier blieben viele Torgelegenheiten noch ungenutzt. Den Schlusspunkt setzten aber die Gäste. Mit einer Dublette zum Ende konnten die nie aufsteckenden Zerbster den Rückstand zum 14:25 verkürzen.

Nun geht es für beide Mannschaften bis zum 14. Januar in eine Pause, ehe dann die Hinrunde abgeschlossen wird. Die Zerbster haben trotz der Niederlage noch alle Chancen, sich für die Meisterrunde zu qualifizieren und hoffen zudem auf Wittenberger Schützenhilfe. Die JSpG tritt nämlich beim unmittelbaren Mitkonkurrenten SV Blau-Rot Coswig an. Nach der dritten Niederlage der HG 85 Köthen in Folge beim Spitzenreiter Wolfen liegen die Wittenberger nun mit zwei Punkten Vorsprung auf dem dritten Rang. Diesen möchten die Spieler aber auch nach dem letzten Spieltag der Hinrunde noch belegen, war die einhellige Meinung in der Kabine.

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (5); Tom Germer (4); Lucas Otto (5/1); Philipp Gehlert (4); Erik Schulze (3/1); Dennis Pranger (1); Tim Hieber; Vincent Friedek (2); Pascal Ibrom (1); Ruben Soboll

 

JSpG Wittenberg        1/1 Siebenmeter          2x 2 min Zeitstrafen

HSV 2000 Zerbst       1/2 Siebenmeter          keine Zeitstrafen

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg trägt Bürde des Favoriten

Von K. Fuchs

 

Am Sonnabend, den 17.12.2011, trifft die JSpG Wittenberg um 13:45 Uhr in der Wittenberger Stadthalle auf den HSV 2000 Zerbst. Von der Papierform her sind die Wittenberger Gastgeber spätestens nach dem Erfolg der Vorwoche über Vizemeister Köthen favorisiert. Doch genau darin liegen die Tücken der Partie. Während die Gastgeber bereits für die Finalrunde qualifiziert sind, benötigen die Gäste aus Zerbst mindestens noch zwei Punkte, um ebenfalls den Einzug zu schaffen. Die Wittenberger müssen von Anbeginn voll konzentriert in ihrem letzten Heimspiel aufspielen, wenn sie ihre positive Heimbilanz ausbauen wollen. Jede Nachlässigkeit oder Unterschätzung wird von den Zerbstern sicher wie in Kühnau genutzt werden. Dort ließen sie sich auch von einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand nicht beirren und erreichten bei einem Mitfavoriten um die Finalrunde noch eine Punktteilung. Für die Wittenberger geht es in dieser Partie ebenfalls um eine Menge. Neben einem versöhnlichen Jahresabschluss soll die bisher erarbeitete Bilanz der sehr guten Hinrunde mit derzeit Platz 3 nicht leichtfertig preisgegeben werden. Bisher sind die Modalitäten der Finalrunde 2012 zwar noch offen, doch jeder weitere Erfolg stärkt zugleich dass Vertrauen in die eigene Leistungsstärke. Ein Sieg über Zerbst würde dann für das letzte Spiel der Hinrunde, das Kreisderby in Coswig, zusätzliche Kräfte freisetzen.

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II erwartet Ex-Anhaltligisten TSV Elbe Aken

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 17.12.2011 um 15:15 Uhr gibt es in der Stadthalle Wittenberg das Aufeinandertreffen der punktgleichen Tabellennachbarn TSG Wittenberg II und TSV Elbe Aken. Die Gäste spielten in der Vorsaison noch in der Anhaltliga und hatten sich freiwillig in die Anhaltklasse zurückgezogen. Nach anfänglichen Problemen zum Saisonauftakt haben sie aber im Saisonverlauf eine deutlich aufsteigende Form nachgewiesen. Im letzten Spiel gewannen die Akener gegen den HBC 2 deutlich mit 27:20 Toren, während die TSGer beim Primus in Zerbst eine Niederlage hinnehmen mussten. Die Gäste aus Aken sorgten zudem gerade gegen Spitzenteams der Anhaltklasse für Furore. So unterlagen sie dem TV Frischauf Holzdorf nur knapp und siegten über den SV 07 Apollensdorf sowie sogar auswärts beim DRHV III. Vor allem in fremden Gefilden konnten die Akener schon mehrfach punkten. Dies sollte für die Gastgeber Warnung genug sein. Hinzu kommt, dass die Akener einen deutlich treffsicheren Angriffsverbund haben als die TSGer. Deren Trumpfkarte, die stabile Abwehr, muss am Samstag wie bisher stehen, wenn man in dieser Partie eine Chance haben möchte. Wenn die Wittenberger mit einem ähnlichen Engagement, wie gegen die Wolfener Reserve aufspielen, haben sie durchaus die Option die Heimpartie für sich zu entscheiden. Erwartet werden kann deshalb ein Spiel auf Augenhöhe, wo die personellen Möglichkeiten und die Tagesform den Ausschlag geben werden. Beiden Teams ist aber bewusst, dass dieses Spiel nicht nur das letzte in diesem Jahr ist, sondern zugleich eine richtungsweisende Partie. Sollte es einen Sieger geben, würde er über ein ausgeglichenes Punktkonto verfügen. Dies bedeutet zum Jahreswechsel mindestens Platz 6 unter elf Mannschaften. Ob dies einem Team gelingt, wird die Partie zeigen.

 

Ehrung verdienter Sportfreunde der TSG Wittenberg

Im Rahmen des MHV Oberligaderbys des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz gegen die HSG Wolfen 2000 wurden die langjährigen Schiedsrichter und ehrenamtliche Funktionäre Klaus Alich (TSG Wittenberg/SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz) und Michael Falkenthal (TSG Wittenberg) durch den Schiedsrichterwart des Handballverbandes Sachsen-Anhalt Gerd Strozinsky für ihr jahrzehntelanges Engagement geehrt. Michael Falkenthal erhielt die HVSA-Ehrennadel in Silber und Klaus Alich für sein fast 50jähriges Wirken im Ehrenamt für den Handball die Ehrenmedaille des HVSA. Die Auszeichnung wurde von den beiden Abteilungsleitern Kurt Fuchs (TSG Wittenberg) und Dieter Wendt (SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz) begleitet. Eine symbolische Geste, die die Zusammenarbeit beider Vereine in Sachen Handball zum Ausdruck brachte.

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II war beim Spitzenreiter Zerbst chancenlos

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                            von Kurt Fuchs

 

Mit einer 14:30 Niederlage gegen den verlustpunktfreien Tabellenersten HSV 2000 Zerbst II kehrte die TSG Wittenberg II in die Lutherstadt Wittenberg zurück. Der ehemalige Anhaltligist, gespickt mit mehreren Verbandsligaspielern, bestimmte von Anbeginn aus einer massiven 6:0-Deckung mit einem überragenden Christian Geilich im Tor das Spielgeschehen. Vor allem über die Tempogegenstöße kamen die Gastgeber immer wieder zu schnellen Toren, während sich der Minikader der Wittenberger am Deckungsverband der Zerbster aufrieb und kaum Lücken für klare Torgelegenheiten fand. Schafften es die TSGer um Jörg Reuter, Martin Busch oder Dirk Frischkemuth-Boecker einmal, den Zerbster Block zu fintieren, fanden sie oft ihren Meister im Zerbster Keeper. Besonders bitter aus Sicht der Lutherstädter waren die letzten neun Minuten vor dem Seitenwechsel. Hier gelang den Gästen kein einziger Treffer, allein fünfmal klatschte der Ball nur ans Gebälk. Die Hausherren hingegen sorgten in dieser Phase mit einem 8:0-Lauf für die Vorentscheidung in diesem Spiel. Von einem 10:5-Zwischenstand hatten sich die Zerbster bis zur Pause uneinholbar auf 18:5 Tore absetzen können.

In der Pause hatten sich die acht Wittenberger vorgenommen, aus den gegebenen Möglichkeiten heraus nochmal alles zu geben. Dies gelang in Hälfte zwei durchaus. Angefangen vom Rechtsaußen Jörg Reuter bis zum TSG-Keeper Christoph Bock konnte der haushohe Favorit Zerbst die zweiten dreißig Minuten nur noch mit 12:9-Toren zu seinen Gunsten entscheiden. An diesen Einsatzwillen können und müssen die Wittenberger anknüpfen, wenn sie in der kommenden Woche mit dem TSV Elbe/Aken auf den nächsten Ex-Anhaltligisten treffen. Dieser ist aber im Vergleich zum Primus Zerbst spielschwächer einzuschätzen.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (1/1); Höse, Christian (1); Kuhn, Michael (1); Reuter, Jörg; Knorr, Silvio (1); Busch, Martin (5); Frischkemuth-Boecker, Dirk (5)

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg gewinnt Spitzenspiel und rückt auf Rang 3 vor

Von Kurt Fuchs

 

Mit einem in der Höhe unerwarteten 24:15-Tore-Erfolg über den Vizemeister der Vorsaison HG 85 Köthen rückten die Spieler der JSpG Wittenberg auf Rang 3 in der Tabelle vor. Dabei trafen in dieser Partie zwei Tabellennachbarn aufeinander, die mit einem Erfolg einen großen Schritt in Richtung Qualifikation zur Meisterrunde anstrebten. Für die Lutherstädter war die Spielstärke der Köthener schwer einzuschätzen, da man in dieser Saison den Gegner noch nicht beobachten konnte. Bis zur Vorwoche lagen die Gäste noch ungeschlagen an der Spitze und mussten in Kühnau die erste Saisonniederlage hinnehmen. Nun folgte gegen die JSpG Wittenberg eine weitere, so dass die Köthener mit den Wittenbergern die Plätze tauschten.

In den Anfangsminuten bestimmten zunächst die Gäste aus Köthen das Spielgeschehen. Die Wittenberger hingegen wirkten phasenweise verunsichert und gelähmt wie das „Kaninchen vor der Schlange“. Zwar gelang Paul Maßny mit dem 2:3 der Anschlusstreffer und damit der 200. Saisontreffer der Gastgeber, doch dann dominierte der Tabellendritte aus Köthen die Partie. Bis auf 11:5, Mitte der ersten Spielhälfte, setzten sich die Gäste ab. Erst mit einer Umstellung in der Zuordnung der Manndeckung fanden die Gastgeber wieder besser ins Spiel. Erneut war, wie in der Vorwoche in Kühnau, die Abwehr der Schlüssel zum Erfolg. Ballgewinnen in der Abwehr folgte ein schnelles Umkehr- und Kombinationsspiel der Wittenberger, dass den Vorsprung der Köthener bis zur Pause auf 11:13 schmelzen ließ. Nach dem Seitenwechsel und der Umstellung auf Raumdeckung waren die Gastgeber nicht wieder zu erkennen. Sie boten eine tadelsfreie Partie und beherrschten die Köthener souverän. Das 13:2 in der zweiten Spielhälfte bringt dies deutlich zum Ausdruck. Einziges Manko war die erneute Siebenmeterschwäche. Nur 4 von 7 Würfen konnten von den Gastgebern genutzt werden. Die Köthener hingegen fanden keine Mittel mehr, dem Spiel neue Impulse zu verleihen und an die Anfangsphase der Partie anzuknüpfen. Vincent Friedek gelang der 222. Treffer der Gastgeber zum umjubelten 24:15-Endstand. Die Entscheidung im Spiel war jedoch schon Minuten zuvor gefallen. Die Gäste bemühten sich zwar bis zum Abpfiff um eine Resultatsverbesserung, doch an diesem Tag fehlten den Gästen die Mittel, um den Wittenbergern über die gesamte Spielzeit Paroli bieten zu können. Immerhin mussten sie auf ihren torgefährlichsten Spieler Karl Engelmann verzichten, der fast zeitgleich in der mJC zum Einsatz kam. Dies schmälert aber keineswegs die Leistung der Gastgeber, die im dritten Anlauf eine der Spitzenmannschaften der Anhaltliga bezwingen konnte und nun völlig verdient selbst zu den vier Top-Teams der Anhaltliga gehört.

Trotz der Köthener Niederlage haben aber nun beide Teams Grund zur Freude. Obwohl noch zwei Partien in der Hinrunde auszutragen sind, haben sich beide Mannschaften vorfristig für die Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams qualifiziert. Nach der JSpG Elbe/Kühnau I, der HSG Wolfen 2000, JSpG Wittenberg und HG 85 Köthen verbleiben noch zwei freie Plätze, die im Dreikampf zwischen der JSpG Elbe/Kühnau II; dem HSV 2000 Zerbst und dem SV Blau-Rot Coswig vergeben werden. Hier können die Wittenberger zum Zünglein an der Waage werden, da sie mit Zerbst und Coswig noch gegen zwei Teams aus diesem Trio anzutreten haben.

Mit dem Erfolg über die HG 85 Köthen haben die Spieler selbstbewusst verkündet, dass sie in der Hinrunde keinen weiteren Punktverlust hinnehmen wollen. Die Gelegenheit, den Worten Taten folgen zu lassen, haben sie bereits am kommenden Samstag, wenn sie den HSV 2000 Zerbst erwarten.

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (5/1); Tom Germer (3); Lucas Otto (5/2); Philipp Gehlert (4); Erik Schulze (4/1); Dennis Pranger; Tim Hieber; Vincent Friedek (1); Pascal Ibrom (1);

 

JSpG Wittenberg        4/7 Siebenmeter          6x 2 min Zeitstrafen

HG 85 Köthen           2/2 Siebenmeter          2x 2 min Zeitstrafen

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg erneut vor richtungsweisender Partie

Von K. Fuchs

 

Am Sonnabend, den 10.12.2011, trifft die JSpG Wittenberg bereits um 9:00 Uhr in der Wittenberger Stadthalle auf die HG 85 Köthen. Dies ist von der Papierform her das Spitzenspiel des achten Spieltages in der Anhaltliga der männlichen Jugend D. Die Wittenberger erwarten mit Köthen den Vizemeister der Vorsaison, der seine Spitzenposition am letzten Sonntag nach einer deutlichen Niederlage in Kühnau einbüßte und bis auf Rang 3 abrutschte. Inwieweit die Gäste, die nur zwei Punkte vor den Wittenbergern liegen, dadurch verunsichert sind, bleibt abzuwarten. Eine weitere Niederlage würde die Gäste stärker ins Hintertreffen bringen, denn sie müssen noch bei den verlustpunktfreien Wolfenern antreten. Der Tabellenvierte aus Wittenberg konnte seinerseits bei der zweiten Vertretung Kühnaus überzeugen und Selbstbewusstsein für die Partie sammeln. Immerhin haben die Gastgeber bisher gegen die anderen beiden Spitzenteams aus Wolfen und Kühnau quasi keinen Stich gesehen. Ob nun der berühmte Knoten ausgerechnet gegen Köthen platzt, hängt von der Tagesform und der psychischen Stärke ab. Im Torverhältnis liegen beide Mannschafte fast gleichauf, was ein Spiel auf Augenhöhe erwarten lässt. Um in diesem Spiel zu punkten, muss erneut die Abwehrleistung stimmen und das gesamte Team am oberen Limit spielen. Während die Köthener in dieser Partie leicht favorisiert sind, spüren die Wittenberger ihrerseits bereits den Atem der Verfolger aus Kühnau II, Zerbst und Coswig. Ein Punktgewinn wäre deshalb wichtig, um diese Teams in den letzten beiden Spielen der Hinrunde auf Distanz zu belassen. Angesichts des ausstehenden Restprogramms für die Wittenberger würde da ein Punktgewinn zusätzlich motivieren.

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II mit klarer Außenseiterrolle beim Primus Zerbst II

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 10.12.2011 um 15:00 Uhr gibt es in der Sporthalle „Jannowitzbrücke“ in Zerbst das Aufeinandertreffen der beiden Reservemannschaften HSV 2000 Zerbst II gegen TSG Wittenberg II. Der Gastgeber spielte in der Vorsaison noch in der Anhaltliga und zog sich freiwillig in die Anhaltklasse zurück. Im bisherigen Saisonverlauf haben dabei die Zerbster eine makellose Bilanz, sieben Spiele sieben Siege. Vor allem mit den Auswärtserfolgen in Holzdorf und in Griebo gegen Apollensdorf wurden bereits in der Hinrunde sogenannte „Big Points“ gesetzt. Hinzu kommt eine seit Jahren gewachsene Heimstärke, auf die der klare Aufstiegsfavorit setzen kann. Das Zerbster Team wurde zum Beginn der Saison neu formiert. Während einige Leistungsträger des Vorjahres nun in der Verbandsliga sich gegen den Abstieg stemmen, haben andererseits Verbandsligaspieler den Weg in die Anhaltklasse angetreten. Die Entscheidung für einen Mix aus Erfahrung und Jugend scheint den Verantwortlichen in Zerbst gegenwärtig Recht zu geben. Die Wittenberger hatten ihrerseits vor Saisonbeginn ebenfalls einen deutlichen Aderlass zu verzeichnen. In der Zwischenzeit haben sie sich aber gefangen und die Leistungskurve zeigt momentan nach oben. Mit ausgeglichenem Punktekonto liegen sie im Mittelfeld der Tabelle, die beste Platzierung zu diesem Zeitpunkt innerhalb der letzten drei Jahre. Sie können als Außenseiter in Zerbst befreit aufspielen und würden mit einem knappen Resultat den Aufwärtstrend bereits bestätigen. Ob dies gelingt, wird die Partie zeigen.

 

Anhaltliga Jugend D

 

TSG Wittenberg II bezwingt HSG Wolfen 2000 II

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                    von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer gewannen die Spieler der TSG Wittenberg II gegen die HSG Wolfen 2000 II, die MHV-Oberliga-Reserve, mit 22:20 Toren. Damit haben sich die Wittenberger mit einem ausgeglichenen Punkt- und positiven Torverhältnis momentan im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Die frühe Anwurfzeit hatte den Gästen die Möglichkeit eingeräumt, ihren A-Jugendlichen aus der Sachsen-Anhalt-Liga weitere Spielpraxis zu ermöglichen. Dies wurde weidlich ausgenutzt, denn die Hälfte der Wolfener entstammte diesem Team. So stand ein sehr jugendlich dynamisches Team aus Wolfen einem eher in die Jahre gekommenen TSG-Team gegenüber. In der Anfangsphase dominierten auf beiden Seiten die Deckungsreihen mit ihren Keepern. Fast folgerichtig waren in dieser Spielphase Tore erneut Mangelware. Die Wolfener konnten das Führungstor erzielen, doch dann gerieten sie ins Hintertreffen, ohne aber den Anschluss zu verlieren. Auf mehr als ein Tor konnte sich bis zum Seitenwechsel keines der beiden Teams absetzen. Vor allem Silvio Knorr fand bei seiner Rückkehr ins Tor in Hälfte eins sehr gut in die Partie und kaufte den Wolfener Schützen den Schneid ab. So stand es nach dreißig Minuten erst 7:6 für die Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst Unstimmigkeiten in der Abwehr, die den Wolfenern den Ausgleich und die erneute Führung zum 11:10 eröffneten. Mit einem 6:0-Zwischenspurt drehten die Wittenberger auf und bestimmten nun das Spielgeschehen auf dem Parkett. Vor allem die Dubletten über den Kreis und die Außenpositionen wurden immer wieder mit Toren abgeschlossen. Hier konnte sich Martin Busch immer wieder erfolgreich in Szene setzen. Sechs Minuten vor Ultimo schien die Partie beim 21:15 Zwischenstand gelaufen zu sein. Die Zuschauer hatten aber mit zwei Dingen nicht gerechnet. Zum einen mit der Unkonzentriertheit der Gastgeber, die Ballverluste im Angriff produzierten. Zum zweiten mit der Moral der Wolfener, die mit jedem erzielten Tor den Abstand verkürzten und den psychischen Druck auf die Wittenberger erhöhten. In der Schlussminute hatten die Gäste nach einem 5:0-Lauf den Anschlusstreffer erzielt. Im Gegenzug scheiterten die TSGer am Wolfener Keeper und die Gäste besaßen die Chance in einem finalen Angriffszug noch den Ausgleich zu schaffen. Der aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausragende Dirk Frischkemuth-Boecker fing einen Querpass ab und vollendete per Tempogegenstoß zum umjubelten Endstand. Die Partie wurde von einem Wittenberg-Wolfener-Schiedsrichtergespann gut geleitet. Zudem zeigte sich im Spiel, dass sich die fairsten Teams der Anhaltklasse der Vorsaison gegenüberstanden und daran auch in dieser Saison nahtlos anknüpfen. Während die Wittenberger seit Wochen eine hervorragende Abwehrleistung abliefern, zeigte diese Partie schon deutliche Ansätze einer verbesserten Angriffsleistung. Beides ist unbedingt erforderlich, wenn es im nächsten Spiel zum Spitzenreiter geht. Der HSV 2000 Zerbst II ist in dieser Saison bisher nicht nur ohne Verlustpunkt, sondern verfügt über den torgefährlichsten Angriff und die stabilste Abwehr in der Anhaltliga. Angesichts eines Spielerkaders, bei dem im Vorjahr noch ein Drittel in der Verbandsliga auflief, ist dies auch kein Wunder. Deshalb kommt es für die Wittenberger darauf an, sich so gut wie möglich zu verkaufen und den gezeigten Aufwärtstrend fortzusetzen.

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Knorr, Silvio (Tor); Riedel, Olaf (2); Höse, Christian (1); Fuchs, Kurt; Kuhn, Michael; (1); Reuter, Jörg (3); Busch, Martin (7); Frischkemuth-Boecker, Dirk (8); Knorr, Marian

 

TSG II                                    7m       0/0       Strafen                        2 min

HSG Wolfen 2000 II             7m       3/4       Strafen                        0 min

 

JSpG Wittenberg brilliert im Spitzenspiel in Kühnau

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer überzeugenden und geschlossenen Mannschaftsleistung setzten sich die Spieler der JSpG Wittenberg mit 24:13-Toren bei der zweiten Vertretung der JSpG Elbe Kühnau durch. Dabei trafen in dieser Partie zwei punktgleiche Teams aufeinander, die mit einem Erfolg einen großen Schritt in Richtung Qualifikation zur Meisterrunde anstrebten. Für die Lutherstädter war die Spielstärke der Gastgeber schwer einzuschätzen, da man in dieser Saison den Gegner noch nicht beobachten konnte. Nur in den Anfangsminuten konnten die Gastgeber das Spiel offen halten. Vor allem Marcus Remz (6 Tore) und Ronny Uscins (3 Tore) überrannten regelrecht ihre zugeordneten Deckungsspieler. Auf die kurzzeitige Führung der Kühnauer reagierte der Wittenberger Coach bereits nach fünf Minuten mit einer Deckungsumstellung. Diese zeigte sofort Wirkung. Dabei erwies sich vor allem die Hereinnahme von Philipp Gehlert als Glücksgriff. In der Abwehr konnte er den torgefährlichsten Werfer der Gastgeber fast komplett ausschalten. Marcus Remz erzielte im gesamten weiteren Spielverlauf nur noch zwei Tore. Im Angriff hingegen warf sich Philipp Gehlert mit 8 Toren zum Topscorer. Dafür hätte er die Ehrung Spieler des Tages verdient. Bis Mitte der ersten Spielhälfte konnten die Kühnauer über sehr gute Einzelaktionen die Partie beim Zwischenstand von 7:8 noch offenhalten. Die Wittenberger hingegen hatten zu diesem Zeitpunkt mit ihrem schnellen Umkehr- und Kombinationsspiel bereits die Initiative auf dem Parkett übernommen. Ab diesem Zeitpunkt kontrollierten sie die Partie. Vor allem das mannschaftsdienliche Spiel aller Aktiven überzeugte. Nach einem 4:0-Lauf lagen die Wittenberger erstmals mit fünf Toren in Führung und behaupteten diesen Vorsprung bis zur Pause. Mit einer 14:9-Führung wurden die Seiten getauscht. Während in der Vergangenheit die Umstellung auf Raumdeckung sich als problematisch erwies, war diesmal überhaupt kein Bruch im Spiel der Wittenberger zu erkennen. Auf einen Blitzstart in Hälfte zwei mit einem erneuten 4:0-Lauf innerhalb von drei Minuten musste der Kühnauer Coach mit einer Auszeit reagieren. Seinem Team gelang es aber nicht im weiteren Spielverlauf die Vorgaben des Trainers umzusetzen. In routinierter Art- und Weise mit einer laufintensiven Deckungsarbeit konnten sich die Wittenberger durch Dennis Pranger beim 10:20 erstmals auf zehn Tore Unterschied absetzen. Damit war die Entscheidung im Spiel gefallen. Die Kühnauer bemühten sich zwar bis zum Abpfiff um eine Resultatsverbesserung, doch an diesem Tag fehlten den Gastgebern die Mittel, um den Wittenbergern über die gesamte Spielzeit Paroli bieten zu können. Mit diesem Auswärtserfolg haben die Wittenberger einen großen Schritt in Richtung Qualifikation Meisterrunde getan. Über das sprichwörtliche „Haar in der Suppe“, das Auslassen weiterer klarer Torchancen, kann angesichts der Gesamtleistung geflissentlich hinweggesehen werden. Vor allem die deutlich verbesserte Deckungsarbeit der Wittenberger hat zu diesem souveränen Erfolg beigetragen. Zudem konnten die Spieler genügend Selbstbewusstsein für die kommende Spitzenbegegnung gegen die HG 85 Köthen sammeln, die momentan noch ohne Punktverlust die Tabelle anführt.

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (5); Tom Germer (2); Lucas Otto (5); Philipp Gehlert (8); Erik Schulze (3/1); Dennis Pranger (1); Tim Hieber; Vincent Friedek; Pascal Ibrom;

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg vor richtungsweisender Partie

Von K. Fuchs

 

Am Sonnabend, den 03.12.2011 tritt die JSpG Wittenberg um 14:00 Uhr in der Dessauer Sporthalle „Friedensschule“ gegen die zweite Vertretung der JSpG Elbe/Kühnau an. Dies ist von der Papierform her das Spitzenspiel des siebenten Spieltages und gleichzeitig für die beiden punktgleichen Mannschaften eine richtungsweisende Partie. Der Tabellenvierte aus Wittenberg verfügt über das deutlich bessere Torverhältnis gegenüber der Kühnauer Reserve, mehr aber auch nicht. Erwartet werden kann ein Spiel auf Augenhöhe, in der die Tagesform den Ausschlag gibt. Da beide Mannschaften mit einem Erfolg zum einen einen unmittelbaren Konkurrenten distanzieren können und zum anderen einen großen Schritt in Richtung Qualifikation zur Meisterschaftsrunde machen können, ist volle Konzentration über die gesamte Spieldauer gefordert. Zudem müssen die Gäste sich der physischen Überlegenheit der Kühnauer Reserve stellen, was in den vergangenen Spielen die Achillesferse der Wittenberger war. Abzuwarten bleibt ebenso, inwieweit bei den Gastgebern das gemeinsame Training mit den zahlreichen Auswahlspielern aus der ersten Mannschaft Früchte getragen hat. Neben dem spielerischen Potenzial ist zudem zu erwarten, dass die Psyche und der Umgang mit der Drucksituation oder zeitweiligen Rückständen durchaus spielentscheidend in dieser Partie sein können. Angesichts des ausstehenden Restprogramms für die Wittenberger würde da ein Punktgewinn zusätzlich motivieren.

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II trifft auf Wolfener Reserve

Von K. Fuchs

 

Am Sonntag, den 04.12.2011 um 10:00 Uhr gibt es in der Stadthalle das Aufeinandertreffen der beiden Reservemannschaften TSG Wittenberg II und HSG Wolfen 2000 II. Beide Mannschaften trennt gegenwärtig nur ein Punkt in der Tabelle. Da im Moment alle Teams mit Ausnahme des Spitzentrios dicht beieinander liegen, ist dieses Spiel gleichzeitig von richtungsweisender Natur. Mit einem Erfolg würde sich der Sieger im Mittelfeld etablieren, während bei einer Niederlage ein Abrutschen in Richtung Abstiegsränge zu befürchten wäre. Die Wittenberger hätten zudem die Gelegenheit bei einem Erfolg sowohl das Punktekonto und das Torverhältnis auszugleichen. Nach dem ersten Heimerfolg in der Vorwoche, streben dies die Gastgeber auch an. Das die Wolfener hier anderer Ansicht sind, ist nur zu verständlich. Dabei weisen beide Teams einige Parallelen auf. Ihr Prunkstück ist gegenwärtig die Abwehr. Vor allem im Angriff verfügen beide Mannschaften nicht über einen torgefährlichen Rückraum und suchen deshalb den Erfolg über die Kreis- und Außenpositionen. Beide Teams beherrschen weiterhin den Gegenstoß, obwohl er noch nicht spielentscheidend zum Tragen kam. Wolfen erweist sich jedoch in dieser Saison auch etwas als „launische Diva“. Dies hängt mit den Spielern aus der mJA zusammen, die in der Sachsen-Anhaltliga auf Torejagd gehen. Inwieweit am Sonntag hier Spieler bei den Gästen mit auflaufen, bleibt abzuwarten, weil sie am selben Tag ebenfalls noch eine Partie zu bestreiten haben. Sie erwarten die JSpG Wittenberg/Radis, dass dritte Städteduell innerhalb von zehn Tagen. Für die Partie in der Stadthalle wird deshalb spielentscheidend sein, welchem Team es in dieser Partie gelingt, seine Stärken auszuspielen und seine Schwächen zu minimieren.

 

 

TSG Wittenberg II gelingt erster Heimerfolg

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                    von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer gewannen die Spieler der TSG Wittenberg II gegen TuS Köthen ihr Nachholespiel mit 19:13 Toren. Damit haben sich die Wittenberger die ersten Heimpunkte der Saison sichern können und rücken auf Rang 6 in der Tabelle unter elf Teams vor. In der Anfangsphase dominierten auf beiden Seiten die Deckungsreihen mit ihren Keepern. Fast folgerichtig waren in dieser Spielphase Tore Mangelware. Auf mehr als ein Tor konnte sich keines der beiden Teams absetzen. So stand es nach fünfzehn Minuten erst 3:3, ein für ein Handballspiel eher ungewöhnlicher Zwischenstand. In den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeit änderte sich daran nichts Grundlegendes. Die Gastgeber vergaben im Angriff durch überhastete Aktionen klare Torgelegenheiten oder fanden im Keeper der Köthener ihren Meister. Dies machten die Gäste nicht viel besser, doch einige Würfe fanden die Lücke im Deckungsverband der Wittenberger. So konnten sich die Köthener sich bis zum Seitenwechsel auf 7:5 absetzen. Nach dem Seitenwechsel legte die TSG II dann los wie die Feuerwehr. Mit einer überragenden Abwehr wurden immer wieder Ballgewinne erzielt und Tempogegenstöße eingeleitet. Innerhalb der ersten zwölf Minuten drehten sie mit einem 10:1-Lauf die Partie. In dieser Phase gelang den Schwarz-Gelben fast alles. Christoph Bock parierte gleich mehrere Siebenmeter in Folge und im Angriff gelangen Dirk Wald und Marian Knorr zwei lupenreine Hattricks. Die Wittenberger ließen sich weder von einer Auszeit der Köthener, noch von den vorgenommenen Wechseln in ihrem Spielfluss bremsen. Die nie aufsteckenden Gäste konnten zwar durch individuelle Abspielfehler zwischenzeitlich noch mal bis auf 12:16 verkürzen. Doch als Dirk Wald in Unterzahl das 17:12 fünf Minuten vor Ultimo erzielte, war die Spielentscheidung gefallen. Die Gastgeber ließen in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen und kamen zu einem verdienten 19:13-Erfolg. Trotz der Dominanz beider Deckungsreihen, in der sich beide Teams nichts schenkten, war es insgesamt eine fair geführte Partie. Auf Seiten des Siegers TSG Wittenberg II glänzte erneut der Deckungsverbund einem souveränen Torwart in der Hinterhand. Zudem überzeugte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit über die gesamte Spielzeit. Die Abschlussschwächen im Angriff waren im Vorfeld bekannt. Mit zunehmender Spieldauer gelang es den Wittenbergern aber immer besser über Kleingruppen Akzente zu setzen und Tore zu erzielen. Daran gilt es in der kommenden Woche anzuknüpfen, wenn die Wittenberger erneut Heimrecht haben und die zweite Vertretung der HSG Wolfen 2000 erwarten.

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf; Höse, Christian (1); Fuchs, Kurt; Kuhn, Michael;
Reuter, Jörg (1); Busch, Martin (2); Frischkemuth-Boecker, Dirk (3); Wald, Dirk (6);
Knorr, Marian (4); Andre Seume (1); Thomas Wildgrube (1); Böttcher, Guido

 

TSG II                        7m       0/2       Strafen                        2 min

TuS Köthen                7m       1/4       Strafen                        6 min

 

Vorschau Anhaltklasse Männer:

TSG wartet noch auf Heimpunkte

 

Am 26.11. um 19:30 Uhr wird in der Stadthalle das Nachholespiel in der Anhaltklasse der Männer TSG Wittenberg II gegen TuS Köthen ausgetragen. Die Spieler der TuS Köthen tragen derzeit mit nur einem Sieg die „Rote Laterne“ in der Anhaltklasse. Die Wittenberger haben ihrerseits einen Punkt mehr auf der Habenseite und sind zwei Ränge davor auf Rang 9 platziert. Zwar haben beide Mannschaften ihr letztes Spiel auswärts verloren, doch Prognosen sind völlig fehl am Platze. Über die eigentliche Heimstärke der TSGer kann im Moment nur gerätselt werden. Im bisherigen Saisonverlauf wurde erst ein einziges, verlorenes, Heimspiel gegen den DRHV III, ehemals Anhaltliga, ausgetragen. Die Gäste konnten hingegen bereits drei Heimspiele bestreiten und gewannen gegen den Ex-Anhaltligisten TSV Elbe Aken. Der Spielplan wollte es so, dass die Schwarz-Gelben der TSG vier Auswärtspartien in Folge auszutragen hatten. In fremden Gefilden zu punkten, kennen die Wittenberger im Gegensatz zu den Gästen also bereits. Ein Punktgewinn vor heimischer Kulisse steht in dieser Saison hingegen noch aus. Beide Mannschaften wussten in den bisherigen Partien vor allem in der Abwehr zu überzeugen, während der Angriff eher stockte. Im Unterschied zu den Gastgebern verfügen die Köthener über einen torgefährlichen Rückraum. Insgesamt liegen von der erzielten Trefferzahl beide Mannschaften aber fast gleichauf. So ist anzunehmen, dass über den Spielausgang die Tagesform entscheiden wird. Da sich meist erst kurzfristig die personelle Aufstellung beider Teams ergibt, bleibt abzuwarten wie sie ins Spiel finden werden. Ob die Schwarz-Gelben dann in der Stadthalle den Gästen aus Köthen ihr Spielkonzept erfolgreich aufdrängen und die ersten Heimpunkte feiern können, wird sich jedoch erst mit dem Spielende herausstellen.

 

 

TSG II verliert Premiere in der Bernsteinhalle

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                    von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer unterlagen die Spieler der TSG Wittenberg II dem Gastgeber SV Finken Raguhn II mit 20:26 Toren. Das am Ende das Ergebnis den Spielverlauf in keiner Weise widerspiegelt, dürfte ebenso wenig Trost sein, wie die anerkennenden Worte der Raguhner nach dem Abpfiff. Die Wittenberger haben bei ihrer Premiere in der Bernsteinhalle in Friedersdorf bis in die Schlussminuten eine bravouröse Partie abgeliefert. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich, dass die Gäste keineswegs gewillt waren, als Punktelieferanten aufzulaufen. In der Anfangsphase dominierten auf beiden Seiten die Deckungsreihen mit ihren Keepern. Fast folgerichtig waren in dieser Spielphase Tore Mangelware. Als nach sieben Minuten auf der Anzeigetafel ein 0:3 prangte, rieben sich die zahlreichen Zuschauer verdutzt die Augen. Vor allem Marian Knorr und Olaf Riedel erwiesen sich als sehr treffsicher. Einziges Manko der Wittenberger waren mehrere Ballverluste, davon zwei Mal bei ungenauen Zuspielen im Tempogegenstoß. So konnten die Gastgeber erst nach neun Minuten ihren ersten Treffer erzielen. Wenige Minuten später waren sie per Konter und Siebenmeter erfolgreich und glichen zum 3:3 aus. Die Wittenberger hatten sich nun ihrerseits eine sechsminütige Torflaute verordnet. Bis zur Pause gelang es trotz wechselnder Führung keinem Team sich auf mehr als ein Tor abzusetzen. Fast folgerichtig wurden beim 10:10 die Seiten gewechselt und der Spielausgang war noch völlig offen. Nach dem Seitenwechsel legten dann die Raguhner vor, doch die Wittenberger ließen sich davon nicht beirren. Immer wieder kamen sie zum Ausgleich oder erzielten den Anschlusstreffer. So kämpften sie sich nach einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand wieder auf 20:21 heran. Noch waren vier Minuten zu spielen und der Spielausgang wieder völlig offen. In dieser entscheidenden Phase gelang den Wittenbergern kein Treffer mehr und die Abpraller vom Tor landeten bei den Raguhnern. Mit zwei Tempogegenstößen war dann der Widerstand der Wittenberger gebrochen. Sie versuchten mit schnellen Abschlüssen noch eine Wende, liefen damit aber ins „offene Messer“, was die Raguhner zu drei weiteren Toren nutzten. Fünf Tore in den letzten vier Minuten, davon vier per Konter, lassen das Ergebnis viel klarer erscheinen, als es vom Spielverlauf der Fall war. Dies war auch den Raguhner Gastgebern nach dem Abpfiff bewusst. Die Wittenberger hingegen standen nach einer sehr guten Partie zur Premiere in der Friedersdorfer Bernsteinhalle mit leeren Händen da. Nach drei Auswärtspartien gibt es in vierzehn Tagen dann beim Heimspiel gegen Köthen eine neue Gelegenheit, um zu punkten.

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Bischoff, Siegfried (Tor); Riedel, Olaf (8/2); Höse, Christian; Fuchs, Kurt; Kuhn, Michael (1); Reuter, Jörg; Knorr, Silvio; Frischkemuth-Boecker, Dirk (4/1); Knorr, Marian (4); Steffen Schoof (1)

 

Raguhn II                   7m       2/4       Strafen                        2 min

TSG  II                       7m       3/4       Strafen                        6 min

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg unterlag im Spitzenspiel dem Vorjahresmeister

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 12:23-Niederlage wurden der JSpG Wittenberg im Spiel gegen die JSpG Elbe Kühnau klare Grenzen aufgezeigt. Von einer Partie auf Augenhöhe konnte nur in den ersten Anfangsminuten die Rede sein, als die Gastgeber kurzzeitig durch Lucas Otto sogar mit 6:5 Toren in Führung lagen. Der Gästecoach reagierte hier sofort mit einer Auszeit und rüttelte sein Team wach. Ein Zwischenspurt des körperlich überlegenen Vorjahresmeisters aus Kühnau mit einem 10:0-Lauf sorgte für eine regelrechte Lähmung der Spielaktionen auf Seiten der Wittenberger. Hinzu kam, dass durch fehlende Laufbereitschaft immer wieder Anspielmöglichkeiten fehlten und Ballverluste produziert wurden. Das frühzeitige Forechecking der Kühnauer schon in der Hälfte der Wittenberger verunsicherte das Team zusätzlich. Zum Dritten wurden dann die sich noch bietenden Möglichkeiten, wie Siebenmeter mehrfach nicht genutzt. Folgerichtig zogen die Gäste unbeirrt ihre Kreise und hatten zur Pause mit einem 17:7 bereits für eine Vorentscheidung in dieser Partie gesorgt.

In der zweiten Spielhälfte veränderte sich das Bild nur unwesentlich. Angesichts der deutlichen Führung pausierten auf Kühnauer Seite einige Leistungsträger und die Wechselspieler kamen zu längeren Einsatzzeiten. Dadurch kamen die Wittenberger besser ins Spiel. Doch angesichts des klaren Zwischenstandes ließen die Gastgeber die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Immerhin war aber bis zum Abpfiff das Bemühen, um eine Resultatsverkürzung zu erkennen. Mit einem 5:6 in der zweiten Spielhälfte kam dies auch zum Tragen. Darauf lässt sich in den kommenden Spielen aufbauen. Gegenüber dem letzten Spiel suchten die Wittenberger Spieler in der Partie nach ihrer Normalform. Nur punktuell zeigten die Spieler über einige Dubletten, dass sie durchaus im Stande sind, auch gegen Spitzenteams mitzuhalten. Wenn das gesamte Spiel betrachtet wird, ist es ärgerlich, dass insgesamt zehn Minuten vor der Halbzeit für den Sieger ausreichten, dass Spiel zu entscheiden. Da sich die Gäste an diesem Tag nicht als „Übermannschaft“ präsentierten, wäre bei deutlich geringerer Fehlerquote und einer Spielweise am oberen Leistungslimit für die Wittenberger in der Partie mindestens ein knapperes Resultat möglich gewesen.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (1); Tom Germer (2); Lucas Otto (1); Erik Schulze (3/2); Dennis Pranger (2); Pascal Ibrom (3); Philipp Gehlert; Tim Hiebe, Vincent Friedeck,

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg erwartet den Vorjahresmeister

 

Von K. Fuchs

 

Am Sonnabend, den 12.11.2011 trifft um 11:45 Uhr in der Wittenberger Stadthalle die JSpG Wittenberg auf die JSpG Elbe/Kühnau. Dies ist von der Papierform her das Spitzenspiel des sechsten Spieltages und gleichzeitig das Verfolgerduell des bisher unbezwungenen Duos aus Wolfen und Köthen. Dabei ist der Vorjahresmeister aus Dessau-Rosslau in Zugzwang geraten, als er im ersten Spitzenspiel der Saison am letzten Spieltag der HSG Wolfen 2000 die Punkte überlassen musste. Die Wittenberger haben derzeit ebenfalls nur zwei Minuspunkte auf dem Konto. Sie liegen nur auf Grund des Torverhältnisses auf Rang 4 hinter den Kühnauern. Der deutlich breitere Kader der Gäste, die das Gros der Spielbezirksauswahl Anhalt stellen und somit zusätzliche Trainingseinheiten erhalten, dürfte leicht favorisiert sein. Ob die Gäste diesen Anspruch neben ihrer physischen Überlegenheit auch psychisch meistern können, muss das Spiel zeigen. Immerhin hatten sie in der Vergangenheit solche Drucksituationen, wie Gewinnen müssen, kaum erlebt. Die Wittenberger hingegen möchten in der Partie unter Beweis stellen, dass sie zu Recht unter den besten Teams im Vorderfeld der Anhaltliga platziert sind. Immerhin treffen in diesem Spiel die beiden besten Angriffsreihen der Liga nach dem fünften Spieltag aufeinander. Für beide Teams ist diese Partie der Auftakt für die zweite Hälfte der Hinrunde. Angesichts des ausstehenden Restprogramms für die Wittenberger würde da ein Punktgewinn gegen den Meister zusätzlich motivieren.

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II muss erneut auswärts antreten

 

Von K. Fuchs

 

Am Sonntag, den 13.11.2011 um 14:15 Uhr gibt es in der Sporthalle Friedersdorf eine Premiere. Erstmals treffen in dieser Halle der SV Finken Raguhn II und die TSG Wittenberg II aufeinander. Bisher gab es diese Begegnungen immer nur auf Wolfener Terrain oder auf dem Sportplatz in Raguhn. Für die Wittenberger ist es das dritte Auswärtsspiel in Folge. Ihr Prunkstück ist gegenwärtig die Abwehr. Keinem Team gelang es bisher 30 Tore gegen die TSGer zu erzielen. Beim Stadtderby gegen den HBC ließen die Schwarz Gelben gerade mal 18 Treffer zu. Obwohl es hier eine Punkteteilung gab, zeigt sich andererseits ebenso die Achillesferse der Lutherstädter. Sie benötigen im Angriff zu viele Chancen, um Tore zu erzielen. Hier ist die Raguhner Reserve aus anderem Holz geschnitzt. Sie sind vor allem im Angriff effektiver, während sich die Abwehr deutlich schwächer repräsentiert. Zudem zeigte sich im bisherigen Saisonverlauf eine mentale Schwäche. Wenn es die Raguhner schaffen, die Anfangsphase des Spiels zu dominieren und sich eine deutliche Führung erarbeiten, steigern sie sich in einen Spielrausch. Im umgekehrten Fall hingegen reiben sich die Spieler in Einzelaktionen auf und das Spiel verkrampft. Dies zeigt sich an den enormen Schwankungen in der bisherigen Saison. Neben deutlichen Erfolgen stehen auf der anderen Seite ebenso auch klare Niederlagen zu Buche. Punktemäßig haben die Gastgeber einen Zähler mehr als die Wittenberger auf ihrer Habenseite. Spielentscheidend wird deshalb sein, welchem Team es in dieser Partie gelingt, seine Stärken auszuspielen und seine Schwächen zu minimieren.

 

 

Stadtderby der Wittenberger Reserveteams endet Remis

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                    von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer teilten sich die Spieler des HBC Wittenberg 2 und der TSG Wittenberg 2 am Ende beim 18:18 leistungsgerecht die Punkte. In der Anfangsphase dominierten auf beiden Seiten die Deckungsreihen mit ihren Keepern. Fast folgerichtig waren in dieser Spielphase Tore Mangelware. Auf mehr als ein Tor konnte sich keines der beiden Teams absetzen. So stand es nach zwanzig Minuten erst 4:4, ein für ein Handballspiel eher ungewöhnlicher Zwischenstand. In den verbleibenden Minuten wollten dann doch die Angriffsreihen zeigen, dass sie auf dem Parkett präsent sind. Zunächst konnte sich Gastgeber HBC über Marcus Richters Doppelschlag per Tempogegenstoß und Routinier Sven Jäger auf 7:4 absetzen. Innerhalb von drei Minuten antworteten darauf Dirk Wald und Dirk Frischkemuth-Boecker mit dem Ausgleich zum 7:7. Fast mit dem Pausenpfiff rettete erneut Sven Jäger eine knappe Pausenführung für sein Team. Mit 8:7 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Seitenwechsel legte dann der HBC vor, wobei immer wieder Marcus Richter sich erfolgreich in Szene setzen konnte. Am Ende hatte er elf Tore für sein Team erzielt. Als beim 13:10 Zwischenstand ein TSG-Spieler eine Strafzeit erhielt, drohte das Spiel zugunsten des HBC zu kippen. In dieser Spielphase ging aber ein Ruck durch die Reihen der Schwarz-Gelben. In der Abwehr wurde sprichwörtlich Beton angerührt und vorn wurden die sich bietenden Chancen endlich genutzt. Die TSGer steigerten sich nach Unterzahltreffern in einen zwischenzeitlichen Spielrausch mit einem 7:1-Lauf, der auch durch eine Auszeit des HBC nicht unterbrochen wurde. Sechs Minuten vor Ultimo lagen die Gäste der TSG Wittenberg 2 plötzlich mit 17:14 Toren in Führung und hatten es ihrerseits in der Hand, für eine Vorentscheidung im Spiel zu sorgen. Sie scheiterten aber mit ihren Möglichkeiten am sich steigernden Torwart Jörg Deutschmann und mit überhastet abgeschlossenen Würfen. Diese Einladung ließen sich die Spieler des HBC nicht entgehen. Mit einem 4:0-Lauf lagen sie ihrerseits 90 Sekunden vor dem Abpfiff wieder mit 18:17 in Führung. Diese letzten Sekunden hatten es dann noch in sich. Nach dem Ausgleichstreffer durch TSG-Spielertrainer Silvio Knorr verpuffte der HBC-Angriff per Fehlwurf. Im Gegenangriff der Schwarz-Gelben konnte ein TSG-Spieler nur unfair vom Ball getrennt werden. HBC-Abwehrchef Steffen Calow musste auf die Strafbank und konnte nicht mehr in das Spielgeschehen eingreifen. In dieser Überzahlsituation unterlief den Gästen ein Querpass, der von einem HBCer abgefangen werden konnte. Die Gastgeber setzten nun ihrerseits alles auf eine Karte, um in den verbleibenden zwölf Sekunden den finalen Wurf anzusetzen. Nach einer Freiwurfentscheidung verstrich aber die Zeit, so dass es am Ende beim 18:18 ein leistungsgerechtes Remis zwischen beiden Wittenberger Teams gab.

 

HBC Wittenberg II

Deutschmann, Jörg (Tor); Ringlepp, Sebastian (1); Calow, Steffen; Michelmann, Steffen (1); Tenor, Robby; Krause, Holger; Richter, Marcus (11); Bertuleit, Jens; Hauber, Markus (1); Jäger, Sven (3); Beyreuther, Uwe (1)

 

TSG Wittenberg II

Bock, Christoph (Tor); Bischoff, Siegfried (Tor); Riedel, Olaf (1); Höse, Christian (2); Fuchs, Kurt (1); Kuhn, Michael; Reuter, Jörg (1); Knorr, Silvio (1); Busch, Martin (1); Frischkemuth-Boecker, Dirk (4); Wald, Dirk (7); Knorr, Marian

 

HBC II           7m       0/0       Strafen            12 min

TSG II            7m       3/5       Strafen            10 min

 

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg bleibt auch gegen Raguhn in der Erfolgsspur

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer überzeugenden geschlossenen Mannschaftsleistung setzten sich die Spieler der JSpG Wittenberg unter Coach Siegfried Bischoff mit 33:10-Toren beim SV Finken Raguhn durch. Nur in den Anfangsminuten konnten die Gastgeber das Spiel offen halten. Nach dem 4:4 Zwischenstand bekamen die Wittenberger nach einer Deckungsumstellung den gefährlichsten Werfer der Gastgeber besser unter Kontrolle. Die Vorentscheidung fiel in der Schlussphase der ersten Spielhälfte. Dort konnte die knappe 8:6-Führung innerhalb weniger Minuten mit einem 7:0-Lauf auf 15:6 ausgebaut werden. Vor allem die Torwartleistung von Sven Bischoff und die Treffsicherheit der Wittenberger Spieler überzeugten in diesen Minuten. Mit einer Neun-Tore-Führung war beim 8:17 bereits in der ersten Spielhälfte eine kleine Vorentscheidung gefallen. In der zweiten Spielhälfte wurde auf Wittenberger Seite das Tempo hochgehalten. Das 16:2 in diesem Zeitraum nach dem Wechsel spricht hier eine deutliche Sprache. Mit Spielende hatten sich alle Wittenberger Spieler bis auf den Torhüter in die Torschützenliste eintragen können. Nach diesem Auswärtserfolg haben sich die Wittenberger vorerst unter den besten vier Teams der Liga festsetzen können. Nach dem Sieg im ersten von drei Schlüsselspielen kann der nächsten Begegnung deutlich entspannter entgegengesehen werden. Dann erwarten die Wittenberger den Vorjahresmeister der JSpG Elbe/Kühnau in deren Reihen das Gros der Spielbezirksauswahl aufläuft. Die Gäste sind von der Papierform her leicht favorisiert und stehen nach der Heimniederlage gegen Spitzenreiter HSG Wolfen 2000 bereits unter Erfolgsdruck. Ob sie diese Belastung bewältigen können, wird sich dann im Spielverlauf zeigen.

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (5); Tom Germer (4); Lucas Otto (9); Philipp Gehlert (5); Erik Schulze (4); Dennis Pranger (1); Tim Hiebe (1); Vincent Friedek (1); Pascal Ibrom (3);

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

Erstes Schlüsselspiel für die JSpG Wittenberg auswärts

 

Von K. Fuchs

 

Am Sonnabend, den 05.11.2011 findet um 13:00 Uhr in der Sporthalle Krondorf in Wolfen-Bitterfeld das erste von drei Schlüsselspielen in der Hinrunde statt. Der SV Finken Raguhn erwartet die JSpG Wittenberg. Die Wittenberger haben von der Tabellensituation gegen den Gastgeber die Bürde des Favoriten zu tragen. Fast könnte hier von einem Spiel David gegen Goliath die Rede sein. Nach den bisherigen Ergebnissen beider Teams im Saisonverlauf wäre alles andere als ein Wittenberger Gästeerfolg eine Überraschung. Doch gerade in solch einer Konstellation sind bereits schon viele Teams an sich gescheitert. Mit Selbstüberschätzung und „halber Kraft“ lässt sich in keiner Sportart ein Sieg erzielen. Hinzu kommt, dass es dann sehr schwer fällt, den sprichwörtlichen „Hebel im Spiel“ noch umzulegen. Als jüngstes Beispiel dürfte hier die Auswärtspartie der ersten Männer des SV Grün Weiß in Erfurt gelten. Von Anbeginn sollten die Wittenberger konzentriert und engagiert ins Spiel gehen und dies bis zum Abpfiff durchhalten. Nur dann können sie am Ende die sich bietende Chance einer Etablierung in der Spitzengruppe der Anhaltliga auch nutzen. Ein lohnendes Ziel vor dem aber noch vierzig anstrengende Minuten liegen. Erst danach wird sich zeigen, welche Strategie von Erfolg gekrönt war.

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

Erstes Stadtderby der „Wittenberger Reserveteams“

 

Von K. Fuchs

 

Am Sonntag, den 06.11.2011 um 11:30 Uhr findet in der Wittenberger Stadthalle die erste Begegnung der beiden Wittenberger „Reserven“ in der Anhaltklasse der Männer statt. Die zweite Vertretung des HBC Wittenberg erwartet zum Stadtderby die TSG Wittenberg II. Das in dieser Partie Tabellennachbarn aufeinandertreffen, ist auch dem verzerrten Spielplan zuzuschreiben. So gibt es bereits eine Reihe von Teams, die schon doppelt so viele Spiele wie die TSG Wittenberg II ausgetragen haben. Nach den bisherigen Ergebnissen dürfte der Spielausgang in diesem Derby völlig offen sein. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass man einander kennt. Immerhin wird es in diesem Spiel zugleich eine Begegnung mit acht Spielern geben, mit denen man in den letzten beiden Jahren noch gemeinsam auf dem Parkett stand. Dabei dürfte der größere Druck auf Seiten des Gastgebers HBC Wittenberg II liegen, die in der laufenden Saison vor heimischem Publikum noch ohne Punktgewinn sind. Zudem werden sie alles daran setzen, die zuletzt deutliche Niederlage bei der Reserve der Finken aus Raguhn vergessen zu machen. Das die TSG Wittenberg II hier andere Vorstellungen hegt, ist im sportlichen Wettstreit völlig normal. Für Spannung ist in diesem Derby also bereits im Vorfeld gesorgt, abzuwarten bleibt nur, wessen Konzept nach Abpfiff erfolgreich aufgegangen ist.

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg entschied Stadtderby gegen HBC Wittenberg/SV 07 Apollensdorf deutlich

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer überzeugenden geschlossenen Mannschaftsleistung setzten sich die Spieler der JSpG Wittenberg unter Coach Siegfried Bischoff mit 39:9-Toren bei der JSpG HBC/Apollensdorf durch. Nur in den Anfangsminuten konnten die Gastgeber den Rückstand noch im erträglichen Rahmen halten, als die Gäste gleich mehrere Siebenmeter nicht nutzen konnten. Mit einem 5:0-Lauf zogen dann die Wittenberger von 5:2 auf 10:2 davon, was einer ersten Vorentscheidung gleich kam. Gegenüber der letzten Partie gegen Wolfen spielten die Wittenberger in Abwehr und Angriff deutlich konzentrierter. Sie agierten beweglicher als das sich noch im Aufbau befindliche Team des HBC/Apollensdorf, bei dem die Spielerfahrenen durch souveräne Deckungsleistungen nicht zur Entfaltung kamen. Zudem steigert sich der Wittenberger Keeper Sven Bischoff von Spiel zu Spiel und gewährt dem Team den nötigen Rückhalt. Das 14:4 durch Lucas Otto in der 16. Minute war der erste zweistellige Vorsprung in der Partie, der im weiteren Verlauf kontinuierlich ausgebaut wurde. Mit einem 19:5 für das Team TSG/SV Grün-Weiß wurden die Seiten gewechselt.

Nach dem Wechsel verzichteten beide Teams auf die offensive Deckungsvariante und spielten in der Manndeckung weiter. Hier gab es auf Seiten der Wittenberger trotz Unterzahlsituationen und Wechsel keinen Bruch im Spiel. Allein die Chancenverwertung war ein kleiner Kritikpunkt. Immerhin konnten die Wittenberger drei Siebenmeter nicht verwandeln. Über die Stationen 26:6 und 33:8 wurde am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 39:9-Auswärtserfolg gefeiert. In sportlich fairer Geste klatschten die Wittenberger nach dem Spielende die Spieler des HBC/Apollensdorf ab, in deren Reihen im Frühjahr noch fünf Spieler auf der anderen Seite aktiv waren. Zudem standen in Reihen der JSpG Wittenberg noch Aktive, die sich an ihr Auftaktmatch in Radis vor vier Jahren erinnerten und genau wussten „Aller Anfang ist schwer.“. Der deutliche Erfolg sichert den Gästen einen Platz unter den besten vier Teams in der Anhaltliga und sollte keineswegs überbewertet werden. Im nächsten Spiel dürfte die Gegenwehr deutlich größer werden. Mit einer kontinuierlichen Vorbereitung ist aber durchaus ein Erfolg in Wolfen gegen Raguhn möglich, ehe dann der Primus aus Kühnau erwartet wird.

 

Sven Bischoff  (Tor); Paul Maßny (3/1); Tom Germer (4); Lucas Otto (15); Philipp Gehlert; Erik Schulze (1); Dennis Pranger (4); Tim Hiebe (3); Vincent Friedek (3); Pascal Ibrom (6/1); Ruben Soboll

 

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II forderte Spitzenteam Holzdorf alles ab

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                            von Kurt Fuchs

 

Mit einer 18:25 Niederlage gegen den verlustpunktfreien Tabellenzweiten TV Frischauf Holzdorf lieferte die TSG Wittenberg II, eine durchaus bravouröse Partie ab.

Den besseren Start hatte dabei der Außenseiter aus Wittenberg, die die Partie bis Mitte der ersten Spielhälfte beim Stand von 6:5 völlig offen hielten. Die Holzdorfer kamen bei ihrer Heimpremiere hingegen nicht wie erwartet zum Zuge. Vor allem im direkten Spiel beider Mannschaftsreihen, war kein Unterschied zu sehen. So gaben Nuancen den Ausschlag. Zum einen kamen die Holzdorfer per Tempogegenstoß zu einigen einfachen Toren und zum anderen zeigte die körperbetontere Spielweise Wirkung bei den Gästen aus der Lutherstadt. Diese beiden Punkte waren dafür entscheidend, dass die Gastgeber sich bis zur Pause auf 12:8 Tore absetzen konnten. Nach dem Wechsel nahmen die TSGer nun das Spiel an und hatten in ihrem Keeper einen erneut starken Rückhalt in ihren Reihen. So blieb der Spielausgang bis zur 51. Minute noch völlig offen. Die Wittenberger ließen den Abstand nicht weiter anwachsen, verpassten aber immer wieder Gelegenheiten den Druck auf den Gastgeber durch ein weiteres Verkürzen zu erhöhen. Die Vorentscheidung fiel, als die Gäste beim Stand von 20:17 einen Siebenmeter nicht nutzen konnten und die Gastgeber sich auf 23:17 absetzen konnten. Damit war die Spielentscheidung gefallen. Während der Erfolg der Holzdorfer am Ende verdient war, täuscht das Ergebnis von 25:18 über den Spielverlauf hingegen hinweg. Vom Anspruch um den Aufstieg in der Anhaltklasse mitzuspielen, waren die Gastgeber an diesem Tag noch etliches entfernt. Zu verkrampft war ihre Spielweise im Angriff und von körperlicher Präsenz lassen sich nicht alle Teams der Spielklasse beeindrucken. Es bleibt also abzuwarten, wie die Gastgeber in den Spielen gegen Reserven aus Dessau und Zerbst bestehen werden, die zum engeren Favoritenkreis gehören. Angesichts der klaren Rollenverteilung vor dem Anpfiff war dies eine ansprechende Partie der Wittenberger. Sie hatten sich bis zum Abpfiff nicht aufgegeben und den Holzdorfern mehr abverlangt, als diese erwartet hatten.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (6/3); Höse, Christian (1); Kuhn, Michael; Reuter, Jörg; Böttcher, Guido (5); Knorr, Silvio; Wildgrube, Thomas; Busch, Martin; Knorr, Marian (2); Frischkemuth-Boecker, Dirk (4)

 

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

Erstes Stadtderby der JSpG Wittenbergs 

 

Von K. Fuchs

 

Am Sonntag, den 09.10.2011 um 14:45 Uhr findet in der Wittenberger Stadthalle die erste Begegnung der beiden Wittenberger Jugendspielgemeinschaften statt. Die Spielgemeinschaft HBC Wittenberg/SV 07 Apollensdorf erwartet zum Stadtderby die JSpG Wittenberg. Nach den bisherigen Ergebnissen in der Anhaltliga dürften die Gäste leicht favorisiert sein. Dabei ist aber abzuwarten, wie das Team die Niederlage gegen den derzeit souveränen Tabellenführer HSG Wolfen 2000 verarbeitet hat. Für mehrere Spieler wird es in diesem Spiel zugleich eine Begegnung mit ehemaligen Mitspielern geben, die im Frühjahr noch gemeinsam auf dem Parkett standen. Während die Gastgeber der JSpG HBC Wittenberg/SV 07 Apollensdorf in der laufenden Saison noch ohne Punktgewinn sind, hat die JSpG Wittenberg bereits zwei Siege erzielen können und ist in der ersten Tabellenhälfte platziert. Um dieses Ziel auch zum Ende der Hinrunde zu erreichen, ist vollste Konzentration in jedem Spiel erforderlich und dort macht das Derby keine Ausnahme.

 

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II reist zum Kreisderby nach Holzdorf

 

Nach der Spielabsage der Vorwoche laufen die Männer TSG Wittenberg II in der Anhaltklasse am Samstag, den 08.10.2011 um 17:00 Uhr in der Holzdorfer Sporthalle auf. Dort erwartet sie, zum ersten von drei Auswärtsspielen in Folge, der TV Frischauf Holzdorf. Die Gastgeber unternehmen nach dem knapp verpassten Aufstieg im vergangenen Jahr, in dieser Saison einen erneuten Anlauf. Für die favorisierten Holzdorfer ist ein Erfolg in diesem Kreisderby und erstem Heimspiel gegen die TSGer Pflicht, wenn sie gegenüber der Konkurrenz aus Zerbst und Dessau nicht ins Hintertreffen geraten wollen. Dabei kommt es auf Holzdorfer Seite vor allem darauf an, ob es deutlich besser als beim HBC in der Vorwoche gelingt, die herausgespielten Torchancen im Angriff zu verwerten. Dieses Manko haben aber auch die Gäste der TSG Wittenberg zu verzeichnen, die angesichts ihrer Außenseiterrolle jedoch völlig unbeschwert aufspielen können. Wem es in dieser Partie mit zwei kompakten Abwehrreihen gelingt, diese Angriffsschwäche im Spiel zu minimieren, dürfte am Ende das Parkett als Sieger verlassen.

 

 

 

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg unterlag HSG Wolfen 2000 im Spitzenspiel

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 15:27-Niederlage wurden der JSpG Wittenberg im Spiel gegen die HSG Wolfen 2000 deutliche Grenzen aufgezeigt. Von einer Partie auf Augenhöhe konnte nur in den ersten Anfangsminuten die Rede sein, als die Gastgeber kurzzeitig mit 3:2 Toren in Führung lagen. Ein Zwischenspurt der körperlich überlegenen Gäste aus Wolfen mit einem 5:0-Lauf sorgte für eine regelrechte Lähmung der Spielaktionen auf Seiten der Wittenberger. Hinzu kam, dass durch fehlende Laufbereitschaft immer wieder Anspielmöglichkeiten fehlten und Ballverluste produziert wurden. Das frühzeitige Forechecking der Wolfener schon in der Hälfte der Wittenberger verunsicherte das Team zusätzlich. Zum Dritten wurden dann die sich noch bietenden Möglichkeiten, wie Siebenmeter nicht genutzt. Folgerichtig zogen die Gäste unbeirrt ihre Kreise und hatten zur Pause mit einem 18:8 bereits für eine Vorentscheidung in dieser Partie gesorgt.

In der zweiten Spielhälfte veränderte sich das Bild nur unwesentlich. Angesichts der deutlichen Führung pausierten auf Wolfener Seite einige Leistungsträger und die Wechselspieler kamen zu längeren Einsatzzeiten. Dadurch kamen die Wittenberger besser ins Spiel. Doch angesichts des klaren Zwischenstandes ließen die Gastgeber die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Immerhin war aber bis zum Abpfiff das Bemühen, um eine Resultatsverkürzung zu erkennen. Mit einem 7:9 in der zweiten Spielhälfte kam dies auch zum Tragen. Darauf lässt sich in den kommenden Spielen aufbauen. Normalform zeigte Sven Bischoff im Tor, ansonsten war auf Wittenberger Seite war das Leistungsgefälle im Team zu groß. Die anderen Spieler blieben mitunter deutlich unter ihren Möglichkeiten oder hatten an diesem Tag keinen Blick für den besser stehenden Nebenmann. Damit geht auch die Höhe der Niederlage in Ordnung.

Nun gilt es unter der Woche die Partie schnell aus den Köpfen zu verdrängen, denn bereits am kommenden Wochenende steht mit dem Derby bei der JSpG HBC/Apollensdorf das nächste Spiel an.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Sven Bischoff (Tor); Paul Maßny (2); Tom Germer (3); Lucas Otto; Erik Schulze (4/2); Dennis Pranger (2); Pascal Ibrom (1); Philipp Gehlert (3); Tim Hiebe, Vincent Friedeck, Ruben Soboll

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

Spitzenspiel: JSpG Wittenberg erwartet HSG Wolfen 2000

 

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 01.10.2011 um 12:45 Uhr trifft die JSpG Wittenberg in der Wittenberger Stadthalle auf die HSG Wolfen 2000. Nach den bisherigen Ergebnissen gehören die Wittenberger zum verlustpunktfreien Spitzenquintett in der Anhaltliga. Da sie in der Vorwoche spielfrei waren, rutschten sie nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz 3 ab. Die Wolfener hingegen haben bereits eine Partie mehr bestritten und führen gegenwärtig die Tabelle mit 6:0-Punkten an. Bereits zweimal, in Coswig und Aken, wurden dabei Auswärtserfolge erzielt und dies peilen die Gäste auch am Samstag im Spitzenduell des Spieltages in Wittenberg an. Die Wittenberger haben die Spielpause genutzt, um sich intensiv auf die Partie vorzubereiten. Inwieweit dies Früchte trägt, wird das Spiel zeigen. Hier darf berechtigt an das Punktspiel im Frühjahr erinnert werden, als das damals klar favorisierten erste Wolfener Team nur mit viel Glück in der Schlussphase die Partie noch knapp zu ihren Gunsten entscheiden konnte. Für beide Trainer ist das Spitzenspiel also auch eine Standortbestimmung, die nach dem Abpfiff offen legt, wo sich die Stärken und Schwächen im Team befinden.

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg II wartet auf TuS Köthen

 

Hinter dem Spiel der Männer TSG Wittenberg II am Samstag, den 01.10.2011 um 16:15 Uhr in der Stadthalle in der Anhaltklasse besteht noch ein dickes Fragezeichen. Die Gäste der TuS Köthen signalisierten, dass sie eine Spielverlegung anstreben, deren offizielle Zustimmung jedoch noch aussteht. Dass die Gastgeber der TSG Wittenberg hingegen diese Partie gern austragen möchten, versteht sich fast von selbst. Zum einen entspannt sich die personelle Situation leicht und zum anderen kann das Team um Coach Silvio Knorr nach dem deutlichen Auswärtserfolg in Griebo selbstbewusst aufspielen. Die Gastgeber werden sich konzentriert auf das Spiel vorbereiten und müssen parallel abwarten, wie seitens der Staffelleitung in diesem Fall entschieden wird.

 

 

 

TSG Wittenberg II entscheidet Derby gegen TSV Griebo klar zu ihren Gunsten

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                                                                   von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer gewannen die Spieler der TSG Wittenberg II das erste Derby in der Saison bei der TSV Griebo mit 24:14 Toren. Von Anbeginn fanden die Schwarz-Gelben TSGer sehr gut in die Partie. Ausgehend von einer stabilen Deckung kamen die Gäste immer wieder zum schnellen Umkehrspiel und zeigten im Positionsspiel die Lücken in der Grieboer Abwehr auf. Über einen 7:1-Zwischenstand wurde der Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 12:5 Tore ausgebaut. Vor allem die beiden Rückraumspieler Grasenack kamen nicht wie gewohnt zur Entfaltung. Tore der Gastgeber gelangen meist nur nach Kreisanspielen, die dann mit Siebenmeter geahndet wurden. Acht der vierzehn Treffer der Grieboer fielen auf diese Art und Weise. Die TSGer konnten das Spiel angesichts der deutlichen Führung nun in ihrem Sinne gestalten. So wurden nach dem Wiederanpfiff Spielabläufe ausprobiert, die in den kommenden Partien zum Tragen kommen sollen. Anerkennenswert an dieser Stelle ist das stete Bemühen der Gastgeber, eine Resultatsverbesserung zu erreichen. In diesem Spiel kamen die sonstigen Stärken aber nicht zum Tragen, weil sich die TSGer darauf sehr gut eingestellt hatten. Alternativen zu diesem Spielkonzept konnten die Grieboer an diesem Tag nicht aufzeigen. Mit individuellen Stärken und zahlreichen Kleingruppenaktionen wurden auf Seiten der TSG Wittenberg II immer wieder Mitspieler freigespielt, die dem Grieboer Torhüter kaum eine Abwehrmöglichkeit ließen. Wenn von einem Manko auf TSG-Seite überhaupt gesprochen werden kann, dann waren es technische Fehler im Tempospiel, die zu Ballverlusten führten sowie eine nachlassende Konzentration beim Torwurf in Hälfte zwei. Angesichts der geringen Wechseloptionen war dies aber durchaus entschuldbar. In den kommenden Spielen wird sich für beide Mannschaften nun zeigen, wie die Weichen für den weiteren Saisonverlauf in der Anhaltklasse gestellt werden.

 

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (6); Reuter, Jörg (1/1); Böttcher, Guido; Melzer, Hagen (7); Knorr, Silvio, Knorr, Marian (n.e.); Frischkemuth-Boecker, Dirk ( 4); Busch, Martin (6);

 

TSG II                                    7m       2/2       Strafen                        6 min

TSV Griebo                7m       8/8       Strafen                        4 min

 

 

Anhaltklasse Männer:

 

Am Sonnabend, 24.09.2011 um 14:45 Uhr kommt es in der Mehrzweckhalle in Griebo zum nächsten Stadtderby in der Anhaltklasse.

Mit dem TSV Griebo und der TSG Wittenberg II treffen dabei zwei Teams aufeinander, die sich bereits seit Jahrzehnten gegenüberstehen und fast aus dem FF kennen. Die Gastgeber aus Griebo bestreiten bereits ihr drittes Derby in Folge und sorgten am vergangenen Wochenende mit dem Erfolg beim HBC II für einen Paukenschlag. Auch wenn die Schwarz-Gelben TSGer diesen gegen den DRHV III knapp verpassten, war Coach Silvio Knorr von der gezeigten Einstellung und Leistung zum Saisonauftakt sehr angetan. Beides ist aber in diesem Spiel „Schall und Rauch“. Eine umkämpfte offene Partie, in der die Abwehrreihen maßgeblich den Ausgang des Spiels prägen, kann erwartet werden. Während bei den Gastgebern der Kader der Vorwoche fast komplett erneut auflaufen wird, zeichnen sich auf TSG-Seite bereits personelle Veränderungen ab. Wer dann mit dem Abpfiff das bessere Ende für sich verbuchen kann, wird sich deshalb erst vor Ort zeigen.

 

 

 

TSG Wittenberg 2 bringt haushohen Favoriten DRHV III ins Wanken/JSpG verteidigt Tabellenführung

 

Handball Anhaltklasse Männer                                                                    von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltklasse der Männer verloren die Spieler der TSG Wittenberg 2 ihren Saisonauftakt gegen den Dessau-Rosslauer HV 06 III mit 23:27. In der Anfangsphase hatten die Dessauer um Michael Kästner, Ralf Theumer oder Thomas Fritzsche, alles routinierte erfahrene Spieler, leichte spielerische und vor allem körperliche Vorteile und gingen wiederholt in Führung. Die TSGer hielten aber dagegen und konnten das Spiel offenhalten. Sie schafften immer wieder den Ausgleich und beim Stand von 5:4 lagen sie sogar in Führung. Dies schmeckte dem mehrfachen Anhaltmeister und ehemaligen Anhaltligisten überhaupt nicht, dass sich die Wittenberger als sehr kompaktes Team in der Abwehr präsentierten. Zudem konnten die TSGer sich immer wieder über die Halb- und Kreispositionen erfolgreich in Szene setzen. Vor allem Christian Höse setzte neben Hagen Melzer in dieser Phase immer wieder Big Points für die Lutherstädter. Mitte der ersten Hälfte hatten sich die DRHVer beim 8:7 Zwischenstand wieder eine knappe Führung erspielt. Als dann die Gastgeber eine Reihe von guten Gelegenheiten zum Torewerfen ausließen, kamen die DRHVer vor allem über Tempogegenstöße zu einem 7:1-Zwischenspurt. Diese nun deutliche Führung hatte bis zum Halbzeitpfiff beim 11:16 Bestand.

Nach dem Wiederanpfiff waren die TSGer in ihren Aktionen druckvoller und verunsicherten die Gäste mit einem laufintensivem Spiel und einer gut gestaffelten Abwehr. Die von Michael Kuhn organisierte Abwehr kam immer wieder zu Ballgewinnen, so dass der Vorsprung der Gäste immer mehr schmolz. Beim Stand von 20:21 und 21:22 zehn Minuten vor dem Spielende war die Partie wieder völlig offen. Zum einen wurden in dieser spielentscheidenden Phase Chancen zum möglichen Ausgleich vertan. Zum anderen war das leitende Gespann in seinen Entscheidungsfindungen gerade in diesen Minuten der Partie weder souverän noch gastgeberfreundlich. Im Stile eines ausgebufften routinierten Teams kamen die Gäste über mehrere Dubletten wieder zu einer deutlicheren Führung, was einer Spielentscheidung gleichkam. Die Wittenberger betrieben mit viel Einsatz bis zum Schlusspfiff Ergebniskosmetik. Die zweite Spielhälfte hatten sie am Ende verdient für sich entschieden. Angesichts der gezeigten Leistung in Abwehr und Angriff waren sie den favorisierten DRHVern sogar ebenbürtig. In der Endkonsequenz waren es Kleinigkeiten vor allem in Hälfte eins, die letztendlich den Ausschlag für den Spielausgang ausmachten. Während die Gäste fast 90% ihrer Tempogegenstöße verwandelten, sündigten hier die Gastgeber deutlich. Obwohl die Wittenberger am Ende ohne Punkte blieben, konnten sie mit der spielerischen Leistung insgesamt sehr zufrieden sein, wie es Spielertrainer Silvio Knorr nach dem Schlusspfiff resümierend feststellte.

 

Bock, Christoph (Tor); Riedel, Olaf (6/1); Höse, Christian (4); Fuchs, Kurt; Kuhn, Michael (3); Reuter, Jörg; Böttcher, Guido (2); Melzer, Hagen (8); Knorr, Silvio

 

TSG II                                    7m       1/1       Strafen                        8 min

DRHV III                  7m       4/5       Strafen                        6 min

 

 

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg verteidigte Tabellenführung gegen TSV Elbe/Aken 1861

 

Nach einem 26:16-Erfolg der JSpG Wittenberg über den TSV Elbe/Aken 1861 bleiben die Wittenberger an der Tabellenspitze der Anhaltliga der männlichen Jugend D. Während der Einsatz des gesamten Teams im Spiel erneut stimmte, gab es in dieser Partie auch durchwachsene Phasen. Es schien, als würden die Befürchtungen im Vorfeld, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, Realität zu werden. Bereits in den Anfangsminuten zeigte sich, dass die Gäste aus Aken nicht so einfach zu überrennen waren, wie in der Vorwoche die TuS Radis. Die zwischenzeitliche 5:1-Führung in der Anfangsphase täuschte trotzdem über den wahren Spielverlauf hinweg. Die Gastgeber aus Wittenberg hatten bereits zu diesem Zeitpunkt zahlreiche klare Torgelegenheiten, inklusive Siebenmeter, ausgelassen. Als sich dies im weiteren Verlauf fortsetzte und zudem auf das Abwehrverhalten ausstrahlte, kamen die Akener auf. Nach dem 7:7-Ausgleich reagierte Coach Siegfried Bischoff mit einer Auszeit. Diese zeigte bis zur Pause mit einem 6:1-Lauf der Wittenberger sofort Wirkung. Mit einem 13:8 Zwischenstand wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte gelang es mit einer Steigerung in der Deckungsarbeit die Führung auszubauen. Selbst in doppelter Unterzahl trafen die Wittenberger. Immer dann, wenn es besonders brenzlig wurde, war der Wittenberger Keeper Sven Bischoff zur Stelle und entschärfte Großchancen der Akener. Obwohl die Akener Spieler, angefeuert von den Eltern, immer wieder das Wittenberger Gehäuse bedrängten, schafften sie es aber nicht den Abstand ernsthaft zu verkürzen. Vier Minuten vor Ultimo erzielte Paul Maßny mit einem Siebenmeter zum 23:13 die erste Zehn-Tore-Führung in der Partie. Diese wurde bis zum Spielende nicht mehr abgegeben. Völlig ausgepumpt und zufrieden klatschten sich die Spieler nach dem Schlusspfiff ab. Sie hatten sich selbst aus einem Mindestens eine Woche sind die Wittenberger der JSpG nicht von der Tabellenspitze zu verdrängen.

 

Sven Bischoff  (Tor); Paul Maßny (5/1); Tom Germer (1); Lucas Otto (9/1); Erik Schulze (3/1); Dennis Pranger (2); Pascal Ibrom (6)

 

 

 

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

Tabellenführer JSpG Wittenberg erwartet TSV Elbe Aken

 

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 17.09.2011 um 12:15 Uhr trifft die JSpG Wittenberg in der Wittenberger Stadthalle auf den TSV Elbe Aken 1863 e.V.. Nach der bravourösen Vorstellung der Wittenberger in der Vorwoche gegen Radis sind die Spieler von Coach Siegfried Bischoff gegen Aken favorisiert. Erstmals seit Jahren steht das Team an der Tabellenspitze der Anhaltliga Jugend D. Doch gerade in dieser Konstellation liegt die Gefahr einer Selbstüberschätzung, dem es entgegenzutreten gilt. Die Gäste aus Aken können komplett auf das eingespielte Team der Vorsaison zurückgreifen. Dass sie zunehmend Fortschritte machten, zeigten die knappen Niederlagen in der Rückrunde im Frühjahr. Wenn die Wittenberger jedoch nahtlos an die Leistung der Vorwoche anknüpfen können, haben sie es selbst in der Hand, als Sieger das Hallenparkett zu verlassen.

 

Vorschau Handball Anhaltklasse Männer

TSG Wittenberg 2 erwartet DRHV 3

 

Zum Saisonauftakt in der Anhaltklasse haben die Schwarz-Gelben TSGer am Samstag, den 17.09.2011 um 17:45 Uhr in der Stadthalle Heimrecht gegen den DRHV 3. Die Muldestädter bestimmten im letzten Jahrzehnt immer wieder ihre Spielklasse, sowohl in der Anhaltliga als auch in der Anhaltklasse. Mehrere Meisterschaften, Pokalsiege und vordere Platzierungen bürden den Gästen nach ihrem freiwilligen Rückzug aus der Anhaltliga die Favoritenrolle auf. Sie verfügen trotz zunehmenden Alters einiger Spieler über genügend Qualität sich in der Spitzengruppe der Anhaltklasse zu etablieren. Dass die Gastgeber der TSG Wittenberg hingegen ihre Außenseiterrolle voll ausreizen möchten, versteht sich fast von selbst. Coach Silvio Knorr wird aus der Not eine Tugend machen, denn eine feste Stammformation sieht er im Moment noch nicht. Er hofft dass das Spiel gegen die Dessau-Rosslauer ihm neue Schlüsse für die Saison liefern wird.

 

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg entschied Kreisderby gegen TuS 1947 Radis deutlich

 

Zum vorgezogenen Saisonauftakt hatte die JSpG Wittenberg gegen den TuS 1947 Radis das erste Kreisderby zu bestreiten. Mit einer überzeugenden geschlossenen Mannschaftsleistung setzten sich die Spieler von Coach Siegfried Bischoff mit 49:6-Toren gegen Radis durch. Dies ist umso beachtenswerter, weil das Wittenberger Team im Vorfeld kein einziges Trainingsspiel bestritten hatte und auf zahlreichen Positionen verändert auflief. Aufbauend auf einer soliden Abwehrleistung, die von Tom Germer hervorragend organisiert wurde und dem starken Rückhalt Sven Bischoff im Tor gelang ein schnelles Umkehrspiel. Hierbei glänzten Lucas Otto und Paul Maßny als Aufbauspieler und Vollstrecker zugleich. Vor allem die Achse Lucas Otto und Philipp Gehlert narrte die Radiser Abwehr ein ums andere Mal. Mit dem 26:2 Zwischenstand zur Pause war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Das Gästeteam aus Radis kämpfte aufopferungsvoll um jeden Treffer, besaß aber an diesem Tag nicht die spielerischen Möglichkeiten die Wittenberger noch ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. So prangte zum Spielende ein 49:6 an der Anzeigetafel, was gleichzeitig die Übernahme der Tabellenführung durch die JSpG Wittenberg bedeutete. Am kommenden Wochenende steht erneut ein Heimspiel gegen den TSV Elbe Aken an. Diese Partie wird um einiges schwieriger werden, weil die Gäste als eingespieltes Team aus der Vorsaison antreten werden.

 

Sven Bischoff  (Tor); Paul Maßny (4); Tom Germer (4); Lucas Otto (8); Philipp Gehlert (13); Erik Schulze (4); Dennis Pranger (9); Tim Hiebr (3); Vincent Friedek (4)

 

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

Kreisderby zum Saisonauftakt in der männlichen Jugend D

 

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, den 10.09.2011 um 14:00 Uhr trifft die JSpG Wittenberg in der Wittenberger Stadthalle auf TuS 1947 Radis.

Der Saisonbeginn hält für die Wittenberger Spielgemeinschaft gleich ein Kreisderby bereit. Für die Spieler von Coach Siegfried Bischoff ist dies zudem wie ein „Sprung ins kalte Wasser“. Die Spielgemeinschaft hat sich einerseits personell verändert und zum anderen bestand bisher nur selten die Gelegenheit wettkampfbezogenes Training zu absolvieren. Zum Dritten sind die Gäste aus Radis ein durchaus unbekanntes Team, denn im Vorjahr war diese Altersklasse nicht im Spielbetrieb vertreten. Es ist zu erwarten, dass die Radiser mit aus der E-Jugend entwachsenen und einigen erfahrenen D-Jugend-Spielern antreten werden. In dieser Situation ist das Spiel für beide Teams gleichzeitig eine Standortbestimmung, dessen Ausgang nicht vorhergesagt werden kann.

 

 

Kurt Fuchs, 07.09.2011

 

 

Glückwunsch an Klaus Alich, Siegfried Bischoff, Kurt Fuchs und Silvio Knorr zur erfolgreich absolvierten Leistungsfeststellung Schiedsrichter bzw. Zeitnehmer/Sekretär für die Saison 2011/2012. Diese Sportfreunde werden u.a. als Kampfgericht in der Mitteldeutschen Oberliga der Männer beim SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz zum Einsatz kommen.

 

Gleiches gilt für die Vertreter der Abteilung Handball, Ehrenmitglied Winfried Melzer sowie Abteilungsleiter Kurt Fuchs, die erfolgreich am „Tag des Sports“ am Sonntag im Lambert-Stadion ihren „Gold-Status“ im Sportabzeichen verteidigen konnten.

 

 

Saisonauftakt der TSG Handballer

 

Mit einem lockeren Lauftraining wurde die konditionelle Vorbereitung der TSG 2 für die neue Saison im Lambert-Stadion beendet. Nun geht es in den nächsten Wochen um die balltechnische und spieltaktische Ausrichtung des Teams.

 

Zum Ausklang des Sommertrainings gab es traditionell ein Treffen ehemaliger Wittenberger TSG-Handballgrößen und aktueller Spieler. So fanden sich bei den noch abendlichen Sommertemperaturen Hagen Melzer, Dieter Wende, Mirko Schmidt, Michael Falkenthal, Carsten

 Bölke und Steffen Schoof ein, die aus allen Teilen der Republik angereist waren. Martin Busch, von der Firma Aufbau/Hochbau Wittenberg GmbH sorgte für das nötige „Eiweiß“ auf dem Grill. Michael Kuhn und Olaf Riedel hatten den Rest und die „Kaltschalengetränke“ organisiert. Es wurde gefachsimpelt über Vergangenes und Aktuelles bis spät in die Nacht hinein.

Ein großer Dank geht auch an die anwesenden Spielerfrauen, die in den kommenden Wochen und Monaten wiederholt auf ihren Angetrauten verzichten müssen, damit er seinem Sport nachgehen kann.

Am Sonntag gab es dann eine kleine Delegation der TSG, die beim Championscup in Dessau-Rosslau weilten und Handballkost auf höchstem Niveau zu Gesicht bekamen.

 

(KF, 28.08.2011)

 

 

 

Beim Turnier des SV 07 Apollensdorf belegten die Spieler der TSG Wittenberg 2 Platz 4. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen, die so manchen Sonnenbrand verursachten, konnten die Schwarz-Gelben erstmals in der Vorbereitung mit dem Handball agieren. Bisher standen Lauf- und Krafttraining im Zentrum. Konditionell waren sie den anderen Teams, TSV Griebo, SV Post Magdeburg, Gastgeber SV 07 Apollensdorf, ebenbürtig. In der spieltaktischen Ausrichtung gab es bereits solide Abwehrleistungen und durchaus gelungene Angriffszüge. Was dem Team anzumerken war, dass die konkrete Feinabstimmung im Spiel noch fehlte. Zudem zeigten sich in der Chancenverwertung Schwächen, die es in den kommenden Wochen noch abzustellen gilt. Beides ist aber angesichts der erstmaligen Zusammensetzung des Teams unerheblich. Immerhin bestritten die TSGer alle Spiele ohne Wechselspieler. Einen guten Eindruck zu diesem frühen Zeitpunkt der Saisonvorbereitung hinterließen Jörg Reuter auf der ungewohnten Rückraumposition, Christian Höse und Martin Busch mit ihren Dubletten sowie Siegfried Bischoff im Tor.

 

So trat TSG Wittenberg 2 an:

Bischoff, Siegfried (Tor), Busch, Martin; Höse, Christian; Reuter, Jörg; Bock, Christoph; Wildgrube, Thomas; Fuchs, Kurt

 

 

News – Sportsplitter – News

 

JSpG Wittenberg:

Die JSpG Wittenberg hat in den letzten Wochen sich nochmal richtig ins Zeug gelegt.

Am 29.05.2011 gab es die etwas abenteuerlich anmutende Fahrt zum letzten Bundesligaheimspiel der Füchse Berlin gegen die HSG Wetzlar. Mitten im Berliner Fanblock mit guter Sicht auf das Spiel war es für alle Beteiligten ein würdiger Saisonausklang. Die Verabschiedung zahlreicher Berliner Spieler aus dem Kader war schon beeindruckend gestaltet worden. Hinzu kam, dass aus bahntechnischen Gründen fast alle Verkehrsmittel von RE, Bus, S-Bahn, ICE genutzt worden sind.

Zum Dienstagtraining, den 21.06.2011 gab es ein Trainingsspiel über 3x 20 min gegen den Endrundenteilnehmer in der mjE in Sachsen, SV Concordia Delitzsch. Die Wittenberger traten dabei mit einem Mixteam der mjE und mjD an, die sich zunächst erst einmal finden mussten. Die Gäste zeigten durchaus die gefälligere Spielanlage und hatten ein Plus auf der Torwartposition. Mit spieltaktischem Geschick gelang es aber den Wittenbergern sich immer wieder erfolgreich in Szene zu setzen, so dass es in der Gesamtabrechnung zwar eine Niederlage, aber im einstelligen Bereich gab. Dies kann gegen die eingespielten favorisierten Gäste durchaus als Erfolg verbucht werden.

Am Sonnabend, den 25.06.2011 ging es zum jährlichen Rasen Turnier nach Radis, wiederum sehr gut organisiert vom TuS 1947 Radis. Dies begann für die männliche Jugend D bereits 9.00 Uhr mit dem Spiel gegen SV Blau-Rot-Coswig. Während die Coswiger fast den kompletten Kader der laufenden Saison einsetzten, waren die Wittenberger überwiegend schon mit den Spielern der neuen Spielsaison aufgelaufen. Trotz guter Ansätze ließ sich aber eine Niederlage gegen den späteren Turniergewinner nicht vermeiden, was auch in der zweiten Partie gegen den Gastgeber TuS 1947 Radis der Fall war. Angesichts der geringen Teilnahme im weiblichen Bereich war das eingespielte Mädchenteam des VfL Gräfenhainichen der männlichen Jugend D zugeordnet worden. Sie schenkten ihren gleichaltrigen männlichen Spielern nichts, mussten sich aber am Ende mit dem vierten Platz begnügen. Somit hatten die Spieler der JSpG nach einem Erfolg über den VfL den dritten Platz sicher und bejubelten die erhaltene Bronzemedaille wie einen Turniersieg.

Am Freitag, den 01.07.2011 wurde das vereinsinterne Ballsportfest des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz ausgetragen. In Spielen verschiedener Teams stand dabei vor allem der Spaß im Vordergrund. Danach gab es Gegrilltes, Salate und Getränke für alle Beteiligten. An dieser Stelle wurde zudem allen Helfern, Eltern und Unterstützern für ihre geleistete Arbeit gedankt, dem wir uns von dieser Stelle nur anschließen können.

 

Männer- bzw. Erwachsenenbereich:

Im Rahmen von „Luthers Hochzeit“ konnten die Wittenberger Handballer den Pokal „Müller Dachtechnik GmbH“ verteidigen. An dieser Stelle Glückwunsch zum 3:2 Erfolg der TSG-Handballer über TSV Vestenbergsgreuth und der damit verbundenen Pokalverteidigung.

Glückwunsch ebenso an das leistungsgerechte 2:2 der Frauen beider Teams im Vorspiel, die einen Vorgeschmack auf die Frauen-Fußball-WM´gaben.

 

 

Abstieg, Auszeichnungen; verAbschiedungen; Anfänge – eine Saison geht zu Ende

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG verpasste gegen Weißenfelser HV 91 Punktgewinn nur knapp

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga unterlag die TSG Wittenberg dem Weißenfelser HV 91 mit 26:27 Toren. In der spannenden Partie waren die Gäste am Ende etwas routinierter und hatten das sogenannte Glück auf ihrer Seite, was ihnen den knappen Erfolg im Spiel sicherte

Die Wittenberger begannen das Spiel engagiert und hatten gegenüber der Vorwoche personell deutliche Alternativen. In den Angriffen war wieder deutlich mehr Bewegung und Drang zum Tor zu sehen. Das Rückzugsverhalten bei eigenen Ballverlusten stimmte und so konnten die Weißenfelser ihre eigentliche Stärke, den Tempogegenstoß, nur vereinzelt anbringen.

Infolge dessen entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, indem die Gastgeber meist in Führung gehen konnten und die Gäste ausglichen. Nach zwanzig Minuten neigte sich die Waage in Richtung Weißenfels. Die Gäste kamen über Tempogegenstöße mehrfach zu leichten Toren, was ihnen eine zwischenzeitliche 11:8-Führung einbrachte. Der Wittenberger Coach Matthias Fechner reagierte mit einer Auszeit, doch gelang es nicht mehr seinem Team neue Impulse zu verleihen. Kurz vor der Pause lagen die Gäste erstmals mit 5-Toren in Führung, ehe die Wittenberger noch auf 12:15 verkürzen konnten. Hierbei fanden die Wittenberger kaum entsprechende Abwehrmittel gegen den Rückraum und das schnelle Tempospiel der Weißenfelser. Selbst Überzahlsituationen konnten nicht verwertet werden. So ging es mit diesem Zwischenstand in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die favorisierten Weißenfelser das Tempo und ihr aggressives Forechecking. In Folge dessen lichteten sich auf beiden Seiten zeitstrafenbedingt die Reihen.

Die Gäste behaupteten bis zur 40. Minute ihren Vorsprung aus der ersten Halbzeit kamen immer wieder über die Halbpositionen und aus dem Rückraum zu Torerfolgen. Mitte der zweiten Spielhälfte drohte die Partie dann doch zu kippen. Die Wittenberger gingen erstmals seit der Anfangsphase beim 22:21 in Führung. Vor allem Dirk Wald und Franz Hildebrandt konnten immer wieder Akzente über den Kreis und Rückraum setzen. Zudem konnte sich Ronny Klauser im Wittenberger Gehäuse steigern und entschärfte im Spiel drei Siebenmeter. Noch waren fast zwölf Minuten zu spielen. In dieser Phase, als es „Spitz auf Knopf“ ging, gelang die letzte Führung zum 26:25. Die Weißenfelser schafften ihrerseits die erneute Führung und verteidigten diese bis zum Abpfiff. Trotz der Herausnahme des Torhüters und einem zusätzlichen Feldspieler gelang den Wittenbergern im letzten Angriff der Ausgleich nicht mehr. Am Ende war ihnen das Glück und Können nicht hold. Die Wittenberger hatten alles riskiert und waren bereits zur offenen Deckung übergegangen. Routiniert behaupteten nun aber die Gäste den Ball in ihren Reihen und spielten die Zeit herunter. Kollektiver Jubel auf der einen Seite und Niedergeschlagenheit auf der anderen Seite. Trotz eines sehr guten Spiels auf Wittenberger Seite war allen Beteiligten bewusst, dass mit etwas mehr Abgeklärtheit und Konzentration im Spielaufbau heute der Favorit zu packen gewesen wäre. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag zu Gunsten der Weißenfelser gaben. Für die TSG Wittenberg war dies bereits die vierte Partie im Saisonverlauf, die nur mit einem Tor Unterschied zu ihren Ungunsten endete. Die Verbandsligazugehörigkeit ist für die TSG Wittenberg nun Geschichte, genauso wie das Team I, das sich nach diesem Spiel auflöst und sich anderen Vereinen anschließt

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (2); Norman Ließ (1); Sebastian Kraatz (4); Dirk Wald (6); Manuel Mattheß; Daniel Köhler (1); Franz Hildebrandt (6); Patrick Lehmann (4); Christian Jurk (n. e.); Rene Seiffert (6/5)

 

Zeitstrafen:     TSG 16 min    Weißenfelser HV 91 12 min

Siebenmeter:   TSG 5/5          Weißenfelser HV 91 5/8

 

TSG II verpasste Pokalüberraschung gegen Raguhn nur knapp

Von K. Fuchs

 

Die Männer der TSG Wittenberg II unterlagen dem Tabellenvierten der Anhaltliga SV Finken Raguhn I in der zweiten Runde des Anhaltpokals mit 25:28 Toren.

Die favorisierten Gäste wollten mit einem Erfolg als letztes Team den Sprung in die Endrunde am kommenden Wochenende in der Wittenberger Stadthalle schaffen. Für die Gastgeber hingegen ging es darum, mit einer couragierten Leistung dem Favoriten so lange wie möglich Paroli zu bieten und vielleicht doch die Sensation zuschaffen.

Die Raguhner starteten quasi wie die Feuerwehr und führten nach fünf Minuten bereits verdient mit 4:0 Toren. Die Wittenberger fanden in dieser Phase keine Mittel gegen die wurfgewaltigen Schützen aus dem Rückraum und das schnelle Umkehrspiel. Zudem bekam in diesem Spielabschnitt Torwart Christoph Bäck sprichwörtlich „keine Hand an den Ball“. Die Wittenberger konnten weder in Angriff noch in der Abwehr an ihr Auftreten gegen die HSG Wolfen 2000 III anknüpfen. Mit dem ersten Treffer der Wittenberger schien dann der Bann gebrochen zu sein. Die Gastgeber fanden immer besser in die Partie und drehten bis zur Pause das Spiel. Eine verbesserte Deckungsarbeit und zunehmend geringere Fehlerquote im Angriff mit einem sich steigernden Christoph Bäck brachten die nicht unverdiente Führung des Außenseiters TSG Wittenberg II. Beim Stand von 14:11 für die TSGer wurden die Seiten gewechselt und eine Sensation lag in der Luft. Nach dem Wechsel erhöhten die Gäste den Druck und die Wittenberger scheiterten wiederholt mit ihren Angriffen an eigenen Fehlern, überhasteten Würfen oder dem sich steigernden Keeper der Gäste. Scheinbar lähmte die reale Möglichkeit des Erfolges die Spielweise, denn in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte gelang den TSGern nur ein Treffer. Die Raguhner kamen mit Tempogegenstößen und einem 7:1-Zwischenspurt wieder auf die Siegerstraße. Vor allem gegen das schnelle Umkehrspiel fanden die Wittenberger keine Mittel mehr, obwohl sie alles versuchten. Zum Spielende konnten die TSGer den Abstand noch auf drei Tore verkürzen, eine Wende im Spiel schafften sie aber nicht mehr. Während bei den Gästen aus Raguhn der Jubel über den Endrundeneinzug groß war, hielt sich die Enttäuschung bei den Gastgebern in Grenzen. Sie haben dem Favoriten alles abverlangt und waren über weite Strecken ebenbürtig, so dass sie sich erhobenen Hauptes aus dem Pokal verabschiedeten. Mit Ralph Weiser und Thomas Wildgrube liefen zwei Spieler in den Reihen der TSG Wittenberg zum letzten Mal aufs Parkett. Sie werden dem Verein aber verbunden bleiben und am Trainingsbetrieb weiter teilhaben.

 

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Jochen Schmidt (Tor); Olaf Riedel (1); Ralph Weiser (3); Kurt Fuchs; Martin Busch (2); Marian Knorr (7); Christian Höse (3); Thomas Wildgrube (1); Michael Kuhn (2); Jörg Reuter; Rene Schönemann (6)

 

Auszeichnungen: TSG Handballer geehrt

 

Unmittelbar vor dem letzten Verbandsligaspiel der TSG Wittenberg gegen den Weißenfelser HV 91 wurden Mitglieder der Abteilung Handball für ihr jahrzehntelanges Engagement im und für den Verein TSG Wittenberg sowie ihr Wirken für den Handballsport ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde vom Vizepräsidenten des HVSA und Verantwortlichen Spieltechnik Klaus Rupprich (Halberstadt) vorgenommen.

 

Dirk Wald, ehemaliger Bundesligaschiedsrichter erhielt die HVSA-Schiedsrichternadel in Bronze.

 

Kurt Fuchs, seit drei Jahrzehnte als Schiedsrichter aktiv und fast 20 Jahre Abteilungsleiter erhielt ebenfalls die HVSA-Schiedsrichternadel in Bronze.

 

Siegfried Bischoff, Silvio Knorr und Olaf Riedel erhielten für ihr jahrzehntelanges Engagement als Schiedsrichter bzw. Übungsleiter im Nachwuchs und Erwachsenenbereich die HVSA-Ehrennadel in Bronze.

 

Die Firmen Müller Dachtechnik GmBH und Giese Trockenbau GmBH wurden für ihre Jahrzehnte währende materielle Unterstützung des Handballsports in der TSG Wittenberg mit der Urkunde „Förderer des Handballsports im HVSA“ ausgezeichnet.

 

Zwei weitere Würdigungen stehen noch aus, weil die Sportfreunde an diesem Tag an anderen Stellen für den Sport aktiv waren. Der Sportfreund Michael Falkenthal wird dann für sein langjähriges Wirken als Schiedsrichter in höchsten Spielklassen des DHB mit der HVSA-Ehrennadel in Silber und der Sportfreund Klaus Alich für fast 50 Jahre Ehrenamt im Handball mit der Ehrenmedaille des HVSA geehrt.

 

 

Handball Vorschau 21.05.2011

Stadthalle: Samstag 14:00 Uhr:Anhaltpokalqualifikation zur Endrunde/15:30 Uhr: Ehrung verdienstvoller TSG-Handballer/ 16:00 Uhr:Letzter Verbandsligaauftritt der ersten Mannschaft

 

Anhaltpokal 2. Runde:

 

Am Samstag, 21.05.2011, um 14:00 Uhr treffen in der Stadthalle in der zweiten Runde des Anhaltpokals die TSG Wittenberg II und der SV Finken Raguhn I aufeinander. Diese Partie bildet den Abschluss der Qualifikationsspiele für die Endrunde im Anhaltpokal der Männer, die am 29. Mai in der Wittenberger Stadthalle ausgetragen wird. Mit dem Anhaltligameister TuS 1947 Radis II und dem gastgebenden Anhaltklassemeister HBC Wittenberg stehen zwei Teilnehmer bereits fest.

Klarer Favorit in dieser letzten Partie vor der Endrunde ist dabei die erste Vertretung aus Raguhn. Sie haben in der zurückliegenden Saison in der Anhaltliga einen Medaillenrang nur knapp verpasst und belegten am Ende Rang 4. In der ersten Runde schalteten sie ihre zweite Mannschaft aus. Die TSG Wittenberg II, Tabellenvorletzter in der Anhaltklasse, erhielt als unterklassiges Team das Heimrecht zugesprochen. Sie gewannen gegen die dritte Vertretung der HSG Wolfen 2000 am Ende noch deutlich.

Sprichwörtlich trifft das Gleichnis von David gegen Goliath auf diese Partie zu. Der Reiz der Pokalspiele liegt also im Unerwarteten. Ob den Wittenbergern diese Sensation gelingt, wird sich in der Partie zeigen.

 

 

Verbandsliga Süd:

 

Am Samstag, 21.05.2011, um 16:00 Uhr beendet die TSG Wittenberg gegen den Weißenfelser HV 91 die zweijährige Zugehörigkeit zur Verbandsliga. Wie in der Vorsaison treffen beide Mannschaften in ihrem letzten Saisonspiel direkt aufeinander. Dabei haben sich die Vorzeichen in diesem Spiel im Verlauf dieser Saison deutlich gewandelt. Während der Kader der Weißenfelser weitgehend konstant blieb und sie aus der Reservemannschaft immer wieder auf Spieler zurückgreifen konnten, sah dies bei den Wittenbergern völlig anders aus. Zum Wechsel von Leistungsträgern kamen in der Saison langwierige Verletzungsausfälle oder berufliche Verpflichtungen, die den Kader immer weiter ausdünnten. Auf die zweite Vertretung, die sich zum größten Teil aus Spielern des ehemaligen „Oldie-Teams“ rekrutiert, konnte kaum zurückgegriffen werden. Somit ist das Auftreten der Wittenberger in den letzten Spielen um so höher einzuschätzen, denn trotz der Niederlagen stimmte die Einsatzbereitschaft und Moral im Fechner-Team.

Von der gegenwärtigen Tabellenkonstellation sind die Rollen in diesem Spiel klar verteilt. Die Weißenfelser stehen mit ausgeglichenen 23:23 Punkten auf Platz 7, die Wittenberger hingegen tragen mit 4:42 Punkten die Rote Laterne. Sie liegen derzeit auf Platz 13. Der Weißenfelser Coach wird aber deutliche Worte an sein Team richten. Mit dem desolaten Auftritt im letzten Heimspiel gegen Schkopau gerät der angestrebte einstellige Platz in der ersten Hälfte der Tabelle noch ernsthaft in Gefahr. Von Platz 5 bis Platz 10 sind es gerade mal zwei Punkte Unterschied. Mit einem weiteren Misserfolg soll deshalb die Saison der Weißenfelser keineswegs enden.

Die Wittenberger haben sich für ihre letzte Partie in der Verbandsliga hingegen auch einiges vorgenommen. Im Vorfeld der Partie werden verdienstvolle Sportfreunde und Sponsoren für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Verein TSG Wittenberg und für den Handballsport geehrt. Danach wollen sich die Spieler mit einer sportlich ansprechenden Leistung bei den Zuschauern für ihre Unterstützung bedanken. Hierbei werden zwei Ziele angestrebt. Zum einen soll die Marke von 600 erzielten TSG-Saisontoren in dieser Partie geknackt werden. Dafür werden von den Wittenbergern noch 23 Treffer benötigt. Zum anderen wollen die TSGer bei ihrem letzten Saisonauftritt weiterhin unbedingt unter der 40-Tore-Marke bleiben. Das sich mit diesem Spiel die letzte Gelegenheit für einen Punktgewinn in der Verbandsliga bietet, ist allen Spielern bewusst. Die Wittenberger können als Außenseiter unbeschwert aufspielen und haben dies im Bernburgspiel in der Vorwoche unter Beweis gestellt. Das Hinspiel konnten die Weißenfelser erst in der Schlussphase noch drehen und mit 27:23-Toren für sich entscheiden. Mit Tempogegenstößen und einem sehr variablen Deckungsverbund hatten die Wittenberger lange Zeit das Spiel bestimmt. Erst nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden eines TSGers kippte dann die Partie. Ob den Weißenfelsern diesmal ähnliches gelingt, wird das Spiel zeigen. Die Wittenberger werden trotz angespannter Personaldecke ein letztes Mal alles geben.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG hielt beim SV Anhalt Bernburg II die Partie eine Hälfte offen

 

Von K. Fuchs

 

Die Spieler der TSG Wittenberg kehrten mit einer 25:35-Niederlage aus Bernburg zurück. Damit gelang dem favorisierten Reserve-Team des Drittligisten SV Anhalt Bernburg nach den letzten Niederlagen ein versöhnlicher Saisonabschluss vor heimischer Kulisse. Das Ergebnis täuscht aber über den Spielverlauf und die Leistung der TSG Wittenberg hinweg.

Die Wittenberger begannen mit ihrem personellen Restaufgebot die Partie sehr konzentriert. Der Verbandsligaabsteiger der TSG musste sein letztes Auswärtsspiel ohne Wechselspieler bestreiten, weil die BVB-Fan-Fraktion es vorgezogen hatte, den Meisterfeierlichkeiten vor Ort beizuwohnen. Auf Bernburger Seite hingegen stand fast die doppelte Spielerzahl zur Verfügung. Deshalb war es schon überraschend, dass die TSG Wittenberg die Anfangsphase bestimmen konnte und zwischenzeitlich sogar in Führung lag. Vor allem Rene Seiffert setzte immer wieder entscheidende Impulse und glänzte als Vollstrecker. Ihm zur Seite standen Franz Hildebrandt und Manuel Mattheß, die mit ihrem Kombinationsspiel die Gastgeber narrten. Da die Deckung der Wittenberger sehr solide stand, kamen die Bernburger Angreifer nicht wie gewünscht zum Zuge. Das sehr torgefährliche Duo Kevin Reiske (10) und Sascha Stolze (9) konnte sich erst nach der Pause besser in Szene setzen. Trotzdem gelang es den Bernburgern bis zum Seitenwechsel noch die Führung bis auf 17:12 Tore ausbauen. Bei diesem Zwischenstand blieb der Ausgang der Partie noch völlig offen. Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Obwohl die Bernburger ihrerseits das Tempo im Spiel verschärften, um angesichts der gefüllten Wechselbank konditionelle Vorteile auszuspielen, hielten die Wittenberger bravourös kämpfend dagegen. Bis eine Viertelstunde vor Schluss war der Vorsprung beim 25:19 nur um ein Tor gewachsen. Großen Anteil daran hatte Silvio Knorr im Wittenberger Gehäuse, der bis zum Spielende siebzehn Bälle des Gastgebers parieren konnte. Die Lutherstädter mussten aber in der Schlussphase ihrer laufintensiven Spielweise Tribut zollen. Das schnelle Spiel hatte Kraft gekostet, die nun in den letzten Minuten fehlte, um dem Gastgeber weiterhin Paroli bieten zu können. Trotzdem kämpften die Gäste bis zum Abpfiff um jedes Tor, was die Bernburger nach Spielende lobend, neben der äußerst fairen Spielweise, anerkannten. So ging die Partie mit 25:35-Toren aus Wittenberger Sicht verloren. Die „glorreichen Sieben“ aus Wittenberg hatten alles gegeben und konnten erhobenen Hauptes die Heimreise antreten. Trotz des Ergebnisses waren die Wittenberger unter Coach Matthias Fechner aber mit ihrem Auftritt hochzufrieden. In allen Mannschaftsteilen wurde aufopferungsvoll gekämpft. Daran wollen die Wittenberger in ihrem letzten Spiel gegen Weißenfels am kommenden Samstag anknüpfen, um sich mit einer sportlich ansprechenden Leistung aus der Verbandsliga zu verabschieden

 

So trat TSG Wittenberg an:

Silvio Knorr (Tor); Rene Seiffert (11); Daniel Köhler (1); Manuel Mattheß (3);
Norman Ließ (5); Franz Hildebrandt (5); Patrick Lehmann;

 

Zeitstrafen: SV Anhalt Bernburg 2 min        TSG 2 min

Siebenmeter: SV Anhalt Bernburg 4/3          TSG 1/0

 

 

Vorschau Handball Männer Verbandsliga Süd

 

Am Samstag, 14.05.2011, um 16:00 Uhr bestreitet die TSG Wittenberg bei der Reserve des Drittligisten SV Anhalt Bernburg in der Verbandsliga das letzte Auswärtsspiel der Saison.

Von der gegenwärtigen Tabellenkonstellation sind die Rollen in diesem Spiel klar verteilt. Die Bernburger stehen mit 21:23 Punkten auf Platz 10, die Wittenberger hingegen tragen mit 4:40 Punkten die Rote Laterne. Sie liegen derzeit auf Platz 13. Der Bernburger Coach Stefan Kutschbach wird aber deutliche Worte an sein Team richten. Mit den beiden Niederlagen der letzten Spiele rutschten die Gastgeber aus der Spitzengruppe plötzlich bis in die Niederungen der Tabelle ab. Von Platz 5 bis Platz 10 sind es gerade mal zwei Punkte Unterschied. Hinzu kommt, dass dies der letzte Auftritt der Bernburger vor heimischer Kulisse ist, bei dem man sich bestmöglich den Zuschauern präsentieren möchte. Die Wittenberger können als Außenseiter unbeschwert aufspielen und haben dies in der letzten Partie trotz der dünnen Personaldecke gegen Köthen auch unter Beweis gestellt. Das Hinspiel konnten die Bernburger mit 32:27-Toren für sich entscheiden. Mit Tempogegenstößen und einem sehr variablen Deckungsverbund hielten sie die Wittenberger auf Distanz. Ob es den Bernburgern diesmal ähnlich gelingt, wird das Spiel zeigen. Die Wittenberger werden jedoch trotz angespannter Personaldecke an die gezeigte gute Leistung der Vorwoche gegen Köthen anknüpfen wollen.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG fehlten gegen Köthen II zum Ende die Alternativen

 

Von K. Fuchs

 

Die Spieler der TSG Wittenberg unterlagen in ihrer vorletzten Heimpartie der HG 85 Köthen II mit 25:30 Toren. Das Ergebnis täuscht aber über den Spielverlauf und die Leistung der TSG Wittenberg hinweg.

Die Wittenberger begannen die Partie sehr konzentriert. Gegen die mit zahlreichen Regionalligaerfahrungen auflaufenden Gäste boten die Wittenberger eine anerkennenswerte Partie. Kapitän Sebastian Kraatz setzte immer wieder entscheidende Impulse und glänzte als Vollstrecker. Ihm zur Seite standen Franz Hildebrandt, Marcus Richter und Patrick Lehmann, die mit ihrem Kombinationsspiel die Gäste immer wieder narrten. Gerade die jüngsten Spieler in den Reihen der TSG übernahmen in dieser Partie immer wieder Verantwortung. Da die Deckung der Wittenberger sehr solide stand, kamen die Köthener Angreifer nicht wie gewünscht zum Zuge. Zudem hatte TSG-Keeper Ronny Klauser mit seinem Stellungsspiel ein sprichwörtlich „glückliches Händchen“, um Gästewürfe zu parieren. Es folgte ein sehr ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Beim Zwischenstand von 13:13 zur Pause blieb der Ausgang der Partie noch völlig offen. Die zweite Hälfte war zunächst ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Obwohl die Köthener ihrerseits das Tempo im Spiel verschärften, um angesichts der gefüllten Wechselbank konditionelle Vorteile auszuspielen, hielten die Wittenberger bravourös kämpfend dagegen. Bis eine Viertelstunde vor Schluss war der Spielausgang beim 20:21 noch völlig offen. Eine Schwächephase der Gastgeber, in der sie ihre Würfe nicht mehr im Köthener Gehäuse unterbringen konnten, spielte den Gästen in die Karten. Mit einem 6:1-Lauf schafften sie in diesen Minuten die Vorentscheidung in der Partie. Den Vorsprung brachten sie mit Routine über die Zeit, hatten sie doch mit Mario Schellbach einen „Deckungschef“ in ihren Reihen, der Kombinationen der TSGer gut antizipieren konnte. Was noch an Würfen aufs Tor kam, entschärften wiederholt die Gäste-Keeper.

Trotz der Niederlage waren die Wittenberger unter Coach Matthias Fechner aber mit ihrem Auftritt zufrieden. In allen Mannschaftsteilen wurde aufopferungsvoll gekämpft, doch zum Ende hin fehlten die Alternativen, um nochmal neue Impulse zu setzen. Nun verbleiben den Wittenbergern noch zwei Spiele in der Verbandsliga, um das Punktekonto doch noch aufzubessern.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Silvio Knorr (Tor); Ronny Klauser (Tor); Daniel Köhler; Franz Hildebrandt (5); Patrick Lehmann (4); Marcus Richter (5); Sebastian Kraatz (9); Holger Krause; Dirk Wald (1);

 

TSG Wittenberg trifft auf HG 85 Köthen II

 

Von K. Fuchs

 

Am Sonnabend, 07.05.2011, um 17:30 Uhr hat die TSG Wittenberg gegen den Tabellenneunten, die HG 85 Köthen II, in der Verbandsliga das vorletzte Heimspiel in der Stadthalle zu bestreiten.

Die als Absteiger bereits feststehenden Wittenberger wollen in den letzten Spielen zeigen, dass sie durchaus berechtigt in den beiden Spielzeiten in der Verbandsliga standen. In dieser Saison waren aber der personelle Aderlass und die zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle am Ende nicht mehr zu kompensieren. Nun können sie völlig befreit und ohne Druck in ihre letzten drei Partien gehen. In diesem Duell lastet somit der größere Druck bei den Gästen aus Köthen. Ähnlich wie bei der ersten Mannschaft konnten die Erwartungen zum Saisonbeginn bisher nicht erfüllt werden. Dabei verfügen die Köthener in ihren Reihen über sehr erfahrene Regionalligaspieler gepaart mit dem jugendlichen Ehrgeiz von Anschlusskadern für das erste Team der HG in der dritten Liga. Das Prunkstück der Gäste ist die Abwehr um Mario Schellbach, „Schello“ genannt und Thomas Karl, den manche Mitspieler auch schon mal als „Eisen-Karl“ bezeichnet haben. Kein anderes Verbandsligateam hat bisher weniger Tore hinnehmen müssen, zu dem ein eingespieltes solides Torhütergespann mit beitrug. Die Achillesferse der Gäste sind der Angriff und Nerven. Was in der Abwehr top ist, floppt quasi im Angriff. Bisher haben die Köthener die wenigsten Tore aller Mannschaften in der Südstaffel der Verbandsliga erzielt. Selbst der designierte Absteiger, die TSG Wittenberg, steht hier, wenn auch nur mit vier Toren, noch besser als die Köthener da. Dass die Gäste heute diese „Rote Laterne“ an den Gastgeber übergeben wollen, ist mehr als ausgemacht. Dies möchten die Wittenberger aber tunlichst vermeiden. Sie haben sich auf ihre Fahnen geschrieben, dass sie bis zum Saisonende ihr Punktkonto noch aufbessern wollen. Ob dieses Vorhaben der Fechner-Schützlinge gelingt, wird sich in der Partie zeigen.

An das Hinspiel erinnern sich die Wittenberger durchaus. Immerhin mussten sie mit einem Minikader auskommen und zudem frühzeitig noch einen verletzungsbedingten Ausfall hinnehmen. Trotzdem hielten sie das Spiel bis in die Schlussphase offen. Erst als die Kräfte nachließen, kamen die Gastgeber in den letzten zehn Minuten noch zum 33:25-Erfolg. Ein Ergebnis, dass über den Spielverlauf hinweg täuschte.

Angesichts der Tabellensituation in diesem Spiel dürften die Gäste leicht favorisiert sein. Wenn es den Wittenbergern jedoch gelingt, unverkrampft über 60 Minuten konzentriert und als Team aufzuspielen, haben sie durchaus Chancen in dieser Partie.

 

 

Anhaltpokal Handball Männer

TSG Wittenberg II erreicht gegen HSG Wolfen 2000 III die nächste Runde

 

Von K. Fuchs

 

In der ersten Runde des Anhaltpokals gewann die TSG Wittenberg II gegen die HSG Wolfen 2000 III mit 36:19 Toren. Damit überstanden die Wittenberger die erste Runde und müssen in der nächsten Partie auswärts gegen ein Raguhner-Team antreten. Die beiden Mannschaften müssen unter der Woche den Gegner der Schwarz-Gelben noch ausspielen.

Das Pokalspiel in der Wittenberger Stadthalle hatte schon Freundschaftsspielcharakter. Die Wolfener waren mit einem Spieler weniger angereist. Da die Gastgeber der TSG Wittenberg II diesmal über fast die doppelte Spielerzahl verfügten, entschloss man sich kurzerhand ebenfalls in Unterzahl das Spiel zu bestreiten. Eine sportlich faire Geste, die von Zuschauern, Gästespielern und auch dem souverän leitenden Schiedsrichtergespann Bernd Härtel und Mathias Klante anerkannt wurde.

In den ersten Minuten konnten die Wittenberger die Partie gegen das sehr junge ehrgeizige Team aus Wolfen noch offen halten. So stand es nach acht Minuten 4:4, als die Gäste zunehmend das Tempo verschärften. Vor allem über Konter und Rückraumtore setzten sich die Wolfener in einem Zwischenspurt auf 10:4 ab. Auf Wittenberger Seite reagierte man mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Nun konnten die Gastgeber mit ihrem Positionsspiel immer wieder die Kreisposition erfolgreich in Szene setzen. Tor auf Tor holten die Schwarz-Gelben auf. Der Knackpunkt der Partie für die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste war der letzte Führungstreffer zum 12:11 für Wolfen. Bei diesem Sprungwurf knickte der Wolfener Spieler um und musste die Partie vorzeitig beenden. Von nun an waren die Gastgeber permanent in Überzahl, denn einen weiteren Spieler wollten sie nicht noch vom Parkett nehmen. Bis zur Halbzeit hatten die TSGer sich eine 15:13-Führung erspielt.

Nach dem Seitenwechsel konnten die TSGer ihre Chancen in den sich bietenden freien Räumen besser verwerten. Innerhalb von zehn Minuten hatten sie einen 8:1-Zwischenspurt hingelegt, der beim 23:14 einer Vorentscheidung gleichkam. Die Wolfener bemühten sich weiter Tore zu erzielen, aber der zunehmende Kräfteverschleiß war ihnen deutlich anzusehen. So ging der Torwart der Wolfener in den Angriff, um für Entlastung seiner Mitspieler zu sorgen. Damit bekam der Wittenberger Torhüter immer wieder die Chance, einen Wurf in das verwaiste Gästetor anzusetzen, was ihm letzten Endes aber nicht gelang. Die Wittenberger taten angesichts des klaren Zwischenstandes auch nicht mehr als nötig. Beide Mannschaften sehnten in den Schlussminuten den Abpfiff herbei. Am Ende gab es mit dem 36:19 einen klaren und durchaus verdienten Erfolg der Gastgeber der TSG Wittenberg II, die jedoch auch viel Lob für die Wolfener Spieler spendeten. Wer angesichts dieser Umstände bis zum Abpfiff und trotz klaren Rückstandes noch um jedes Tor kämpft, hat diese Anerkennung mehr als verdient. In der kommenden Runde sind die Lutherstädter dann aber klarer Außenseiter. Mit großer Wahrscheinlichkeit treffen sie auswärts auf den Anhaltligisten SV Finken Raguhn I, der als Vierter eine Medaille nur knapp verpasste und nun seine Chance im Pokalwettbewerb sucht.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

Christoph Bäck (Tor); Ralph Weiser (2); Kurt Fuchs (1); Rene Schönemann (7);
Jörg Reuter (3); Dirk Frischkemuth-Boecker (5); Olaf Riedel (2); Michael Kuhn (2); Thomas Wildgrube (6/3), Christian Höse (4); Marian Knorr (4)

 

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg beendet Saison mit Punktgewinn gegen Raguhn auf Platz 7

Von Kurt Fuchs

 

Die JSpG Wittenberg teilte sich beim 18:18 in Wolfen mit dem SV Finken Raguhn im letzten Saisonspiel hochverdient die Punkte. Die heimstarken Gastgeber starteten wie die Feuerwehr und hatten nach neun Minuten bereits eine 6:2-Führung erzielt. Begünstigt wurde dies durch Deckungsschwächen der Wittenberger und das reihenweise Auslassen hochkarätiger Torgelegenheiten. In einer Auszeit bemühte sich der Wittenberger Coach das Spiel neu zu ordnen. Dies gelang jedoch nur teilweise, weil im Angriff die Fehlerquote nicht minimiert werden konnte. Zudem fanden die Lutherstädter kaum Mittel, um den erfolgreichsten Werfer der Raguhner, Hendrik Schildhauer, in seinen Kreisen zu stören. Sieben seiner acht Treffer erzielte er allein in der ersten Spielhälfte. Als die Wittenberger zwischenzeitlich bereits mit 3:10-Toren in Rückstand geraten waren, gelang den Spielern ein 5:0-Zwischenspurt, der die Raguhner kurzzeitig den Spielfaden verlieren ließ. Trotz Auszeit schafften es die Gastgeber nicht mehr, ihren besten Werfer wieder in gute Wurfpositionen zu bringen. Da die Lutherstädter jetzt mit Macht dem Spiel eine Wende geben wollten, unterliefen ihnen durch überhastete Aktionen immer wieder Ballverluste, die die Raguhner nutzten. So wurden mit 12:8 für die Raguhner die Seiten getauscht. Die Gäste aus der Lutherstadt hatten jedoch gesehen, dass in diesem Spiel durchaus mit Einsatz und Spielwitz der Ausgang der Partie noch völlig offen gehalten werden kann. In der Raumdeckung gelang es nun den Haupttorschützen der Gastgeber zu neutralisieren. Was hingegen nicht klappte, war die Verwertung bester Torchancen. Immer wieder scheiterten die Wittenberger am Raguhner Keeper Kevin Knurre, der alle drei Strafwürfe der Gäste parieren konnte. Trotzdem kamen die Wittenberger immer besser ins Spiel und verkürzten Tor auf Tor. Mitte der zweiten Spielhälfte hatten die Lutherstädter den Anschlusstreffer zum 12:13 erzielt, doch der mögliche Ausgleich gelang nicht. Dafür konnten sich die Raguhner nach einem Strafwurf wieder auf 17:14 absetzen und die Wittenberger mussten eine Unterzahlsituation überstehen. Mit dem 400. Saisontor durch Lucas Otto gelang dies blendend, doch der gleiche Spieler vergab kurz darauf per Strafwurf die Chance zum Anschlusstreffer. Nun wurde es auch ein Spiel gegen die Zeit und der Nerven. Noch verblieben drei Minuten bis Spielende. Die immer stärker auftrumpfenden Gäste schafften mehrere Ballgewinne in der Abwehr und erzielten tatsächlich eine halbe Minute vor Spielende erstmals die Führung in dieser Partie. Phillipp Gehlert hatte die Abwehr genarrt und zum 18:17 ein genetzt. Mit einem schnellen Angriff gelang es dem erfolgreichsten Raguhner mit seinem einzigen Treffer in Hälfte zwei seinen Mitspielern noch einen Punkt zu retten. So gab es am Ende auf dem Parkett ein leistungsgerechtes Remis und rundum zufriedene Gesichter in beiden Mannschaften, bei Spielern und Eltern gleichermaßen. Mit 17:23 Punkten und 403:464 Toren sind die Wittenberger von Platz 7 unter 11 Mannschaften, trotz noch ausstehender Partien anderer Teams, nicht mehr zu verdrängen.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (3); Pascal Beyer (5); Tobias Wegrzynowicz (1); Tom Germer (1); Anton Zugehör; Maximilian Domke (4); Lucas Otto (2); Phillipp Gehlert (2)

 

Vorschau Handball, 30.04.2011/01.05.2011

 

Von K. Fuchs

 

 

Anhaltliga männliche Jugend D

 

JSpG Wittenberg tritt im letzten Spiel der Saison beim SV Finken Raguhn an

 

Nach einer längeren Punktspielpause trifft die JSpG Wittenberg am Sonnabend, 30.04.2011 in der Sporthalle Krondorf in Wolfen um 12:00 Uhr in der Anhaltliga auf den SV Finken Raguhn. Dabei wird der Gastgeber vor allem versuchen, in dieser Partie zweier Tabellennachbarn einen Erfolg wie im Hinspiel zu erzielen. Dort gewannen die Raguhner in den Schlussminuten noch mit 14:12 Toren. Ob das Team aus Raguhn dies erneut schafft, hängt maßgeblich vom Auftreten der Wittenberger ab. Sie wollen sich in ihrem letzten Saisonspiel so gut wie möglich präsentieren.

 

Anhaltpokal Männer

 

TSG Wittenberg 2 erwartet in Runde 1 die HSG Wolfen 2000 III

 

Am Sonntag, 01.05.2011 um 13:00 Uhr, treffen in der Stadthalle zum Auftakt des Anhaltpokals die Männerreserven der TSG Wittenberg II und der HSG Wolfen 2000 III aufeinander. Beide Teams standen sich bereits in der Anhaltklasse gegenüber und hier konnten die Wolfener die Partien für sich entscheiden. Ob dies ebenso im Pokal der Fall sein wird, zeigt sich am Sonntag, notfalls per Verlängerung und Siebenmeterwerfen zeigen. Der Sieger zieht in die nächste Runde ein und trifft dann auf eine Vertretung des SV Finken Raguhn.

Im Anschluss spielt um 15:00 Uhr der ungeschlagene Anhaltklassenmeister HBC Wittenberg gegen den Anhaltligisten TSV Elbe Aken 1863.

 

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II schrammte beim Tabellenzweiten
SV Anhalt Bernburg III nur knapp am Punktgewinn vorbei

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 25:27 Niederlage beim Tabellenzweiten SV Anhalt Bernburg III kehrte die zweite Vertretung der TSG Wittenberg in die Lutherstadt Wittenberg zurück. Dabei hatte der der Tabellenvorletzte, die TSG Wittenberg II, eine durchaus bravouröse Partie abgeliefert.

Den besseren Start hatten die hochfavorisierten Gastgeber aus der Saalestadt. Nach acht Minuten waren sie auf 6:1 Tore enteilt. Die Wittenberger standen zwar kompakt in der Abwehr, schafften es aber im Angriff nicht, Lücken in der massiven Bernburger Deckung zu nutzen. Zudem kassierten sie in der Anfangsphase mehrere Treffer per schnellen Gegenstoß. Ausgerechnet eine doppelte Zeitstrafe gegen einen Wittenberger setzte neue Impulse. Diese vier Minuten Unterzahl entschieden die TSGer nach Toren durch Martin Busch und Ralph Weiser mit 2:1 für sich. Am sich steigernden Christoph Bäck im Wittenberger Gehäuse orientierten sich die Mitspieler, die zunehmend besser ins Spiel kamen. Mit einem 5:1-Lauf erzielten die Wittenberger beim 8:9 den Anschlusstreffer in dieser nun wieder völlig offenen Partie. Die Bernburger reagierten auf diese Situation sofort mit personellen Umstellungen in der Mannschaft. Diese Maßgabe fruchtete nur partiell. Es entwickelte sich überraschenderweise ein durchaus enges Spiel, bei dem die Bernburger zur Pause mit einer 14:12-Führung die Nase vorn hatten.

Nach dem Wechsel konnten die mit nur acht Spielern angereisten Wittenberger gleich mehrfach den Ausgleich erzielen. Sie verpassten es aber in dieser, am Ende spielentscheidenden, Phase beim Stand von 16:16 mit einem Führungstreffer den Gastgeber noch weiter zu verunsichern. Angesichts des knappen Spielstandes brachten die Bernburger nun ihr stärkstes Aufgebot, mit einem Mix aus Erfahrung und jungen dynamischen Spielern, die partiell schon Verbandsliga gespielt hatten. Sie schafften es bis in die Schlussminuten hinein wieder einen Vier-Tore-Vorsprung beim 22:18 herauszuwerfen. Die Wittenberger leisteten dem aber mit Unkonzentriertheiten angesichts des Kräfteverschleißes Vorschub. Nach einer Auszeit waren sich alle TSGer einig in ihrem letzten Spiel der Saison nochmal alles zu geben.

Tor um Tor kämpften sie sich heran. Zwei Minuten vor dem Abpfiff hatten die Wittenberger beim 26:25 erneut den Anschlusstreffer hergestellt und gingen zur offenen Deckung über. Mit dem Tor des erfolgreichsten Bernburger Feldtor-Schützen Patrick Ketzer (6) war die Partie zugunsten des Gastgebers entschieden. Angesichts der klaren Rollenverteilung vor dem Anpfiff und den personellen Möglichkeiten war dies eine ausgezeichnete Partie der Wittenberger zum Saisonausklang. Diese Leistung wurde auch von den Bernburgern nach dem Abpfiff so attestiert, die zudem auf die Fairness im Spiel verwiesen.

In der kommenden Saison wird es diese Partie jedoch nicht mehr geben. Die Bernburger wechseln dann wieder in den Spielbezirk West. Auf Wittenberger Seite stehen nun nur noch die Spiele im Anhaltpokal an. Am 1. Mai geht es dann in der ersten Runde im Anhaltpokal gegen die HSG Wolfen 2000 III. In dieser Begegnung werden einige Spieler aus dem Team II letztmals als Aktive im TSG-Dress auflaufen. Sie werden aber dem Verein auch weiterhin die Treue halten.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (6); Kurt Fuchs (1); Rene Schönemann (3/1);
Jörg Reuter (2); Ralph Weiser (5/1); Martin Busch (8/2); Dirk Frischkemuth-Boecker

 

TSG-Abteilungsleiter Handball wieder gewählt

 

Auf der Mitgliederversammlung der TSG Wittenberg Handball wurde der bisherige Abteilungsleiter der TSG Wittenberg, Kurt Fuchs, mehrheitlich für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt. Damit wurde ihm die Gelegenheit gegeben, zwei Jahrzehnte im Ehrenamt als Abteilungsleiter Handball der TSG Wittenberg zu vollenden, der er seit 1993 vorsteht. In der Bilanz der letzten Legislaturperiode wurden die sportlichen Erfolge der Abteilung mit dem Aufstieg der ersten Männer in der Verbandsliga und dem vorjährigen Klassenerhalt hervorgehoben. Trotz des nun folgenden Abstiegs hat hier eine kleine Abteilung mit derzeit 53 Mitgliedern etwas geleistet, was in den höchsten Spielklassen unseres Landes seinesgleichen sucht und auf das alle Beteiligten stolz sein können. Zudem konnte in diesem Zeitraum die Kinder- und Jugendarbeit erfolgreich fortgesetzt werden. Darüber hinaus wurden erste Schritte einer Kooperation mit dem SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz unternommen und eine initiierte Gesprächsrunde zwischen allen städtischen Handballvereinen fortgesetzt. Neben dem Dank für die geleistete ehrenamtliche Arbeit an Übungsleiter, Schiedsrichter, Aktive und Passive wurden auch kritische Töne angeschlagen, die vor allem das Einbringen in den Verein und die Beitragspflicht betrafen. Mit einem Ausblick auf die kommende Spielzeit wurde auf anstehende Umbrüche nach Saisonende verwiesen. Es wird auch 2011/12 Handball seitens der TSG Wittenberg geben, konnte einhellig bekundet werden. Mit einem Vergleich zu 2004 ist dabei die Ausgangslage in der Abteilung um ein Vielfaches günstiger, lautete zudem das Fazit des neuen, alten Abteilungsleiters Handball der TSG Wittenberg. Zur Unterstützung seiner Tätigkeit erklärten sich vier Sportfreunde aus der Abteilung mit einer Kooptierung für die kommende Legislaturperiode einverstanden.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterlag der Bundesligareserve des DRHV mit 26:16 Toren

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga Süd kehrten die Männer der TSG Wittenberg von ihrer Auswärtspartie in Dessau gegen den DRHV II mit einer 26:16 Niederlage heim.

Dass die Wittenberger als krasser Außenseiter völlig unbeschwert in der Anhaltarena aufspielen konnten, hatten sich Trainer und Team bestimmt anders vorgestellt. Zumindest fanden die Wittenberger nicht in die Partie während die Gastgeber einen Blitzstart hinlegten. Nach zwölf Minuten waren die Dessauer bereits auf 6:1 Tore enteilt und Coach Matthias Fechner reagierte mit einer Auszeit. Es gelang den Wittenbergern aber nicht die hohe Fehler- und Fehlwurfquote in der Folgezeit zu minimieren und den Abstand zu verkürzen. Die TSGer kamen mit der kompakten 6:0-Abwehr der Dessauer überhaupt nicht zu Recht und mussten nach Ballverlusten eine Vielzahl von Tempogegenstößen hinnehmen. Eigene klare Torgelegenheiten konnten wiederholt nicht genutzt werden und verstärkten die Unsicherheit im Team der Lutherstädter. Allein Rene Seiffert und Ronny Klauser im Tor, er parierte vier Siebenmeter, riefen an diesem Tag ihr Leistungsvermögen ab. Kann der Abwehr noch eine bessere Leistung attestiert werden, so war der Angriff der Wittenberger in Hälfte eins mit nur fünf Toren ein Offenbarungseid. Dafür wurden 22 Versuche benötigt, was einer Tor-Effizienz von 22% entsprach. So wurden mit einem 12:5-Zwischenstand für den DRHV II die Seiten getauscht. Dies kam angesichts des Spielverlaufs bereits schon einer Vorentscheidung in der Partie gleich.

Wer nun glaubte, dass sich nach dem Wiederanpfiff etwas änderte, sah sich getäuscht. Das Gästeteam aus der Lutherstadt verzettelte sich immer wieder in Einzelaktionen, leistete sich dieselben Fehler wie in Hälfte eins. Die daraus resultierende Verunsicherung ließ das Wittenberger Team phasenweise regelrecht auseinanderbrechen und es gab sich letztendlich auf. Ein zwischenzeitlicher 9:22 Rückstand war die logische Folge. Erst in den letzten zehn Minuten, als die Dessauer nicht mehr als nötig machten, konnten die Lutherstädter noch Ergebniskosmetik bis zum 16:26 Endstand betreiben. Nicht die Niederlage selbst, sondern die Art und Weise gilt es in der nun folgenden dreiwöchigen Spielpause aufzuarbeiten. Mit den drei noch ausstehenden Spielen im Mai endet dann das Kapitel Verbandsliga für die TSG Wittenberg. Alle Spieler waren sich aber nach dem Abpfiff darin einig, dass in diesen Partien nochmal Vollgas gegeben werden soll, um sich auf diesem Wege bei den Zuschauern und Sponsoren für die Unterstützung in den letzten zwei Jahren zu bedanken.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (3);
Daniel Köhler (1) Norman Ließ (2); Sebastian Kraatz (2); Franz Hildebrandt (2); Patrick Lehmann; Rene Seifert (6/3);

 

Zeitstrafen:     DRHV II 4 min; TSG 6 min;

Siebenmeter:   DRHV II 1/5; TSG 3/4

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg unterlag dem Staffelprimus HG 85 Köthen deutlich

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 14:44-Niederlage kehrte die JSpG Wittenberg vom Spitzenreiter HG 85 Köthen zurück. Die Köthener starteten wie die Feuerwehr und hatten nach zwei Minuten bereits fünf Tore erzielt. Nach acht Minuten, beim Stand von 14:3, war der Wittenberger Coach gezwungen mit einer Auszeit zu reagieren. Dabei war nicht der durchaus erwartete Spielstand der Grund, sondern die Art und Weise, wie die Wittenberger Spieler auftraten. Massive Fehler, leichtfertige Ballverluste und mangelnde Einsatz- und Teambereitschaft stimmten auf Seiten der Jugendspielgemeinschaft in dieser Phase überhaupt nicht. Zwar trat danach eine kurzzeitige Besserung im Spiel ein, aber das Auslassen von klaren Torgelegenheiten spielte den Köthenern immer wieder in die Karten. Bis zur Halbzeit hielt der Spitzenreiter das Tempo hoch und lag bereits spielentscheidend mit 24:8 Toren in Führung. Nach der Pause und mit dem Wechsel des Deckungssystems kamen die Wittenberger nur teilweise besser ins Spiel. Die Köthener lagen zehn Minuten vor dem Ende bereits mit 38:12 Toren in Führung. Als sie durch Wechsel bedingt nicht mehr so konzentriert waren, konnten die Lutherstädter die drohende 50-Tore-Marke noch deutlich unterbieten. So wurden zwar die internen Vorgaben erfüllt, aber die gezeigte Leistung des Wittenberger Teams bot in dieser Partie mehr Schatten als Licht.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Maßny (4); Pascal Beyer (5/2); Tobias Wegrzynowicz (1); Tom Germer (1); Leon Müller; Anton Zugehör; Maximilian Domke (3)

 

Anhaltklasse Handball Männer

TSG Wittenberg II unterliegt TuS Köthen

 

Mit einer 21:27 Niederlage gegen TuS Köthen im Gepäck kam die TSG Wittenberg II zurück.

Von Anbeginn unterliefen den Lutherstädtern dabei gerade im Angriff Ballverluste, die die Köthener dankend zu Tempogegenstößen annahmen. Angesichts eines frühen 8:2 Zwischenstandes nahmen die Wittenberger eine Auszeit. Die Köthener hätten zu diesem Zeitpunkt schon deutlich höher führen müssen, doch sie scheiterten einmal an eigenen technischen Fehlern oder am ausgezeichnet haltenden Wittenberger Schlussmann Christoph Bock. Bis zur Pause sündigten die Wittenberger weiter mit ihrer Chancenverwertung, doch die Umstellungen bewirkten einen Umschwung in der Partie. Mit 14:7 für Köthen wurden die Seiten getauscht. Nach dem Wechsel konnten die Köthener kurzzeitig den Vorsprung auf neun Tore ausbauen, ehe die TSGer eine regelrechte Aufholjagd starteten. Nach einem 9:3-Zwischenspurt der Wittenberger stand es zehn Minuten vor dem Ende plötzlich nur noch 20:18 und das Spiel drohte zu kippen. Angesichts dieser Spielsituation waren es nun die Wittenberger, die den Gastgeber mit überhasteten Aktionen wieder aufbauten. Nach mehreren Ballverlusten konnten die Köthener den Vorsprung wieder ausbauen. Angesichts der kaum vorhandenen Wechselalternativen hatten dem die TSGer nichts mehr entgegenzusetzen. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte mussten sie eine 21:27 Niederlage quittieren. Dabei war allen Beteiligten klar, dass in diesem Spiel mehr möglich gewesen wäre. Dazu hätten aber die Ballverluste minimiert werden müssen, denn die zahlreichen Konter machten an diesem Tag den spielentscheidenden Unterschied aus. Im Spiel Riegel gegen Riegel waren die Wittenberger mindestens ebenbürtig.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (3); Christian Höse (1); Kurt Fuchs (3);
Rene Schönemann (3); Thomas Wildgrube 2/2; Dirk Frischkemuth-Boecker (7); Ralph Weiser (2)

 

 Rückrunde

Spielplan Saison 2010/2011 TSG Wittenberg e. V. 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 28.08.2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD

Anhaltliga männliche Jugend D 

 

Heimspiele

 

 

 

AKMä

Anhaltklasse Männer

 

 

grün Schiedsrichter/Zeitnehmer/Sekretär TSG

 

 

 

VS

Verbandsliga Männer Süd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nr

Datum

Zeit

Heim

Gast

Ergebnis

Bemerkungen

AKMä 086

16.04.2011

14:00

SV Anhalt Bernburg 3

TSG Wittenberg 2

 27

 25

 

AMD

30.04.2011

12:00

SV Finken Raguhn

JSpG Wittenberg

18

18

 

Anhaltpokal 

1.Runde

 01.05.2011

 13:00

 TSG Wittenberg II

 HSG Wolfen 2000 III

 36

 19

 

VS 164

07.05.2011

17:30

TSG Wittenberg

HG 85 Köthen II

 25

 30

Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

VS 172

14.05.2011

16:00

SV Anhalt Bernburg II

TSG Wittenberg

 35

 25

 

SALMä

14.05.2011

17:30

SV G/W Wittenberg/Piesteritz

SG Lok Schönebeck

 

 

 ZN TSG

Anhaltpokal 

2. Runde

21.05.2011 

14:00 

 TSG Wittenberg II

 SV Finken Raguhn I

25

28

VS 181

21.05.2011

16:00

TSG Wittenberg I

Weißenfelser HV 91

 26

 27

Sekr. TSG

 

 

Vorschau Handball 09.04./10.04.2011

In drei Auswärtspielen tritt die TSG als Außenseiter an

Von K. Fuchs

 

Anhaltklasse ALD:

 

Am Samstag, 09.04., um 14:00 Uhr tritt die JSpG Wittenberg bei der HG 85 Köthen zum vorletzten Spiel in der Rückrunde an. Die Gastgeber liegen derzeit nach dem Punktverlust der Vorwoche in Wolfen mit einem Punkt Rückstand nur noch auf Platz 2. Um noch die theoretische Chance auf den Staffelsieg zu wahren, müssen sie auf die Mithilfe anderer Mannschaften hoffen und natürlich die Partie gewinnen. Die Wittenberger hingegen haben sich im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt, ohne dass sich noch Veränderungen in der Tabelle in den letzten Partien ergeben werden. Sie können deshalb in diesem Spiel befreit aufspielen. Inwieweit es den Wittenbergern gelingen wird, aus der Außenseiterrolle heraus Kapital zu schlagen, wird sich in der Partie zeigen.

 

Anhaltklasse Männer:

 

Am Samstag, 09.04., um 18:00 Uhr in der Sporthalle in Köthen treten auch die Männer der TSG Wittenberg II in der Anhaltklasse als Außenseiter an. Der TuS Köthen hat derzeit 16:14-Punkte und liegt auf Platz 5. Vor allem die Heimniederlage gegen den SV 09 Apollensdorf dürfte in der Vorwoche nicht eingeplant gewesen sein. Die Wittenberger sind mit 6:26 Punkten von Platz 9 kaum noch zu verdrängen sein. Da sich meist erst kurzfristig die personelle Aufstellung der Wittenberger ergibt, bleibt abzuwarten wie die TSGer sich in dieser Partie präsentieren werden.

 

Verbandsliga Süd:

 

Am Sonntag, 10.04.2011, um 13:30 Uhr bestreitet die TSG Wittenberg in der Anhaltarena gegen die Bundesligareserve des DRHV II ihr nächstes Punktspiel. Die Muldestädter sind in dieser Partie gegen Wittenberg der klare Favorit.

Trotzdem ist festzustellen, dass die Dessauer in dieser Saison bisher noch nicht wie in den Vorjahren zu überzeugen wussten. Sie verfügen zwar über eine ausgezeichnete Abwehr aber durch Verletzungen und Spielerwechsel haben sie einige Rückschläge hinnehmen müssen. Mit der Hereinnahme des Routiniers Volker Preißner in das Team wurde darauf reagiert und prompt kehrte der Erfolg zurück. Da die Dessauer zudem noch einige Nachholespiele zu bestreiten haben, ist ein Platz unter den Top Vier immer noch im Bereich des Möglichen. Im Hinspiel zeigten die Wittenberger eine sehr couragierte Leistung und unterlagen am Ende unglücklich mit 32:33 Toren. Doch der mit zwölf Toren erfolgreichste TSG-Werfer Rene Knabe, der beim 25:27 den 1000. Verbandsligatreffer der Wittenberger erzielte, geht jetzt in der Mitteldeutschen Oberliga für TuS 1947 Radis auf Torejagd. Obwohl die Wittenberger in dieser Saison bereits die 500 Tore-Marke in der Vorwoche durch Sebastian Kraatz beim 17:21 Zwischenstand gegen Zerbst überschritten haben, ist vor allem der Angriff die Achillesferse der Gäste. Immer wieder bleiben zu viele Chancen ungenutzt, was sich mit laufender Spieldauer summiert und am Ende zu Niederlagen führt. Dabei können die TSGer spielerisch und abwehrmäßig durchaus mit den meisten Teams in der Verbandsliga mithalten. Wie das Spiel am Sonntag ausgehen wird, hängt auch von der Aufstellung ab. Gegenwärtig krauchen die Wittenberger verletzungsbedingt regelrecht auf dem Zahnfleisch und freuen sich schon auf die mehrwöchige Spielpause.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterlag Zerbst mit 28:33 Toren

 

Von K. Fuchs

 

Im Nachholespiel der Verbandsliga Süd unterlagen die Männer der TSG Wittenberg dem HSV 2000 Zerbst mit 28:33 Toren.

Die Gäste aus Zerbst waren von Anbeginn sehr konzentriert in ihren Angriffsaktionen und standen kompakt in der Abwehr. Während die Wittenberger Abwehr hier den Gästen ebenbürtig war, gelang dies im Angriff zunächst nicht. Nach zehn Minuten lagen die Zerbster mit 5:3-Toren in Führung und ihr Torschütze vom Dienst, Sebastian Daudert hatte bereits vier Mal eingenetzt. Unkonzentriertheiten im Abschluss und Ballverluste ließen den Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Tore anwachsen. Dabei hatten die Gastgeber wiederholt das Nachsehen, als gehaltene Bälle immer wieder in die Reihen der Zerbster gelangten. Zudem kamen die Zerbster immer wieder zu Gegenstößen, während sich die TSGer ihre Tore im Positionsangriff mühsam erarbeiten konnten. Mitte der ersten Hälfte fanden aber Norman Ließ und Franz Hildebrandt die Lücken im Abwehrverband und konnten den Rückstand mit ihren Toren verkürzen. Großen Anteil daran hatte Ronny Klauser, der mit seinen Paraden die Schützen der Gäste verunsichern konnte. Die Zerbster waren von dieser Wende überrascht und griffen zum taktischen Mittel der Auszeit. Trotz Umstellungen wurde aber der Spielfluss der Wittenberger nicht unterbrochen und nach einem Doppelschlag von Norman Ließ und Rene Seiffert wurde in der 28. Minute das 14:14 erzielt. Die Gastgeber hatten nun die Initiative auf dem Parkett und das Spiel drohte zu ihren Gunsten zu kippen, weil die Zerbster in dieser Phase durchaus verunsichert waren. Mit einer Einzelaktion erzielten die Gäste wieder den Führungstreffer, ein völlig unnötiger Ballverlust kurz vor der Pause brachte die TSGer dann wieder mit zwei Toren in Rückstand. Mit 14:16 wurden die Seiten gewechselt und allen Zuschauern und Spielern war klar, dass damit der Spielausgang noch völlig offen blieb.

Bereits die ersten Minuten nach Wiederanpfiff brachten die Unterschiede zu Tage. Während die Gäste unbeirrt von Zeitstrafen konsequent den schnellen Abschluss suchten und fanden, unterliefen den Wittenbergern in ihrem breit angelegten Angriffsspiel immer wieder Ballverluste. Die Überzahlsituationen konnten nicht genutzt werden und die Abwehr war oft den entscheidenden Schritt zu weit vom Gegenspieler entfernt, um einen Wurf oder ein Abspiel noch zu verhindern. So konnten die Zerbster ihren Vorsprung Tor um Tor auf 20:15 kurz nach der Pause ausbauen. Die TSGer bemühten sich zwar erfolgreich, den Vorsprung nicht weiter anwachsen zu lassen, ein weiteres Verkürzen gelang ihnen aber mitnichten. Immer dann wenn sich die Möglichkeit bot, den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen, leisteten sich die Gastgeber Fehler und Fehlwürfe. Die Zerbster waren hier kaltschnäuziger und effektiver. Die Sonderbewachung von Sebastian Daudert kompensierten sie mit Toren durch Ralph Steffen, Jonas Hohmann und Erik Lewin. Diese Ausgeglichenheit fehlte im Kader der Wittenberger. Während Franz Hildebrandt und Norman Ließ im Angriff eine überzeugende Vorstellung boten, wechselte bei anderen Licht und Schatten. Hinsichtlich der Leidenschaft und dem Biss unbedingt das Parkett als Sieger zu verlassen, waren die Zerbster mit ihren ausgeglichener besetzten Kader überlegen. Sie besaßen zudem mit Sebastian Daudert (12/3) den Shooter, der bei den Wittenbergern fehlte. So war der Erfolg der Gäste verdient. Für die Wittenberger kommt es in den verbleibenden vier Spielen darauf an, das Kapitel Verbandsliga mit sportlich ansprechenden Leistungen zu beenden.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (2);
Norman Ließ (5); Sebastian Kraatz (7/2; Franz Hildebrandt (6); Daniel Köhler;
Rene Seiffert (8/2); Manuel Mattheß; Patrick Lehmann;

 

Zeitstrafen: TSG 4 min          HSV 2000 Zerbst 12 min

Siebenmeter: TSG 4/5            HSV 2000 Zerbst 4/4

 

JSpG Wittenberg mit Sieg gegen JSpG Elbe/Kühnau 2

Von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltliga der Jugend D kam die JSpG Wittenberg gegen die zweite Vertretung der JSpG Elbe/Kühnau zu einem 23:15 Erfolg.

Wie bereits im Vorfeld erwartet, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen zwischen beiden Mannschaften. Aufbauend auf einer guten Deckungsarbeit egalisierten die Wittenberger Spieler Mitte der ersten Spielhälfte die kurzzeitige Führung der Gäste. Die Wittenberger konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. Eine Vorentscheidung viel unmittelbar vor der Pause. Eingeleitet von seinem ersten Saisontor durch Leon Müller gelang ein 5:1-Lauf der Wittenberger. Dieser fand seinen Abschluss mit einem per Heber direkt verwandelten Freiwurf durch Paul Maßny zum 14:8 Pausenstand.

Nach Wiederanpfiff hatten die Kühnauer mit ihrer Tempoverschärfung Erfolg und verkürzten in den Anfangsminuten den Rückstand. Eine minutenlang hohe Fehlerquote auf beiden Seiten mit Torflaute schloss sich daran an. Als die Wittenberger per 3:0-Lauf den Vorsprung wieder ausbauen konnten, nahm der Gästetrainer eine Auszeit. Diese brachte im Spiel aber keine Wende mehr. Daran hatte auch der Gästekeeper eine kleine Mitschuld, dem ein Wurf von der Mittellinie durch Pascal Beyer durch die Beine rutschte. Mit dem Schlusspfiff hatten die Wittenberger in ihrem letzten Heimspiel einen 23:15-Erfolg erzielt, der durchaus verdient war, trotz einiger Schwächephasen im Spiel. Damit konnte mit Kühnau 2 ein unmittelbarer Tabellennachbar auf Distanz gehalten werden.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Paul Vogel (Tor); Christoph Wessel (Tor); Paul Maßny (4); Pascal Beyer (4); Maxemilian Domke (6); Tom Germer (4); Toni Wildgrube; Leon Müller (1); Lucas Otto (4); Philipp Gehlert

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II scheitert am Abwehrbollwerk des HBC

 

Mit einer 15:27-Niederlage endete das Stadtderby für die TSG Wittenberg II gegen Aufstiegsanwärter HBC Wittenberg.

Dabei sorgten die als Außenseiter in die Partie gestarteten Schwarz-Gelben in den ersten Minuten für Verwunderung auf den Rängen. Nach fünf Minuten lagen die TSGer in diesem Spiel mit 3:1 Toren in Führung. Die Antwort darauf ließ nicht lange warten. Nach einigen Wechseln gelangen den HBClern immer wieder Ballgewinne in der Abwehr und erfolgreiche Tempogegenstöße. Innerhalb von zehn Minuten drehten sie über einen 6:1 Zwischenspurt die Partie zu ihren Gunsten. Die TSGer ließen sich aber nicht beirren und erzielten mehrfach den Anschlusstreffer, zuletzt beim 9:10. Mehrere erfolgreiche Tempogegenstöße brachten den haushohen Favoriten aber vor der Pause noch auf die Siegerstraße. Mit einem 15:10 Zwischenstand für den HBC wurden die Seiten getauscht.

Nach dem Wiederanpfiff wollten die TSGer an ihre gute Leistung anknüpfen. Während dies in der Abwehr durchaus gelang, klappte aber im Angriff nichts mehr. Immer wieder scheiterte man an der gut gestaffelten Abwehr des HBC oder am glänzend aufgelegten Gästekeeper Jörg Deutschmann. Wenn innerhalb von 15 Minuten nur ein Tor gelingt, kann man kein Team im Handball in Bedrängnis bringen. So konnten die HBCer am Ende einen ungefährdeten 27:15-Erfolg feiern und behaupten weiterhin ihre weiße Weste, d. h. sie bleiben ohne Punktverlust in dieser Saison. Die TSGer haben in ihrem letzten Heimspiel eine durchwachsene Leistung gezeigt, in der nur eine Hälfte lang der HBC gefordert wurde. Die gezeigte Angriffsschwäche durchzog sich durch die gesamte Saison und war auch in diesem Spiel das entscheidende Manko, mit dem ein mögliches knapperes Resultat verpasst wurde.

 

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Ronny Klauser (Tor) Olaf Riedel (1); Christian Höse; Kurt Fuchs; Rene Schönemann (2); Dirk Frischkemuth-Boecker (3); Thomas Wildgrube 4/4; Michael Kuhn (2); Marian Knorr (4); Martin Busch (1); Jörg Reuter

 

So trat HBC Wittenberg an:

 

Jörg Deutschmann (Tor); Rene Schmidt (Tor); Sven Jäger (7/5); Johannes Ehrig (3); Steffen Calow; Markus Lehmann (2); Maximilian Jäger (8); Nico Meckel (1);
Steffen Michelmann (2); Tobias Scheinert (3); Stefan Zimmermann (1)

 

 

 

Vorschau Handball TSG Wittenberg 02.04.2011

 

Letzten Heimspiele JSpG und TSG II

Verbandsliga TSG gegen HSV 2000 Zerbst

 

 

Anhaltliga JSpG Wittenberg ALD:

 

Am Samstag, 02.04., um 11:45 Uhr trifft in der Wittenberger Stadthalle die JSpG Wittenberg in ihrem letzten Heimspiel der Saison auf die JSpG Elbe/Kühnau 2. Die Gastgeber liegen derzeit mit vier Punkten mehr vor den Kühnauern im Mittelfeld der Tabelle. Von der Papierform her wird es dabei ein Spiel auf Augenhöhe werden, bei dem die Tagesform entscheidend sein wird. Nur mit einem Erfolg können die Kühnauer noch die Chance wahren, an den Wittenbergern vorbeizuziehen. Das Hinspiel konnten die Lutherstädter mit 19:18 für sich entscheiden. Abzuwarten bleibt weiterhin, wie sich der Krankenstand auf den Kader beider Teams auswirken könnte. Wenn es denn Wittenbergern gelingt, die zuletzt gezeigten Stärken abzurufen, haben sie durchaus Siegchancen in der Partie.

 

Anhaltklasse Männer:

 

Am Sonnabend, 02.04.2011 um 15:00 Uhr kommt es in der Stadthalle zum letzten Städtederby in der Rückrunde der Anhaltklasse. Mit der TSG Wittenberg II und dem HBC Wittenberg treffen im letzten Heimspiel der TSGer zwei Mannschaften aufeinander, deren Wege sich nach der Saison trennen werden. Die Gäste sind unangefochtener verlustpunktfreier Spitzenreiter und werden als Staffelsieger in die Anhaltliga aufsteigen. Sie konnten sich aber in den letzten Spielen nicht mehr so entscheidend, wie in der Hinrunde in Szene setzen. Die Wittenberger hingegen dümpeln im Tabellenkeller vor sich hin. Beides dürfte am Samstag vergessen sein, weil zahlreiche Spieler aufeinandertreffen, die sich seit Jahren bereits kennen. Auf Wittenberger Seite bleibt abzuwarten, wie sich die personelle Situation gegenüber dem Auftritt der Vorwoche gestalten wird.

 

Verbandsliga Männer Süd:

 

Am Sonnabend, 02.04.2011, hat die TSG Wittenberg um 17:00 Uhr in der Stadthalle das nächste Heimspiel zu bestreiten. Diesmal treten die Lutherstädter gegen den HSV 2000 Zerbst an.

Für beide Mannschaften ist diese Begegnung von großer Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf. Sowohl die TSG Wittenberg als auch die Zerbster gehören derzeit zur unmittelbaren Abstiegszone, die mit dem SV Steuden komplettiert wird. Dabei haben die Wittenberger mit ihrer Niederlage gegen die SGS den Anschluss an die davor platzierten Teams verloren. Den Gästen aus Zerbst gelang mit einem fulminanten Schlussspurt ein klarer 32:21 Erfolg über Mitkonkurrent Steuden, dem höchsten Sieg seit Jahren. Mit den „Rückkehrern“ beim HSV erhielt Coach Bodo Benecke mehr Alternativen in Angriff und Abwehr, was die Formkurve nach oben schnellen ließ und das Selbstbewusstsein im Team stärkte. Die Wittenberger können auf diese Erfolgserlebnisse nicht zurückgreifen. Angesichts der Verletztenmisere hat sich zudem die Wechselbank der TSGer stark ausgedünnt. Trotzdem wollen sich alle Wittenberger bis zum letzten Spieltag mit guten Leistungen präsentieren und noch den einen oder anderen Punkt gewinnen. Angesichts der noch völlig offenen Abstiegsfragen in allen Spielklassen ab zweiter Bundesliga lastet dabei der größere Druck bei den Gästen aus Zerbst. So ist selbst bei einem Erfolg der Zerbster der Klassenerhalt noch völlig vakant. Die Wittenberger können sich also vorab schon auf eine sehr umkämpfte Partie einstellen. Coach Matthias Fechner wird dabei vor allem den bisher überragenden Rückraumspieler Daudert im Blick haben. Dieser wird nun durch Rückkehrer Steffen (DRHV II) und Tobias Els unterstützt. Zudem konnte sich die Abwehr der Zerbster mit dem 1,90 m großen Hannes Pöls verstärken. Dass die Wittenberger auch einen guten Schlussspurt hinlegen können, haben sie gegen die SGS gezeigt, als sie in der letzten Viertelstunde nur noch vier Gästetreffer zuließen. Damit dürfte für ein mehr als spannungsgeladenes Spiel gesorgt sein.

 

 

Spielbericht aus der Sicht der SGS:

Verbandsliga Süd, 27.03.2011

TSG Wittenberg - SG Saaletal      26:39      (11:22)


SGS feiert 6. Auswärtssieg in Folge
Lisker mit überragendem Debüt als Co-Trainer

Von Matthias Lisker

Am 20. Spieltag zu ungewohnter Zeit (Sonntag 13.00 Uhr) musste die SGS (2. Tabellenplatz) beim fast sicheren Absteiger und Tabellenschlusslicht TSG Wittenberg antreten. Das die Lutherstädter aber nicht zu unterschätzen sind war dem gesamten Team bewusst. Schließlich musste man im Vorjahr mit einer deutlichen Niederlage die Heimreise antreten. Diesmal machten es die Eichardt- Schützlinge besser und traten mit einem nie gefährdeten 26:39 Auswärtserfolg den Heimweg an.

Vom Anpfiff an übernahmen die Gäste aus dem Saaletal die Initiative. Die 1:0 Führung der Lutherstädter konnte man schnell ausgleichen und seinerseits in Front gehen (1:2). Beim 3:3 konnte der Gastgeber letztmalig ausgleichen, von nun an baute die SGS ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Vor allem Dober und Sträletzky, der den erkrankten Wedwitschka hervorragend vertrat, drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Über die Stationen 5:10 und 8:16 ging es mit einer komfortablen 11:22 Führung in die Kabine.

In der Pause mahnte Coach Eichardt, diesmal mit Lisker und dem verletzten Müller statt Stöckl und Kötteritzsch an seiner Seite, die Zügel auch im 2. Abschnitt nicht schleifen zu lassen. Die mit dem Rücken zur Wand stehenden Wittenbergern würden in der 2. Hälfte mit Sicherheit alles versuchen um der Partie noch eine Wendung zu geben.

Die Trainerworte stießen aber auf offene Ohren. Auch nach Wideranpfiff hielt man das Tempo hoch und erhöhte den Vorsprung stetig. Über 15:30 und 18:33 erzielte die SGS beim 20:37 die höchste Führung. Allerdings deutete sich hier schon an, dass man aufgrund des komfortablen Vorsprungs nicht mehr ganz bei der Sache war. In den letzten Minuten der Partie gab Keeper T. Enke nach fast einjähriger Verletzungspause sein Comeback im Tor der Reichardtswerben-Prittitzer. Mit mehren guten Paraden gelang ihm ein Einstand nach Maß. Er verdiente sich genau wie Dober (mit 17 Treffern erneut bester Schütze) und Sträletzky ein Sonderlob der Trainer. Die TSG konnte bis zum Schlusspfiff zwar noch auf 13 Tore verkürzen, die Freude über den 6. Auswärtssieg in Folge wurde dadurch aber nicht getrübt. Mit einem 26:39 Sieg verließ die SGS das Parkett der Wittenberger Stadthalle.

„Wenn wir das Ding bis zum Schluss konsequent durchspielen werfen wir 6 Tore mehr und Wittenberg 6 weniger. Da ich aber aus eigener Erfahrung weiß, das es schwierig ist bei einem so großen Vorsprung noch 100% zu geben mache ich meinen Jungs auch keine großen Vorwürfe.“ so ein, bis auf die Schlussviertelstunde, zufriedener SGS-Coach Eichardt.
SGS : Laukner, Kuckuk & T. Enke im Tor; Korn 2, Faust 1, Dober 17/6,
          Jänckel 1, Eichentopf, Sträletzky 9, Laue 1, S. Enke 4, Rumler 3

Zitiert nach: http://www.tsv1896.de/, 28.03.2011

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSGer musste die Überlegenheit der SGS anerkennen

 

Von K. Fuchs

Am Sonntag unterlag die TSG Wittenberg der SG Saaletal-Reichhardtswerben-Prittitz mit 26:39 Toren. Das es am Ende auf Seiten der Wittenberger partielle Frustationen gab, lag an der gezeigten spielerischen Leistung in Hinblick auf eine mitunter desolate Chancenverwertung.

Die Wittenberger fanden gut in die Partie und gestalteten die Anfangsphase mit einem 3:3 ausgeglichen. Es zeigte sich jedoch bereits in den ersten Minuten, dass die Wittenberger mit dem schnellen Umkehrspiel der SGS Schwierigkeiten hatten. Mehrere ausgelassene klare Torchancen der Wittenberger wurden von den Gästen sofort bestraft. Mit einem Zwischenspurt zogen sie innerhalb weniger Minuten vom 4:5 auf 7:15 davon. Die Auszeit des Wittenberger Trainers brachte weder neue Impulse noch wurde der Spielfluss der SGS dadurch entscheidend gestört. Es gelang den Gästen immer wieder klare Torgelegenheiten herauszuspielen. Zudem besaßen sie mit Kenny Dober einen Spielmacher der quasi schalten und walten konnte, wie er wollte. Mit dem Abpfiff hatte er zum Erfolg seines Teams wie in der Vorwoche erneut 17 Tore beigesteuert. Es war schon fast eine Kuriosität, die dem auffälligsten Spieler mit der Nummer 22 kurz vor der Pause gelang. Per Siebenmeter erzielte er das 22. Tor gegen die Wittenberger Nr. 22, Ronny Klauser. Damit hatten die Gäste zur Pause beim 11:22 nicht nur doppelt so viele Treffer wie die TSGer erzielt, sondern gleichzeitig auch den Spielausgang zu ihren Gunsten vorentschieden.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Die Wittenberger konnten ihre herausgespielten Chancen nicht verwerten und die Gäste kamen über den Gegenstoß und Dubletten zu einfachen Toren. Zudem wurde jetzt immer wieder der Einläufer sehr gut in Szene gesetzt und konnte Tor um Tor erzielen. Nach einer Viertelstunde hatten sich damit die Saaletaler bereits komfortabel auf 35:19 Tore abgesetzt. Für die Schlussphase des Spiels drohte nun, bedingt durch die nachlassende Kondition, den Lutherstädtern eine klare Niederlage mit mehr als 40 Gegentoren. Doch die Wittenberger steckten nicht auf und zwangen mit einer offensiven Deckung die Gäste zu Fehlern. Plötzlich war bei den Gastgebern auch im Angriff der Knoten geplatzt und sie erzielten mehrere Tore in Folge. Die SGS hingegen schaffte oder wollte das 40. Tor nicht mehr werfen. So konnten die nie aufsteckenden Wittenberger die Schlussphase mit 7:4 Toren klar zu ihren Gunsten entscheiden. Dies bedeutete am Ende aber nur Ergebniskosmetik gegen ein, an diesem Tag in allen Belangen überlegenes Gästeteam, dass auch in dieser Höhe verdient gewann. Die Wittenberger können in den verbleibenden Spielen nun befreit aufspielen. Nach dem klaren Erfolg des HSV 2000 Zerbst am Vortag gegen Steuden ist der Abstand auf das nächstplatzierte Team bereits auf acht Punkte angewachsen und somit der Abstieg aus der Verbandsliga bei fünf ausstehenden Spielen quasi besiegelt. Andererseits sollte aber allen Beteiligten bewusst sein, was hier ein kleiner Verein mit seinem Minikader in zwei Jahren bisher geleistet hat, grenzt schon an ein kleines Wunder.

 

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause (3); Marcus Richter (5); Sebastian Kraatz (3); Patrick Lehmann; Franz Hildebrandt (3); Daniel Köhler (1); Rene Seiffert (11/6); Manuel Mattheß; Norman Ließ

 

Zeitstrafen:; TSG 12;  SG Saaletal-Reichhardtswerben-Prittitz 8

Siebenmeter: TSG 6/7; SG Saaletal-Reichhardtswerben-Prittitz 6/6

 

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

Apollensdorf gewinnt Stadtderby gegen TSG Wittenberg II

 

Mit einem 23:20 Erfolg endete das Stadtderby des SV 09 Apollensdorf gegen die TSG Wittenberg II.

Beide Mannschaften mussten im Vorfeld aus unterschiedlichen Gründen auf Spieler verzichten, was gerade in der Anfangsphase in Abstimmungsproblemen deutlich wurde. Während in den Anfangsminuten die TSGer die ersten Akzente setzen konnten, drehten die Gastgeber mit einem 6:1-Lauf die Partie zu ihren Gunsten. Vor allem gegen die Würfe aus dem Rückraum von Mathias Lippmann und Alexander Jost vom Kreis fanden die Schwarz-Gelben zunächst keine Gegenmittel. Hinzu kam im Angriff eine eklatante Abschlussschwäche, als reihenweise hochkarätige Chancen ausgelassen wurden. Auch nach einer Auszeit setzte hier keine Besserung ein. Zwar war auf den Wittenberger Keeper Christoph Bäck Verlass und die Deckung war der deutlich bessere Part im TSG-Spiel, doch wurde beides über technische Fehler und Fehlwürfe im Angriff zu Nichte gemacht. Die Gastgeber konnten so über Dubletten und schnelle Gegenstöße zwischenzeitlich auf 12:6 Tore enteilen. Ein Doppelschlag kurz vor dem Seitenwechsel brachte den Gästen nochmal die Chance in dieser Partie etwas zu bewegen. Nach dem 12:8 gerieten die TSGer jedoch erneut deutlicher in Rückstand. Bis auf 16:10 konnten sich die Apollensdorfer absetzen, als den Gästen ein 7:2-Lauf gelang. Beim 18:17 war nun der Spielausgang wieder völlig offen. Die Apollensdorfer reagierten sofort mit einer Auszeit. Noch waren immerhin zehn Minuten zu spielen. Während die Gastgeber nun sichtbar verunsichert in dieser Phase nur noch auf Einzelaktionen setzten, warfen die TSGer ihre Chancen regelrecht weg. Allein dreimal bestand die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen, was durch Fehlpässe leichtfertig vertan wurde. Selbst in der Folgezeit blieb der Punktgewinn bis drei Minuten vor dem Abpfiff noch in Reichweite, als die Apollensdorfer mit einem Doppelschlag das Spiel zu ihren Gunsten entschieden. Angesichts von zehn Fehlwürfen und fünf technischen Fehlern der TSGer in den letzten zehn Minuten war der Erfolg der Apollensdorfer verdient. Die Schwarz-Gelben hatten sich aber gegenüber dem Hinspiel deutlich verbessert. Sie schnupperten sogar zeitweilig in diesem Spiel am durchaus möglichen Punktgewinn. Sie brachten sich aber selbst um diesen Lohn, könnte das Fazit der Partie lauten. In den verbleibenden drei Spielen können die TSGer nun völlig unbeschwert aufspielen, denn sie treten ausschließlich nur noch gegen Teams der Spitzengruppe an.

 

So trat SV 09 Apollensdorf an:

 

Lars Haupt (Tor); Mario Zuber; Ulrich Anthes (4/3); Jörg Höhne; Alexander Jost (6); Steffen Haupt (1); Frank Bender (4); Martin Bolewski (1); Mathias Lippmann (5); Dietmar Schulze (1); Tobias Richter (1);

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (4); Christian Höse; Jörg Reuter, Kurt Fuchs; Rene Schönemann; Dirk Frischkemuth-Boecker (3); Thomas Wildgrube; Martin Busch (3); Marian Knorr (8/2); Manuel Mattheß (2/1)

 

Anhaltklasse Männer

 

Am Samstagabend, 26.03.2011, steht um 17:00 Uhr in der Grieboer Sporthalle das nächste Stadtderby für die TSG Wittenberg II an. Diesmal ist der Gastgeber SV 07 Apollensdorf favorisiert, der auch das Hinspiel deutlich für sich entscheiden konnte. Inwieweit es den Schwarz-Gelben gelingt, die Tempogegenstöße der Apollensdorfer zu verhindern, wird sich im Spiel zeigen. Nur dann besteht die Chance auf einen Punktgewinn für die Wittenberger.

 

 

Verbandsliga Süd:

 

Am Sonntag, 27.03.2011, um 13:00 Uhr Sommerzeit bestreitet die TSG Wittenberg in der Stadthalle Wittenberg gegen die SG Saaletal-Reichhardtswerben-Prittitz in der Verbandsliga ihr nächstes Punktspiel. Angesichts der Verstärkung aus Naumburg-Stößen und dem soliden Kader sollte seitens der SGS 2010/11 um die Medaillenvergabe mitgespielt werden. Die Spielgemeinschaft hat in dieser Saison neben der Heimstärke in der Rückrunde auch verstärkt auswärts punkten können. Gegenwärtig liegen sie auf Platz 2 in der Verbandsliga und damit auf Medaillenkurs. Die SG Saaletal verfügt dabei über ein sehr kompakt auftretendes und eingespieltes Team, das vor allem in der Abwehr entscheidende Grundlagen für die bisherigen Erfolge legte. Sie sind aus allen Positionen heraus im Angriff torgefährlich und lassen sich kaum durch zwischenzeitliche Rückstände aus ihrem Spielkonzept bringen. In blendender Verfassung ist gegenwärtig Kenny Dober, dem in den letzten beiden Spielen insgesamt 31 Treffer gelangen.

Die TSGer sind im Spiel nur krasser Außenseiter und können unbeschwert aufspielen. Sollte die theoretische Chance auf den Klassenerhalt noch erhalten bleiben, dann sind weitere Punktverluste in den letzten sechs Spielen tunlichst zu vermeiden.

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterliegt im Kellerduell dem SV 1925 Steuden

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga unterlag die TSG Wittenberg dem SV 1925 Steuden mit 27:33 Toren. Damit haben sich die Steudener im Ringen um den Klassenerhalt etwas Luft verschafft, während für die Wittenberger nach dieser Niederlage diese Chance nur noch theoretisch besteht. Der Rückstand auf den Nächstplatzierten, den HSV 2000 Zerbst, beträgt bei noch ausstehenden sechs Spielen für die Lutherstädter nun schon sieben Zähler.

Von Anbeginn konnten die Gastgeber über ihre körperliche Präsenz die ersten Akzente setzen. Während die Wittenberger Deckung durchaus solide stand, gelang es im Angriff wiederholt nicht, die sich bietenden Chancen auch zu nutzen. Die daraus resultierenden Tempogegenstöße brachten den Gastgeber in der Anfangsphase bereits mit 4:1 Toren in Führung. Die Lutherstädter zeigten aber Einsatzwillen und Kampfbereitschaft und ließen ein weiteres Anwachsen des Rückstandes bis Mitte der ersten Spielhälfte nicht zu. Den sehr torgefährlichen Kreisläufer Ronny Voigt hatten die Wittenberger Abwehr weitgehend neutralisieren können. Zudem boten beide Wittenberger Torhüter den nötigen Rückhalt. Beim Stand von 7:9 gelang es den TSGern aber trotz mehrerer Möglichkeiten nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Ein 6:1-Zwischenspurt der Steudener sorgte dann wieder für einen beruhigenden Vorsprung der Gastgeber. Mit einem 17:11 zur Halbzeit wurden die Seiten getauscht.

Nachdem Wiederanpfiff vergaben die Wittenberger erneut zahlreiche Torchancen und es unterliefen ihnen Ballverluste, die die Steudener zu nutzen wussten. Innerhalb von zehn Minuten waren die Gastgeber bereits auf 24:15 enteilt, was fast einer Vorentscheidung in der Partie gleichkam. Die Wittenberger konnten sich aber mit einem 7:2-Lauf ins Spiel zurück kämpfen. Zwölf Minuten vor Ultimo betrug der Vorsprung der Steudener nur noch vier Tore. Um den Lauf der Gäste aus der Lutherstadt zu unterbrechen reagierte der Steudener Coach beim Stand von 26:22 sofort mit einer Auszeit. Diese Maßgabe hatte Erfolg. Den Gastgebern gelang es mit einem Doppelschlag die Wittenberger wieder auf Distanz zu halten und sie behaupteten diesen Vorsprung bis zum Abpfiff.

In den nächsten Spielen geht es für die Wittenberger dann gegen Teams aus dem Vorderfeld der Tabelle und vielleicht gelingt es mit einem unbeschwerten Aufspielen für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Silvio Knorr (Tor); Siegfried Bischoff (Tor); Holger Krause (1); Rene Seiffert (9/4); Marcus Richter (4); Sebastian Kraatz (4); Norman Ließ (3); Patrick Lehmann (2); Daniel Köhler (2); Franz Hildebrandt (2); Manuel Mattheß; Christian Jurk

 

Zeitstrafen: Steuden 14 min TSG 10 min

Siebenmeter: Steuden 4/5 TSG 4/6

 

 

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II gewinnt das Stadtderby gegen TSV Griebo

 

Mit einem 23:21 Erfolg hat der Tabellenvorletzte, die TSG Wittenberg II, das Kellerduell gegen den TSV Griebo gewinnen können. Damit wurde der Anschluss an die davor platzierten Teams hergestellt.

Den besseren Start hatten dabei die Grieboer die über ihren torgefährlichen Rückraum und den Kreis immer wieder zu Torerfolgen kamen. Erleichtert wurde diese 6:4-Führung der Gäste durch eine Vielzahl von Ballverlusten und technischen Fehlern auf Wittenberger Seite in der ersten Viertelstunde. Dann drehte die TSG Wittenberg mit einem 4:1-Lauf das Spiel. Vor allem über die linke Angriffsseite konnten sich Dirk Frischkemuth-Boecker und Martin Busch immer wieder erfolgreich durchsetzen. Mit einer verbesserten Deckungsarbeit durch frühzeitiges Stören und Unterbinden von Kreisanspielen übernahmen nun die TSGer zunehmend die Initiative auf dem Parkett. Allein die Chancenverwertung erwies sich als Manko. So lagen die Wittenberger zur Pause mit 12:10 Toren in Führung. Nach dem Wechsel knüpften die TSGer an ihre solide Deckungsarbeit an. Dies begünstigte eine zwischenzeitliche 21:16 Führung acht Minuten vor Spielende. Die nie aufsteckenden Grieboer konnten zwar den Rückstand verkürzen. Sie schafften es aber nicht mehr, den verdienten Erfolg der TSGer zu verhindern. Die Wittenberger zeigten mehr Entschlossenheit in Abwehr und Angriff und agierten an diesem Tag mannschaftlich geschlossener als die Grieboer.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

                                        

Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (2); Christian Höse (4); Patrick Gerlach (4); Kurt Fuchs; Rene Schönemann; Thomas Wildgrube (1/1); Jörg Reuter; Dirk Frischkemuth-Boecker (6); Martin Busch (4); Michael Kuhn (1); Guido Böttcher (1)

 

So trat TSV Griebo an:

 

Thomas Klinke (Tor); Ingo Fischer (Tor); Stefan Lehnelt (4); Paul Grasenack (5); Steffen Weis; Johannes Kohn (4); Peter Grasenack (4); Andy Berger; Christian Mertes (1/1); Mario Mittag (1); Wolfgang Förster; Rene Pepet (2)

 

 

 

 

JSpG Wittenberg überrascht mit Kantersieg über HSV 2000 Zerbst

Von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltliga der Jugend D gewann die JSpG Wittenberg gegen den Tabellennachbarn HSV 2000 Zerbst mit 28:9 Toren.

Diese Deutlichkeit des Sieges war im Vorfeld von keinem erwartet worden. Die Wittenberger fanden aber sehr gut in die Partie und lagen in der Anfangsphase schnell mit 5:2 Toren in Führung, als der kurzzeitige Ausfall der Anzeige für Verwirrung sorgte. Danach entwickelte sich ein durchaus einseitiges Spiel in dem die Gastgeber über eine gute Deckungsarbeit ein variables Angriffsspiel aufzogen. So konnte die Führung der Lutherstädter bis zur Pause bis auf 12:5 ausgebaut werden. Was sich nach Wiederanpfiff abspielte war auf Wittenberger Seite hingegen phänomenal. Aufbauend auf einem sich immer weiter steigernden Christoph Wessel im Tor ließen die Wittenberger vierzehn Minuten lang keinen einzigen Treffer der Zerbster mehr zu. In der gleichen Zeit spielten sich die Lutherstädter in einen regelrechten Spielrausch und entschieden mit einem 12:0-Lauf das Spiel frühzeitig zu ihren Gunsten. Einziger Wermutstropfen war das Auslassen zahlreicher weiterer Torgelegenheiten. So scheiterten gleich drei JSpG-Spieler völlig freistehend am Zerbster Keeper bzw. dem Gebälk. Die Gäste, die zwischenzeitlich völlig von der Rolle waren, konnten sich bei ihrem Torwart bedanken, der eine noch höhere Niederlage für sein Team vereitelte. Angesichts der gezeigten Leistung stellt sich nur die Frage, ob es im weiteren Saisonverlauf gelingt, hier Konstanz an den Tag zu legen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (1); Paul Maßny (5/2); Tobias Wegrzynowicz (5); Pascal Beyer (6); Maximilian Domke (10/1); Tom Germer (1); Toni Wildgrube

 

 

Vorschau Handball TSG Wittenberg 19.03.2011

Von K. Fuchs

 

Anhaltliga JSpG Wittenberg ALD:

 

Am Samstag, 19.03., um 12:30 Uhr trifft in der Wittenberger Stadthalle die JSpG Wittenberg auf den HSV 2000 Zerbst. Die Gastgeber liegen derzeit mit vier Punkten mehr vor den Zerbstern im Mittelfeld der Tabelle. Von der Papierform her wird es dabei ein Spiel auf Augenhöhe werden, bei dem die Tagesform entscheidend sein wird. Das Hinspiel konnten die Lutherstädter mit 17:16 für sich entscheiden. Abzuwarten bleibt weiterhin, wie sich der Krankenstand auf den Kader beider Teams auswirken könnte. Wenn es denn Wittenbergern gelingt, die zuletzt gezeigten Stärken abzurufen, haben sie durchaus Siegchancen in der Partie.

 

Anhaltklasse Männer:

 

Am Sonnabend, 19.03.2011 um 16:00 Uhr kommt es in der Stadthalle zum ersten Städtederby in der Rückrunde der Anhaltklasse. Mit der TSG Wittenberg II und dem TSV Griebo treffen zwei unmittelbare Tabellennachbarn aufeinander. Die Gäste haben derzeit drei Punkte mehr auf dem Konto, als die Wittenberger Reserve. Beide Teams mussten am letzten Spieltag Niederlagen hinnehmen. Auf Wittenberger Seite könnte sich die personelle Situation gegenüber dem Auftritt der Vorwoche etwas entspannen. Da sich zudem die Spieler seit Jahren bereits kennen, dürfte der Ausgang der Partie durchaus offen sein. Das Hinspiel entschied der TSV Griebo mit 25:19 Toren für sich.

 

Verbandsliga Männer Süd:

 

Am Sonnabend, 19.03.2011, hat die TSG Wittenberg um 16:00 Uhr in der Germania Sporthalle Schafstädt erneut eine Auswärtsbegegnung zu bestreiten. Diesmal treten die Lutherstädter gegen den SV 1925 Steuden an.

Für beide Mannschaften ist diese Begegnung von immenser Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf. Sowohl die TSG Wittenberg als auch die Steudener liegen derzeit am Ende der Tabelle. Mit dem HSV 2000 Zerbst wird die gegenwärtige unmittelbare Abstiegszone komplettiert. Dabei haben beide Mannschaften in der Vorwoche Niederlagen hinnehmen müssen, wussten aber über weite Strecken zu überzeugen. Vor allem die knappe Niederlage der Steudener gegen das Spitzenteam der SG Kühnau dürfte neue Kräfte freigesetzt haben. Die Wittenberger können sich bereits vorab auf eine umkämpfte Partie einstellen. Coach Matthias Fechner wird dabei vor allem den bisher überragenden Steudener Kreisspieler Ronny Voigt im Blick haben, der im Hinspiel zur 31:32 Niederlage der Wittenberger allein 12 Tore beisteuerte. Beide Mannschaften haben in der Zwischenzeit zudem Leistungsträger verloren, die es zu kompensieren gilt.

Nun treffen die beiden Teams direkt in einem Kellerduell aufeinander. Nur der Gewinner der Partie hat die Chance den Anschluss auf die davorliegenden Mannschaften nicht aus den Augen zu verlieren. Angesichts des deutlich schwereren Restprogramms der Steudener mit nur noch zwei Heimpartien, lastet auf den Gastgebern zusätzlicher Druck. Damit dürfte für Hochspannung in diesem Vier-Punkte-Spiel gesorgt sein.

 

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG hielt beim MSV Schkopau die Partie lange Zeit völlig offen

 

Von K. Fuchs

 

Die Spieler der TSG Wittenberg kehrten mit einer 25:30-Niederlage aus Merseburg zurück. Damit konnte das favorisierte Team des MSV Buna Schkopau erstmals gegen die Wittenberger punkten. Das Ergebnis täuscht aber über den Spielverlauf hinweg.

Die Wittenberger begannen mit ihrem personellen Restaufgebot die Partie sehr konzentriert. Sie bestimmten sogar die Anfangsphase und lagen mehrfach mit einem Tor in Führung. Vor allem Sebastian Kraatz setzte immer wieder entscheidende Impulse und glänzte als Vollstrecker. Ihm zur Seite standen Rene Seiffert und Franz Hildebrandt, die mit ihrem Kombinationsspiel die Gastgeber narren konnten. Da die Deckung der Wittenberger sehr solide stand, kamen die Schkopauer Angreifer nicht wie in den Spielen zuvor zum Zuge. Erst kurz vor dem Seitenwechsel konnten sie sich eine Zwei-Tore-Führung herauswerfen. Mit 12:10 zur Pause für Schkopau blieb die Partie noch völlig offen. In Hälfte zwei netzte vor allem Marcus Richter aus dem Rückraum und per Tempogegenstoß im Schkopauer Gehäuse ein. Sechsmal traf er allein nach der Pause. Die Schkopauer hatten ihrerseits das Tempo im Spiel verschärft, um angesichts der gefüllten Wechselbank konditionelle Vorteile in der Schlussphase auszuspielen. Dieser Schachzug von MSV-Coach Harry Renner ging am Ende sogar auf. Einen Zwischenspurt der Gastgeber zum 26:19 konnten die Lutherstädter mit einem 5:1-Lauf ihrerseits noch egalisieren. Sieben Minuten vor dem Ende war das Spiel beim 27:24 wieder offen und ein Punktgewinn der Wittenberger noch im Bereich des Möglichen. Die Aufholjagd der Lutherstädter hatte jedoch Kraft gekostet, die nun in den Schlussminuten fehlte, um dem Gastgeber erneut Paroli bieten zu können. So ging die Partie mit 25:30-Toren aus Wittenberger Sicht verloren. Dabei wurde das Auftreten der Wittenberger nicht nur vom MSV-Trainer gelobt, der von der Spielweise angesichts des personellen Aderlasses überrascht war, auch das Schiedsrichtergespann fand am Ende anerkennende Worte. Trotz des Ergebnisses waren die Wittenberger unter Coach Matthias Fechner aber mit ihrem Auftritt hochzufrieden. In allen Mannschaftsteilen wurde aufopferungsvoll gekämpft. Darauf lässt sich in den kommenden Spielen durchaus aufbauen. Dies ist auch unbedingt erforderlich, wenn es am kommenden Spieltag zum Kellergipfel nach Steuden geht. Eins haben sich die Wittenberger auf ihre Fahnen geschrieben, bis zum letzten Spieltag wollen sie noch alles geben, um Tore zu erzielen und ihr Punktekonto in der Verbandsliga zu erhöhen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (7); Rene Seiffert (6/1); Norman Ließ (2); Sebastian Kraatz (7); Franz Hildebrandt (3); Patrick Lehmann; Martin Busch;

 

Zeitstrafen: MSV Buna Schkopau 2 min      TSG 4 min     

Siebenmeter: MSV Buna Schkopau 4/5        TSG 1/2         

 

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II unterlag Finken Raguhn II

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 27:17 Niederlage im Gepäck kehrte der Tabellenvorletzte, die TSG Wittenberg II, von ihrem Spiel in Wolfen gegen SV Finken Raguhn II zurück.

Die Wittenberger konnten sich dabei trotz ihrer personellen Besetzungsprobleme in den ersten zwanzig Minuten sehr gut behaupten. Den favorisierten Gastgebern gelang es nicht, sich über ihr variables Rückraumspiel entscheidend in Szene zu setzen. Bis zum 8:8 konnten die Lutherstädter die Partie völlig offen halten. Erst kurz vor der Pause, als die Wittenberger mehrere Torgelegenheiten nicht verwerten konnten und ihnen Ballverluste unterliefen, setzten sich die Raguhner über Tempogegenstöße noch auf 14:10 Tore ab. Nach dem Wechsel fanden die TSGer zunächst überhaupt nicht mehr ins Spiel. Elf torlose Minuten nutzte der Gastgeber, um sich auf 20:10 abzusetzen. Selbst ein Überzahlspiel konnte nicht genutzt werden. Dies kam einer Vorentscheidung in diesem Spiel gleich. Es ist aber den Wittenbergern hoch anzurechnen, dass sie bis zum Abpfiff um eine Resultatverbesserung kämpften, so dass der Rückstand nicht weiter anwuchs. Für ein besseres Resultat fehlten an diesem Tag einfach die spielerischen Alternativen. Angesichts der Lauf- und Einsatzbereitschaft gab es deshalb trotz der Niederlage zufriedene Gesichter auf Wittenberger Seite. Hier ragten beide TSG-Torhüter aus der geschlossenen Mannschaftsleistung noch heraus. Einmal Siegfried Bischoff im Tor und der zweite Keeper Christoph Bäck, der als Feldspieler im Mittelblock und am Kreis sehr überzeugend agierte.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

                                        

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (3); Christian Höse (1); Fuchs, Kurt (1), Patrick Gerlach (1); Rene Schönemann(7/4); Jörg Reuter (1); Ralph Weiser; Guido Böttcher (3);

 

Vorschau Handball 13.03.2011

Von K. Fuchs

Verbandsliga Süd Männer:

 

Am Sonntag, 13.03.2011, trifft die TSG Wittenberg um 14:00 Uhr in der Merseburger Rischmühlenhalle auf Gastgeber MSV Buna Schkopau.

Für beide Mannschaften hat diese Begegnung eine besondere Bedeutung. Die Schkopauer verloren nach einem Saisonauftakt nach Maß nach der Niederlage in Wittenberg den Anschluss an die Tabellenspitze. Zwischenzeitlich lagen sie im unteren Tabellendrittel und konnten erst in den letzten Spielen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Mit 17:17-Punkten liegen sie gegenwärtig im Mittelfeld auf Platz 9 der Verbandsliga. Sie sind ein sehr heimstarkes Team, denn 12 Punkte wurden vor heimischem Publikum erspielt. Die Wittenberger hingegen haben gegen den MSV bisher eine makellose Bilanz. In ihren bisherigen Partien konnten sie das Parkett stets als Sieger verlassen. Der einzige Auswärtserfolg seit Verbandsligazugehörigkeit gelang den Lutherstädtern beim MSV in der Vorsaison. In der Zwischenzeit hat sich die Zusammensetzung beider Teams deutlich verändert. Beim Schlusslicht der Liga haben Abgänge in der laufenden Saison und Verletzungen zu einer Ausdünnung des Kaders geführt. Die Schkopauer hingegen können nach auskurierten Blessuren aus dem Vollen schöpfen. Hintergrund dafür sind die guten Kontakte des Gäste-Trainers Harry Renner nach Wolfen. Mehrere Spieler ließen sich nach dem Rückzug der Wolfener Reserve zu einem Wechsel zu ihrem Ex-Trainer bewegen. Die letzten Erfolge brachten zudem das nötige Selbstvertrauen für die weiteren Spiele. Deshalb wollen die Gastgeber nun den Bock umstoßen und ihrer Favoritenrolle gegenüber den Wittenbergern gerecht werden. Das die Lutherstädter dies anders sehen, ist nur allzu verständlich. So bleibt abzuwarten, wessen Serie mit Spielende bestehen bleibt.

 

Anhaltliga Männliche Jugend D

 

Am Sonntag, 13.03.2011, um 13:30 Uhr trifft die JSpG Wittenberg in der Krondorfer Sporthalle in Wolfen-Bitterfeld auf den SV Finken Raguhn. Dabei treffen zwei Teams aus dem Mittelfeld aufeinander, die nur durch zwei Pluspunkte voneinander getrennt sind. Die Gastgeber verfügen über einen ausgeglichenen Kader und können auf 14:16 Punkte verweisen. Vor allem im Angriff wussten die Raguhner bisher zu überzeugen und im Tor können sie auf einen „Meister seines Faches“ bauen. Mit zwei Punkten Rückstand befinden sich die Wittenberger einen Platz dahinter. Sie liegen derzeit auf Platz 7 unter elf Mannschaften. Im Hinspiel mussten sich die Wittenberger am Ende mit 12:14 Toren knapp geschlagen geben. Beide Mannschaften kehrten am letzten Spieltag mit deutlichen Niederlagen heim. So bleibt abzuwarten, wem es gelingt, im Spiel die entscheidenden Impulse zu setzen.

 

Anhaltklasse Männer

 

Den Abschluss des Spieltages bildet die Partie SV Finken Raguhn II gegen TSG Wittenberg II. Der Anpfiff erfolgt am 13.03.2011, um 15:00 Uhr ebenfalls in der Sporthalle Krondorf. Beide Mannschaften konnten am letzten Spieltag gewinnen. Im Hinspiel in Wittenberg zehrten die Raguhner von einem Blitzstart und retteten den 28:26 Erfolg noch über die Zeit. Die aufsteigende Formkurve der Wittenberger zeigt, dass hier durchaus zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander treffen, so dass der Spielausgang völlig offen ist.

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg trotz Niederlage zufrieden

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 14:35-Niederlage im Gepäck kehrte die JSpG Wittenberg vom Spiel in Roßlau gegen das Spitzenteam aus Kühnau zurück.

Die favorisierten Gastgeber hatten nur in den Anfangsminuten ein paar Abstimmungsprobleme mit den Wittenbergern. Dann konnten sie sich mit einem 6:1-Lauf auf 8:3 Tore absetzen. Die Lutherstädter hatten sich als krasser Außenseiter für die Partie zwei Ziele gestellt. Zum einen wollten sie mehr Tore als im Hinspiel erzielen. Dies gelang ihnen mit sechs Treffern bereits bis zur Halbzeit. Mit einem 19:6 für die JSpG Elbe/Kühnau wurden die Seiten getauscht. In der zweiten Spielhälfte sollte dann das zweite Vorhaben realisiert werden. Die Niederlage sollte nicht mehr als zwanzig Tore betragen. Erst in den letzten beiden Minuten konnten die Gastgeber dieses Vorhaben noch knapp durchkreuzen. Trotz des klaren Endstandes waren die Wittenberger durchaus zufrieden. Einmal mussten sie ohne Wechselspieler auskommen. Zum anderen zeigten das Team Einsatz- und Laufbereitschaft und kam immer wieder zu Torchancen. Gegenüber dem Hinspiel, als man sprichwörtlich überrannt wurde und die Mannschaft sich aufgab, war davon diesmal keine Spur zu sehen. Deshalb gab es am Ende von den Siegern, mitgereisten Eltern und Betreuern zahlreiche lobende Worte für die Wittenberger, die sich entsprechend ihren Möglichkeiten teuer gegenüber dem Tabellenzweiten verkauft haben.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Paul Vogel (Tor); Christoph Wessel, Paul Maßny (5); Tom Germer; Toni Wildgrube (2); Leon Müller; Maximilian Domke (7/2),

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II gewinnt Kellerduell

 

Mit einem 25:23 Arbeitssieg hat der Tabellenvorletzte, die TSG Wittenberg II, den TuS 1947 Radis III weiter auf Distanz gehalten.

Den besseren Start hatten dabei die Radiser, die trotz ihrer personellen Besetzungsprobleme, sich in den ersten Minuten bis auf 6:3 absetzen konnten. Dann drehte die TSG Wittenberg mit einem 4:0-Lauf das Spiel. Auf beide Wittenberger Keeper war Verlass und auch die Deckung stand weitgehend solide. Das TSG-Gespann entschärfte fünf der acht Siebenmeter der Radiser. Hingegen sündigten die Lutherstädter im Angriff mit der Chancenverwertung. So wurde ein zwischenzeitlicher Vier-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit wieder eingebüßt. Mit 14:14 wurden die Seiten gewechselt. Der Ausgang der Partie war damit zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen. Nach dem Wechsel brachten sich die TSGer mit Undiszipliniertheiten wiederholt ins Hintertreffen. Die Gäste aus Radis wussten dies aber nur partiell zu nutzen. Mitte der zweiten Spielhälfte brachte ein 7:0-Zwischenspurt die Gastgeber quasi vorentscheidend in Führung. Dass es in den letzten zehn Minuten des Spiels nochmal spannend wurde, lag vor allem an der nachlassenden Konzentration der TSGer. Das neunte Tor von Dirk Frischkemuth-Boecker machte dann den Wittenberger Sieg perfekt. Am Ende bezwangen die Lutherstädter den TuS 1947 Radis III zum zweiten Mal in dieser Saison. Diesmal lautete der Endstand 25:23.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

                                        

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel; Christian Höse;
Patrick Gerlach (1); Rene Schönemann; Thomas Wildgrube (2/2); Jörg Reuter (1); Ralph Weiser; Dirk Frischkemuth-Boecker (9); Martin Busch (5); Michael Kuhn (1); Guido Böttcher; Marian Knorr (6/1)

 

So trat TuS 1947 Radis III an:

 

Fabian Dyballa (Tor); Christian Gärtner (1); Heiko Schmidt (2/2); Tim Hannosch (2); Alexander Mensch (2); Uwe Görmer (2); Marcus Hiller; Marc Fohler (7); Guido Bahn; Andreas Langer (5); Martin Schulz (2)

 

TSG Wittenberg II:    14 min             3/5 Siebenmeter

TuS 1947 Radis III    4 min               3/8 Siebenmeter

 

Anhaltliga männliche Jugend D

 

JSpG Wittenberg gegen die erste Vertretung der JSpG Elbe/Kühnau nur Außenseiter

 

Am Sonnabend, 05.03.2011 um 10:00 Uhr treffen in der Rossel-Sporthalle in Roßlau die beiden Spielgemeinschaften aus Kühnau und Wittenberg aufeinander. Die Gastgeber JSpG Elbe/Kühnau ist klar favorisiert in dieser Partie. Sie hatten bereits das Hinspiel mit 38:5 Toren für sich entschieden. Für die Gäste aus der Lutherstadt kommt es darauf an, sich besser als im Hinspiel zu präsentieren. Sie können als Außenseiter völlig unbeschwert aufspielen. Ob dies dem Wittenberger Team gelingt, wird das Spiel zeigen.

 

 

 

 

Anhaltklasse Männer

 

TSG Wittenberg 2 trifft im Kellerduell auf TuS Radis 1947 III

 

Am Sonnabend, 05.03.2011 um 18:00 Uhr treffen in der Wittenberger Stadthalle die Männerreserven der TSG Wittenberg II und des TuS 1947 Radis III in der Anhaltklasse aufeinander. Beide Teams haben in dieser Saison noch nicht allzu viele Punkte sammeln können. Dabei treffen zudem die beiden Letztplatzierten aufeinander. Mit einer Bravourleistung ohne Wechselspieler hatten die Wittenberger im Hinspiel sprichwörtlich die „Nase“ beim bisher einzigen Doppelpunktgewinn mit 26:24 Toren vorn. So wird der Spielausgang zeigen, wem es diesmal gelingt, die Punkte für sein Team zu verbuchen.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG Wittenberg unterlag der BSV Fichte Erdeborn

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga Süd unterlagen die Männer der TSG Wittenberg in ihrem Heimspiel dem Aufsteiger BSV Fichte Erdeborn mit 25:31 Toren.

Bei den Wittenbergern stimmte zwar von Anbeginn die Einstellung im Spiel, doch eine miserable Chancenverwertung machte frühzeitig alle Vorsätze zu Nichte. Ohne die gute Leistung des Erdeborner Keepers Eube schmälern zu wollen, waren zahlreiche Würfe der Lutherstädter in dieser Phase unvorbereitet und schlecht platziert. Im Angriff wurde jeder Ballverlust der Wittenberger von den Erdebornern mit erfolgreichen Tempogegenstößen genutzt. Zudem fehlte die Zuordnung in der Abwehr, was eine Reihe von Zeitstrafen zur Folge hatte. Dabei ist anzumerken, dass der Wittenberger Torwart Silvio Knorr mit seinen Paraden einen noch höheren Rückstand verhinderte. Über die Stationen 8:3 und 13:7 setzten sich die Gäste aus Erdeborn bis zur Pause bereits vorentscheidend auf 17:10 Tore ab. Hier hatten die Erdeborner in der Analyse des Spiels die Nervosität und Anfälligkeit der Wittenberger erkannt und die Vorgaben ihres Trainers Hammerschmidt konsequent umgesetzt. Nach dem Wechsel kamen die Erdeborner nicht mehr so häufig zum Gegenstoß, doch sie kontrollierten die Partie weitgehend. Das konnten die nun von Matthias Fechner besser eingestellten Wittenberger nutzen, um über den Positionsangriff das Spiel ausgeglichen zu gestalten. An Teamgeist und Einsatzwillen hat es den Gastgebern nicht gemangelt. Ein Aktivposten auf TSG-Seite war nun Patrick Lehmann, dem nach der Pause seine insgesamt vier Tore gelangen. An der deutlichen Niederlage änderte dies aber nichts mehr, weil auch die Wechselalternativen auf Wittenberger Seite fehlten. Zudem konnte der auffälligste Erdeborner Frank Ebeling, ehemals HSV Sangerhausen, in seinen Kreisen nie entscheidend begrenzt werden. Ihm gelang es zum Erfolg insgesamt 12 Tore beizusteuern. Für die TSGer kommt es in den nächsten Spielen zunächst darauf an, vor allem das Rückzugsverhalten und die Chancenverwertung zu verbessern. Nur dann besteht auch auswärts die Chance auf einen Punktgewinn.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Silvio Knorr (Tor); Jochen Schmidt (Tor), Holger Krause; Marcus Richter (3); Dirk Wald (1); Rene Seifert (8/3), Norman Ließ (1); Sebastian Kraatz (5); Franz Hildebrandt (2);
Daniel Köhler (1); Patrick Lehmann (4/1);

 

Zeitstrafen: TSG 16 min        BSV Fichte Erdeborn 10 min

Siebenmeter: TSG 4/5            BSV Fichte Erdeborn 7/10

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg verpasste gegen favorisierten Wolfener die Überraschung

 

Von Kurt Fuchs

 

Sie waren so nah dran am Punktgewinn, die Spieler der die JSpG Wittenberg. Am Ende setzte sich das Team der favorisierten Gäste der HSG Wolfen 2000 I erst in der Schlussphase noch mit 28:26 Toren durch. Gegenüber den bisherigen Spielen gegen Spitzenteams der Anhaltliga waren die Wittenberger von Anbeginn deutlich engagierter und überraschenderweise sogar ebenbürtig. Einziges Manko waren das Nutzen der herausgespielten Chancen sowie die Ballverluste nach technischen Fehlern. So wurde mit einer 18:14-Führung für das Gästeteam aus Wolfen, als die Seiten gewechselt wurden. Nach Wiederanpfiff erspielten sich die Wittenberger mit einem 4:0-Lauf verdient den Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt blieb die Partie bis in die Schlussphase spannend. Zwischenzeitlich gelang den Wittenbergern sogar beim 21:20 der Führungstreffer. Die Möglichkeit, diese auszubauen, konnte aber nicht genutzt werden. Mehrere Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und vor allem nicht verwertete Chancen führten noch zum Gästeerfolg, der über den realen Spielverlauf hinwegtäuscht. Anerkennenswert war das mannschaftlich geschlossene Auftreten des Wittenberger Teams, das diesmal Einsatzwillen und spielerisches Vermögen abrufen konnte.

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (5); Toni Wildgrube;
Pascal Beyer (6); Maximilian Domke (8) ; Tobias Wegrzynowicz (2); Leon Müller; Tom Germer (5); Anton Zugehör; Sven Bischoff;

 

Anhaltklasse Handball Männer

TSG II unterlag der HSG Wolfen 2000 III

 

Von K. Fuchs

 

Die Männer der TSG Wittenberg II verpassten mit einer 27:31 Niederlage bei der HSG Wolfen 2000 III eine Überraschung. Nach ausgeglichenem Beginn bis Mitte der ersten Spielhälfte setzten sich die Wolfener bis zur Pause noch auf 15:9 Tore ab. Die mangelnde Chancenverwertung, vor allem vom Siebenmeterpunkt, und vermeidbare Ballverluste im Angriff kosteten den Gästen aus der Lutherstadt ein knapperes Zwischenresultat. Während die Wittenberger lange Zeit ein Plus auf der Torwartposition mit Christoph Bäck besaßen, konnten sich die Wolfener auf ihren Torschützen vom Dienst, Torsten Raddatz, verlassen. Er war der auffälligste Spieler der Gastgeber und traf allein 11-mal. Zudem waren die Gastgeber mit Tempogegenstößen erfolgreicher. Die Wittenberger erwiesen sich im Positionsangriff durchaus gleichwertig, sündigten aber in ihrer Chancenverwertung. Nach dem Wiederanpfiff setzte sich das Auslassen klarer Torchancen jetzt auf beiden Seiten fort. Das konnten die Lutherstädter nutzen, die Mitte der zweiten Spielhälfte mehrfach den Anschlusstreffer erzielten. Allein der Ausgleich wollte den TSGern aber nicht gelingen. So konnte das Team aus Wolfen den Vorsprung wieder ausbauen, wobei vor allem Patrick Blumauer zum Torgaranten in der Schlussphase wurde. Den Wittenbergern gelang am Ende nur noch Ergebniskosmetik. Dass sie in der Fair-Play-Wertung ihre führende Position gegenüber Wolfen ausbauen konnten, war am Ende kein Trost. In dieser Partie wurde im Resümee der TSG die Chance auf einen möglichen Punktgewinn vertan

 

So trat TSG Wittenberg an:

 

Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (3); Marian Knorr (6/1); Ralph Weiser (7);
Michael Kuhn (1/1); Kurt Fuchs; Rene Schönemann (3); Martin Busch (7/1); Guido Böttcher; Thomas Wildgrube

 

 

 

Verbandsligateam TSG Wittenberg Saison 2010/2011

 

Handball-TSG.JPG

Foto: Krause

 

Von links nach rechts hintere Reihe: Trainer Matthias Fechner; Marcus Richter; Christian Jurk; Rene Knabe (jetzt TuS 1947 Radis); David Kunze (jetzt TuS Herdecke/Ende); Holger Krause; Franz Hildebrandt; Patrick Lehmann

 

Von links nach rechts vordere Reihe: Melanie Kothe; Sebastian Kraatz; Silvio Knorr; Daniel Köhler;

Ronny Klauser; Martin Busch; Norman Ließ

 

Es fehlen: Jochen Schmidt; Dirk Wald; René Seiffert (seit Januar 2011)

 

 

 Spiele der Hinrunde 2010/11

 

 

 

 

 

 

SALMJC 004

11.09.2010

10:30

SV G/W Wittenberg/Piesteritz

SG Eintracht Glinde

 

 

Kunze/Wald

 

SALMJB 004

11.09.2010

12:00

SV G/W Wittenberg/Piesteritz

SG Eintracht Glinde

 

 

Kunze/Wald

 

ALFr 003

11.09.2010

13:30

SV G/W Wittenberg/Piesteritz

TSV Blau-Weiß Brehna

 

 

Kunze/Wald

    ALMä 005

11.09.2010

15:30

SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz 2

SV 1898 Wulfen

Knorr/Fuchs

 

AMD 003

11.09.2010

13:15

Jessener SV 53

JSpG Wittenberg

24

14

 

 

AKMä 006

11.09.2010

17:00

TV Frischauf Holzdorf

TSG Wittenberg 2

30

18

 

 

VS 006

11.09.2010

17:30

TSG Wittenberg

SG Kühnau

21

30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 008

18.09.2010

13:30

JSpG Wittenberg

SV Blau-Rot Coswig

17

 23

ZN/Sekr. TSG

 

VS 009

18.09.2010

16:30

HSV 2000 Zerbst

TSG Wittenberg

34

 29

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 013

26.09.2010

10:00

TSV Elbe Aken 1863

JSpG Wittenberg

5

 33

 

 

AMD 018

26.09.2010

10:00

Jessener SV 53

HSV 2000 Zerbst

 

Kunze/Wald

 

AWD 003

26.09.2010

11:15

Jessener SV 53

JSpG Elbe / Kühnau

 

Kunze/Wald

 

SALWJC 011

26.09.2010

12:30

Jessener SV 53

JSpG Elbe / Kühnau

 

Kunze/Wald

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 021

02.10.2010

13:30

JSpG Wittenberg

HSG Wolfen 2000 2

33

 18

ZN/Sekr. TSG

 

AKMä 011

02.10.2010

15:00

TSG Wittenberg 2

HSG Wolfen 2000 3

20

 23

ZN/Sekr. TSG

 

 

VS 022

02.10.2010

16:30

HV Rot-Weiß Staßfurt II

TSG Wittenberg

34

 24

 

 

 

AMD 025

10.10.2010

10:00

HSG Wolfen 2000

JSpG Wittenberg

32

 12

 

 

SALMJA 010

09.10.2010

11:30

JSpG Radis Wittenberg

JSpG Elbe / Kühnau

 

Fuchs/Wald

 

ALMä 029

09.10.2010

13:30

SV G/W Wittenberg/Piesteritz 2

TuS 1947 Radis 2

 

ZN TSG

 

AKMä 013

09.10.2010

15:30

HBC Wittenberg

TSV Griebo

 

Fuchs/Wald

 

ALFr 024

09.10.2010

17:30

HBC Wittenberg

SV G/W Wittenberg/Piesteritz

 

ZN TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AKMä 014

10.10.2010

16:00

TuS 1947 Radis 3

TSG Wittenberg 2

24

 26

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AWE 012

16.10.2010

14:30

SV G/W Wittenberg/Piesteritz

SV Eintracht Elster/Elbe

 

SR abgesagt

 

VS 031

16.10.2010

16:00

TSG Wittenberg

HC Einheit Halle 05 II

26

 27

ZN Bischoff Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

VS 037

23.10.2010

16:00

BSV Fichte Erdeborn

TSG Wittenberg

32

 15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VS 043

30.10.2010

16:00

TSG Wittenberg

MSV Buna Schkopau

35

 28

Sekr. TSG

 

 

 

 AWD

 06.11.2010

 12:00

SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz 

SV Finken Raguhn 2 

 

SR Fuchs / Wald 

 

AMD 034

06.11.2010

13:30

JSpG Wittenberg

JSpG Elbe / Kühnau

5

 38

SR Fuchs/Wald: ZN/Sekr. TSG

 

VS 056

06.11.2010

15:00

TSG Wittenberg

SV 1925 Steuden

31

 32

Sekr. TSG

 

SALMä 053

06.11.2010

17:30

SV Grün-Weiß Wittenberg

SG Seehausen

ZN Fuchs

 

AKMä 019

06.11.2010

19:30

TSG Wittenberg 2

SV Finken Raguhn 2

26

 28

ZN/Sekr. TSG

 

 

ALF 024

 07.11.2010

 15:00

 HBC Wittenberg

 SV Grün-Weiß Wittenberg

 SR Wald/Kunze

 

VS 057

13.11.2010

17:30

SG Saaletal Reichardsw.-Prittitz

TSG Wittenberg

33

 24

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VS 065

20.11.2010

15:00

TSG Wittenberg

Dessau-Roßlauer HV 06 II

32

 33

Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 037

27.11.2010

13:30

JSpG Wittenberg

SV Finken Raguhn

12

 14

ZN/Sekr. TSG

 

VS 073

27.11.2010

17:00

HG 85 Köthen II

TSG Wittenberg

33  

 25

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 048

04.12.2010

10:45

HSV 2000 Zerbst

JSpG Wittenberg

 16

 17

 

 

VS 081

04.12.2010

16:30

TSG Wittenberg

SV Anhalt Bernburg II

27 

 32

Sekr. TSG

 

AKMä 027

04.12.2010

18:30

TSG Wittenberg 2

SV 07 Apollensdorf

 19

 30

ZN/Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

VS 090

12.12.2010

14:00

Weißenfelser HV 91

TSG Wittenberg

27 

 23

 

 

AKMä 031

12.12.2010

15:30

HBC Wittenberg

TSG Wittenberg 2

39 

 18

 

 

 

 

SALMJC

18.12.2010

11:00

SV G/W Wittenberg/Piesteritz

HSG Osterburg

 

SR Fuchs/Wald/Knorr

 

 ALF

 18.12.2010

 12:30

 SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz

 SG Chemie Bitterfeld

 

SR Fuchs/Wald/Knorr 

 

AMD 059

18.12.2010

11:30

JSpG Elbe / Kühnau 2

JSpG Wittenberg

18 

 19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AKMä 034

08.01.2011

17:00

TSG Wittenberg 2

TuS Köthen

 21

 28

ZN/Sekr. TSG

 

AMD 064

09.01.2011

11:30

JSpG Wittenberg

HG 85 Köthen

 11

 42

ZN/Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 069

15.01.2011

11:30

JSpG Wittenberg

Jessener SV 53

20 

 21

Sekr. TSG

 

AKMä 041

15.01.2011

13:00

TSG Wittenberg 2

SV Anhalt Bernburg 3

 17

 21

Sekr. TSG

 

15.01.2011

17:00

SV 07 Apollensdorf

TV Frischauf Holzdorf

 

SR Bischoff/Fuchs

 

VS 097

16.01.2011

17:00

SG Kühnau

TSG Wittenberg

 33

 24

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 074

22.01.2011

11:15

SV Blau-Rot Coswig

JSpG Wittenberg

 33

 16

 

 

AKMä 043

22.01.2011

15:00

TSV Griebo

TSG Wittenberg 2

 25

 19

 

 

VS 100

22.01.2011

16:00

TSG Wittenberg

HSV 2000 Zerbst

 abgesetzt

 

Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 079

29.01.2011

13:30

JSpG Wittenberg

TSV Elbe Aken 1863

45 

 11

ZN/Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VS 113

12.02.2011

16:00

TSG Wittenberg

HV Rot-Weiß Staßfurt II

 26

 23

Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 087

19.02.2011

11:00

HSG Wolfen 2000 2

JSpG Wittenberg

 20

 26

 

 

VS 122

19.02.2011

17:00

HC Einheit Halle 05 II

TSG Wittenberg

 37

 18

 

 

AKMä 051

19.02.2011

19:30

TSG Wittenberg 2

TV Frischauf Holzdorf

 21

 25

ZN/Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AKMä 056

26.02.2011

17:30

HSG Wolfen 2000 3

TSG Wittenberg 2

31 

 27

 

 

AMD 091

26.02.2011

12:15

JSpG Wittenberg

HSG Wolfen 2000

 26

 28

ZN/Sekr. TSG

 

VS 128

26.02.2011

17:00

TSG Wittenberg

BSV Fichte Erdeborn

 25

 31

Sekr. TSG

 

AMD 100

05.03.2011

10:00

JSpG Elbe / Kühnau

JSpG Wittenberg

 35

 14

 

 

AKMä 059

05.03.2011

18:00

TSG Wittenberg 2

TuS 1947 Radis 3

 25

 23

ZN/Sekr. TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 103

13.03.2011

13:30

SV Finken Raguhn

JSpG Wittenberg

 abgesagt

 

 

 

AKMä 064

13.03.2011

15:00

SV Finken Raguhn 2

TSG Wittenberg 2

27

17

 

 

VS 134

13.03.2011

14:00

MSV Buna Schkopau

TSG Wittenberg

30

25

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 114

19.03.2011

12:30

JSpG Wittenberg

HSV 2000 Zerbst

 28

 9

ZN/Sekr. TSG

 

VS 147

19.03.2011

16:00

SV 1925 Steuden

TSG Wittenberg

33 

 27

 

 

AKMä 088

19.03.2011

16:00

TSG Wittenberg 2

TSV Griebo

 23

 21

ZN/Sekr. TSG

 

SaLmJB

19.03.2011

00:00

SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz

TuS 1947 Radis

 

 

Bischoff/Fuchs/Lehmann

 

SaLmJC

19.03.2011

00:00

SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz

BSV 93 Magdeburg

ZN TSG

 

 

AKMä 072

26.03.2011

17:00

SV 07 Apollensdorf

TSG Wittenberg 2

 23

 20

 

 

VS 148

27.03.2011

13:00

TSG Wittenberg

SG Saaletal Reichardsw.-Prittitz

26 

 39

Sekr. TSG/ ZN TSG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AMD 125

02.04.2011

11:45

JSpG Wittenberg

JSpG Elbe / Kühnau 2

 23

 15

ZN/Sekr. TSG

 

AKMä 076

02.04.2011

15:00

TSG Wittenberg 2

HBC Wittenberg

 15

 27

ZN/Sekr. TSG

 

VS 100

02.04.2011

17:00

TSG Wittenberg

HSV 2000 Zerbst

28

 33

Sekr. TSG

 

 

AMD 130

09.04.2011

14:00

HG 85 Köthen

JSpG Wittenberg

 44

 14

 

 

AKMä 079

09.04.2011

18:00

TuS Köthen

TSG Wittenberg 2

 27

 21

 

 

VS 156

10.04.2011

13:30

Dessau-Roßlauer HV 06 II

TSG Wittenberg

26 

 16

 

 

 

 

Vorschau Handball TSG Wittenberg 26.02.2011

 

Verbandsliga Süd: Klare Rollenverteilung bei TSG Wittenberg I gegen BSV Fichte Erdeborn

 

Am 26.02.2011 um 17:00 Uhr in der Stadthalle bestreitet die TSG Wittenberg gegen den Aufsteiger BSV Fichte Erdeborn in der Verbandsliga das nächste Punktspiel.

Für beide Teams ist dies eine richtungsweisende Partie. In diesem Duell lastet dabei der größere Druck bei den Wittenbergern. Nach einer Niederlagenserie rutschten sie bis auf Platz 13 ab. Um den Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt waren zu können, kann sich der Gastgeber Punktverluste nicht leisten. Doch auch die Gäste aus Erdeborn stehen unter Zugzwang. Sie haben zwar mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun, doch für eine mögliche Platzierung unter den Top 6 wurden am letzten Spieltag mit der Heimniederlage gegen den MSV Buna Schkopau wichtige Punkte eingebüßt. Deshalb wird heute nun in Wittenberg von den Gästen ein Sieg angestrebt. Das die Gastgeber der TSG hier eine andere Auffassung haben, ist mehr als verständlich. Mit Spielende wird sich zeigen, wessen Konzept am Ende erfolgreich umgesetzt werden konnte.

 

 

Anhaltliga männliche Jugend D

 

JSpG Wittenberg im Spiel gegen die erste Vertretung aus Wolfen nur Außenseiter

 

Nach dem klaren Erfolg gegen Wolfen II ist die JSpG Wittenberg am Samstag, 26.02.2011 in der Stadthalle um 12:15 Uhr gegen die erste Vertretung aus Wolfen nur Außenseiter. Ob das Team diese Konstellation nutzen kann, wird das Spiel zeigen. Angesichts der wechselhaften Leistungen der Wittenberger ist es aber schwer eine Prognose zu treffen. Das Gästeteam unter Leitung von Matthias Berger hat die Wittenberger in der Vorwoche bereits intensiv beobachtet.

 

Anhaltklasse Männer

 

HSG Wolfen 2000 III gegen TSG Wittenberg 2

 

Nach dem couragierten Auftritt der TSG-Reserve gegen Holzdorf spielen die Wittenberger nun bei der Oberligareserve Wolfens. Der Anwurf am 26.02.2011 in der Wolfener Sporthalle Krondorf erfolgt um 17:30 Uhr. Über den Spielausgang ist kaum etwas zu sagen, da die personellen Besetzungen beider Teams sich meist erst am Spieltag ergeben.

 

Von K. Fuchs

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterlag dem Spitzenreiter Halle mit 37:18 Toren

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga Süd kehrten die Männer der TSG Wittenberg von ihrer Auswärtspartie beim Spitzenreiter HC Einheit Halle II mit einer 37:18 Niederlage heim.

Dass die Wittenberger als krasser Außenseiter völlig unbeschwert in Halle aufspielen konnten, hatten sich Trainer und Team bestimmt anders vorgestellt. Zumindest fanden die Wittenberger nicht in die Partie während die Gastgeber einen Blitzstart hinlegten. Nach zehn Minuten waren die Hallenser bereits auf 7:2 Tore enteilt und Coach Matthias Fechner reagierte mit einer Auszeit. Es gelang den Wittenbergern aber nicht die hohe Fehler- und Fehlwurfquote in der Folgezeit zu minimieren und den Abstand zu verkürzen. Sie kamen mit der kompakten offensiven Abwehr der Hallenser überhaupt nicht zurecht und mussten nach Ballverlusten eine Vielzahl von Tempogegenstößen hinnehmen. Beim 18:8-Pausenstand war die Partie bereits schon vorentschieden. Wer nun glaubte, dass sich nach dem Wiederanpfiff etwas änderte, sah sich getäuscht. Das Gästeteam aus der Lutherstadt verzettelte sich immer wieder in Einzelaktionen, leistete sich dieselben Fehler wie in Hälfte eins. Die daraus resultierende Verunsicherung ließ das Wittenberger Team regelrecht auseinanderbrechen und es gab sich letztendlich auf. Nicht die Niederlage selbst, sondern deren Höhe und die Art und Weise gilt es unter der Woche aufzuarbeiten. Die Wittenberger waren gegenüber der Vorwoche gegen Staßfurt II quasi nicht wieder zu erkennen. Sie belastet das bisherige Torverhältnis der Lutherstädter, die hierbei den Anschluss an davor platzierte Mannschaften verlieren. Der Vorletzte der Verbandsliga, der HSV 2000 Zerbst konnte mit einem 26:21-Erfolg wichtige Punkte im Abstiegskampf verbuchen. Das erhöht zudem den Druck auf die Wittenberger Spieler und das Team. Viel Zeit verbleibt nicht, dies abzustellen, denn mit dem BSV Fichte Erdeborn gibt der spielstarke Aufsteiger am kommenden Samstag seine Visitenkarte in der Wittenberger Stadthalle ab.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (2); Daniel Köhler

Norman Ließ (1); Sebastian Kraatz (4/2); Franz Hildebrandt (3); Patrick Lehmann (1); Rene Seifert (5/2); Christian Jurk (2)

Zeitstrafen:     HC Einheit Halle 6 min; TSG 10 min;

Siebenmeter:   HC Einheit Halle 3/4; TSG 4/5

 

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II fordert Spitzenteam Holzdorf alles ab

 

Mit einer 21:25 Heim-Niederlage gegen den Tabellendritten TV Frischauf Holzdorf lieferte der Tabellenvorletzte, die TSG Wittenberg II, eine durchaus bravouröse Partie ab.

Den besseren Start hatten die favorisierten Gäste. Nach sechs Minuten waren sie auf 5:0 Tore enteilt. Die Wittenberger standen zwar kompakt in der Abwehr, schafften es aber im Angriff nicht, Lücken in der variablen offensiven Deckung der Holzdorfer zu nutzen. Am sich steigernden Christoph Bäck im Wittenberger Gehäuse orientierten sich die Mitspieler, die zunehmend besser ins Spiel kamen. Mit einem 7:1-Lauf drehten sie die Partie und gingen selbst in Führung. Dies überraschte die Gäste aus Holzdorf durchaus, doch deren Verunsicherung hielt nur kurzzeitig an. Es entwickelte sich nun überraschenderweise ein durchaus enges Spiel, bei dem die Holzdorfer zur Pause wieder mit einer 10:9-Führung die Nase vorn hatten. Nach dem Wechsel blieb die Partie bis zur 43. Minute völlig offen. Die Wittenberger schafften immer wieder den Ausgleich, mehr aber nicht. Die Vorentscheidung fiel, als den Gastgebern eine Reihe von Ballverlusten im Angriff unterlief bzw. unvorbereitete Würfe eine leichte Beute des oberligaerfahrenen Gästekeepers Reimo Ziemer wurden. Mit mehreren Tempogegenstößen erspielten sich die Holzdorfer einen Fünf-Tore-Vorsprung, den sie dann bis zum Abpfiff behaupteten. Erst in den Schlussminuten fanden die Gastgeber ihren Spielfaden wieder, ohne dass sie den Abstand noch entscheidend verkürzen konnten. Angesichts der klaren Rollenverteilung vor dem Anpfiff war dies eine ansprechende Partie der Wittenberger, die sich bis zum Abpfiff nicht aufgaben. Was diese Leistung am Ende wert ist, wird sich in der kommenden Woche in Wolfen zeigen.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (4); Christian Höse (2);
Patrick Gerlach (3); Kurt Fuchs; Rene Schönemann; Thomas Wildgrube (1);
Marian Knorr (3); Guido Böttcher; Michael Kuhn (1); Jörg Reuter; Martin Busch (7/2)

 

JSpG Wittenberg wird ihrer Favoritenrolle gegen HSG Wolfen 2000 II gerecht

Von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltliga der Jugend D gewann die JSpG Wittenberg ihr Auswärtsspiel bei der HSG Wolfen 2000 II mit 26:20 Toren.

Wie bereits im Vorfeld erwartet, entwickelte sich ein durchaus gleichwertiges Spiel in dem die Gastgeber von Anbeginn die Führung übernahmen. Zwischenzeitlich lagen die Wittenberger mit 4:7-Toren hinten. Nach einer Auszeit besserte sich das Deckungsverhalten der Wittenberger und den Wolfenern unterliefen mehrere Ballverluste. In dieser Phase drehten die Gäste aus der Lutherstadt das Spiel. Erst kurz vor der Pause konnten sie eine knappe 13:12-Führung herausspielen, die beim Wechsel bestand hatte. Nach dem Wiederbeginn gelang den Wolfenern noch mehrfach der Ausgleich, doch mit der veränderten Deckungsvariante kamen die Wittenberger deutlich besser zurecht. Mit zunehmender Spieldauer konnten sie sich einen Vorsprung erspielen, der bis zum Abpfiff bis auf sechs Tore beim 26:20 Erfolg der JSpG Wittenberg angewachsen war. Aus einem kompakt spielenden Wittenberger Team ragten Paul Maßny (9 Tore) und Tom Germer (5) heraus. Was diese Leistung Wert ist, wird sich bereits am kommenden Wochenende zeigen, wenn die Wittenberger die erste Vertretung aus Wolfen erwarten. Dann sind die Rollen neu verteilt und die Gastgeber besitzen den Außenseiterstatus.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Paul Vogel (Tor); Christoph Wessel (1); Paul Maßny (9); Tobias Wegrzynowicz (3); Pascal Beyer (1); Maximilian Domke (7); Tom Germer (5); Sven Bischoff; Leon Müller

 

Anhaltliga männliche Jugend D

 

JSpG Wittenberg im Spiel gegen die zweite Vertretung aus Wolfen favorisiert

 

Nach dem klaren Erfolg gegen Aken ist die JSpG Wittenberg am Samstag, 19.02.2011 in der Wolfener Sporthalle Krondorf um 11:00 Uhr gegen Gastgeber HSG Wolfen 2 in der Favoritenrolle. Ob das Team mit dieser Bürde klar kommt, wird das Spiel zeigen. Daheim hat das zweite Team aus Wolfen zahlreiche Spiele nur denkbar knapp verloren.

 

Anhaltklasse Männer

 

Gastgeber TSG Wittenberg 2 gegen TV Frischauf Holzdorf nur Außenseiter

 

Im Anschluss an das Spitzenspiel der Sachsen-Anhalt-Liga der Männer treffen am Samstag um 19:30 Uhr in der Stadthalle die TSG Wittenberg II und der TV Frischauf Holzdorf aufeinander. Dabei sind die Wittenberger TSGer von der Tabellenkonstellation her jedoch nur Außenseiter, doch jede Partie muss erst mal gespielt werden. Ob die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht werden, wird sich mit dem Abpfiff zeigen.

 

 

Von K. Fuchs

Verbandsliga Süd: Klare Rollenverteilung bei HC Einheit Halle II gegen TSG Wittenberg I

 

Am Samstag, 19.02.2011, um 17:00 Uhr in der Sporthalle am Bildungszentrum in Halle tritt die TSG Wittenberg gegen die Reserve des Drittligisten des HC Einheit Halle in der Verbandsliga an. Die Hallenser sind dabei der Primus der Verbandsliga und haben seit Wochen den Spitzenplatz inne. Ähnliches gilt umgekehrt für den Träger der „Roten Laterne“ die TSG Wittenberg. Beide Mannschaften kamen am vergangenen Wochenende zu Erfolgserlebnissen. Die Wittenberger bezwangen die Staßfurter Reserve und die Hallenser belohnten ihre Aufholjagd beim MSV Buna Schkopau mit einem Punktgewinn. Dort lagen sie in den letzten fünf Minuten schier aussichtslos zurück und schafften mit einem 5:0-Lauf noch das Remis. Vor allem der ehemalige weißrussische Nationalspieler Dimitry Radkewich zeichnete sich im Team für die Big Points aus. Die internen Vereinsquerelen des HC Einheit haben jedenfalls auf die Reserve bisher keine Auswirkungen gehabt.

Egal mit welcher Mannschaft die Wittenberger anreisen werden, für sie kommt es darauf an, ihr Leistungsvermögen über die gesamte Spielzeit abzurufen. Vor allem sollte der Außenseiterstatus ausgereizt werden, um die Torbilanz nicht zu verschlechtern. Dafür ist aber vom Anpfiff weg eine konzentrierte Leistung in Abwehr und Angriff von Nöten.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG setzt Lebenszeichen mit Sieg gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt II

 

Von K. Fuchs

Am Samstag gewann die TSG Wittenberg gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt II mit 26:23 Toren. Für den Sieg des Gastgebers über die Staßfurter Oberligareserve sorgte ein mannschaftlich geschlossener und überzeugender Auftritt der Wittenberger. Bei den Gästen hielt sich die Enttäuschung in dieser richtungweisenden Partie in Grenzen. Sie haben gegenüber den unmittelbaren Abstiegsplätzen immer noch ein deutliches Polster. Für die Wittenberger war es der erste doppelte Punktgewinn in der Rückrunde. Damit konnte der Rückstand auf den HSV 2000 Zerbst auf drei Punkte verkürzt werden und wurde ein Lebenszeichen in Richtung Klassenerhalt gesetzt. Zudem war dieser Sieg von enormer Bedeutung für die Moral der Wittenberger Mannschaft.

Die TSGer starteten von Anbeginn sehr konzentriert in die Partie. Nach einem leichten Abtasten in der Anfangsphase zogen die Gastgeber auf 5:1 Tore davon. In dieser Phase reagierte der Gästecoach sofort und nahm bereits nach zehn Minuten eine Auszeit. Ab diesem Zeitpunkt wurde Neuzugang Rene Seifert für den Rest des Spiels mit einer Sonderbewachung bedacht. Dies brachte den Staßfurtern aber keine Kurskorrektur im Spiel. Mit dem 7:2 erzielte Rene Seifert seinen ersten Treffer für die TSG. Vor allem die Wittenberger Abwehr erwies sich an diesem Tag als äußerst sattelfest und eröffnete immer wieder die Gelegenheit zu schnellen Gegenstößen. Im Angriff zeigten die Wittenberger ein sehr variables Spiel mit Toren von allen Positionen. Zudem fand TSG-Torwart Ronny Klauser von Anbeginn in die Partie und erwies sich als starker Rückhalt im gesamten Spielverlauf. Aber auch der Gästekeeper erwies sich als ein Meister seines Faches und konnte in der Partie immer wieder entscheidende Akzente setzen. Nach zwanzig Minuten hatten die Wittenberger sich auf 10:4 abgesetzt. Erst mit der Hereinnahme des regionalligaerfahrenen Tobias Ortmann und Stefan Jedlitschka für die Abwehr wurde das Spiel der Staßfurter strukturierter und torgefährlicher. Die Gäste konnten deshalb bis zur Pause auf 9:12 Tore verkürzen.

Nach dem Wechsel versuchten die Staßfurter mit einem veränderten Angriffskonzept stärker über die Außen- und Rückraumpositionen zu agieren. Es gelang damit aber nicht, den Abstand zu verkürzen. Mehr noch, da die Wittenberger Deckung weiterhin sehr aufmerksam blieb, konnte der Vorsprung in der 36. Minute nach einem 5:0-Lauf sogar auf 17:10 ausgebaut werden. Selbst die Disqualifikation eines TSGers in dieser Phase führte zu keinem Bruch im Wittenberger Spiel. Wer glaubte, dass dies einer Spielentscheidung gleich kam, sah sich getäuscht. Die Staßfurter reagierten mit einer Auszeit um den Spielfluss der TSGer zu unterbrechen. Sie fanden nun über ihren Einsatzwillen und individuelle Stärken wieder in die Partie. Allerdings unterliefen in dieser Phase beiden Mannschaften gehäuft technische Fehler und Ballverluste, so dass sich am Spielstand wenig änderte. So war allen Spielern und Zuschauern in der Stadthalle klar, dass das 22:17 auf der Anzeigetafel zehn Minuten vor Spielende noch keine Vorentscheidung bedeutete. Erst ein Doppelschlag per Tempogegenstoß durch Marcus Richter und Sebastian Kraatz stellten kurze Zeit später die Weichen auf Sieg. Die nie aufsteckenden Staßfurter kamen trotz doppelter Unterzahl in den Schlussminuten noch zu Treffern, die am Ende aber nur Ergebniskosmetik bedeuteten

Der erhoffte Erfolg der Wittenberger war, über den gesamten Spielverlauf gesehen, hochverdient. Sie hatten über weite Strecken den besseren Keeper in ihren Reihen, standen in der Abwehr flexibler und kompakter. Vor allem gelang es den TSGern aus allen Positionen Torgefahr auszustrahlen. Besonders über beide Außenpositionen und Rückraum Mitte wurden zahlreiche Tore erzielt, die dann für die nötige Entlastung sorgten. Aufbauend auf dieser Leistung kommt es nun für die Wittenberger in den nächsten Partien darauf an, nahtlos daran anzuknüpfen. In der kommenden Partie beim Tabellenführer HC Einheit Halle II lastet dann der Druck auf dem Spitzenreiter. Die Wittenberger hingegen können als Außenseiter völlig unbeschwert aufspielen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

 

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Dirk Wald (2);
Marcus Richter (7); Sebastian Kraatz (7); Norman Ließ (1); Daniel Köhler (3); Patrick Lehmann; Franz Hildebrandt; Christian Jurk (3); Rene Seifert (3)

 

Zeitstrafen: TSG 10 min HV Rot-Weiß Staßfurt II 10 min

 

Siebenmeter: TSG 0/2 HV Rot-Weiß Staßfurt II 0/1

 

 

Vorschau Handball Männer Verbandsliga Süd

TSG Wittenberg trifft auf Stassfurt II

 

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, 12.02.2011, um 16:00 Uhr treffen die Spieler der TSG Wittenberg in der Wittenberger Stadthalle auf die zweite Vertretung des HV Rot-Weiß Staßfurt.

Für die Gastgeber ist dies ein Vier-Punkte-Spiel, doch auch die Staßfurter stehen unter Erfolgsdruck. Angesichts der Spielklassenreform ist gegenwärtig die Zahl der Absteiger in der Verbandsliga noch völlig vakant. Immerhin haben die Gäste sich in der Abstiegszone in den vergangenen Wochen etwas Luft verschafft. Sie kommen mit der Empfehlung, aus den letzten sechs Spielen viermal als Sieger das Parkett verlassen zu haben. Dabei wurde der gegenwärtige Spitzenreiter HC Einheit Halle II deutlich bezwungen. Nur auswärts konnten die Illig-Schützlinge ihren Aufwärtstrend noch nicht unter Beweis stellen. Das soll sich nun in Wittenberg ändern.

Die TSGer haben in diesem Jahr erst eine Partie bestritten und zeigten beim Spitzenteam der SG Kühnau eine couragierte Partie. Daran müssen sie nahtlos anknüpfen, wenn sie gegen das kompakt auftretende Staßfurter Team eine Chance haben wollen. Vor allem müssen die Ballverluste im Angriff minimiert werden, denn die Tempogegenstöße der Staßfurter machten im verlorenen Hinspiel den Unterschied aus. Hier erhofft sich der TSG-Coach Matthias Fechner Impulse für sein Team durch den ersten Auftritt von Rene Seifert.

Die Wittenberger können sich aber auch auf eine körperbetonte Spielweise der Gäste einstellen. Während die TSGer gegenwärtig die Fair-Play-Wertung anführen, bilden die Staßfurter mit Abstand das Schlusslicht.

Angesichts der Tabellensituation in diesem Spiel dürften die Gäste leicht favorisiert sein. Wenn es den Wittenbergern jedoch gelingt, unverkrampft über 60 Minuten konzentriert und als Team aufzuspielen, haben sie durchaus reale Chancen in dieser Partie.

 

 

JSpG Wittenberg wird ihrer Favoritenrolle gegen TSV Elbe Aken gerecht

Von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltliga der Jugend D gewann die JSpG Wittenberg gegen den TSV Elbe Aken mit 45:11 Toren.

Wie bereits im Vorfeld erwartet, entwickelte sich ein durchaus einseitiges Spiel in dem die Gastgeber von Anbeginn die Führung übernahm und permanent ausbaute. Aufbauend auf einer guten Deckungsarbeit starteten die Wittenberger Spieler wie die Feuerwehr. Nach vier Minuten hatten sie sich trotz der ungeliebten Deckungsvariante Manndeckung einen 5:0-Vorsprung erspielt. Zwar zeigten sich im Abwehrverhalten immer noch deutliche Reserven bei den Wittenbergern, doch gefährden konnte der Tabellenletzte das Bischoff-Team nicht. Beim 22:8-Halbzeitstand war die Spielentscheidung gefallen. Nach der Pause konnten dann die Gastgeber das Tempo im Spiel hoch halten. Dies ist umso erstaunlicher, da quasi nur sieben Spieler aufgeboten wurden und zwei Spieler aus der mjE aushilfsweise zur Seite standen. Die Wittenberger spielten hier ihre individuellen Stärken aus und kontrollierten von nun an die Partie. Das mannschaftlich geschlossene Auftreten beeindruckte die Akener, die nur noch zu drei Toren in Hälfte zwei kamen. Dabei hatte auf Wittenberger Seite Christoph Wessel seinen Platz im Tor geräumt und lief als Feldspieler auf. Er bot eine engagierte Leistung in Abwehr und Angriff. Paul Vogel glänzte im Tor als solider Rückhalt. So konnte am Ende sogar „gezaubert“ werden, auch wenn der Kempa-Trick noch nicht gelang. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr, denn sie hatten gerade den höchsten Saisonsieg geschafft. Angesichts der gezeigten Leistung stellt sich nur die Frage, ob es im weiteren Saisonverlauf gelingt, hier Konstanz an den Tag zu legen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Paul Vogel (Tor); Christoph Wessel (4); Paul Maßny (8); Tobias Wegrzynowicz (5); Pascal Beyer (7); Maximilian Domke (11); Tom Germer (7); Phillip Gehlert (2); Lucas Otto (1)

 

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg unterlag Coswig im Kreisderby deutlich

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 16:33-Niederlage im Gepäck kehrte die JSpG Wittenberg vom Spiel in Coswig gegen das Team des SV Blau-Rot Coswig zurück.

Die favorisierten Gastgeber aus Coswig hatten nur in den Anfangsminuten ein paar Abstimmungsprobleme mit den Wittenbergern. Dann konnten sie sich im Kreisderby mit einem 5:0-Lauf auf 7:2 Tore absetzen. Entgegen kam den Gastgebern die Spielweise der Wittenberger. Sie konnten nur punktuell an die Leistung der Vorwoche gegen Jessen anknüpfen. Dafür praktizierten sie über weite Strecken eine Spielweise, die eher an Schach als an das Bewegungsspiel Handball erinnerte. Gehäufte Ballverluste und ausgelassene Chancen zu Hauf ließen die Blau-Roten bis zur Pause bereits vorentscheidend auf 18:6 davonziehen. In der zweiten Spielhälfte bot sich zunächst dasselbe Bild. Erst in den letzten Minuten kamen die Wittenberger besser ins Spiel. Doch angesichts des klaren Zwischenstandes ließen die Gastgeber die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Auf Wittenberger Seite war an diesem Tag das Leistungsgefälle im Team zu groß. Bestnoten verdienten sich Tom Germer sowie Anton Zugehör in der Abwehr. Formverbessert zeigte sich Atle Höhne. Die anderen Spieler blieben mitunter deutlich unter ihren Möglichkeiten oder hatten an diesem Tag keinen Blick für den besser stehenden Nebenmann. Damit geht auch die Höhe der Niederlage in Ordnung.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (1); Pascal Beyer (4/1); Tobias Wegrzynowicz (1); Tom Germer; Anton Zugehör; Toni Wildgrube; Leon Müller; Maximilian Domke (7/1), Atle Höhne (2)

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSV Griebo gewinnt das Stadtderby gegen TSG Wittenberg II

 

Mit einer 19:25 Niederlage hat der Tabellenvorletzte, die TSG Wittenberg II, in Griebo das Kellerduell gegen den Gastgeber verloren.

Den besseren Start hatten dabei die TSGer trotz ihrer personellen Besetzungsprobleme, die sich in den ersten Minuten auf 4:1 absetzen konnten. Dann drehte der TSV Griebo mit einem 5:0-Lauf das Spiel. Vor allem gegen den Torschützen vom Dienst und derzeit besten Werfer in der Anhaltklasse, Paul Grasenack hatten die TSGer immer wieder das Nachsehen. Da sich beide Mannschaften in der Fehlerquote und beim Auslassen von Chancen im nichts nachstanden, gab es zur Halbzeit nur ein 10:8 für den TSV Griebo auf der Anzeigetafel. Der Ausgang der Partie war damit zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen. Nach dem Wechsel standen die TSGer zwar gegen den Rückraum kompakter, dafür drehte jetzt jedoch der Grieboer Christian Mertes auf der Außenposition auf. Die nachlassende Konzentration der TSGer begünstigte den Ausbau der Grieboer Führung auf zwischenzeitlich acht Tore Differenz. Dabei hatte Siegfried Bischoff im TSG-Gehäuse noch eine Reihe von Großchancen zunichte gemacht. Am Ende gewann Griebo verdient mit 25:19 Toren, weil sie als Team besser funktionierten. Sie zeigten mehr Entschlossenheit vor dem Tor als die TSGer und waren an diesem Tag individuell stärker besetzt.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

                                        

Siegfried Bischoff (Tor); Olaf Riedel (4); Christian Höse; Patrick Gerlach (2); Kurt Fuchs (1); Rene Schönemann (1); Thomas Wildgrube (1); Jörg Reuter; Ralph Weiser (1); Dirk Frischkemuth-Boecker (9)

 

So trat TSV Griebo an:

 

Thomas Klinke (Tor); Stefan Lehnelt (1); Paul Grasenack (8/2); Andreas König (3); Steffen Weis; Johannes Kohn (1); Peter Grasenack (2); Ingo Fischer (1); Andy Berger (1); Christian Mertes (8)

 

Vorschau Handball 22.01.2011

Von K. Fuchs

Anhaltklasse ALD:

 

Am Sonnabend, 22.01., um 11:15 Uhr tritt die JSpG Wittenberg im Kreisderby beim SV Blau-Rot Coswig an. Die Gastgeber gehören zum Spitzenquartett der Anhaltliga und sind in diesem Spiel favorisiert. Die Wittenberger zeigten zuletzt ansteigende Form, auch wenn dies am Ende nicht von Erfolg gekrönt war. Trotz der Hinspielniederlage gegen Coswig gehen sie nicht chancenlos in das Spiel, denn sie konnten die Partie lange offen gestalten.

 

Anhaltklasse Männer:

 

Am Sonnabend, um 15:00 Uhr kommt es in der Griebo zum Kellerduell der Tabellennachbarn TSV Griebo und TSG Wittenberg II. Die Gastgeber haben derzeit zwei Punkte mehr auf dem Konto, als die Wittenberger Reserve. Beide Teams mussten am letzten Spieltag knappe Niederlagen gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe hinnehmen. Da sich zudem die Spieler seit Jahren bereits kennen, dürfte der Ausgang der Partie durchaus offen sein. Mit diesem Spiel endet für beide zudem die Hinspielserie in der Anhaltklasse und es folgt eine mehrwöchige Spielpause.

 

Verbandsliga Männer:

 

In der Verbandsliga der Männer steht am Samstag um 16:00 Uhr das Kellerduell zwischen der TSG Wittenberg und dem HSV 2000 Zerbst an. Dieses Vier-Punkte-Spiel hat durchaus vorentscheidenden Charakter für den weiteren Saisonverlauf, wenn die Gäste es schaffen, als Sieger vom Platz zu gehen. Für die Wittenberger hingegen würde bei einem Erfolg das Fünkchen Hoffnung für den Klassenerhalt noch weiter glimmen. Dass die Wittenberger gewillt sind, bis zum Saisonende um jeden Punkt bis zum Abpfiff zu kämpfen, haben sie am vergangenen Wochenende in Kühnau gezeigt. Die Gäste aus Zerbst kamen gegen den MSV Schkopau zu einem Punktgewinn. Sie verfügen mit Sebastian Daudert zudem über den derzeit erfolgreichsten Torschützen der Liga. Die Zerbster stehen kompakt in der Abwehr und haben ein schnelles Umkehrspiel verinnerlicht. Inwieweit es den Wittenbergern in diesem Spiel gelingt, dass zu unterbinden und die eigenen Spielstärken zum Tragen zu bringen, wird sich zeigen.

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG hielt bei der SG Kühnau die Partie lange Zeit völlig offen

 

Von K. Fuchs

 

Am ersten Spieltag der Rückrunde der Verbandsliga Süd unterlagen die Männer der TSG Wittenberg bei der SG Kühnau mit 24:33 Toren. Das Ergebnis täuscht aber über den Spielverlauf hinweg.

Die Wittenberger begannen mit ihrem personellen Restaufgebot die Partie sehr konzentriert. Sie bestimmten sogar die Anfangsphase und lagen mehrfach mit zwei Toren in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatte der angeschlagene Holger Krause bereits passen müssen, was die Sorgenfalten des TSG-Coaches weiter anwachsen ließ. Vor allem Christian Jurk setzte über die Mitte immer wieder entscheidende Impulse und glänzte als Vollstrecker. Ihm zur Seite standen Sebastian Kraatz mit Tempogegenstößen und Marcus Richter aus dem Rückraum, die mit ihren Treffern den Gastgeber zunehmend ins Schwitzen brachten. Die variable Abwehr mit dem guten Rückhalt beider Wittenberger Keeper sorgte für weitere Stabilität im TSG-Spiel. Die Kühnauer stellten sich aber im weiteren Verlauf auf die Angriffsaktionen der Wittenberger zunehmend besser ein. So gab es in der ersten Hälfte nun ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnder Führung. Mit einem 10:10 wurden die Seiten gewechselt, was aus Wittenberger Sicht zwar überraschend, aber hoch verdient war. Nach dem Wechsel verschärften die favorisierten Gastgeber aus Kühnau nochmals das Tempo. Immerhin konnten sie mit ihren Wechselalternativen das Team komplett austauschen. Die Lutherstädter, die in der Vorsaison hier mit fast zwanzig Toren Unterschied unter die „Räder“ gekommen waren, hielten aber dagegen. In allen Mannschaftsteilen wurde aufopferungsvoll gekämpft. So stand es Mitte der zweiten Spielhälfte erst 21:18 für die Kühnauer. Bis dato hatten sich die fehlenden Wechselalternativen auf TSG-Seite noch nicht bemerkbar gemacht. Dies änderte sich in der Schlussviertelstunde. Dem sehr kraftzehrenden Abwehr- und Angriffsspiel ohne Erholungsphasen mussten nun die Gäste zunehmend Tribut zollen. Mit einem 7:2-Lauf innerhalb von acht Minuten entschieden die Kühnauer jetzt das Spiel zu ihren Gunsten. Bis in die Schlussphase hinein bemühten sich Wittenberger um ein besseres Resultat. Angesichts der nachlassenden Konzentration bei der Chancenverwertung, gelang dies aber nur teilweise. Erneut zeigten sich wie im Hinspiel zahlreiche Parallelen. Das 33:24 für Kühnau bedeuteten, nach fast adäquatem Spielverlauf zum Hinspiel, am Ende erneut neun Tore Differenz. Trotz des Ergebnisses waren die Wittenberger aber mit ihrem Auftritt hochzufrieden. Angesichts des personellen Aderlasses über den Jahreswechsel, mit dem Verlust von zwei Leistungsträgern, hatten sie eine couragierte Leistung gezeigt. Darauf lässt sich in den kommenden Spielen durchaus aufbauen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (3);
Norman Ließ (1); Sebastian Kraatz (9/3); Franz Hildebrandt (3/1); Daniel Köhler (1);
Dirk Wald (1); Christian Jurk (6)

 

Zeitstrafen: SG Kühnau 8 min          TSG 8 min     

Siebenmeter: SG Kühnau 4/1                        TSG 7/4         

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II verkauft sich gegen Bernburg III trotz Niederlage bestens

 

Mit einer 17:21 Heim-Niederlage gegen den Tabellenzweiten SV Anhalt Bernburg III lieferte der Tabellenvorletzte, die TSG Wittenberg II, eine durchaus bravouröse Partie ab.

Den besseren Start hatten die favorisierten Gäste aus der Saalestadt. Nach sechs Minuten waren sie auf 4:1 Tore enteilt. Die Wittenberger standen zwar kompakt in der Abwehr, schafften es aber im Angriff nicht, Lücken in der massiven Bernburger Deckung zu nutzen. Am sich steigernden Christoph Bäck im Wittenberger Gehäuse orientierten sich die Mitspieler, die zunehmend besser ins Spiel kamen. Mit einem 5:0-Lauf drehten sie kurzzeitig die Partie. Dabei erzielte Neuzugang Jörg Reuter sein erstes Tor im TSG-Dress. Die Bernburger reagierten auf den zwischenzeitlichen Rückstand sofort mit einer Auszeit und Umstellungen in der Mannschaft. Diese Maßgabe fruchtete nur partiell. Es entwickelte sich überraschenderweise ein durchaus enges Spiel, bei dem die Bernburger zur Pause wieder mit einer 10:8-Führung die Nase vorn hatten. Nach dem Wechsel hatten beide Teams einen „Nichtangriffspakt“ geschlossen. Acht Minuten lang viel auf beiden Seiten kein Treffer, trotz hochkarätiger Chancen. Die Gastgeber konnten als erstes den Bann brechen und erzielten per Siebenmeter den Anschlusstreffer zum 9:10. Nun schickten die Gäste ihr stärkstes Aufgebot auf das Parkett, dass per Zwischenspurt einen durchaus beruhigenden 17:11 Vorsprung herauswarf. Die Gastgeber, die bis zum Abpfiff um jedes Tor kämpften, konnten noch auf 17:21 Tore verkürzen. Angesichts der klaren Rollenverteilung vor dem Anpfiff war dies eine ausgezeichnete Partie. Angesichts der vielen klaren Torgelegenheiten wäre sogar ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen gewesen. Was diese Leistung am Ende wert ist, wird sich im Stadtderby in der kommenden Woche in Griebo zeigen.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel; Christian Höse;
Patrick Gerlach (4); Kurt Fuchs; Rene Schönemann (2); Thomas Wildgrube 3/2;
Jörg Reuter (1); Marian Knorr (5); Ralph Weiser (2)

 

JSpG Wittenberg verpasst Punktgewinn im Derby gegen Jessener SV 53 nur knapp

Von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltliga der Jugend D unterlag die JSpG Wittenberg dem Jessener SV 53 mit 20:21 Toren.

Wie bereits im Vorfeld erwartet, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen zwischen beiden Mannschaften. Aufbauend auf einer guten Deckungsarbeit starteten die Wittenberger Spieler wie die Feuerwehr. Nach vier Minuten hatten sie sich trotz der ungeliebten Deckungsvariante Manndeckung einen 4:0-Vorsprung erspielt. Davon überrascht waren in den nächsten Minuten aber weniger die Jessener Gäste, sondern die Gastgeber. Sie leisteten in der Folgezeit regelrecht Aufbauhilfe und ermöglichten mit technischen Fehlern und ungeordnetem Rückzugsverhalten, dass die Jessener das Spiel drehten. In der Schlussphase der ersten Hälfte waren dann die Gastgeber völlig von der Rolle und es gelang kaum noch eine Aktion. Drei Tore in fünfzehn Minuten bis zum 8:13 Halbzeitstand sprechen hierfür Bände. Die Jessener spielten hier ihre individuellen Stärken aus und kontrollierten von nun an die Partie. Dabei hat auf Wittenberger Seite Christoph Wessels mit seinen Paraden einen höheren Rückstand noch verhindert. Wer nach dem Seitenwechsel glaubte, dass die Partie entschieden war, sah sich enttäuscht. Die nicht aufsteckenden Wittenberger kamen nun mit der Deckungsumstellung deutlich besser ins Spiel und verkürzten Tor um Tor. Mitte der zweiten Spielhälfte hatten sie nach einem 4:1-Lauf beim 16:16 erstmals wieder den Ausgleich erzielt. Für Hochspannung in der Schlussphase war gesorgt. Da die Wittenberger nun deutlich Oberwasser bekamen, nahm der Jessener Trainer eine Auszeit und ging seinerseits wieder zur Manndeckung über. Die Wittenberger hatten in dieser Phase aber einen Lauf und gingen mit 20:18-Toren in Führung. Vor allem Einsatzbereitschaft und Selbstvertrauen überzeugten in diesen Minuten. Noch waren aber vier Minuten zu spielen. Den fast greifbaren Erfolg an der Anzeigetafel vor Augen schien aber die Wittenberger wie in der ersten Hälfte sprichwörtlich zu lähmen. Die Jessener wurden mit Fehlpässen regelrecht zum Torewerfen eingeladen. Nachdem Ausgleich erzielten sie in der letzten Spielminute die erneute Führung zum 21:20. Noch verblieben den Gastgebern fünfzehn Sekunden für einen Angriff, um wenigstens einen Punktgewinn zu erzielen. In einer Auszeit wurden die Aktionen besprochen. Die Jessener verhinderten dies aber erfolgreich und blockten ebenso den direkten Freiwurf nach Schlusspfiff. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr, denn sie hatten gerade ein fast verloren geglaubtes Spiel noch zu ihren Gunsten gedreht. Die Wittenberger hingegen waren tief enttäuscht. Obwohl sie über weite Strecken in der zweiten Spielhälfte eine sehr gute Leistung gezeigt hatten, standen sie am Ende ohne Punkte da. In der entscheidenden Schlussphase fehlte einfach die Cleverness, Abgeklärtheit und das spieltechnische Vermögen. So wurde die Partie noch aus der Hand gegeben. Dabei wurde den Wittenberger gegenüber dem Saisonauftakt in Jessen eine enorme spielerische Steigerung vom Gästecoach attestiert. Dies war am Ende aber nur ein schwacher Trost für die Wittenberger.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Paul Vogel (Tor); Christoph Wessel (Tor); Paul Maßny (2); Atle Höhne; Tobias Wegrzynowicz; Sven Bischoff; Pascal Beyer (3); Maxemilian Domke (10/3); Anton Zugehör; Tom Germer (2); Toni Wildgrube (2); Leon Müller (1)

 

 

Vorschau Handball 15.01./16.01.2011

Von K. Fuchs

Anhaltklasse ALD:

 

Am Sonnabend, 15.01., um 11:30 Uhr trifft die JSpG Wittenberg im Kreisderby auf den Jessener SV 53. Dabei treffen zwei unmittelbare Tabellennachbarn aufeinander. Die Jessener, mit zwei Spielen im Rückstand, haben ein ausgeglichenes Punktekonto mit 8:8 Punkten. Sie liegen auf Platz 6. Die Wittenberger haben ebenfalls 8 Pluspunkte, einen Platz dahinter. Trotz des deutlichen Hinspielerfolges der Gäste zum Saisonauftakt, dürfte das Spiel am Samstag diesmal keinen klaren Favoriten besitzen. Wer am Ende das Parkett als Sieger verlassen wird, ist damit völlig offen.

 

Anhaltklasse Männer:

 

Am Sonnabend, um 13:00 Uhr hat in der Stadthalle die TSG Wittenberg II in der Anhaltklasse erneut Heimrecht. Die erwarteten Gäste des SV Anhalt Bernburg III sind dabei klar favorisiert. Sie liegen derzeit auf Platz 2 in der Tabelle und haben nur beim Spitzenreiter HBC Wittenberg bisher eine Niederlage hinnehmen müssen. Um alle Aufstiegsambitionen aufrecht zu erhalten, planen die Gäste aus der Saalestadt einen Erfolg bei der Wittenberger Verbandsliga-Reserve fest ein. Die TSG-Spieler um Coach Olaf Riedel werden aber alles unternehmen, um dieses Vorhaben so schwer wie möglich zu machen. Sie wollen aus ihrer Außenseiterolle möglichst viel Kapital schlagen. Ob es gelingt wird sich im Spiel zeigen.

 

Verbandsliga Männer:

 

Zum Auftakt der Rückrunde tritt das Verbandsligateam der TSG Wittenberg am Sonntag um 17:00 Uhr in der Sporthalle des Dessauer Berufsschulzentrums bei der SG Kühnau an. Die Gastgeber haben nach einem Formtief auf Grund von Verletzungsausfällen, ihren Spitzenplatz in der Verbandsliga räumen müssen. Sie liegen mit derzeit 14:10 Punkten auf Platz 4 hinter den drei ambitionierten Reserveteams der zweiten und dritten Bundesligamannschaften. In der Zwischenzeit sind die Verletzten wieder im Team der Kühnauer und haben mit einem Erfolg über den MSV Buna Schkopau bereits eine Trendwende eingeleitet. Dies lässt sich von den Wittenbergern nicht sagen. Deren Verletztenliste ist weiter angewachsen und zudem haben zum Jahreswechsel hin, zwei Führungsspieler den Verein gewechselt. Damit reist im Prinzip das letzte Aufgebot des Wittenberger Verbandsligisten nach Dessau, das nur über Außenseiterchancen verfügt. Zudem liegen die TSGer gegenwärtig auf dem letzten Tabellenrang, woraus den Kühnauern eine klare Favoritenrolle erwächst.

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg unterlag dem Staffelprimus HG 85 Köthen deutlich

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 11:42-Niederlage beendete die JSpG Wittenberg gegen Spitzenreiter HG 85 Köthen die Hinspielrunde. Die verlustpunktfreien Köthener starteten wie die Feuerwehr und hatten sich nach vier Minuten bereits auf 6:0 abgesetzt. Bis zur Halbzeit hielten die Gäste das Tempo hoch und lagen bereits spielentscheidend mit 20:3 Toren in Führung. Nach der Pause und mit dem Wechsel des Deckungssystems kamen die Wittenberger besser ins Spiel. Lohn dafür waren deutlich mehr Tore, auch wenn die Köthener weiterhin die Partie klar kontrollierten. Dem Wittenberger Leon Müller gelang dabei sein erster Punktspieltreffer in dieser Saison. Bei etwas mehr Abgeklärtheit hätte die Niederlage sogar noch geringer ausfallen können, denn die Wittenberger vergaben die Siebenmeter gleich reihenweise. Trotz des deutlichen Ergebnisses, stimmte die Einstellung der Gastgeber in der Partie und selbst das Ergebnis hielt sich in Grenzen, im Vergleich zu anderen Spielen des Köthener Spitzenreiters. Somit konnten alle Beteiligten auf beiden Seiten mit dem Start ins neue Jahr zufrieden sein.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (4); Pascal Beyer (4); Tobias Wegrzynowicz; Tom Germer (1); Sven Bischoff ; Anton Zugehör; Toni Wildgrube (1); Leon Müller (1);

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

TSG Wittenberg II unter liegt TuS Köthen

 

Mit einer 21:28 Heim-Niederlage gegen TuS Köthen startete die TSG Wittenberg II in das neue Jahr.

Von Anbeginn liefen die Lutherstädter dabei einer knappen Gästeführung hinterher, die bis zum 9:11 Pausenstand Bestand hatte. Die Wittenberger schafften es zunächst nicht die massive Köthener Deckung aus dem Positionsspiel heraus zu überwinden. Zudem war die Fehlerquote der Gastgeber zu hoch, um die Köthener ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Vor allem über die starken Rückraumspieler und mit Tempogegenstößen setzten die Gäste immer wieder entscheidende Akzente. In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel fiel dann die Vorentscheidung in der Partie. Während die Lutherstädter immer wieder am Gebälk oder Torwart scheiterten, setzten sich die Köthener vorentscheidend ab. Die knappe Gästeführung wurde auf acht Tore Unterschied beim 20:12 ausgebaut. In der Schlussviertelstunde passierte nicht mehr viel und das Spiel pegelte sich auf diesem Niveau ein.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (5); Christian Höse (3); Patrick Gerlach; Kurt Fuchs; Rene Schönemann (1); Thomas Wildgrube 3/2; Michael Kuhn (4); Jörg Reuter; Marian Knorr (5)

 

 

Vorschau Handball 08.01./09.11.2011

Von K. Fuchs

 

Anhaltklasse Männer:

 

Am 08.01. um 17:00 Uhr beginnt in der Stadthalle für die TSG Wittenberg II in der Anhaltklasse das neue Jahr mit einem Heimspiel. Die erwarteten Gäste des TuS Köthen haben derzeit ein ausgeglichenes Punktekonto und liegen auf Platz 4. Die Wittenberger haben auf Platz 9 vier Punkte weniger auf der Habenseite. Da sich meist erst kurzfristig die personelle Aufstellung der Wittenberger ergibt, bleibt abzuwarten wie die TSGer ins Spiel finden werden. Ob sie dann in der Stadthalle den besser platzierten Gästen aus Köthen auch ihr Spielkonzept erfolgreich aufdrängen können, wird sich erst mit Spielende herausstellen.

 

 

Anhaltklasse ALD:

 

Am Sonntag, 09.01., um 11:30 Uhr tritt die JSpG Wittenberg gegen die HG 85 Köthen zum letzten Spiel in der Hinrunde an. Die Gastgeber liegen derzeit mit 8:10 Punkten auf Platz 7 und damit im Mittelfeld der Tabelle. Die Köthener hingegen sind in dieser Saison noch ohne Punktverlust. Nur auf Grund weniger ausgetragener Spiele liegen sie derzeit „nur“ auf dem zweiten Platz. Damit sind die Gäste in diesem Spiel klar favorisiert. Inwieweit es den Wittenbergern gelingen wird, aus der Außenseiterrolle heraus Kapital zu schlagen, wird sich in der Partie zeigen.

 

JSpG Wittenberg mit Auswärtserfolg in Kühnau

Von Kurt Fuchs

 

In der Anhaltliga der Jugend D kam die JSpG Wittenberg bei der zweiten Vertretung der JSpG Elbe/Kühnau zu einem 19:18 Erfolg.

Wie bereits im Vorfeld erwartet, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen zwischen beiden Mannschaften. Aufbauend auf einer guten Deckungsarbeit egalisierten die Wittenberger Spieler Mitte der ersten Spielhälfte den Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber. Kurz vor dem Seitenwechsel gingen sie nach einem Doppelschlag mit einer 10:9-Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff hatten die Kühnauer mit ihrer Tempoverschärfung Erfolg und drehten in den Anfangsminuten wieder das Spiel. Die Gäste zeigten aber Moral und ergriffen nun ihrerseits die Initiative auf dem Parkett. Mit einem 5:0-Zwischenspurt zogen die Lutherstädter Mitte der zweiten Spielhälfte bis auf 15:12 davon. Einige Unkonzentriertheiten brachten dann die Kühnauer wieder ins Spiel. Zwei Minuten vor dem Spielende hatten sie den 18:18 Ausgleichstreffer erzielen können und der Spielausgang war wieder völlig offen.

Die Schlussphase war nun an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Die Wittenberger trafen zum 19:18 und die Gastgeber setzten in ihrem letzten Angriff alles auf eine Karte. In den Schlusssekunden erhielten sie nach einer Regelwidrigkeit einen Siebenmeter. Dieser wurde nach Ablauf der Spielzeit noch ausgeführt. Im direkten Duell zwischen dem Kühnauer Werfer und dem Wittenberger Torwart Paul Vogel bewies letzterer die größere Nervenstärke. Der Wittenberger konnte den Wurf in großer Manier parieren und sicherte so seinen Mitspielern den zweiten Auswärtserfolg in Folge. Die Stimmung auf der anschließenden Weihnachtsfeier war damit gerettet. Die Kinder hatten gegenüber ihren Eltern und Betreuern beim Kegeln auf Zeit nur knapp das Nachsehen, was angesichts des Punktspielerfolges dem Hochgefühl keinen Abbruch gab.

Die Wittenberger Spielgemeinschaft hat damit zum Jahreswechsel nun 8:10 Punkte auf der Habenseite und liegt im Mittelfeld der Tabelle in der Anhaltliga.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Paul Vogel (Tor); Christoph Wessel (Tor); Paul Maßny (2); Atle Höhne; Tobias Wegrzynowicz (3); Sven Bischoff; Pascal Beyer (1); Maxemilian Domke (10); Anton Zugehör; Tom Germer (3); Toni Wildgrube

 

Vorschau Handball JSpG Wittenberg 18.12.2010

Von K. Fuchs

 

Anhaltklasse ALD:

 

Am Samstag, 18.12., um 11:30 Uhr tritt die JSpG Wittenberg bei der JSpG Elbe Kühnau 2 an. Die Gastgeber liegen derzeit mit zwei Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Die Wittenberger hingegen sind mit vier Punkten mehr zwei Platzierungen davor. Dies täuscht aber über die Leistungen der Gastgeber hinweg, die daheim bisher immer ansprechende Resultate erzielten. Deshalb wird es in der Sporthalle des Berufsschulzentrums in Dessau ein Spiel auf Augenhöhe werden, bei dem die Tagesform entscheidend sein wird. Wenn es denn Lutherstädtern gelingt, die zuletzt gezeigten Schwächen abzustellen, gehen sie nicht chancenlos in die Partie.

 

 

Video-Beitrag im RBW: Anhaltklasse Männer HBC Wittenberg gegen TSG Wittenberg II

 

http://www.rbwonline.de/beitrag/filmbeitrag2.php?id=40952; 14.12.2010,

 

Spiel aus Sicht des Weißenfelser HV 91

„WHV mit Nervenstärke und ein wenig Glück!“

Am vergangenen Sonntag baten die Weißenfelser ein letztes Mal im Jahr 2010 zum Handballnachmittag in die Sporthalle Weißenfels-West. Für die 1.Männer sollte es im Normalfall rein eine Pflichterfüllung werden, da mit der TSG Wittenberg der bis dato Tabellenletzte der Verbandsliga-Süd als Gast anreiste und die gezeigten Leistungen des WHV in den letzten Wochen nach mehr verlangten. Doch man sollte sich nie zu sicher sein, wie Trainer Rosenheinrich vor dem Spiel anmahnte. Der erste Spielzug der Weißenfelser ließ auf einiges hoffen und auch die 250 Zuschauer waren guten Mutes, um das Jahr 2010 mit einem Sieg ihrer Mannschaft zu beenden. Doch die weiteren fünfzig Minuten suchten ihres Gleichen. Weißenfels zeigte teilweise alte Schwächen. Viele technische Fehler, Fehlabspiele, kein Kombinationsspiel und ein Manko, was bereits in Vergessenheit geraten war – der Siebenmeterpunkt. Im gesamten Match brachte man lediglich 3 von 10 Strafwürfen im gegnerischen Kasten unter. So geriet der Gastgeber schnell mit 1:4 in Rückstand. Es schien, als ob die Hausherren noch nicht auf dem Parkett standen. Folglich und unerlässlich nahm Jürgen Rosenheinrich gleich die Auszeit, um seine Mannen wach zu rütteln. Doch die Wirkung war nur von kurzer Dauer und reichte bis zum 6:6 (14.Minute). Danach schlichen sich wieder zu viele Fehler in das Angriffsspiel ein und die Abwehr wurde in vielen Situationen einfach vernachlässig. So überraschte es keinen mehr, dass Wittenberg mit einer 13:10 Führung in die Halbzeit ging.

Weißenfels kam sichtlich motivierter aus dem Pausentee und schaffte sofort den Anschluss, um in der 35.Minute sogar, wenn auch nur kurz, mit 15:14 in Führung zu gehen. Doch kaum hatte man als Zuschauer das Gefühl das Spiel würde sich jetzt drehen, versetzte einem die eigene Mannschaft den nächsten K.O.-Schlag. Wieder wurde zu hastig der Abschluss gesucht. Die vergebenen Chancen nutzte Wittenberg durch einige Konter, um in der 39.Minute wieder mit 18:15 in Vorhand zu kommen. Ähnlich verliefen auch die folgenden Minuten. Weißenfels ließ seinem Gegner so viel Raum, dass dieser seine 3 Tore Führung scheinbar mühelos über die Runden zu bringen schien. Nochmals wollte der Trainer versuchen mit einer Auszeit die drohende Heimniederlage abzuwenden. Und prompt, keiner wollte es so recht glauben. Der Weißenfelser HV trat plötzlich wie das Team auf, welches sich durch seine mannschaftliche Geschlossenheit und das Miteinander in den letzten Wochen bereits mehrfach erfolgreich durchsetzen konnte. Max Fuchs auf der Mittelaufbauposition nutzte nun endlich seine Schnelligkeit und Freiheiten, die ihm durch die Manndeckung gegen Martin Schmoeckel gegeben wurden. Hinten hielt René Wyremba, auch im hohen Alter von 37, seinen Kasten sauber und entschärfte ein um das andere Mal freie Wurfchancen für den Gast aus Wittenberg. Björn Weniger als Kopf der Abwehr ließ den besten Werfer der Wittenberger nicht mehr an sich vorbei und konnte mit wichtigen Ballgewinnen kurz vor Schluss der Partie maßgeblich zum letztendlich glücklichen 27:23 Erfolg der Hausherren beitragen. Doch auch dieser Sieg hat gezeigt, wie nervenstark und abgeklärt sich der WHV 91 bereits seit einigen Wochen in der Liga präsentiert. Dies Stärke wird mit Platz 7 in der Hinrunde belohnt.

Wir hoffen auf eine ebenso gute Rückrunde in 2011.

All unseren Fans und Anhängern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

WHV mit Vogt und Wyremba im Tor; Schmoeckel (5/3); Radam (4); Wrobel (4); Zeigermann (4); Sauer (4); Fuchs (4); Weniger (1); Schlegel (1); Kötteritzsch; Kunth

http://www.whv-91.de/, 14.12.2010

 

 

Verbandsliga Handball Männer

 

Einsatzwillen und Moral stimmten in Weißenfels trotz Niederlage

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga unterlag die TSG Wittenberg beim gastgebenden Weißenfelser HV 91 mit 23:27 Toren. Damit haben die Lutherstädter es erneut verpasst, ihr gegenwärtiges Punktekonto zu verbessern. Nach der Hinrunde verbleiben sie am Tabellenende, haben die besser platzierten Teams aber noch in Reichweite.

Die Wittenberger begannen das Spiel sehr konzentriert. Die zahlreichen Zuschauer (ca. 250) waren verwundert, mit welcher Abgeklärtheit die Wittenberger in den Anfangsminuten ins Spiel gingen. Nur einmal beim 1:0 lag der Gastgeber in der ersten Spielhälfte in Führung, dann übernahmen die Wittenberger das Zepter in der Sporthalle Weißenfels. Angeführt von einem überragenden Ronny Klauser im Wittenberger Tor, der sieben von zehn Siebenmetern im Spiel parierte, fanden Manuel Mattheß und Rene Knabe immer wieder die Lücken in der Weißenfelser Abwehr. Bis zum Seitenwechsel hatten die Gäste eine 13:10 Führung herausgespielt. Die Weißenfelser fanden trotz Auszeit, veränderten Abwehrvarianten und Einsatzwillen nicht zu ihrer gewohnten Spielweise. Das war ein Verdienst des Wittenberger Teams, dass verletzungsbedingt hier auf der Kreisposition verwaist aufspielen musste. Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gastgeber das Tempo und die Aggressivität im Abwehrbereich. Sie wussten, dass es bereits mehrere Partien in der Saison gab, die darüber erst in den Schlussminuten entschieden wurden. Nach 48 Minuten lagen die Gäste immer noch mit 20:18 Toren in Führung. Ein verletzungsbedingtes Ausscheiden eines Wittenbergers begrenzte nun in der Schlussphase auch die Rückraumoptionen. Zudem griff die veränderte Abwehrkonstellation der Weißenfelser. Beim 22:22, fünf Minuten vor dem Spielende, mit den Zuschauern im Rücken, bekamen die Gastgeber die „zweite Luft“. Sie setzten sich mit einem 5:1 Schlussspurt noch 27:23 durch. Bei den Wittenbergern war erneut Enttäuschung angesagt. Sie hatten einen großen Fight abgeliefert, waren über fünfzig Minuten sogar das bessere Team und standen dann zum Abpfiff erneut mit leeren Händen da. Am Ende waren es erneut die fehlenden Alternativen und ein Nachlassen in der Konzentration, die ein Erfolgserlebnis noch verhinderten. Die Anerkennung der Weißenfelser nach dem Spiel war deshalb nur ein schwacher Trost für die Wittenberger. Nun gilt es die Blessuren auszukurieren und die Mängel im Spiel abzustellen, um im neuen Jahr die Rückrunde anzugehen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (3); Manuel Mattheß (5); Martin Busch; Franz Hildebrandt (1); Sebastian Kraatz (3); Rene Knabe (8); Christian Jurk (3); Norman Ließ;

 

Spiel aus Sicht des HBC

 

Klarer Sieg im Wittenberger Derby - HBC Wittenberg : TSG Wittenberg II 39:18

 

News - Männer

Geschrieben von: GR   

 

Das Stadtderby gewannen die HBC- Männer im letzten Spiel des Jahres gegen die TSG Wittenberg II klar mit 39:18.Die Anfangsphase verlief etwas holprig. TSG legte mit 0:1und 1:2 vor, doch Maximilian Jäger konnte zweimal ausgleichen. Die Deckung stellte sich immer besser auf die TSG- Angriffe ein und kam mal ein Ball durch, war er sichere Beute von Kapitän René Schmidt. Vorn trafen Sven Jäger, Lukas Göricke und Maximilan Jäger zum 8:2. Das Angriffsspiel der HBC`er lief jetzt auf

Hochtouren. Nico Meckel, Markus Lehmann, Johannes Ehrig und Tobias Scheinert erhöhten den Vorsprung auf 16:4. Auch eine Auszeit brachte den HBC- Motor nicht ins stocken. Als Nico Meckel das 22:7 warf wurden die Seiten gewechselt. Im 2.Abschnitt nahmen die Gastgeber etwas das Tempo raus,  was die TSG`er  zu Toren nutzten. Bis zum 28:13 nach 40 Minuten blieb der Abstand konstant. Die Gastgeber erhöhten noch mal das Tempo und als Tobias Scheinert, Matthias Schrödel, Robby Tenor und Sven Jäger das 35:13 warfen, war der letzte Kampfeswille der Gäste erloschen. Der HBC verwaltete nun seinen Vorsprung die letzten 10 Minuten. Johannes Ehrig und Nico Meckel stellten mit den letzten beiden Toren des Spieles den 39:18 Endstand her. Jetzt fiebern alle den 8.1.2011 entgegen, wo um 15 Uhr das Spitzenspiel der Anhaltklasse in der Wittenberger Stadthalle stattfindet. Dort trifft der HBC Wittenberg (16:0 Punkte) auf den ebenfalls noch ungeschlagenen SV Anhalt Bernburg III (14:0 ).

Für den HBC spielten: Schmidt, Deutschmann, S.Jäger 9/3, Ehrig 4, Scheinert 4, Calow, Schrödel 1, Lehmann 1, M.Jäger 12, Meckel 5, Tenor 1, Michelmann, Göricke 2

7m: HBC 4/3, TSG 6/4

2min.:HBC 2, TSG 5+1xRot

 

 

http://www.hbc-wittenberg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=157:klarer-sieg-im-wittenberger-derby-hbc-wittenberg--tsg-wittenberg-ii-3918&catid=44:maenner&Itemid=69, 14.12.2010

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

HBC gewinnt Stadtderby gegen TSG Wittenberg II durch Konterstärke

 

Mit einer 18:39-Niederlage endete das Stadtderby für die TSG Wittenberg II beim Aufstiegsanwärter HBC Wittenberg.

Dabei sorgten die als Außenseiter in die Partie gestarteten Schwarz-Gelben in den ersten Minuten für Verwunderung auf den Rängen. Nach fünf Minuten lagen die TSGer in diesem Spiel mit 2:1 Toren in Führung. Die Antwort darauf ließ nicht lange warten. Nach einigen Wechseln gelangen den HBClern immer wieder Ballgewinne in der Abwehr und erfolgreiche Tempogegenstöße. Innerhalb von sechs Minuten kamen sie über einen 10:1 Zwischenspurt zu einer klaren Führung, die sie bis zur Pause noch auf 22:7 ausbauen konnten. Allein zehn erfolgreich abgeschlossene Tempogegenstöße machten hier den entscheidenden Unterschied aus und bedeuteten bereits eine Vorentscheidung in der Partie.

Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel in dem die TSGer den Abstand nicht weiter anwachsen ließen. Auch ein erneuter 7:0 Zwischenspurt der HBCler bremste die Wittenberger TSGer nicht in ihrem Bemühen, um eine Resultatsverbesserung. So konnten sie die Schlussphase mit 5:4 für sich entscheiden. Der klare 39:18 Erfolg des HBC geht vollauf in Ordnung und basierte vor allem auf dem schnellen Umkehrspiel, wogegen die TSGer überhaupt keine Mittel fanden. Im Positionsangriff hingegen kamen die individuellen Stärken der HBCler nicht so überzeugend zum Tragen. So gab es am Ende auf beiden Seiten, bei Siegern wie Verlierern, durchaus zufriedene Gesichter über das Ergebnis und den Spielverlauf.

 

So trat HBC Wittenberg an:

 

Jörg Deutschmann (Tor); Rene Schmidt (Tor); Sven Jäger (9/3); Johannes Ehrig (4); Steffen Calow; Matthias Schroedel (1); Markus Lehmann (1); Maximilian Jäger (12); Nico Meckel (5); Robby Tenor (1); Steffen Michelmann; Tobias Scheinert (4); Lukas Göricke (2); Stefan Zimmermann

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (1); Christian Höse; Patrick Gerlach (2); Kurt Fuchs; Rene Schönemann (2); Dirk Frischkemuth-Boecker (3); Thomas Wildgrube 4/4; Steffen Schoof (1); Ralph Weiser; Michael Kuhn (1); Andre Seume (4)

 

 

 

Vorschau Handball Männer 12.12.2010

Von K. Fuchs

 

Verbandsliga Süd:

 

Am Sonntag, 12.12.2010, um 14:00 Uhr treffen in der Sporthalle West in Weißenfels die beiden Aufsteiger der letzten Saison aufeinander. Mit diesem Spiel endet zugleich die Hinrunde in der Verbandsliga Süd. Die Vorzeichen dieser Partie sind dabei völlig umgekehrt worden. Im Vorjahr lagen zu diesem Zeitpunkt der Hinrunde die Wittenberger im gesicherten Mittelfeld und die Weißenfelser hatten die „Rote Laterne“ inne. Jetzt ist es umgedreht. Während bei den Gastgebern das Team zusammenblieb, haben die Lutherstädter einen personellen Umbruch vollziehen müssen. Zudem ist die Verletztenliste weiter angewachsen. Doch dies alles zählt nicht in diesem Spiel. Für die Wittenberger gilt es jedes Spiel als Endspiel zu betrachten, wenn die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt bleiben soll. Am 24. Spieltag gibt es dann ein Wiedersehen mit dem Weißenfelser HV 91. Ob dann erneut wie in der Vorsaison beide Mannschaften Grund zum Jubeln haben, wird sich zeigen. Jetzt geht es für beide Seiten darum, die Hinrunde mit einem möglichst positiven Ergebnis abzuschließen. Wem dies am Ende gelungen ist, wird sich nach dem Abpfiff zeigen.

 

Anhaltklasse Männer

 

Zum allerersten Mal treffen im Stadtderby am Sonntag, 12.12.2010 um 15:30 Uhr in der Wittenberger Stadthalle der HBC Wittenberg und die TSG Wittenberg II aufeinander. Die Schwarz-Gelben sind in diesem Spiel krasser Außenseiter und werden bemüht sein, die Niederlage so gering wie möglich zu halten.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

 

Gegen Bernburg II fehlte der TSG am Ende die Konstanz

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga unterlag die TSG Wittenberg der zweiten Vertretung des SV Anhalt Bernburg II mit 27:32 Toren. Damit haben die Gastgeber es erneut verpasst, gegen eine Spitzenmannschaft der Verbandsliga zu punkten. Angesichts der derzeitigen Situation in der Verbandsliga Süd konnten damit die Gäste aus Bernburg ihren dritten Tabellenplatz behaupten.

Die Wittenberger begannen das Spiel eher nervös. Vor allem konnten die in der Saison immer wieder auftretenden Schwächen im Torabschluss und in der Ballsicherheit nicht abgestellt werden. Reihenweise scheiterte man immer wieder am Bernburger Keeper bzw. am Deckungsverbund der Gäste. Mit ihrem variablen Positionsspiel und vor allem dem Tempogegenstoß zogen sie Tor auf Tor davon. Nach einem 5:0 Zwischenspurt, lagen sie bereits mit 8:2 nach zehn Minuten in Führung. Erst zum Ende der ersten Halbzeit kamen die Wittenberger besser ins Spiel und konnten bis auf 12:15 Tore verkürzen. Jetzt sprühte das Team vor Ehrgeiz und zeigte im Angriff die bislang vermisste Durchschlagskraft. Nach dem Wechsel gab es eine Wiederholung der ersten Spielhälfte. Erneut konnten die Bernburger sich absetzen und lagen zwischenzeitlich sogar mit acht Toren beim 21:28 in Führung. Die Wittenberger konnten den Abstand bis zum Abpfiff dann auf fünf Tore verkürzen, mehr war in dieser Partie nicht mehr drin. Wenn man die beiden Halbzeiten gegenüberstellt, so muss am Ende resümiert werden, dass es für die Wittenberger erneut ein Spiel der verpassten Gelegenheiten war. Das kämpferische und spielerische Aufbegehren nach klarem Rückstand zeigte das Potenzial des TSG-Teams, durchaus in der Verbandsliga mithalten zu können, am Ende fehlte dann aber die Konstanz. Wenn die Wittenberger an die starken Phasen in beiden Spielhälften in der nächsten Woche in Weißenfels anknüpfen können, dürften sie nicht chancenlos anreisen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter; Manuel Mattheß; Martin Busch (2); Franz Hildebrandt (3); Daniel Köhler; Sebastian Kraatz (6); Dirk Wald (1);

Rene Knabe (12/3); Christian Jurk (3)

 

Spielbericht aus der Sicht der Gäste aus Bernburg:

 

SVA II - Wittenberg

Die Reserve des SV Anhalt Bernburg musste im letzten Auswärtsspiel des Jahres zum Tabellenschlusslicht nach Wittenberg. In der letzten Begegnung beider Mannschaften konnte die TSG durch einen Sieg in eigener Halle den Abstieg verhindern.

 

An diesem Tag wollte die Mannschaft aber die Wittenberger Stadthalle als Sieger verlassen, zumal die TSG erst einen Sieg für sich verbuchen konnte.

 

Gewarnt waren die „Wappiche“ durch die drei knappen Wittenberger Niederlagen gegen Dessau/Roßlau, Steuden und dem HC Halle.

 

Wieder nicht in Bestbesetzung, aber mit einem seit mehreren Spielen gewachsenen und sichtbaren mannschaftlichem Zusammenhalt, sollte die gleiche Taktik, die gegen Merseburg aufgegangen war, wieder angewandt werden.

 

Ohne seinen starken Außenspieler Stolze, dem noch gesperrten Heppner und die aus familiären Gründen fehlenden Jankowski und Funke hatte Trainer Kutschbach doch sein schlagkräftiges Team vom letzten Wochenende fast beisammen.

 

Der Schwerpunkt musste wieder in der Innenabwehr liegen, bei der besonders Seythal und Reimann immer besser miteinander harmonieren. Hahn und Welzel sollten die Konter laufen

 

und wie bisher war Eckert im Tor der entscheidende Baustein für diese Taktik.

 

Die Mannschaft setzte dieses Vorhaben in den ersten zwanzig Minuten bravourös um.

 

Viele vergebene Chancen auf Seiten der Wittenberger, ein konsequente 1. und 2. Angriffswelle und wiederum sicher vorgetragene Angriffskombinationen erhöhten das Torkonto für die Bernburger vom 1:3, 3;9 bis zum 4:11.

 

Die linke Angriffsseite mit Reiske und Welzel wurde durch das von Vetter gut gelenkte Gruppenspiel immer wieder in Wurfpositionen gebracht und diese zumeist sicher abgeschlossen. Seythal und Hahn lösten immer wieder die Angriffsoptionen aus, waren verantwortlich für das schnelle und sichere Passspiel und trugen somit die Angriffswelle auf die andere Seite.

 

Davon konnte besonders unser jüngster Spieler, Kevin Reiske, profitieren und er bedankte sich dadurch, dass er mit seinen späteren insgesamt 9 (! )Treffern einen großen Anteil zu der Torausbeute der Mannschaft beitrug.

 

Reimann am Kreis wurde immer wieder schön freigespielt und Kropf war vom Strafpunkt souverän.

 

Die Wittenberger spielten nun vorsichtiger und versuchten ihre Angriffe länger auszuspielen. Etwas Glück bei den Ballgewinnen, nachlassende Aufmerksamkeit in der Bernburger Abwehr und einigen unverständlichen Schiedsrichterentscheidungen ließ nun die TSG ebenfalls durch schnelles Konterspiel das Ergebnis bis zur Halbzeit auf 12:15 verkürzen.

 

Zuvor aber hatten die Werfer der TSG sich mehrfach „die Zähne“ an Torwart Eckert „ausgebissen“, der wesentlich für den zwischenzeitlichen hohen Ergebnisstand mitverantwortlich war.

 

Für die zweite Hälfte  galt es nun die Wittenberger weiter auf Abstand zu halten und die Deckungsarbeit zu verbessern. Wie befürchtet bekam jetzt Vetter eine Manndeckung, um die Bernburger aus ihrem Spielrhythmus zu bringen.

 

Fünf Minuten lang kam es zu einem „Schlagabtausch“, bei dem kein Tor fiel.

 

Dann aber hatte sich die Deckung der Saalestädter wieder geordnet, die Mannschaft konnte sein Konterspiel wieder aufziehen und setzte sich bis zum 14:20 ab.

 

Wichtige Treffer fielen durch Hahn, Welzel und auch Pressel führte nunmehr erfolgreich die Angriffe. Jetzt mit Christian Kropf am Kreis entstanden viele Lücken, welche er selbst oder seine Mitspieler nutzen konnten. Vetter übernahm jetzt Verantwortung im rechten Rückraum, da Seythal, wie immer stark in der Abwehr, aber an diesem Tage nicht wie gewohnt ins Angriffsspiel fand.

 

Durch das erfolgreiche Konterspiel aus der sicheren Abwehr konnte die Wittenberger Manndeckung gegen Vetter und Pressel erst in der letzten Viertelstunde greifen.

 

Nun entschieden die individuellen Stärken von Welzel, Reiske, Hahn und Vetter, die sich mehrfach selbst erfolgreich durchsetzten und das Ergebnis auf 21:29 hochschraubten.

 

In den letzten 10 Minuten merkte man der TSG die Resignation doch an, obwohl jetzt auch den Bernburgern wieder viele kleine technische Fehler unterliefen.

 

Rene Knabe war mit 11 Treffern der beste Werfer des Gegners, konnte aber das Spiel auch nicht mehr „drehen“, da seine Mitspieler nicht die nötige technische und taktische Qualität besaßen, um den Bernburgern nochmals „Paroli“ bieten zu können.

 

So machte jetzt der im Tor eingewechselte Schondau durch einige gute Paraden das Spiel wieder schneller und sorgte somit immer wieder dafür, den 5 Tore Abstand bis in die letzten Sekunden zu halten.

 

Selbst Andy Brösel, der sonst in der III. Mannschaft spielt, heute sich aber als Ersatzspieler zur Verfügung gehalten hatte, bekam in den Schlussminuten seine Torchance, welche er aber leider nicht nutzen konnte.

 

Trainer Rieck sah man ab der 55. Minute beruhigt durchatmen und von zwei wichtigen Punkten sprechen und Kutschbach war sichtlich stolz auf seine Spieler, die auch heute, wie in den letzten Spielen immer wieder gezeigt hatten, dass sie „wettkampfhärter“ geworden sind, taktisch überlegener handeln und zwischenmenschlich enger zusammengerückt sind.

 

So war die Anerkennung seitens des Publikums, der Schiedsrichter und des Gegner fair und

 

ehrlich.

 

Das Kampfrichterpaar Bräunlich und Jank aus Kühnau und Radis waren sehr sachlich

 

und suchten immer wieder das Gespräch mit den Spielern und Trainern. Dies trug viel dazu bei, dass Entscheidungen klar begründet und hitzige Diskussionen und Emotionen rechtzeitig gedämpft werden konnten.

 

Es war eine gut geleitete und sehr faire Begegnung und das Gleiche wünscht sich die II. des SV Anhalt am kommenden Wochenende gegen das Team aus Reichardtswerben / Prittitz. Nachdem diese gut in die Saison gestartet sind, haben sie in den letzten Spielen ein wenig an „Boden “„ verloren und werden versuchen, das in Bernburg wieder gut zu machen.

 

Trainer Kutschbach hofft nochmals auf zahlreiches Publikum vor der Winterpause und darauf, wieder eine komplette Mannschaft zum (dann) fünften Heimsieg führen zu können.

 

( Sa. 11.12.2010/ bereits 14.00 Uhr ! )

 

 

Tor:                       Eckert, Schondau

 

 

Feld:                     Hahn (3), Welzel (7), Vetter (3), Pressel (3), Kropf (4/2), Seythal, Reimann (3),

 

                               Reiske (9)

 

 

Trainer:              Kutschbach, Rieck

 

 

http://www.wappiche.de/index.php?SVA-II-Wittenberg; 05.12.2010

 

JSpG Wittenberg mit Auswärtserfolg in Zerbst

 

In der Anhaltliga der Jugend D kam die JSpG Wittenberg beim HSV 2000 Zerbst zu einem 17:16 Erfolg.

Nach den witterungsbedingten Anreiseproblemen fanden die Gäste aus der Lutherstadt gut in die Partie. Aufbauend auf einer guten Deckungsarbeit, in der alle Spieler füreinander eintraten, konnte sich ein breit angelegtes Angriffsspiel entfalten. Im Unterschied zu den Auftritten bisher, die immer wieder von einem Leistungsgefälle und Schwankungen im Spielverlauf der Wittenberger geprägt waren, zeigte sich dies in dieser Partie nicht. Die Gäste spielten von Anbeginn konzentriert und übernahmen zudem das Engagement, mit dem die Zerbster agierten an. So konnte fast über die gesamte Spielzeit eine knappe Führung behauptet und mit großem Einsatzwillen verteidigt werden. Nur zweimal in den Anfangsminuten mussten die Lutherstädter den Ausgleich hinnehmen. Am Ende gab es den schwer erkämpften aber auch verdienten 17:16 Erfolg der Gäste, die nun nach Punkten mit den Zerbstern gleichziehen konnten.

Danach kannte der Jubel bei Spielern, Betreuern und mitgereisten Eltern keine Grenzen mehr. Dies war ein Verdienst einer geschlossenen Mannschaftsleistung der Wittenberger, die an diesem Tag durchaus ihr vorhandenes Potenzial abgerufen haben.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (2); Atle Höhne (2), Tobias Wegrzynowicz (2); Sven Bischoff (1); Leon Müller; Pascal Beyer (3); Maximilian Domke (7); Anton Zugehör

 

Anhaltklasse Handball Männer

 

Apollensdorf gewinnt Stadtderby bei der TSG Wittenberg II

 

Mit einer deutlichen 19:30 Niederlage endete das Stadtderby der TSG Wittenberg II gegen den SV 09 Apollensdorf.

Während in den Anfangsminuten die Gastgeber noch mit 2:0 in Führung gehen konnten, wurden in der Folgezeit die Schwarz-Gelben regelrecht überrannt. Ein 6:0 Zwischenspurt der Apollensdorfer drehte innerhalb weniger Minuten die Partie. Vor allem mit Tempogegenstößen waren die Gäste nach Ballverlusten immer wieder erfolgreich. Bei einer 17:8-Halbzeitführung hatten sie allein 12 Mal mit dieser Spielweise Erfolg. Zudem wurde Jens Beese im Tor der Apollensdorfer zum Siebenmeterschreck der Gastgeber, die am Ende fünfmal an ihm scheiterten. Angesichts des klaren Zwischenergebnisses war das Spiel bereits entschieden. Anerkennenswert sei das Nie-Aufstecken der Gastgeber der TSG Wittenberg II bis zum Abpfiff um eine Resultatsverbesserung, denen aber in diesem Spiel einfach die Mittel und auch personellen Möglichkeiten fehlten, um den Apollensdorfern Paroli zu bieten.

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (2); Christian Höse (2); Patrick Gerlach (2); Kurt Fuchs (2); Rene Schönemann (1); Dirk Frischkemuth-Boecker (2); Thomas Wildgrube 8/7;

 

So trat SV 09 Apollensdorf an:

 

Jens Beese (Tor); Mario Zuber (2); Ulrich Anthes (5/4); Jörg Höhne (2); Alexander Jost (8); Steffen Haupt; Björn Weidenmüller (1); Frank Bender (4); Martin Bolewski (8)

 

 

 

Vorschau Handball TSG Wittenberg 04.12.2010 - Alle Mannschaften sind an diesem Tag im Einsatz

Von K. Fuchs

 

Anhaltklasse ALD:

 

Am Samstag, 04.12., um 10:45 Uhr tritt die JSpG Wittenberg beim HSV 2000 Zerbst an. Die Gastgeber liegen derzeit mit zwei Punkten mehr vor den Wittenbergern im Mittelfeld der Tabelle. Von der Papierform her wird es dabei ein Spiel auf Augenhöhe werden, bei dem die Tagesform entscheidend sein wird. Wenn es denn Lutherstädtern gelingt, die zuletzt gezeigten Schwächen abzustellen, gehen sie nicht chancenlos in die Partie.

 

Verbandsliga Süd:

 

Am Samstag, 04.12.2010, um 16:30 Uhr bestreitet die TSG Wittenberg gegen die Reserve des Drittligisten SV Anhalt Bernburg in der Verbandsliga das nächste Punktspiel.

Von der gegenwärtigen Tabellenkonstellation sind die Rollen in diesem Spiel klar verteilt. Die Bernburger stehen nach 7:1 Punkten aus den letzten vier Spielen auf Platz 3, die Wittenberger hingegen konnten zur selben Zeit nicht punkten. Sie liegen derzeit auf Platz 13. Der Bernburger Coach Stefan Kutschbach wird aber deutlich auf eine andere Seite der TSGer verweisen. Sie waren in beiden Partien gegen das Spitzenduo der Verbandsliga Halle II und Dessau II mit nur einem Tor unterlegen. Zudem gab es im Frühjahr eine ähnliche Konstellation. Hier hatten die Wittenberger ihre Außenseiterrolle voll ausgereizt und den Klassenerhalt schon vor dem letzten Spieltag gegen Bernburg perfekt gemacht. Ob die Wittenberger daran erneut anknüpfen können, wird das Spiel zeigen.

 

Anhaltklasse Männer:

 

Im Anschluss an das Verbandsligaspiel beendet das stadtinterne Duell zwischen der TSG Wittenberg II und dem SV 09 Apollensdorf den Spieltag am 04.12. in der Stadthalle. Der Anwurf in dieser Partie, deren Ausgang sich zuletzt meist erst in den Schlussminuten entschied, erfolgt um 18:30 Uhr.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSGer fehlten die Alternativen bei der HG 85 Köthen II

 

Von K. Fuchs

Am Samstagabend unterlag die TSG Wittenberg bei der HG 85 Köthen II mit 25:33 Toren. Erneut waren Verletzungs- und arbeitsbedingt nur neun Spieler der ersten Mannschaft aufgelaufen. Darunter war ein Torhüter erneut zum Feldspieler umfunktioniert worden. Aber auch im Spiel fanden sich zahlreiche Parallelen zum Auswärtsspiel bei der SGS Saaletal. Die Köthener haben hingegen mit Mario Schellbach und Andreas Grube erfahrene Spieler, die vor Monaten noch im Kader der ersten Mannschaft standen.

Die Wittenberger fanden gut in die Partie und gestalteten die Anfangsphase mit einem 3:3 ausgeglichen. Mehrere Fehlwürfe und technische Fehler nutzten die Köthener dann zu einem 5:0-Zwischenspurt. Die Wittenberger reagierten mit einer Auszeit und danach folgte wieder ein ausgeglichenes Spiel. Da die Fehlerquote im Angriff aber nicht gesenkt werden konnte, kontrollierten die Gastgeber das Geschehen auf dem Parkett. Vor allem in der ersten Spielhälfte fanden die Lutherstädter kein Konzept gegen das schnelle Umkehrspiel der Gastgeber. Beim Zwischenstand von 14:6 fanden die Lutherstädter wieder besser in die Partie und verkürzten auf 17:11 zur Pause. Großen Anteil daran hatte der Wittenberger Keeper Ronny Klauser, der zunehmend besser in das Spiel fand. Symptomatisch für die erste Spielhälfte war aber das doppelte Scheitern von TSG-Spielern mit ihren unbedrängten Würfen am Köthener Torwart unmittelbar vor dem Pausenpfiff.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Wittenberger zunächst an die Schlussphase der ersten Hälfte nahtlos an. Innerhalb von zehn Minuten hatten sie den Rückstand auf 18:21 Tore verkürzen können und die Partie drohte zu kippen. Plötzlich war eine Verunsicherung in den Köthener Reihen spürbar geworden. Zwei Dinge verhinderten dies. Einmal brachten sich die Wittenberger selbst wieder ins Hintertreffen, als ihnen wiederholt Ballverluste im Angriff unterliefen und sie daraufhin im losen Deckungsverbund zudem noch Zeitstrafen in Kauf nehmen mussten. Zum Zweiten wurden auf Köthener Seite sofort die regionalligaerfahrenen Spieler wieder aufs Parkett geschickt und der gefährlichste Wittenberger Schütze Rene Knabe mit einer Sonderbewachung bedacht. Diese Maßnahmen der Gastgeber entschieden das Spiel. Angesichts der fehlenden Alternativen auf Wittenberger Seite, konnte darauf nicht mehr entscheidend reagiert werden. Nur vier Treffer gelangen den TSGern in der kommenden Viertelstunde, während die Gastgeber zehnmal einnetzten. Die Tore in den letzten Minuten waren nur noch Ergebniskosmetik und zeugten von der guten Moral der Wittenberger. Angesichts der Anzahl der Fehlwürfe und der Fehlerquote war allen Beteiligten am Ende aber auch klar, dass diese Niederlage nicht allein auf die mangelnden personellen Alternativen an diesem Spieltag zurückzuführen ist. Die Köthener waren hier deutlich effektiver, standen in der Abwehr kompakter und konnten auf eine zahlreich besetzte Wechselbank zurückgreifen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Holger Krause; Sebastian Kraatz (7); Rene Knabe (11/2); Daniel Köhler; Norman Ließ (3); Martin Busch (2); Franz Hildebrandt (2); Silvio Knorr

 

Zeitstrafen: HG 85 Köthen II 8; TSG 8

Siebenmeter: HG 85 Köthen II 4/4; TSG 3/2

 

Anhaltliga mjD

JSpG Wittenberg vergibt gegen SV Finken Raguhn möglichen Punktgewinn

 

In der Anhaltliga der männlichen Jugend D unterlag die gastgebende JSpG Wittenberg dem SV Finken Raguhn mit 12:14 Toren.

Die Wittenberger konnten in dieser Partie nur in der Anfangsphase mithalten, als sie mit 3:2 Toren zwischenzeitlich in Führung lagen. Zahlreiche Ballverluste, eine mangelhafte Chancenverwertung und vor allem eine geringe Laufbereitschaft brachten die Wittenberger ins Hintertreffen. So konnte der ohne Wechselspieler angereiste Kader der Raguhner sein Spiel aufziehen und die Wittenberger Abwehr immer wieder über einfache Finten düpieren. Beim 3:6 Mitte der ersten Halbzeit wurde bereits eine Auszeit genommen, die aber keine grundlegende Änderung brachte. Allein beiden Wittenberger Torleuten war es zu verdanken, dass der Rückstand zur Pause mit einem 6:8 nur zwei Tore betrug.

Mit der Deckungsumstellung nach Wiederanpfiff auf Raumdeckung war das Spiel der Wittenberger zunächst druckvoller und agiler. Mehrfach wurde der Anschlusstreffer erzielt, aber der Ausgleich gelang den Wittenbergern nicht, weil klarste Torchancen zu hauf vergeben wurden. Dann folgte der erneute Rückfall in den zuvor bereits zitierten „Standhandball“. Zum dritten rückten die Wittenberger Spieler entgegen der taktischen Anweisungen immer wieder in die Mitte ein und erleichterten somit den Raguhnern die Abwehrarbeit. Die Gäste brachten so den knappen Erfolg nicht unverdient über die Zeit. Die Wittenberger Spieler hingegen müssen sich fragen, warum sie so leichtfertig die Chance auf einen Erfolg vertan haben. Dieser war nämlich trotz der gezeigten desolaten Leistung, Torhüter ausgenommen, sogar in diesem Spiel noch möglich gewesen.

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (1); Atle Höhne; Pascal Beyer (4/1); Maximilian Domke (6/3); Tobias Wegrzynowicz (1); Tom Germer; Sven Bischoff; Anton Zugehör; Toni Wildgrube; Leon Müller;

 

Vorschau Handball 27.11.2010

Von K. Fuchs

Verbandsliga Süd:

 

Am Samstag, 27.11.2010, um 17:00 Uhr tritt die TSG Wittenberg auswärts bei der HG Köthen 85 II in der Verbandsliga an. Nach der durchaus überzeugenden Leistung gegen die Bundesligareserve des DRHV II in der Vorwoche, wenn auch ohne Happy end, wird diese Aufgabe für die TSGer um keinen Deut leichter werden. Mehr noch, in den Reihen der Köthener stehen mehrere Spieler mit Regionalligaerfahrungen. Die Gastgeber, gleichzeitig Reserve des Drittligisten, befinden sich mit 8:10 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Die bisherigen Erfolge wurden allesamt daheim erzielt, während auswärts noch nicht gepunktet werden konnte. Mit bisher 237 Toren weisen sie exakt dieselbe Anzahl an geworfenen Toren auf wie die TSG Wittenberg. Die Köthener verfügen über eine sehr variable und kompakt stehende Abwehr mit zwei überdurchschnittlichen Torhütern. Um in diesem Spiel überhaupt eine Chance zu haben, müssen die Wittenberger ähnlich couragiert zu Werke gehen, wie im Spiel gegen den DRHV. Dabei dürfen sie sich aber keine Schwächephase leisten und müssen vor allem die Zahl der Ballverluste minimieren. Eine Rückbesinnung an das Spiel in der letzten Saison, als innerhalb von zwei Minuten noch ein Vier-Tore-Rückstand egalisiert werden konnte, ist dabei durchaus erlaubt.

 

Anhaltklasse ALD:

 

Am Samstag, 27.11., um 13:30 Uhr hat die JSpG Wittenberg erneut Heimrecht in der Wittenberger Stadthalle. Sie treffen auf den SV Finken Raguhn. Die Gäste verfügen über einen ausgeglichenen Kader und können auf 6:6 Punkte verweisen. Vor allem im Angriff wussten die Raguhner bisher zu überzeugen und im Tor können sie auf einen „Meister seines Faches“ bauen. Mit zwei Punkten Rückstand befinden sich die Wittenberger gleichzeitig auch zwei Plätze hinter den Raguhnern. Sie liegen derzeit auf Platz 8 unter elf Mannschaften. Da beide Mannschaften zudem eine mehrwöchige Spielpause hinter sich haben, ist derzeit nicht abzusehen, wie diese Partie ausgehen wird. Für die Wittenberger besteht die Chance den Anschluss zum Mittelfeld nicht zu verlieren, während die Gäste bei einem Erfolg sich im ersten Drittel der Tabelle platzieren würden.

 

Dessauer Sichtweisen auf das Spiel:

Ortsrivale DRHV II bekommt es unterdessen am Sonnabend mit dem Tabellenletzten TSG Wittenberg zu tun. "Eine Mannschaft wie eine Wundertüte, da weiß man gar nicht, wie man das eigene Team einstellen soll", so DRHV-II-Coach Marco Rösicke und strebt mit seiner "Rumpftruppe" ebenfalls einen Sieg an. Allerdings fehlt neben den verletzten Hempel und Kirschstein nun auch noch Christian Schöne, der sein Comeback in der ersten Mannschaft geben wird. "Gut, das wir ihn im Verein halten konnten", so Rösicke, der ja auch der sportliche Leiter des gesamten DRHV ist. Im Reserveteam, das auf Grund des kleinen Kaders und der Ausfälle zu neunt nach Wittenberg fahren wird, soll Benjamin Vollert die Rolle von Schöne auf der halbrechten Seite übernehmen. Egal wie, Rösicke will in der Lutherstadt zwei Punkte einfahren, um weiter im Kampf um die Spitze mitzumischen. "Wir müssen Wittenberg unser Spiel aufzwingen."

Einen Ausrutscher kann sich keiner der beiden Dessau-Roßlauer Vereine leisten. Zu eng liegen die Mannschaften im Spitzenfeld der Liga beieinander.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1289550862199&openMenu=1012569559804,1121262478661&calledPageId=1121262478661&listid=1018620714670, 24.11.2010

 

TSG Wittenberg - DRHV II 32:33

Marco Rösicke war die Erleichterung anzumerken. "Gewonnen ist gewonnen", kommentierte er zufrieden den knappen Auswärtserfolg seines personell gebeutelten Teams. Diesem bescheinigte er nach dem Auswärtssieg, mit dem sich der DRHV II am Ortsrivalen Kühnau vorbei auf Rang zwei schob, "eine tolle kämpferische Einstellung". Die war in Wittenberg auch notwendig, um die körperlich robusten Hausherren in die Schranken weisen zu können. "Die spielen keinen schlechten Handball", lobte Rösicke die TSG-Akteure. Seine DRHV-Reservisten fanden nur schwer in das Match, leisteten sich viele Fehler und hatten zudem im Angriff Probleme am Kreis. Weder Roy Schürhoff noch Thomas Kuhr kamen da zurecht, weshalb Rösicke im Spielverlauf Benjamin Vollert an den Kreis beorderte. "Er hat das gut gelöst", lobte der Coach.

Bis zum 23:23 (45.) lagen beide Mannschaften gleichauf, dann setzte sich der DRHV II auf 25:29 (50.) ab, schaffte damit eine kleine Vorentscheidung. In der Endphase "haben wir noch vier Bälle weggeschenkt", ärgerte sich Rösicke, aber der Treffer von Oliver Lindner zum 33:31 erlöste die Gäste.

DRHV II: Reinhard - Schulz 3, Lindner 10, Vollert 1, Wetteborn 10 / 3, Hannemann 5, Steffen 4, Kuhr, Schürhoff, Theumer

 

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1289550866366&openMenu=1012569559804,1121262478661&calledPageId=1121262478661&listid=1018620714670; 24.11.2010

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG verpasste gegen Bundesligareserve Dessau-Rosslauer HV eine Überraschung nur knapp

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga unterlag die TSG Wittenberg der Bundesligareserve DRHV II mit 32:33 Toren. In der spannenden und fairen Partie waren die Gäste am Ende etwas routinierter, was ihnen den knappen Erfolg im Spiel sicherte

Die Wittenberger begannen das Spiel engagiert und hatten gegenüber der Vorwoche personell deutliche Alternativen. In den Angriffen war wieder deutlich mehr Bewegung und Drang zum Tor zu sehen. Das Rückzugsverhalten bei eigenen Ballverlusten stimmte und so konnten die Dessauer ihre eigentliche Stärke, den Tempogegenstoß, nur vereinzelt anbringen.

Infolge dessen entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, indem die Gastgeber meist in Führung gehen konnten und die Gäste ausglichen. Nur einmal, beim 10:11 Zwischenstand, hatten die Muldestädter in der ersten Halbzeit eine Führung inne.

Während die Wittenberger über ein breit angelegtes Angriffsspiel von allen Positionen torgefährlich wurden, strahlten die Gäste vor allem über den Rückraum Oliver Lindner und Rechtsaußen Lars Hannemann Torgefahr aus. Ein weiteres Plus lag auf Seiten der Gäste beim Torhüter, der durchaus eine Reihe von Würfen entschärfte, während der TSG-Keeper kaum eine Hand an den Ball bekam. Durch einen erneut stark aufspielenden Rene Knabe im Rückraum unterstützt durch Linksaußen Sebastian Kraatz und Patrick Lehmann am Kreis wurde dies von den Wittenbergern kompensiert.

Auffällig waren aber in dieser Partie etliche Ballverluste im Angriff des Tabellendritten aus Dessau, das den Gastgebern der Schlussphase kurz vor der Pause entgegenkam. Mit einer Tempoverschärfung und einer variablen Abwehr wurden die Gäste nun verunsichert und die Wittenberger zogen bis auf 16:14 Tore davon. Bei einer effektiveren Chancenverwertung hätte diese Führung sogar noch deutlicher sein können.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die favorisierten DRHVler das Tempo und kamen immer wieder über die Halbpositionen und aus dem Rückraum zu Torerfolgen. Vor allem Marco Wetteborn und Ralph Steffen zeigten die Lücken im TSG-Abwehrverband deutlich auf. Die Wittenberger behaupteten bis zur 41. Minute beim Stand von 23:21 die knappe Führung. In dieser Phase führte Franz Hildebrandt klug Regie und brachte Rene Knabe immer wieder in Wurfpositionen. Als die Dessauer darauf mit einer offeneren Deckung reagierten, kippte in den nachfolgenden acht Minuten dann das Spiel zugunsten der Muldestädter. Die Gäste gingen ihrerseits nach einem 6:1 Zwischenspurt mit 27:24 Toren in Führung. In dieser Phase ließen die Wittenberger zu viele Torgelegenheiten aus. Wiederholt scheiterten sie mit klaren Torgelegenheiten am Gebälk, Keeper oder es unterliefen ihnen technische Fehler. Selbst eine Auszeit brachte zunächst keine Änderung im Spiel der Gastgeber. Die offensive Deckung gegen den erfolgreichsten Wittenberger Schützen konnte durch die anderen Spieler zunächst nicht aufgefangen werden. Erst als die Muldestädter mit einer Reihe von Fehlern und Ballverlusten ihren Coach Marco Rösike schier zur Verzweiflung brachten, keimte auf Wittenberger Seite wieder Hoffnung auf. Tor um Tor kämpften sich die Lutherstädter wieder heran. Nun wurde es aber auch ein Spiel gegen die Zeit. Beim Stand von 31:32 in der letzten Spielminute war ein Punktgewinn durchaus wieder im Bereich des Möglichen. Ein TSG-Spieler hielt sich schon mit übergestreiftem Leibchen für seinen Einsatz als siebenter Feldspieler bereit. Auf jeder Seite viel dann noch ein Treffer, ehe die Gäste zwanzig Sekunden vor Ultimo noch ihre Auszeit nahmen. Die Wittenberger hatten alles riskiert und waren bereits zur offenen Deckung übergegangen. Routiniert behaupteten nun aber die Gäste den Ball in ihren Reihen und spielten die Zeit herunter. Kollektiver Jubel auf der einen Seite und Niedergeschlagenheit auf der anderen Seite. Trotz eines sehr guten Spiels auf Wittenberger Seite war allen Beteiligten bewusst, dass mit etwas mehr Abgeklärtheit und Konzentration im Spielaufbau heute der Favorit zu packen gewesen wäre. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag zu Gunsten der Dessauer gaben. Sie hatten weniger klare Gelegenheiten ausgelassen und sich ebenso weniger technische Fehler geleistet, als die Wittenberger. Am Ende fehlte zudem das sogenannte Quäntchen Glück auf Seiten der Gastgeber, was den Punktgewinn verhinderte. Nun musste bereits im dritten Spiel eine Niederlage mit einem Tor von den TSGern hingenommen werden. Dass darunter der Spitzenreiter aus Halle und der Tabellendritte aus Dessau waren, interessiert am Ende niemanden, wenn daraus kein Punktekapital geschlagen werden konnte. Denn auf Seiten der Lutherstädter wird die sogenannte Luft im Abstiegskampf immer dünner. Sie haben aber Moral, Spielwitz und Kämpferherz gezeigt. Alles Tugenden im Abstiegskampf, die in der nächsten Partie bei der Reserve des Drittligisten HG 85 Köthen in der kommenden Woche gefragt sind.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (1); Norman Ließ (n. e.); Sebastian Kraatz (6); Dirk Wald (3); Martin Busch; Manuel Mattheß (1); Daniel Köhler (1); Franz Hildebrandt (4); Rene Knabe (12/2); Patrick Lehmann (4); Christian Jurk (n. e.)

 

Zeitstrafen:     TSG 4 min      DRHV II 6 min

Siebenmeter:   TSG 2/3          DRHV II 3/3

 

Vorschau Handball Männer 20.11.2010

Von K. Fuchs

Verbandsliga Süd:

 

Am Samstag, 20.11.2010, um 15:00 Uhr bestreitet die TSG Wittenberg in der Stadthalle gegen die Bundesligareserve des DRHV II ihr nächstes Punktspiel. Der Tabellendritte der Verbandsliga aus der Muldestadt ist in dieser Partie in Wittenberg der klare Favorit.

Trotzdem ist festzustellen, dass die Dessauer in dieser Saison bisher noch nicht wie in den Vorjahren zu überzeugen wussten. Sie verfügen zwar über eine ausgezeichnete Abwehr und haben bis dato nach der SG Kühnau die wenigsten Gegentreffer der Liga hinnehmen müssen. Im Angriff konnten sie aber noch nicht wie erwartet zum Zuge kommen. Hier sind sie überraschenderweise gegenwärtig die Mannschaft mit den wenigsten erzielten Toren. Die zu verzeichnenden Abgänge gleich mehrerer Torschützen vom Dienst konnte der DRHV II bisher noch nicht kompensieren. Dies zeigte sich in den Punktverlusten in mehreren Auswärtsbegegnungen gegen Teams der unteren Tabellenhälfte, wobei die deutliche Niederlage bei Aufsteiger Erdeborn doch überraschte.

Hieraus könnte sich für die Wittenberger die Minimalchance auf einen Punktgewinn ergeben, doch dafür müssen alle verfügbaren Spieler ihr Leistungspotenzial über die gesamte Spielzeit abrufen und in den Dienst der Mannschaft stellen.

 

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSGer trotz Niederlage bei der SGS nicht unzufrieden

 

Von K. Fuchs

Am Samstagabend unterlag die TSG Wittenberg bei der SG Saaletal-Reichhardtswerben-Prittitz mit 24:33 Toren. Das es am Ende auf Seiten der Wittenberger keine Frustationen gab, lag an der gezeigten spielerischen Leistung angesichts des zur Verfügung stehenden Minikaders der Gäste.

Verletzungs- und arbeitsbedingt waren nur acht Spieler der ersten Mannschaft aufgelaufen. Ein Torhüter musste kurzerhand zum Feldspieler umfunktioniert werden. Um überhaupt noch Wechselmöglichkeiten zu haben, hatten dann noch zwei Spieler der zweiten Mannschaft, quasi als Stand by für den Fall aller Fälle, auf der Bank Platz genommen.

Die Wittenberger fanden gut in die Partie und gestalteten die Anfangsphase mit einem 3:3 ausgeglichen. Ein nicht anerkannter Treffer, mehrere Pfostenwürfe und zwei technische Fehler nutzten die Gastgeber zu einem 5:0-Zwischenspurt. Die Wittenberger reagierten mit einer Auszeit und danach folgte wieder ein ausgeglichenes Spiel. Es gelang den Gästen immer wieder klare Torgelegenheiten herauszuspielen, nur in der Verwertung haperte es. Allein sechs Mal verhinderte das Gebälk einen Treffer, zudem lief darüber hinaus der Torwart der Gastgeber zur Höchstform auf. Die Spieler der SGS waren dabei deutlich effektiver und hatten vor allem mit ihrem schnellen Umkehrspiel Vorteile. Nach einem erneuten Zwischenspurt erhöhten sie auf 16:8 Tore. Die nie aufsteckenden Wittenberger verkürzten bis zur Pause noch auf 11:17 Tore.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Die Wittenberger konnten ihre herausgespielten Chancen nicht verwerten und die Gastgeber kamen über den Gegenstoß zu einfachen Toren. Zudem wurde jetzt immer wieder der Kreisläufer sehr gut in Szene gesetzt und konnte Tor um Tor erzielen. Nach einer Viertelstunde hatte sich damit die Heimmannschaft komfortabel auf 25:14 Tore abgesetzt. Für die Schlussphase des Spiels drohte nun, bedingt durch die nachlassende Kondition, den Lutherstädtern eine klare Niederlage. Doch die Wittenberger steckten nicht auf und zwangen mit einem 4:0-Lauf ihrerseits den Coach der SGS zu einer Auszeit. Plötzlich war der Gastgeber beim 26:19 Zwischenstand in seiner Spielweise von der Rolle geraten. Als der Wittenberger Keeper wiederholt einen Kopftreffer hinnehmen musste, erregte sich ein Mitspieler darüber berechtigterweise. Doch nicht der Werfer, sondern der TSG-Spieler wurde wegen unsportlichem Verhalten gegenüber dem Gästespieler disqualifiziert. Die SGS hingegen konnten nun in Überzahl ihren Spielfaden wieder aufnehmen und zog wieder auf zehn Tore Unterschied davon. In der Auszeit der Wittenberger wurden letzte Kraftreserven mobilisiert, um das Ergebnis unter zehn Tore zu halten. Dies gelang am Ende mit einem Doppelschlag aus dem Rückraum durch Patrick Lehmann, der zum 24:33 Endstand einnetzen konnte. Entkräftet, aber nicht enttäuscht, sanken die Wittenberger Spieler nach diesem Spiel zu Boden. Die Anerkennung der Gastgeber, angesichts ihrer Wechselalternativen, hatten sich die Wittenberger in diesem Spiel mehr als redlich verdient. Bei einer besseren Effektivität im Torabschluss wäre sogar ein knapperes Ergebnis für die TSGer möglich gewesen.

 

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Siegfried Bischoff (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (7); Sebastian Kraatz (3); Rene Knabe (10/1); Kurt Fuchs; Patrick Lehmann (3); Franz Hildebrandt (1); Silvio Knorr

 

Zeitstrafen: SG Saaletal-Reichhardtswerben-Prittitz 8; TSG 10

Siebenmeter: SG Saaletal-Reichhardtswerben-Prittitz 3/2; TSG 2/1

 

 

Vorschau Handball Männer 13.11.2010

Von K. Fuchs

Verbandsliga Süd:

 

Am Samstag, 13.11.2010, um 17:30 Uhr bestreitet die TSG Wittenberg in der Sporthalle Plotha Ortsteil Prittitz gegen die SG Saaletal-Reichhardtswerben-Prittitz in der Verbandsliga ihr nächstes Punktspiel. Angesichts der Verstärkung aus Naumburg-Stößen und dem soliden Kader sollte seitens der SGS 2010/11 um die Medaillenvergabe mitgespielt werden. Die Spielgemeinschaft hat in dieser Saison bisher alle Heimpartien für sich entscheiden können. Auswärts hingegen konnten sie diesen Anspruch noch nicht unterstreichen. Hier gelang überhaupt noch kein Punktgewinn. Die SG Saaletal verfügt dabei über ein sehr kompakt auftretendes und eingespieltes Team, das vor allem in der Abwehr entscheidende Grundlagen für die bisherigen Erfolge legte. Sie sind aus allen Positionen heraus im Angriff torgefährlich und lassen sich kaum durch zwischenzeitliche Rückstände aus ihrem Spielkonzept bringen.

Die TSGer sind in Plotha im Spiel nur krasser Außenseiter. Im Vorjahr wurde eine katastrophale erste Halbzeit gespielt und nach dem Wechsel das Spiel fast noch gedreht. Wenn es also den Wittenbergern gelingt, mit konzentriertem Spiel den Gastgeber von Anbeginn unter Druck zu setzen, gehen sie auch nicht chancenlos in die Partie. Dies unterstreichen die knappen Niederlagen der Erdeborner und Staßfurter bei der SGS.

 

 

Anhaltliga Jugend D

Lehrstunde für die JSpG Wittenberg gegen JSpG Elbe Kühnau I

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 5:38-Niederlage unterlag die JSpG Wittenberg der JSpG Elbe Kühnau I und bekam damit deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Die Gäste zeigten von Beginn an mit einem aggressiven Forchecking und körperlicher Präsenz, wer in der Stadthalle das Sagen auf dem Parkett hat. Sie legten mit einem 9:1 in den ersten zehn Minuten zudem den Grundstein zum Erfolg in dieser Partie. Die Gastgeber spielten davon völlig verunsichert sprichwörtlich wie das „Kaninchen vor der Schlange“ und ergaben sich ihrem Schicksal. Hinzu kam, dass die wenigen sich bietenden Möglichkeiten zu Toren leichtfertig vergeben wurden. Dem durchaus erkennbaren Bemühen auf Wittenberger Seite in das Spiel zu finden, standen technische Unzulänglichkeiten, mangelnde Laufbereitschaft und das Verzetteln in Einzelaktionen gegenüber. So spiegelte das Endergebnis auch das reale Kräfteverhältnis in diesem Spiel wieder.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (2); Atle Höhne (1); Pascal Beyer; Maximilian Domke (1); Tobias Wegrzynowicz (1); Tom Germer; Sven Bischoff; Anton Zugehör; Leon Müller

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterliegt im Kellerduell dem SV 1925 Steuden

Von K. Fuchs

 

Im Heimspiel der Verbandsliga unterlag die TSG Wittenberg dem SV 1925 Steuden mit 31:32 Toren. Damit haben die Gäste nach ihrem Erfolg bei Spitzenreiter Kühnau den zweiten Erfolg der Saison und erneut auswärts verbuchen können. Für die Wittenberger wird die „Luft im Tabellenkeller“ nun hingegen immer enger, nachdem bereits das zweite Spiel daheim mit nur einem Tor verloren ging. Sie rutschen damit auf den letzten Platz in der Tabelle ab.

Das Spiel begann sehr ausgeglichen und war vor allem durch körperlichen Einsatz geprägt. Dies schlug sich auch in der Zeitstrafenstatistik nieder. Fünf Spieler der Steudener und vier der TSG mussten in den ersten dreißig Minuten das Parkett für eine Zwangspause verlassen. Beiden Teams waren die Brisanz der Partie und ihr vorentscheidender Charakter zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Saison bewusst. Während die Steudener vor allem im Angriff energisch über die Kreis- und Außenpositionen zum Erfolg kamen, hielten die Wittenberger über Rückraum und Tempogegenstöße dagegen. So wechselten permanent die Führungen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel gelang es den Wittenbergern sich in Überzahlsituationen auf 18:14 abzusetzen. Das dies in dieser Partie kein Ruhekissen war, ist allen Spielern auf dem Gang in die Kabine bewusst gewesen.

Nachdem Wiederanpfiff vergaben die Wittenberger zahlreiche Torchancen und es unterliefen ihnen Ballverluste, die die Steudener zu nutzen wussten. Nach einer Viertelstunde hatten sie die Partie gedreht und lagen nun ihrerseits mit vier Toren beim 26:22 in Führung. Der Wittenberger Coach nahm eine Auszeit, um sein Team für die Schlussphase einzustellen. Dies hatte zunächst kaum Erfolg. Es gelang nicht die Gäste-Achse Patrick Rombusch-Ronny Voigt, die insgesamt 19 Tore erzielen konnten, entscheidend zu stören. Als die Gäste fünf Minuten vor dem Abpfiff auf 30:25 enteilt waren, glaubte keiner der Zuschauer mehr, dass diese Partie nochmal spannend werden könnte. Er sah sich aber getäuscht. Ein Doppelschlag vom ausgezeichneten Dirk Wald, ein parierter Siebenmeter und eine ausgelassene Großchance der Gäste ließen neunzig Sekunden vor dem Abpiff die Wittenberger den Anschlusstreffer zum 29:30 erzielen. Die Steudener antworteten darauf ihrerseits mit einem Doppelschlag und zudem mussten die Wittenberger eine Strafzeit hinnehmen. Dass sie in Unterzahl noch zu zwei Toren kamen, ist anerkennenswert und zeugt von intakter Moral. Am Ende war es aber nicht mehr als Ergebniskosmetik und die Erkenntnis, dass in diesem Spiel eine Chance auf einen Punktgewinn vertan wurde. In den nächsten Spielen geht es für die Wittenberger dann gegen Teams aus dem Vorderfeld der Tabelle und vielleicht gelingt es mit einem unbeschwerten Aufspielen für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; David Kunze (8/3);
Marcus Richter (4); Sebastian Kraatz (6); Norman Ließ (1); Rene Knabe (7/1); Patrick Lehmann; Daniel Köhler; Franz Hildebrandt (1); Dirk Wald (4); Martin Busch

 

Zeitstrafen: TSG 14 min und 1x Rot Steuden 14 min

Siebenmeter: TSG 4/4 Steuden 4/6

 

Anhaltklasse Handball Männer

Verschlafener Auftakt kostete TSG II gegen SV Finken Raguhn II Punktgewinn

 

Von K. Fuchs

 

Die Männer der TSG Wittenberg verpassten mit einer 26:28 Niederlage gegen den SV Finken Raguhn II den ersten Punktgewinn in der Wittenberger Stadthalle. Die Ursache lag an einem völlig verpatzten Auftakt, als die Gastgeber mit leichtfertigen Ballverlusten die Raguhner zu Tempogegenstößen einluden. Zudem erwies sich die TSG-Abwehr wiederholt löchrig wie ein „Schweizer Käse“. Nach neun Minuten hatten die Gäste eine 7:1-Führung herausgeworfen und dabei allein fünf Treffer per Konter erzielt. Nach einer Auszeit und Umstellungen in Abwehr und Angriff fanden die Wittenberger besser in die Partie und verkürzten bis zur Pause auf 11:14 Tore. Anteil hatte daran Siegfried Bischoff, der alle drei Strafwürfe der Gäste parieren konnte. Nach dem Wiederanpfiff neutralisierte sich das Spiel. Die Gastgeber hatten mehrfach den Ausgleich sprichwörtlich auf der Wurfhand, aber er gelang nicht. So konnten die Raguhner über ihre agilen Rückraumspieler immer wieder in die Lücken der Wittenberger Abwehr stoßen und Tore erzielen. An der Moral der Wittenberger lag es nicht, doch der verschlafene Auftakt gab am Ende den Ausschlag in dieser Partie.

 

So trat TSG Wittenberg an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (4); Christian Höse; Marian Knorr (6); Ralph Weiser (4); Patrick Gerlach (2); Michael Kuhn; Kurt Fuchs; Rene Schönemann (3); Dirk Frischkemuth-Boecker (7); Thomas Wildgrube;

 

 

Vorschau Handball 06.11.2010 TSG Wittenberg

Erstmals kompletter Heimspieltag der TSGer

Von K. Fuchs

 

Anhaltliga männliche Jugend D:

 

Nach einer längeren Spielpause trifft die JSpG Wittenberg am 06.11. um 13:30 Uhr auf die JSpG Elbe/Kühnau I. Die favorisierten Gäste gehören zu den Spitzenteams der Liga und mussten sich bisher nur der HG 85 Köthen geschlagen geben. Die Wittenberger boten im Saisonverlauf wechselnde Leistungen an, so dass abzuwarten bleibt, wie sie sich in dieser Partie präsentieren werden.

 

Verbandsliga Süd Männer:

 

Am Samstag, 06.11.2010, hat die TSG Wittenberg um 15:00 Uhr in der Wittenberger Stadthalle gegen den SV 1925 Steuden Heimrecht.

Für beide Mannschaften ist diese Begegnung von immenser Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf. Sowohl die TSG Wittenberg als auch die Steudener liegen derzeit mit je 2 Pluspunkten am Ende der Tabelle. Dabei haben beide Mannschaften erst am vergangenen Wochenende für die ersten Punktgewinne gesorgt. Vor allem der Erfolg der Steudener bei Spitzenreiter SG Kühnau dürfte die Überraschung des Spieltages gewesen sein.

Nun treffen die beiden Teams direkt aufeinander und der Gewinner der Partie hat die Chance den Anschluss auf die davorliegenden Mannschaften herzustellen. Damit dürfte für Spannung in diesem Vier-Punkte-Spiel gesorgt sein.

 

Anhaltklasse Männer:

 

Den Abschluss des Spieltages bildet die Partie TSG Wittenberg II gegen SV Finken Raguhn II. Der Anpfiff erfolgt am 6.11. um 19:30 Uhr in der Stadthalle. Hier treffen zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander, so dass der Spielausgang völlig offen ist.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG holt gegen Tabellendritten MSV Buna Schkopau die ersten Punkte

 

Von K. Fuchs

Am Samstagabend gewann die TSG Wittenberg gegen den MSV Buna Schkopau mit 35:28 Toren. Für den Sieg des Gastgebers über die Schkopauer sorgte ein mannschaftlich geschlossener und überzeugender Auftritt der Wittenberger. Bei den Gästen hingegen saß die Enttäuschung in dieser richtungweisenden Vier-Punkte-Partie tief. Sie haben damit zunächst den Anschluss an die Tabellenspitze verloren. Für die Wittenberger war es unter den Augen des Vereinsvorsitzenden der TSG Wittenberg, Franz Neise und seinem Stellvertreter Michael Horn, der erste doppelte Punktgewinn der Saison.

Die TSGer starteten von Anbeginn sehr konzentriert in die Partie. Nach einem leichten Abtasten und ausgeglichenen Beginn in der Anfangsphase zogen die Gastgeber mit einem 7:1-Zwischenspurt auf 10:4 Tore davon. In dieser Phase reagierte der Gästecoach sofort mit einer Auszeit. Dies brachte aber keine Kurskorrektur seines Teams. Vor allem die Abwehr erwies sich an diesem Tag als äußerst sattelfest und eröffnete immer wieder die Gelegenheit zu schnellen Gegenstößen. Zudem fand Torwart Silvio Knorr von Anbeginn in die Partie und erwies sich als starker Rückhalt im gesamten Spielverlauf. Beide Keeper konnten in der Partie immer wieder entscheidende Akzente setzen. Die Wittenberger bestimmten auch nach der Auszeit der Gäste weiterhin das Geschehen auf dem Parkett und zogen bis zur Pause auf 19:11-Tore davon. Als Stärke erwies sich die Geduld der Wittenberger, die im Angriff abgeklärt agierten und aus allen Positionen Tore erzielen konnten. Selbst zeitweilig angeordnete Sonderbewachungen von Rückraumspielern brachten deshalb für die Gäste keinen nennenswerten Erfolg.

Nach dem Wechsel versuchten die Gäste mit einem veränderten Angriffskonzept stärker über die Außen- und Kreisposition zu agieren. Es gelang aber damit nicht, den Abstand zu verkürzen. Da außerdem die Wittenberger Deckung weiterhin sehr aufmerksam blieb, konnte der Vorsprung in der 35. Minute erstmals auf zehn Tore, beim Stand von 22:12, ausgebaut werden. Wer glaubte, dass dies einer Spielentscheidung gleich kam, sah sich getäuscht. Die Schkopauer kamen über ihren Einsatz wieder ins Spiel und zudem unterliefen den Gastgebern nun einige Ballverluste, die durch Tempogegenstöße genutzt wurden. In der 53. Minute war der Vorsprung auf 30:25 geschrumpft und die Schkopauer witterten plötzlich sogar noch ihre Chance im Spiel. In dieser kritischen Phase gelangen David Kunze zwei Treffer, so dass die Führung der TSG Bestand hatte. Als dann in den Schlussminuten die Gäste noch Zeitstrafen in Kauf nehmen mussten, erhöhten die Lutherstädter noch bis zum 35:28 Endstand.

Der deutliche und so nicht zu erwartende Erfolg der Wittenberger war, über den gesamten Spielverlauf gesehen, hochverdient. Sie hatten über weite Strecken den besseren Keeper in ihren Reihen, standen in der Abwehr flexibler und kompakter. Vor allem gelang es den TSGer aus allen Positionen Torgefahr auszustrahlen. Besonders über beide Außenpositionen wurden zahlreiche Tore erzielt, die dann im Rückraum für die nötige Entlastung sorgten. Aufbauend auf dieser Leistung kommt es nun für die Wittenberger in der nächsten Partie darauf an, gleich nachzulegen. Die geschaffene Ausgangssituation in Hinblick auf die Tabellensituation führt am kommenden Samstag zu einem Vier-Punkte-Spiel gegen den derzeitigen Tabellenletzten SV 1925 Steuden.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Jochen Schmidt (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause;
Marcus Richter (2); Sebastian Kraatz (7); Norman Ließ (4); David Kunze (9); Rene Knabe (8/2); Daniel Köhler (3); Patrick Lehmann (1); Franz Hildebrandt (1); Martin Busch;

 

Zeitstrafen: TSG 6 min MSV Buna Schkopau 16 min

Siebenmeter: TSG 3/2 MSV Buna Schkopau 1/1

 

Vorschau Handball Männer 30.10.2010

Richtungsweisende Spiele gegen Schkopau und Steuden stehen an

Von K. Fuchs

Verbandsliga Süd:

 

Am Samstag, 30.10.2010, hat die TSG Wittenberg um 16:00 Uhr in der Wittenberger Stadthalle gegen den MSV Buna Schkopau Heimrecht.

Für beide Mannschaften ist diese Begegnung von immenser Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf. Die Schkopauer, die in der letzten Saison dem Abstieg nur durch Aufstiegsverzicht entronnen waren, legten in dieser Saison einen Blitzstart hin. Mit 7:3-Punkten halten sie gegenwärtig den Anschluss zur Tabellenspitze. Hintergrund dafür sind die guten Kontakte des Gäste-Trainers Harry Renner nach Wolfen. Mehrere Spieler ließen sich nach dem Rückzug der Wolfener Reserve zu einem Wechsel zu ihrem Ex-Trainer bewegen. Ein weiterer Grund ist, dass die Schkopauer von Verletzungsausfällen wie im Vorjahr verschont blieben. Zum Dritten brachten die ersten Erfolge auch das nötige Selbstvertrauen für die weiteren Spiele.

Anders sieht es zurzeit bei den Wittenbergern aus. Sie konnten in dieser Saison noch keinen Punkt verbuchen, haben immer wieder einen veränderten Spielerkader und der Niederlage zuletzt beim Aufsteiger Erdeborn konnten kaum positive Seiten abgewonnen werden. Vor allem ist die Verunsicherung an der gegenwärtig hohen Fehlerquote auszumachen. Am Willen der Spieler und ihrem Können liegt es nicht. Es gelingt ihnen aber zu selten, dies auch kontinuierlich abzurufen und in den Dienst der Mannschaft.

Mit Schkopau kommt nun das Team, dass in der vergangenen Saison zwei Mal von den Wittenbergern bezwungen werden konnte. Ein gutes Omen, mitnichten. Diesmal stehen die Vorzeichen anders. Nun sind die Schkopauer favorisiert. Die Wittenberger hingegen stehen sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand und benötigen jeden Punkt zum Klassenerhalt. Inwieweit die bisherigen Serien auf beiden Seiten bestehen bleiben, wird sich jedoch erst in der Partie zeigen.

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterlag in Erdeborn mit 32:15 Toren

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga Süd kehrten die Männer der TSG Wittenberg von ihrer Auswärtspartie beim Aufsteiger BSV Fichte Erdeborn mit einer 32:15 Niederlage heim.

Bereits vor dem Anpfiff musste mit Martin Busch bei den Lutherstädtern ein Spieler die Aufwärmphase abbrechen, was den derzeitigen TSG-Kader noch weiter dezimierte. Inwieweit dies das Spiel in Wansleben beeinflusst hat, bleibt eine offene Frage. Zumindest fanden die Wittenberger nicht in die Partie während die Gastgeber einen Blitzstart hinlegten. Nach zwölf Minuten waren die Erdeborner bereits auf 6:1 Tore enteilt. Trotz einer hohen Fehlwurfquote gelang es den Wittenbergern in der Folgezeit die Partie ausgeglichener zu gestalten und den Abstand zu verkürzen. Beim 9:7-Zwischenstand, fünf Minuten vor der Halbzeitpause, war die Partie vom Ergebnis her wieder offen. Großen Anteil hatten daran beide Wittenberger Torwarte, die mit ihren Paraden die Gäste im Spiel hielten. Mit einem 13:9-Zwischenstand wurden die Seiten gewechselt. Unmittelbar nach Wiederanpfiff erzielten die Wittenberger ein Tor. Was danach folgte, lässt sich nur schwer beschreiben. Das Gästeteam verzettelte sich in Einzelaktionen, leistete sich technische Fehler zu hauf. Die daraus resultierende Verunsicherung ließ das Wittenberger Team regelrecht auseinanderbrechen und es gab sich letztendlich auf. Daran änderte auch eine Auszeit des Wittenberger Trainers nichts mehr. Die Erdeborner erzielten Tor um Tor und hatten innerhalb von zwölf Minuten einen 10:0-Zwischenspurt hingelegt. Dies war die Vorentscheidung in dieser Partie. Angesichts eines 9:5 in der Schlussviertelstunde für den Aufsteiger Erdeborn, kann auch nicht von einem Aufbäumen der Wittenberger die Rede sein. Den Wittenbergern fehlt derzeit einfach ein Erfolgserlebnis, um mental gestärkt in ein Spiel zu gehen. Hinzu kommen starke Leistungsschwankungen zwischen und innerhalb der Partien. Auch die Tagesform der Spieler ist davon geprägt. Dies hat das Spiel in Wansleben gegen Erdeborn deutlich zu Tage gebracht. Nicht die Niederlage selbst, sondern deren Höhe ist ein weiterer Wermutstropfen. Sie belastet das bisherige Torverhältnis der Lutherstädter, die hierbei den Anschluss an besser platzierte Mannschaften verlieren könnten. Das erhöht zudem den Druck auf die Wittenberger Spieler und das Team. Damit haben die nächsten beiden Spiele daheim gegen Schkopau und Steuden bereits schon Weichencharakter für den weiteren Saisonverlauf in der Verbandsliga.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (2); Dirk Wald (3);
Norman Ließ (2); Sebastian Kraatz (2); Franz Hildebrandt (5/3); Patrick Lehmann (1);
Martin Busch (n. e.)

 

Zeitstrafen:     BSV Fichte Erdeborn 4 min; TSG 10 min;

Siebenmeter:   BSV Fichte Erdeborn 4/4; TSG 3/3

 

 

Verbandsliga Handball Männer

Gegen Halle fehlte der TSG zum Ende das Quäntchen Glück

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga unterlag die TSG Wittenberg der zweiten Vertretung des HC Einheit Halle mit 26:27 Toren. Die Hallenser hatten angesichts ihrer individuellen Möglichkeiten zum Spielende das nötige Glück, um als Sieger vom Parkett zu gehen. Bis dato hatten sich beide Teams überraschend ein Spiel auf Augenhöhe geliefert, dass einerseits durch eine hohe Fehlerquote und andererseits durch Dramatik pur geprägt war.

Die Wittenberger, bisher noch ohne Punkt in dieser Saison, hatten sich für die Partie viel vorgenommen. Sie fanden aber zunächst nicht in das Spiel. Mehrere Ballverluste luden die Hallenser zu Tempogegenstößen ein, die nach fünf Minuten auf 4:2 davonzogen. Als die Gäste mehrere Angriffe ebenfalls überhastet abschlossen, kamen die Lutherstädter besser ins Spiel. Vor allem Rene Knabe traf in dieser Phase aus dem Rückraum nach Belieben und fing zudem mehrfach Bälle im Rückwärtsgang ab. Nach achtzehn Minuten hatte sich das Spiel gedreht und die Wittenberger waren über Norman Ließ erstmals mit 8:7 in Führung gegangen. Da jetzt die Abwehr der Gastgeber solider stand und sich im Angriff die klaren Torchancen häuften, reagierte der Hallenser Coach mit einer Auszeit. Sie unterbrach zwar den Wittenberger Spielfluss, doch die Verunsicherung im Hallenser Team beseitigte sie nicht. Bis kurz vor dem Pausenpfiff stand es 10:10, ehe ein Ballverlust in der TSG-Abwehr den Gästen noch eine 11:10-Führung ermöglichte.

Nach dem Wiederanpfiff verschärften die Gäste das Tempo im Angriff. Zudem engten sie den Spielraum des besten Wittenberger Rückraumschützen der ersten Spielhälfte Rene Knabe zunehmend ein. Er hatte bis dato 6 der 10 Treffer der TSG erzielt. Die Gastgeber fanden dagegen zunächst kein Konzept, ließen sich zu überhasteten Aktionen verleiten und mussten Ballverluste in Kauf nehmen. Bis zur 40. Minute waren die Hallenser auf 17:13 enteilt und die Waage schien sich zugunsten des Favoriten zu neigen. In dieser kritischen Phase übernahm nun Marcus Richter Verantwortung und erzielte wichtige Tore, u. a. auch in Unterzahl, um den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. Weiterhin lief Silvio Knorr im Wittenberger Gehäuse zur Höchstform auf und machte mehrere Großchancen der Gäste zu Nichte. Dann spielten die Hallenser den Wittenbergern in die Karten. Zunächst kassierten sie in der Abwehr eine Zeitstrafe, dann hatte ein weiterer Spieler seine Nerven nicht im Zaum. Er musste während eines Hallenser Angriffs nach einer eindeutigen Geste gegenüber einer Schiedsrichterentscheidung das Parkett verlassen. In dieser doppelten Überzahl gelang den Wittenbergern fast alles. Sie drehten innerhalb von sechs Minuten mit einem 6:0-Lauf das Spiel. Auch eine Auszeit der Hallenser änderte daran nichts. Danach verflachte die Partie aber wieder zusehends. Technische Fehler und Fehlwürfe der Wittenberger brachten die Hallenser wieder ins Spiel. Die Gäste hatten zudem das Glück, dass nun mehrere strittige Entscheidungen in den Schlussminuten nicht zu ihren Ungunsten ausfielen. Trotzdem hatten es die Wittenberger selbst in der Hand, beim 26:26 in der Schlussminute erneut in Führung zugehen. Nach einem Wittenberger Fehlwurf gingen die Hallenser wieder in Führung. Die TSGer nahmen eine Auszeit und wechselten an Stelle des Torwarts einen siebenten Feldspieler ein. In den zwölf verbleibenden Sekunden ließen die Gäste jedoch keinen finalen Wurf mehr zu und retteten somit sehr glücklich den Erfolg über die Zeit.

So standen die Wittenberger am Ende mit leeren Händen da und waren berechtigter Weise vom Spielausgang enttäuscht. Der Endstand spiegelt den Verlauf der Partie, zweier Teams, die sich durchaus auf Augenhöhe begegneten, nicht wider. Die Wittenberger hatten die reale Chance gegen ein Spitzenteam zu punkten verpasst. Die Unterschiede sind schnell zu bestimmen. Den Wittenbergern unterliefen vor allem im Angriff zu viele leichtfertige Ballverluste. Zum zweiten war an diesem Tag das Leistungsgefälle innerhalb beider Teams bei den Hallensern deutlich geringer, als auf Seiten der Lutherstädter. Dass es dem Tabellenzweiten der Verbandsliga aus Halle nicht gelang, der Partie seinen Stempel aufzudrücken, ist einerseits ihrem insgesamt schwachen Auftritt zuzuschreiben. Zum anderen bezeugt es aber auch, dass die Einstellung der Wittenberger im Spiel gepasst hat und sie bis zum Abpfiff um ihre Chance mit ihren Mitteln gekämpft haben. Dass sie damit gegen das Spitzenteam aus der Saalestadt das bisher knappste Resultat erreichten, bleibt aber angesichts ausgelassener Möglichkeiten am Ende nur ein schwacher Trost.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Jochen Schmidt (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (5); Franz Hildebrandt, Norman Ließ (1); Rene Knabe (13/3); Martin Busch (1); Dirk Wald (1); Sebastian Kraatz (2); Daniel Köhler (3)

 

Zeitstrafen: TSG 8 min, HC Einheit Halle 6 min, 1x Rot

Siebenmeter:; TSG 3/3; HC Einheit Halle 5/5

 

 

Vorschau Handball Männer 16.10.2010

Von K. Fuchs

Verbandsliga Süd: Richtungweisende Partie gegen HC Einheit Halle II

 

Am Samstag, 16.10.2010, um 16:00 Uhr in der Wittenberger Stadthalle tritt die TSG Wittenberg gegen die Reserve des Drittligisten des HC Einheit Halle in der Verbandsliga an. Die Hallenser sind dabei gegenüber der Vorsaison sehr gut in die Saison gestartet und liegen nach vier Spielen auf Platz 2 hinter den verlustpunktfreien Kühnauern. Inwieweit das Team der Saalestädter erneut eine launische Diva in der Verbandsliga werden könnte, bleibt abzuwarten. Zwei Überraschungen gab es bereits. Zum einen unterlag das Team des HC beim Aufsteiger SV Fichte Erdeborn und zum anderen erklärten die Hallenser in der Vorwoche überraschend ihren Rückzug aus dem Landespokal. Welche Gründe für diese Entscheidung stehen, ist für die Wittenberger völlig ohne Belang. Mit einem Spiel weniger haben sie bisher in der Saison noch nicht punkten können. Zudem haben die Wittenberger erst ein Heimspiel absolviert. Deshalb ist dieses Spiel gerade für die TSGer eine richtungsweisende Partie, um vor dem nächsten Auswärtsspiel beim Aufsteiger Erdeborn nicht stärker unter Druck zu geraten.

Egal mit welcher Mannschaft der HC Einheit anreisen wird, für die TSGer kommt es darauf an, ihr Leistungsvermögen über die gesamte Spielzeit abzurufen. Dass sie hier durchaus über weite Strecken mit Spitzenteams mithalten können, haben sie bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Dafür ist aber vom Anpfiff weg eine konzentrierte Leistung in Abwehr und Angriff von Nöten, um im Spiel eine Chance zu haben.

 

Auswärtserfolg der TSG Wittenberg II in Gräfenhainichen gegen TuS 1947 Radis III sichert die ersten Saisonpunkte

 

Anhaltklasse Handball Männer

Husarenstreich der TSG II gegen Radis III in Gräfenhainichen

Von K. Fuchs

 

Die Männer der TSG Wittenberg schafften mit einem 26:24 Erfolg bei der TuS Radis 1947 III den ersten Sieg der Saison. Nicht der Erfolg ist die Überraschung, denn bereits schon mehrfach konnten die Wittenberger in den Vorjahren das Radiser Reserve-Team vor heimischer Kulisse düpieren, sondern es waren vor allem die Begleitumstände der Partie. Unter der Woche, erst am Mittwochabend, erfuhren die Wittenberger von der zeitlichen Spielverlegung von 16:00 auf 17:00 Uhr. Für einige Spieler der TSG, die bei Bundeswehr und Polizei tätig sind, hieß es nun Absage, um den Dienstort bzw. den Dienstbeginn noch rechtzeitig erreichen zu können. Verletzungsbedingt mussten weitere TSG-Spieler im Vorfeld passen. Am Ende waren es glatt sieben Wittenberger Spieler, die sich nach Gräfenhainichen auf den Weg machten. Hier erwartete sie ein komplettes Radiser Team mit 14 Spielern, die zudem vom Altersdurchschnitt überwiegend zehn Jahre jünger als die Wittenberger waren. Da die Wechselfragen von Anbeginn geklärt waren, begannen die TSGer mit einem ruhigen Spielaufbau, um mit ihren Kräften in der Partie zu haushalten. Dieses Konzept ging in Hälfte eins voll auf. Über die Stationen von 5:1, 7:6 gelang es vor den erstaunten Zuschauern den Vorsprung bis zur Pause auf 16:10 Tore auszubauen. Noch lagen aber dreißig lange Minuten vor den bereits ausgepumpten Wittenbergern. Nach Wiederanpfiff verschärften die Gastgeber das Tempo und stellten die Deckung um. Zwar gelangen ihnen nun mehrere Tempogegenstöße, doch die Wittenberger fanden immer wieder die Lücken in der Abwehr, um ihre Führung zu verteidigen. Angesichts des kräfteraubenden Spiels der TSGer war es dann nach 54 Minuten aber doch noch passiert. Die Radiser hatten einige Fehlwürfe der Wittenberger in dieser Phase zum erstmaligen Ausgleich beim 23:23 in dieser Partie nutzen können. Das Spiel drohte nun zu kippen. Doch jetzt versagten den Gastgebern unter dem Zeitdruck die Nerven. Wiederholt schlossen sie überhastet ab und leisteten sich zudem technische Fehler. Die aufopferungsvoll um jeden Ball kämpfenden Wittenberger konnten so immer wieder in Führung gehen und spielten die Partie clever zu Ende. Völlig ausgepumpt stimmten sie nach dem Schlusspfiff den Ruf „Auswärtssieg“ an, mit dem beim Anwurf keiner in der Halle, weder die Wittenberger noch die Radiser Spieler und Zuschauer, gerechnet hatten. Diesem Gästeerfolg lag eine geschlossene Mannschaftsleistung der Wittenberger zugrunde, der über den gesamten Spielverlauf gesehen, noch nicht mal unverdient war.

 

So trat TuS Radis 1947 III an:

Fabian Dyballa (Tor); Heiko Schmidt (Tor); Andreas Langer (3); Guido Bahn (3/1); Martin Schulz; Marko Burkert (6); Max Köpge (2); Toni Schulz (1); Klaus-Peter Kaczmarczyk (4); Marcus Hiller (1); Maik Dietrich (3); Sven Koppehel; Felix Koppehel (1); Uwe Görmer

 

So trat TSG Wittenberg II an:

 

Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (3); Marian Knorr (6); Patrick Gerlach (2); Michael Kuhn 4/1); Kurt Fuchs (1); Dirk Frischkemuth-Boecker (10/1)

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg unterlag der HSG Wolfen 2000 I deutlich

Von Kurt Fuchs

 

Mit einer 32:12-Niederlage kehrte die JSpG Wittenberg aus Wolfen zurück. Die erste Vertretung der der HSG Wolfen 2000 hat den Wittenbergern in diesem Spiel deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Die Gastgeber dominierten von Anbeginn die Partie und als es nach zehn Minuten bereits 9:1 für Wolfen stand, zog der Wittenberger Coach die Notbremse und nahm eine Auszeit. Sie hatten zu keinem Zeitpunkt in die Partie gefunden. Bis zur Pause konnte das Spiel danach noch ausgeglichen gestaltet werden, doch der klare Rückstand der Wittenberger blieb bestehen. Nach dem Wiederanpfiff  gaben sich die Wittenberger angesichts des klaren Rückstandes quasi auf und mussten am Ende die deutliche Niederlage hinnehmen.

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny; Atle Höhne (2); Pascal Beyer (4); Maximilian Domke (4); Tobias Wegrzynowicz (1); Tom Germer; Sven Bischoff (1); Anton Zugehör; Toni Wildgrube;

 

 

Anhaltliga männliche Jugend D

 

JSpG Wittenberg im Spiel gegen die erste Vertretung aus Wolfen nur Außenseiter

 

Nach dem klaren Heimerfolg gegen Wolfen 2 ist die JSpG Wittenberg am Sonntag, 10.10.2010 in der Sporthalle Krondorf in Wolfen um 10:00 Uhr in der Anhaltliga gegen das erste Team der HSG Wolfen hingegen nur Außenseiter. Dabei wird der Gastgeber vor allem versuchen, die Niederlage gegen die SG Kühnau vom letzten Spieltag wettzumachen. Ob das Team mit dieser Bürde klar kommt, wird das Spiel zeigen und vom Auftreten der Wittenberger abhängen.

 

Anhaltklasse Männer

 

TSG Wittenberg 2 tritt bei TuS Radis 1947 III an

 

Am Sonntagabend, 10.10.2010 um 17:00 Uhr treffen in Gräfenhainichen die Männerreserven des TuS 1947 Radis III und der TSG Wittenberg II in der Anhaltklasse aufeinander. Beide Teams haben in dieser Saison noch nicht punkten können und zuletzt nur knappe Niederlagen hinnehmen müssen. So wird der Spielausgang erst zeigen, wem es am dritten Spieltag gelingt, die ersten Punkte für sein Team zu verbuchen.

 

 

 

 

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg gewann gegen HSG Wolfen 2000 II deutlich

Von Kurt Fuchs

 

Mit einem 33:18-Sieg gewann die JSpG Wittenberg die ersten Pluspunkte der laufenden Saison vor heimischer Kulisse gegen das zweite Team der HSG Wolfen 2000. Die Gastgeber dominierten zunächst die Startphase und zogen schnell auf 8:1 Tore davon, ehe sprichwörtlich Sand ins Getriebe des Wittenberger Spieles kam. Die Gäste aus Wolfen nutzten diese Schwächephase und verkürzten bis auf 8:11. Nach einer Auszeit der Wittenberger wurde wieder konsequenter der Zug zum Tor gesucht und die Führung auf 18:9 Tore bis zur Pause ausgebaut. Nach dem Wechsel gab es erneut diese Schwankungen bei den Wittenbergern, ohne dass der Spielausgang aber noch in Gefahr geriet.

 

So trat JSpG Wittenberg an:

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (3); Atle Höhne (5); Pascal Beyer (6); Maximilian Domke (15); Tobias Wegrzynowicz (3); Leon Müller; Tom Germer; Vico Schulz; Sven Bischoff; Anton Zugehör (1); Toni Wildgrube;

 

Anhaltklasse Handball Männer

TSG unterlag der HSG Wolfen 2000 III

 

Von K. Fuchs

 

Die Männer der TSG Wittenberg verpassten mit einer 20:23 Niederlage gegen die HSG Wolfen 2000 III den ersten Punktgewinn der Saison. Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Wittenberger bis zur Pause mehrfach bis auf drei Tore ab. Die mangelnde Chancenverwertung, vor allem vom Siebenmeterpunkt, kostete jedoch eine deutlichere Führung als das 12:11 zur Pause. Nach dem Wiederanpfiff setzte sich das Auslassen klarer Torchancen fort. In den ersten zehn Minuten nach dem Wechsel gelang den Wittenbergern nur ein Tor. Die Gäste aus Wolfen konnten in dieser Phase mit ihrem schnellen Umkehrspiel das Spiel zu ihren Gunsten drehen, als sie auf 13:17 davonzogen. Die Gastgeber versuchten zwar noch dem Spiel neue Impulse zu geben, was aber nur in Teilen gelang. Bei einer Siebenmeterquote von 5/10 und weiteren klaren ungenutzten Torchancen gab die Effektivität der Gäste aus Wolfen am Ende den Ausschlag in dieser Partie.

 

So trat TSG Wittenberg an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Christoph Bäck (Tor); Olaf Riedel (1); Christian Höse (1); Marian Knorr (2); Ralph Weiser (7); Patrick Gerlach (3); Michael Kuhn (2); Kurt Fuchs (2); Rene Schönemann (2);

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterlag in Staßfurt mit 34:24 Toren

 

Von K. Fuchs

 

In der Verbandsliga Süd unterlagen die Männer der TSG Wittenberg in ihrer Auswärtspartie dem Gastgeber Rot-Weiß Staßfurt 2 mit 34:24 Toren.

Die Wittenberger fanden dabei in Hälfte eins sprichwörtlich überhaupt nicht in die Partie und wurden regelrecht überrollt. Im Angriff wurde jeder Ballverlust der Wittenberger von den Staßfurtern mit erfolgreichen Tempogegenstößen genutzt. Über die Stationen 8:2 und 12:7 setzten sich die Gastgeber bis zur Pause bereits vorentscheidend auf 20:9 Tore ab. Hier hatten die Staßfurter in der Analyse des Pokalspiels eine Anfälligkeit der Wittenberger Gäste erkannt und die Vorgaben ihres Trainers konsequent umgesetzt. Nach dem Wechsel kamen die Staßfurter nicht mehr so häufig zum Gegenstoß, doch sie kontrollierten die Partie weitgehend. Das konnten die nun besser eingestellten Wittenberger nutzen, um über den Positionsangriff das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Einen guten Einstieg auf TSG-Seite gab dabei Youngster Patrick Lehmann, dem in seiner ersten Partie drei Tore gelangen. Anerkennenswert war zudem das Bemühen der Wittenberger um eine Resultatsverbesserung in Hälfte zwei bis zum Abpfiff. An der deutlichen Niederlage änderte dies aber nichts mehr, auch weil nach den Disqualifikationen die Wechselalternativen auf Wittenberger Seite fehlten. Für die TSGer kommt es in den nächsten Spielen zunächst darauf an, vor allem das Rückzugsverhalten zu verbessern, um Gegenstöße zu vermeiden. Weiterhin ist eine größere Abgeklärtheit im Angriff anzustreben, um die Fehlerquote abzusenken und die sich bietenden Torchancen konsequenter zu verwerten.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (2);
Norman Ließ (5); Sebastian Kraatz (5); Rene Knabe (8/5); Franz Hildebrandt;
Daniel Köhler (1); Patrick Lehmann (3);

 

Zeitstrafen: TSG 20 min; 2x Rot       SV Rot-Weiß Staßfurt II 16 min; 1x Rot

Siebenmeter: TSG 5/5                        SV Rot-Weiß Staßfurt II 2/2

 

Spielbericht vom 02.10.2010 aus der Sicht des SV Rot-Weiß-Staßfurt II

 

 

http://www.hv-stassfurt.de/news.php?readmore=200

 

34 : 24 gegen Wittenberg - unsere " Zweite " siegt

· uwer am Oktober 07 2010 20:35:29

2. MännerEs war nicht nur vorrangig das Ergebnis, das Uwe Illig ein Lächeln auf das Gesicht zauberte. Der Trainer des HV Rot-Weiss Staßfurt II zeigte sich besonders von der Abwehrleistung seines Teams begeistert, es setzte sich gegen den Handball-Verbandsligisten TSG Wittenberg klar mit 34:24 (20:9) durch.

Staßfurt. Die Begeisterung setzte bereits in den ersten Minuten ein, als der Gastgeber nach einer 1:0-Führung innerhalb kurzer Zeit zum 8:2 erhöhte. Aus einer sicheren und offensiven 6-0-Abwehr heraus erkämpften sich die Staßfurter die Bälle, liefen Konter und schlossen erfolgreich ab. "Die Abwehr war unser Trumpf", wusste Illig, diese hatte er gut eingestellt. So bekamen beispielsweise Martin Dittmar und Christian Gödde Sonderaufgaben zugeteilt. Sie sollten die wurfstarken Schützen der Wittenberger, beispielsweise René Kaube und Marcus Richter, durch frühes Heraustreten aus dem Verbund am Wurf hindern. "Beide haben die Vorgaben gut umgesetzt", lobte Illig. Kaube markierte zwar acht Treffer, war auch damit der beste Schütze für seine Farben, allerdings traf er dabei viermal von der Siebenmeter-Linie. Richter kam lediglich zu zwei Erfolgen. Während die Wittenberger überhaupt nicht zu ihrem Spiel fanden, zogen die Rot-Weissen weiter das Tempo an. Sie setzten sich über die Stationen 12:6 und 16:7 bis zur Pause vorentscheidend zum 20:9 ab. Die Abwehr war nicht alleiniger Garant für den positiven Verlauf. So war beispielsweise eine Situation in ersten 30 Minuten bezeichnend für das starke Zusammenspiel des Gastgebers, als Thomas Jesse aus einer guten Angriffsposition eigentlich werfen konnte, aber den besser positionierten Karsten Berger auf Rechtsaußen sah und dieser dann erfolgreich abschloss. Berger, der mit neun Treffern erfolgreichster Werfer für die Staßfurter war, zeigte, wie auch Jesse, der nicht nur vollstreckte sondern auch die Bälle verteilte, eine ansprechende Leistung. Zudem variierte Illig auf den Positionen. Matthias Loose spielte gleich auf drei verschiedenen, denn sein Trainer setzte den 18-Jährigen auf Rechts- und Linksaußen sowie auf Halbrechts ein. "Er hat, wie das gesamte Team, eine gute Partie abgeliefert", freute sich Illig.


In der Halbzeit musste er seine Schützlinge allerdings in ihrer Euphorie bremsen. "Ich habe versucht, sie wieder herunterzuholen, nicht dass sie sich überschätzen und zu viel wollen." Es trat aber genau das in Hälfte zwei ein, wovor Illig in der Kabine noch warnte, so dass im zweiten Durchgang nicht nahtlos an den ersten angeknüpft wurde. Es schlichen sich nämlich viele technische Fehler, unter anderem im Abspiel, ein. Das brachte den Gegner, der sich um eine Resultatsverbesserung bemühte, wieder zurück in die Partie. Der Rückstand wurde dennoch nicht verkürzt, da sich das Team durch zwei Disqualifikationen dezimierte und die Möglichkeiten zum Wechseln auf der Bank begrenzt waren. Dennoch behielten die Gäste in der zweiten Hälfte mit 15:14 die Oberhand. Den Vorsprung, den sich die Staßfurter bereits in der ersten Hälfte herausgespielt hatten, sollte also reichen, um den zweiten Saisonerfolg einzufahren. Auf dieser Leistung gilt es nun am Sonnabend im HVSA-Pokal aufzubauen, wenn die Staßfurter um 16.30 Uhr den SV Langenweddingen (Sachsen-Anhalt-Liga) in der Merkewitz-Halle empfangen. Dann wollen sie wieder für Begeisterung sorgen, und das nicht nur bei ihrem Trainer.

HV RWS II: Rösler/A. Jesse – Neugebauer (1), Berger (9), Dittmar (8), Th. Jesse (3), Gödde (2), Illig (4), Jedlitschka, Loose (4), Tomm, Panzer (3)

TSG Wittenberg: Knorr/Klauser – Kaube (8), Lehmann (3), Lies (5), Hildebrandt, Köhler (1), Krause, Kraatz (5), Richter (2)

Siebenmeter: HV RWS II: 2/2 – TSG 5/5; Zeitstrafen: HV RWS II: 8 – TSG 10; Disqualifikation: Christian Gödde (56./HW RWS II/3x2 Minuten), Franz Hildebrandt (42./TSG Wittenberg/3x2 Minuten), Patrik Lehmann (60./TSG Wittenberg)

 

 

 

Vorschau Handball Männer Verbandsliga Süd

TSG Wittenberg trifft auswärts auf den SV Rot-Weiß Staßfurt II

 

Von K. Fuchs

 

Am Samstag, 02.10.2010, um 16:30 Uhr müssen die Spieler der TSG Wittenberg e. V. erneut auswärts auflaufen. Diesmal sind sie bei der Mitteldeutschen Oberliga-Reserve des SV Rot-Weiß Staßfurt zu Gast.

Der heimstarke Gastgeber hat einen, hinter den eigenen Ansprüchen eher zurückstehenden, Saisonstart in der Verbandsliga hingelegt. So unterlagen die Staßfurter in beiden Auswärtspartien, wobei die Niederlage gegen Schkopau am vergangenen Spieltag schon etwas überraschend kam. Daheim, im Pokal gegen die TSG Wittenberg und im Punktspiel gegen Aufsteiger SV Fichte Erdeborn, konnten sie aber ebenso noch nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Beide Partien entschieden sie jeweils erst in der Schlussphase des Spiels. Da die Wittenberger im Pokal mit einem couragierten Auftritt überzeugt hatten, reisen sie nicht chancenlos nach Staßfurt. Der Gastgeber wird jedoch alles daran setzen, seine makellose Heimbilanz zu behalten. Zudem werden sie bemüht sein, diesmal den Wittenbergern weniger Freiräume zu bieten, als es noch vor Wochen im Landespokal der Fall war.

 

Anhaltliga männliche Jugend D

 

JSpG Wittenberg im Spiel gegen die zweite Vertretung aus Wolfen favorisiert

 

Nach dem klaren Auswärtserfolg in Aken ist die JSpG Wittenberg am Samstag, 02.10.2010 in der Wittenberger Stadthalle um 13:30 Uhr gegen die HSG Wolfen 2 in der Favoritenrolle. Ob das Team mit dieser Bürde klar kommt, wird das Spiel zeigen.

 

Anhaltklasse Männer

 

Gastgeber TSG Wittenberg 2 gegen HSG Wolfen 3 nur Außenseiter

 

Im Anschluss an das Jugendspiel treffen am Samstag um 15:00 Uhr die Männerreserven beider Vereine aufeinander. Dabei sind die Wittenberger TSGer jedoch nur Außenseiter, weil nach dem Rückzug des Verbandsligateams der Gäste aus Wolfen nun mehrere Spieler das sogenannte „dritte“ Team in der Anhaltklasse verstärkten. Ob die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht werden, wird das Spiel zeigen.

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg überzeugte in Aken

Von Kurt Fuchs

 

Mit einem ungefährdeten 33:5-Sieg bei der gastgebenden TSV Elbe Aken 1863 gewann die JSpG Wittenberg die ersten Pluspunkte der laufenden Saison. Bereits zur Halbzeit war beim Zwischenstand von 18:2 dabei eine Vorentscheidung zugunsten der Wittenberger gefallen. Gegenüber den bisherigen Partien war eine deutliche Leistungssteigerung festzustellen. Beide Torhüter überzeugten erneut. Christoph Wessel blieb während seiner fast zwanzigminütigen Einsatzzeit sogar ohne Gegentreffer. Zudem gab es spürbare Verbesserungen im mannschaftlichen Zusammenspiel der aus zwei Vereinen gebildeten Wittenberger Spielgemeinschaft. Beides gilt es in den kommenden Spielen nun zu stabilisieren und beständiger abzurufen.

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (3); Atle Höhne (8); Pascal Beyer (4); Maximilian Domke (13); Tobias Wegrzynowicz (3); Leon Müller; Tom Germer (1); Vico Schulz; Sven Bischoff (1); 

 

 

Vorschau Handball Anhaltliga männlich Jugend D

JSpG Wittenberg tritt in Aken an

 

Von K. Fuchs

 

Am Sonntagvormittag, den 26.09.2010 um 10:00 Uhr trifft die JSpG Wittenberg in Aken auf Gastgeber TSV Elbe Aken 1863. Angesichts der Tabellensituation treffen dabei zwei bisher punktlose Mannschaften direkt aufeinander. Wenn sich der Aufwärtstrend der Wittenberger in diesem Spiel fortsetzt und sie unter der Woche vor allem ihre Chancenverwertung verbessern, besitzen sie durchaus die Möglichkeit in dieser Partie zu punkten.

 

Verbandsliga-Spielbericht aus der Sicht der Gastgeber aus Zerbst:

 

URL: http://www.volksstimme.de/vsm/sport/sachsen_anhalt/zerbst/?em_cnt=1816923, 20.09.2010

Handball-Verbandsliga Süd: Zerbst – TSG Wittenberg 34:29 (17:13)

"HSV-Express" zu schnell für die Gäste

Von Hans-Jürgen Schilling

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+Sebastian Daudert (rechts) dirigierte auf der mittleren Aufbau-Position und steuerte acht Treffer zum Sieg bei.Foto: Simone Zander

Die Zerbster Verbandsliga-Handballer hatten am Sonn-abend nur in den ersten 18 Minuten die Wittenberger auf Tuchfühlung gelassen. Danach waren die Mannen von Trainer Bodo Benecke den Gästen aus der Lutherstadt vor allem in punkto Schnelligkeit deutlich überlegen. Mit "kühlerem" Kopf und konsequenterer Abwehrarbeit in Hälfte zwei, hätten die Zerbster die Gäste von der Elbe mit einer "Packung" nach Hause schicken können. Der 34:29 (17:13)-Sieg war mit zum Teil toll herausgespielten Toren voll verdient.

Zerbst. Die Gäste strotzten beim Warmmachen mit ihrer körperlichen Überlegenheit. Mit drei neuen Spielern im Kader und Leitwolf David Kunze wollten sie an der Nuthe nach der Heimpleite gegen Kühnau punkten. Die Hausherren, bei denen Hannes Pöls länger ausfallen wird, hatten alle verfügbaren Spieler auf der Bank. Betreuer Siebert half als Spieler bei der Zweiten aus.

Nach Minuten des Findens stabilisierte sich die HSV-Deckung. Im Tor kam Hardy Haberland bedeutend besser ins Spiel als vor einer Woche gegen Schkopau. Dazu traf Linkshänder Jonas Hohmann gleich am Anfang aus dem Rückraum, dass es oft ein Raunen auf den Zuschauerrängen gab. Zusätzliche Motivation für den Studenten: Opa Hohmann war mit in der Halle, wollte seinen Enkel sehen. Auf Außen rackerte wieder Philipp Rugies. Der 20-Jährige kämpft um einen Stammplatz. Sensationell sein Zuspiel aus vollem Lauf und mit super Übersicht auf den mitgelaufenen, pfeilschnellen Tobias Els. Ein Tor (22./14:8), bei dem die leider nur 151 Zuschauer lange Szenen-Applaus gaben.

Dazu dirigierten Sebastian Daudert und auf der mittleren Aufbauposition Erik Lewin das Zerbster Spiel. Manko in dieser Phase: Der HSV produzierte zu viele technische Fehler im Angriff. Dazu vergab er in aussichtsreicher Position zu viele Bälle. Die körperlich deutlich überlegenen Gäste konnten so immer wieder das Zerbster Spiel stören und hatten mit Rene Knabe (10 Tore) einen gefährlichen Schützen in ihren Reihen. Benecke reagierte, stellte Lewin gegen Knabe, ließ Mathias Krümmling einen aggressiven Part in der zentralen Deckung spielen.

Nach 25 Minuten (16:10) waren die Weichen auf den HSV-Sieg gestellt. In Unterzahl (Krümmling, Hohmann, vorher Lewin) kassierte der HSV noch einige Treffer, wodurch es bis zum Kabinengang nur 17:13 für die Hausherren stand.

Els gleich mehrmals, Maer-ten sowie Lewin und dann Tiepelmann (wird immer sicherer) brachten nach der Pause den "HSV-Express" mächtig in Fahrt (40./23:15). Die Schnelligkeits-Vorteile auf Seiten des HSV waren frappierend, die Tor-Ausbeute aber zu gering. Man war nicht besonnen genug, behielt den Kopf in entscheidenden Phasen nicht oben. Benecke reagierte, brachte die "alte Garde", stellte wieder Natho an den Kreis. Längst war "Matze" Krümmling rot- gefährdet. Für ihn stellte sich Hirt in den Dienst der Mannschaft. Die TSG versuchte, mit doppelter Manndeckung (Daudert, Hohmann) das HSV-Spiel zu stoppen. Phasenweise gelang das auch. Als der Regionalliga erfahrene Kunze aus dem Rückraum kam und der Torwartwechsel bei den Gästen fruchtete, konnten die Wittenberger das Spiel offener gestalten.

Auch wenn das Spiel Mitte der zweiten Halbzeit in einigen Phasen klemmte, der HSV hielt läuferisch den Einsatz hoch. Vor allem das Rückzugsverhalten der gesamten Mannschaft stimmte. Nach Ballverlust gab es kein lamentieren, keine gegenseitigen Vorwürfe, keine resignierende Körpersprache – man drehte sich und lief im höchsten Tempo zurück, formierte sofort die eigene Abwehr. Dass es da noch Abstimmungsprobleme gab, ist verständlich.

Die sich niemals aufgebenden Gäste nutzen das und konnten so die 34:29-Niederlage in Grenzen halten.

HSV: Haberland, Geilich – Lewin (3), Tiepelmann (2), Hohmann (8), Hirt, Maerten (1), Natho (1), Daudert (8/3), Krümmling (1), Els (8), Krüger, Rugies (2). Trainer: Benecke. Betreuer: Siebert. Zuschauer: 151.


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Copyright © Volksstimme.de 2010 Dokument erstellt am 20.09.2010 um 05:22:49 Uhr
Erscheinungsdatum 20.09.2010 | Ausgabe: zex

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg unterlag im Kreisderby dem SV Blau-Rot Coswig

Von Kurt Fuchs

 

Bei der Heimpremiere musste die JSpG Wittenberg sich gegen die favorisierten Gäste des SV Blau-Rot Coswig erst in der Schlussphase noch mit 17:23 Toren geschlagen geben. Gegenüber der Auftaktpartie in Jessen waren die Wittenberger von Anbeginn deutlich engagierter und überraschenderweise sogar ebenbürtig. Einziges Manko waren das Nutzen der herausgespielten Chancen und die Fülle an Ballverlusten nach technischen Fehlern. So wurde mit einer 11:9-Führung für Coswig die Seiten gewechselt. Nach Wiederanpfiff blieb die Partie bis in die Schlussphase spannend, als die Gastgeber beim 16:18 nur mit zwei Toren zurücklagen. Mehrere Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und Tempogegenstöße führten noch zum Gästeerfolg, der über den realen Spielverlauf hinwegtäuscht. Aus dem Wittenberger Team ragten beide Wittenberger Torhüter, sowie Maximilian Domke, dem 11 Tore gelangen, heraus.

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Paul Maßny (1); Atle Höhne (4); Toni Wildgrube; Pascal Beyer; Maximilian Domke (11); Tobias Wegrzynowicz (1); Leon Müller; Tom Germer;

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterlag in Zerbst mit 29:34 Toren

 

Von K. Fuchs

 

Am zweiten Spieltag der Verbandsliga Süd unterlagen die Männer der TSG Wittenberg in ihrer Auswärtspartie dem Gastgeber HSV 2000 Zerbst mit 29:34 Toren.

Die Wittenberger fanden dabei sprichwörtlich nicht in die Partie. Im Angriff gelang es zunächst meist nur mit Einzelaktionen die kompakte Abwehr der Gastgeber zu düpieren. So setzten sich Franz Hildebrandt über die Außenposition und Rene Knabe über den Rückraum erfolgreich in Szene. Ihnen war es in erster Linie zu verdanken, dass es nach einer Viertelstunde noch 7:8 aus Sicht der Gäste stand. Die TSG-Abwehr zeigte sich im Eins-Eins-Verhalten bereits zu diesem Zeitpunkt immer wieder anfällig, so dass den Torhütern kaum Gelegenheit geboten wurde sich auszuzeichnen. Als die Gastgeber aus Zerbst mit einem aggressiven Pressing den Druck auf die TSG-Angreifer erhöhten, unterliefen diesen technische Fehler, die die Zerbster dankend annahmen. Bis zur Pause starteten sie acht erfolgreiche Tempogegenstöße. Diesem Zwischenspurt hatten die Gäste aus der Lutherstadt nichts Adäquates entgegenzustellen. So wurden mit einer 17:13 Führung für Zerbst die Seiten getauscht. Bereits die ersten Minuten nach Wiederanpfiff brachten die Unterschiede zu Tage. Während die Gastgeber unbeirrt von Zeitstrafen konsequent den schnellen Abschluss suchten und fanden, unterliefen den Wittenbergern in ihrem breit angelegten Angriffsspiel immer wieder Ballverluste. Die zahlreichen Überzahlsituationen konnten nicht genutzt werden und die Abwehr war oft den entscheidenden Schritt zu weit vom Gegenspieler entfernt, um einen Wurf oder ein Abspiel noch zu verhindern. So konnten die Zerbster fast unbedrängt ihren Vorsprung Tor um Tor auf 22:14 kurz nach der Pause ausbauen. Die TSGer bemühten sich zwar erfolgreich, den Vorsprung nicht weiter anwachsen zu lassen, ein weiteres Verkürzen gelang ihnen aber mitnichten. Erst in der Schlussphase wurden über den Kreis mit Dirk Wald und die Rechtsaußenposition Norman Ließ neue Impulse gesetzt. Diese kamen aber zu spät, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können und bedeuteten nur Ergebniskosmetik. Dass bis zum Abpfiff noch eine Resultatsverbesserung von den Wittenbergern angestrebt wurde, ist positiv anzumerken. Hinsichtlich der Leidenschaft und dem Biss unbedingt als Sieger das Parkett zu verlassen, waren die Zerbster deutlich überlegen. So war der Erfolg der Gastgeber auch in dieser Höhe verdient. Für die Wittenberger kommt es in den nächsten Spielen darauf an, die Chancenverwertung zu verbessern, die Fehlerquote abzusenken und an die Leistung vom Auftaktspiel gegen die SG Kühnau anzuknüpfen.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Jochen Schmidt (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (1);
Norman Ließ (4); Sebastian Kraatz; Dirk Wald (4); Martin Busch; Rene Knabe (10/1); Franz Hildebrandt (4); Daniel Köhler; David Kunze (6)

 

Zeitstrafen: TSG 6 min          HSV 2000 Zerbst 18 min

Siebenmeter: TSG 4/6            HSV 2000 Zerbst 3/3

 

 

Vorschau Handball Männer Verbandsliga Süd

TSG Wittenberg trifft auswärts auf den HSV 2000 Zerbst

 

Von K. Fuchs

 

Wenn am Samstag, 18.09.2010, um 16:30 Uhr die beiden Unparteiischen Felix Magalowski/Andre Schwieger (SpG Bandits/Barleben) die Partie HSV 2000 Zerbst e. V. gegen die TSG Wittenberg e. V. anpfeifen, ist der Ausgang des Spiels eher offen.

Der heimstarke Gastgeber aus Zerbst, ein Traditionsverein mit Oberligaerfahrung, hatte in der zurückliegenden Verbandsligasaison nur durch den Aufstiegsverzicht des Anhaltligameisters die Spielklasse noch halten können. In dieser Saison soll alles besser werden. Mit dem Pokalerfolg über Mitkonkurrent Köthen II, dem Punktgewinn zum Auftakt in Schkopau hat das Team unter Trainer Bodo Benecke erstes Selbstvertrauen gewonnen. Das soll sich mit einem Erfolg über die TSG Wittenberg fortsetzen.

Die Wittenberger unter Matthias Fechner haben in ihren beiden Spielen zwar nicht gepunktet, doch präsentierte sich der Kader keineswegs enttäuschend gegen Teams aus der Spitzengruppe der Verbandsliga. Vor allem spielerisch und mit mannschaftlicher Geschlossenheit gefielen die Wittenberger in der Vorwoche gegen Kühnau. In Zerbst wird zusätzlich vor allem der kämpferische Aspekt von Anbeginn gefordert sein und dies bis zur letzten Spielminute. Gelingt diese Symbiose gehen die Wittenberger durchaus nicht chancenlos in die Partie gegen einen direkten Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt.

 

JSpG Wittenberg im Kreisderby gegen SV Blau-Rot Coswig nur Außenseiter

 

Nach der klaren Auftaktniederlage im ersten Kreisderby in Jessen hat die Spielgemeinschaft Wittenberg nun Heimpremiere. Sie empfangen am Samstag, 18.09.2010, im Kreisderby die favorisierten Gäste aus Coswig und müssen sich deutlich steigern, wenn sie gegen dieses Team aus der Spitzengruppe bestehen wollen. Der Anwurf in der Stadthalle erfolgt um 13:30 Uhr.

 

 

 

 

 

Verbandsliga Handball Männer

TSG unterlag zum Auftakt der SG Kühnau

 

Von K. Fuchs

 

Am ersten Spieltag der Verbandsliga Süd unterlagen die Männer der TSG Wittenberg der SG Kühnau mit 21:30 Toren.

Die Wittenberger begannen die Partie sehr konzentriert. Bis Mitte der ersten Hälfte gab es ein ausgeglichenes Spiel mit einem 8:8 Zwischenstand und wechselnden Führungen. Der letztjährige Tabellenvierte und Favorit aus Kühnau konnte vor allem sein gefährliches Tempospiel nicht zur Geltung bringen. Die Gastgeber der TSG, die in der Vorsaison noch mit zweistelligen Differenzen in beiden Partien unterlagen, waren diesmal gut aufgestellt. Zwar konnten die Kühnauer sich bis zur Pause eine knappe Führung erspielen, doch beim 13:15 Halbzeitstand, war der Spielausgang noch völlig offen. In der gutklassigen Partie beider Teams hielt das Fechner-Team bis zur 45 Minute das Spiel überraschenderweise noch offen (17:21). Großen Anteil daran hatte Martin Busch mit seinem Debüt über die gesamte Spielzeit und Silvio Knorr mit seinen Paraden. Die neuen Spieler im TSG-Team zeigten kaum Anpassungsprobleme und setzten immer wieder Akzente. Gegenüber den Spielen in der letzten Saison standen immerhin sechs andere Spieler im Aufgebot der TSG gegen die SG Kühnau. Kapitän Christian Kraatz spornte seine Mannen mit seinen fünf Treffern an und auch die Torverteilung sprach für ein ausgeglichen besetztes Wittenberger Team. Erst die Schlussphase des Spiels kostete den Wittenbergern ein besseres Resultat, als sie mit ihrer Chancenverwertung sündigten. Die Kühnauer erwiesen sich hier cleverer und erzielten in den letzten Minuten noch vier Tore hintereinander zum 21:30 Endstand.

So steht die erste Niederlage der TSG Wittenberg gegen ein Spitzenteam der Verbandsliga an, aus der Schlüsse für die kommenden Partien zu ziehen sind. Gegenüber der Vorsaison ist aber eine deutliche Verbesserung anzumerken, auf der sich aufbauen lässt.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr (Tor); Holger Krause; Marcus Richter (2); Norman Ließ (4); Sebastian Kraatz (5); Dirk Wald (3); Martin Busch (2); Rene Knabe (2/1); Franz Hildebrandt (1); Daniel Köhler (2); Patrick Lehmann;

 

Zeitstrafen: TSG 4 min          SG Kühnau 12 min

Siebenmeter: TSG 1/2            SG Kühnau 2/2

 

Spielbericht vom 11.09.2010 aus der Sicht der SG Kühnau

TSG Wittenberg  -  SG Kühnau         21 : 30

Gelungener Saisonauftakt für die Kühnauer Männer

Auch wenn etliche Vorbereitungsspiele absolviert sind, ist der Saisonstart immer etwas Besonderes. Somit herrschte auf dem Parkett doch noch einige Nervosität, welche aber mit zunehmender Spielzeit abgelegt werden konnte. Kühnau zeigte eine gute geschlossene Mannschaftsleistung, aus der die beiden Neuzugänge Carsten Bachmann im Tor und der unermüdlich wirbelnde Thomas Wiegel noch herausragten.


Das Spiel begann ausgeglichen, die Dessauer Vorstädter ließen in der Anfangsphase etliche Torchancen ungenutzt. Nach 20 Spielminuten gewann die Mannschaft jedoch die Oberhand im Spiel und konnte sich auf 9:13 leicht absetzen. Doch die Lutherstädter kämpften und blieben beim Halbzeitstand von 13:15 auf Tuchfühlung.
Mit Beginn der 2. Hälfte intensivierten die Kühnauer ihre Deckungsarbeit und unterstützten den gut aufgelegten Bachmann im Tor hervorragend. Die TSG hielt noch bis zum 16:18 mit doch ein Zwischenspurt der Gäste zum 16:21 brachte die Vorentscheidung. Nun spielten sich die Kühnauer frei, die Nervosität war abgelegt. Außerdem schwanden den Hausherren immer mehr die Kräfte, welches das Kwoczalla Team gnadenlos ausnutzte. Am Ende wurde es dann noch ein deutlicher Sieg mit 9 Toren und als Lohn gab es hierfür die Tabellenführung nach dem ersten Spieltag. Hoffentlich nicht nur eine Momentaufnahme, denn die nächsten beiden Spiele haben es in sich. Am nächsten Sonntag kommt die SG Saaletal, ein Geheimfavorit der Liga, zu den Kühnauern. Danach kommt es schon zum Derby gegen die Reserve des DRHV.
 

SG Kühnau: Bösener (Tor), Bachmann (Tor), Feix 2/2, Praetorius 1, Kaufmann, Niemann 3,
                     Rieprich 4 , Rathmann 4, Liemandt 3, Schaub 1, Wiegel 8, Scholz 3, Reuter 1  

 

http://www.xn--sgkhnau-p2a.de/index.php?option=com_content&view=article&id=75:spielbericht-vom-11092010&catid=59:mannschaften&Itemid=53, 16.09.2010

 

Anhaltklasse Handball Männer

TSG unterlag zum Auftakt dem TV Frischauf Holzdorf

 

Von K. Fuchs

 

Die Männer des TV Frischauf Holzdorf, Absteiger aus der Anhaltliga, wurden im Kreisderby gegen die TSG Wittenberg II ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie gewannen mit 30:18 Toren zum Saisonauftakt. Dabei hat die zweite Vertretung aus Wittenberg die Partie über vierzig Minuten offen gehalten (16:13) ehe sie zum Spielende hin den fehlenden Wechselalternativen und der Chancenverwertung Tribut zollen mussten. Nur 3 von 7 Siebenmetern fanden aus Wittenberger Sicht den Weg in das Holzdorfer Tor.

 

So trat TSG Wittenberg an:

 

Siegfried Bischoff (Tor); Dirk Frischkemuth-Boecker (8); Olaf Riedel (3); Christian Höse (2); Marian Knorr (4); Ralph Weiser (1)

 

Anhaltliga Jugend D

JSpG Wittenberg unterlag im Kreisderby dem Jessener SV 53

 

Zum Saisonauftakt musste die JSpG Wittenberg in Jessen eine 14:24 Niederlage hinnehmen. Das Team zeigte dabei zwei Gesichter. Nach einer indiskutablen ersten Spielhälfte lag man bereits aussichtslos mit 18:5 Toren in Jessen zurück. In der zweiten Spielhälfte ging dann ein Ruck durch das Wittenberger Team. Mit 9:6 Toren wurde diese Hälfte zugunsten der Wittenberger entschieden, was aber am Ende nur Ergebniskosmetik bedeutete. Bestnoten verdienten sich beide Wittenberger Torhüter, die eine höhere Niederlage verhinderten. Erfolgreichster Schütze auf Wittenberger Seite war Maximilian Domke, dem 6 Tore gelangen.

 

Christoph Wessel (Tor); Paul Vogel (Tor); Sven Bischoff (1); Paul Maßny (3);
Atle Höhne (2); Toni Wildgrube (1); Pascal Beyer (1); Maximilian Domke (6); Tobias Wegrzynowicz; Anton Zugehör; Vico Schulz; Leon Müller; Tom Germer; Gino Treptau

 

 

TSG-Punktspielauftakt im Handball zum Familiensportfest der TSG

Von Kurt Fuchs

 

Am kommenden Samstag starten die TSG-Handballer in drei Mannschaften in die neue Punktspielsaison.

Zum Auftakt tritt die neugebildete Spielgemeinschaft Wittenberg, bestehend aus TSG und Grün-Weiß-Spielern, in der Jugend D zum Kreisderby in Jessen an. Ebenfalls auswärts beginnt die zweite Männervertretung der TSG mit einem Kreisderby beim Anhaltligaabsteiger TV Frischauf Holzdorf. Allein das erste Männerteam der TSG beginnt die Saison mit einem Heimspiel gegen die SG Kühnau.

Die zweite Saison in der Verbandsliga wird nun für den einzigen Vertreter des Landkreises, die TSG Wittenberg, um einiges schwerer. Zunächst fällt jegliches Überraschungsmoment weg. Weiterhin sind mehrere Spieler bereits zum Saisonauftakt verletzt, darunter ein Langzeitverletzter. Mit Marco Korbien wechselte ein torgefährlicher Rückraumspieler den Verein. David Kunze konzentriert sich auf seine Schiedsrichtertätigkeit in der Sachsen-Anhalt-Liga und steht somit nur sporadisch zur Verfügung. Dies ist zugleich eine Chance für alle anderen Spieler diese Lücken zu füllen. Inwieweit die Neuzugänge bereits im Team integriert sind und im Spiel hier Verantwortung übernehmen, wird sich nach den ersten Partien zeigen.

 

Mit der SG Kühnau erwarten die Wittenberger gleich zum Auftakt einen “dicken Brocken”. Gegen kein Team der Verbandsliga kassierten die TSGer in der Vorsaison höhere Niederlagen in beiden Partien. Die Stärke der Gäste liegen dabei vor allem im Tempospiel und Gegenstoß aus einer sehr variablen Abwehr heraus und dies über die gesamte Spieldauer hinweg. So gilt als klare Zielansage für das TSG-Team um Coach Matthias Fechner sich deutlich besser, als in der Vorsaison zu verkaufen, um eine “Klatsche” zum Auftakt zu vermeiden.

 

Ein volles Programm haben an diesem Tag auch die Schiedsrichter der TSG, die in unterschiedlichsten Spielklassen gleich fünf Partien zu leiten haben.

 

Ansetzungen 11.09.2010:

 

Anhaltliga mjD:                          11.09.2010 13:15 Uhr Gymnasiumsporthalle Jessener SV 53 gegen JSpG Wittenberg

 

Anhaltklasse Männer:            11.09.2010 17:00 Uhr Sporthalle Holzdorf TV Frischauf Holzdorf gegen TSG Wittenberg II

 

Verbandsliga Süd Männer:  11.09.2010 17:30 Uhr Stadthalle Wittenberg TSG Wittenberg gegen SG Kühnau

 

Sportsplitter aus dem TSG-Handball:

 

Sportfreund Hagen Melzer on Tour. Lebenszeichen aus China, dass er nach ca. 2400 km per Rad Mitte August erreichte und Grüße an alle Schwarz-Gelben bevor er Richtung Tibet weiterradelt.

 

Dank an alle, die zum Gelingen des Stadtfeststandes der TSG-Handballer beigetragen haben, der eine Bereicherung war und sich sehr gut historisch eingepasst hat.

 

 

 

 

Landespokal Handball Männer

TSG Wittenberg verabschiedet sich mit einer Topleistung aus dem Landespokal

Von K. Fuchs

 

In der ersten Runde des HVSA-Pokals auf Landesebene unterlag die TSG Wittenberg in Staßfurt der Reserve des Mitteldeutschen Oberligisten Rot-Weiß Staßfurt mit 22:25 Toren. Damit war in der ersten Runde bereits Endstation für den einzigen Verbandsligisten aus dem Landkreis Wittenberg im Landespokal. Die in Staßfurt von den Lutherstädtern gebotene Leistung war jedoch aller Anerkennung wert und verlangte dem favorisierten Gastgeber bis zum Schlusspfiff alles ab. Immerhin waren die Staßfurter in der Vorsaison bis zum 20. Spieltag der Verbandsliga noch Medaillenanwärter. Erst in der Schlussphase der Saison rutschten sie auf Platz 8 ab. Zudem gehen sie mit fast unverändertem Kader in die neue Saison. Die Vorzeichen der Wittenberger waren alles andere als günstig. Noch fehlende Spielberechtigungen, Verletzungen und Absagen aus beruflichen Gründen führten zu einem achtköpfigen Aufgebot. Dabei musste mit Silvio Knorr ein Torwart noch zum Feldspieler umfunktioniert werden.

In der ersten Viertelstunde konnten die Wittenberger die Partie gegen das Team der Gastgeber noch völlig offen halten. Sie agierten überlegt aus einer variablen Deckung mit einem überragenden Debüt von Ronny Klauser im Wittenberger Gehäuse. So stand es nach folgerichtig 5:5, ehe die Gastgeber zunehmend das Tempo verschärften und sich erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten konnten. Dieser hatte bis zur Pause mit 12:10 für Staßfurt bestand. Nach dem Wiederanpfiff suchten die Staßfurter die Vorentscheidung und konnten über Siebenmeter und Konter bis auf 18:12 davon ziehen. Begünstigt wurde dies durch mehrere Unterzahlsituationen. Während in der Vorsaison sich das Team mitunter aufgab, war davon in diesem Spiel überhaupt nichts zu spüren. Die Wittenberger fanden über eine hervorragende Moral und Siegeswillen zurück in die Partie. Selbst von einem Kräfteverschleiß angesichts der fehlenden Wechselmöglichkeiten war nichts zu spüren. Ein sehr treffsicherer Rene Knabe, Torwart Ronny Klauser setzten immer wieder Impulse, die vom gesamten Team aufgegriffen wurden. Zehn Minuten vor Spielende hatten die Wittenberger auf 19:21 Tore verkürzt. Selbst als die Staßfurter mit einem Doppelschlag ihren Vorsprung wieder ausbauen konnten, steckten die Lutherstädter nicht auf. Sie gaben getreu dem Motto der Musketiere „Einer für alle, alle für einen.“ bis zum Abpfiff der fair geführten Partie alles.

Zwar blieb mit dem 22:25 Endstand die Überraschung aus, die gezeigte Leistung in Abwehr und Angriff, angesichts des Fehlens von acht Spielern, war die erste Überraschung. Zum Zweiten war keineswegs zu erwarten, dass das Fehlen der beiden erfolgreichsten Torschützen der Vorsaison David Kunze und Marco Korbien so kompensiert werden konnte. Zum Dritten überzeugten beide Neuzugänge, Franz Hildebrandt und Ronny Klauser. Zudem bot Torwart Silvio Knorr einen sehr guten Part als Feldspieler. Trotz des Ausscheidens aus dem Pokalgeschehen tankten alle Spieler Selbstbewusstsein für die kommende Saison und das Unternehmen Klassenerhalt in der Verbandsliga. Für den Coach Matthias Fechner war deshalb die knapp verpasste Pokalüberraschung im ersten Spiel unter Wettkampfbedingungen zu verschmerzen, denn auch konditionell wusste sein Team zu gefallen. Nun gilt es auf dieser Leistung aufzubauen und die Feinabstimmung im Team bis zum Saisonauftakt in vierzehn Tagen gegen die SG Kühnau zu verbessern. Bis dato haben die TSGer noch einige Asse im Ärmel, die in dieser Partie noch nicht auf dem Parkett waren.

 

So trat TSG Wittenberg an:

Ronny Klauser (Tor); Silvio Knorr; Franz Hildebrandt (1); Norman Ließ (4); Dirk Wald (2); Sebastian Kraatz (2); Marcus Richter (3); Rene Knabe (10/1)

 

 

Vorschau: 28.08.2010 um 16:30 Uhr in Staßfurt

 

Landespokal Handball Männer

TSG Wittenberg in Staßfurt nur mit Außenseiterchancen im Landespokal

 

Von K. Fuchs

 

In der ersten Runde des HVSA-Pokals auf Landesebene kommt es in Staßfurt zu einem internen Verbandsligaduell. Die TSG Wittenberg trifft dabei am Samstag, 28.08. um 16:30 Uhr in der Paul-Merkwitz-Halle auf die zweite Vertretung des HV Rot-Weiß Staßfurt.

 

Die Wittenberger sind in Staßfurt nur Außenseiter. Zum einen wurde dieses Spiel in die Saisonvorbereitung der TSGer eingebettet, mit dem, Ziel Klassenerhalt. Der Landespokal ist deshalb nur von nachgeordneter Bedeutung, wird aber trotzdem ernst genommen. Zum anderen ist eine Reihe von Spielern entweder noch nicht spielberechtigt, verletzt bzw. auch beruflich verhindert. Für den Coach Matthias Fechner ist das Spiel trotzdem ein willkommener Härtetest für die neue Spielsaison, um Schwachstellen auszumachen. Ihm verbleiben dann noch zwei Wochen bis zum Saisonauftakt, um noch einen „Feinschliff“ vornehmen zu können. So können die Wittenberger in der Partie ohne Druck völlig befreit beim klaren Favoriten Staßfurt II aufspielen.

 

 

Kurt Fuchs